Hallo, mein Name ist Johanna Zimmermann und ich bin Vorstand des
Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Hochschule für Angewandte
Wissenschaften.
Unsere Hochschule hat sich 2015 eine Selbstverpflichtung in die
Grundordnung geschrieben: In Forschung, Lehre und Studium verpflichtet sie sich
allein friedlichen und zivilen Zwecken. Damit bezieht sie Position in einer
Zeit, in der die bewaffneten Konflikte weltweit wachsen, Millionen Menschen auf
der Flucht sind und Rüstungsfirmen sich eine goldene Nase am Geschäft mit dem
Tod verdienen.
Die Entscheidung der Hochschule kann und sollte Vorbild für andere
öffentliche Einrichtungen und Unternehmen sein: Was halten Sie davon, für die
HHLA eine solche Selbstverpflichtung festzuschreiben? Weiterlesen
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mein Name ist Klaus Baumgardt. Ich vertrete Aktionäre, die
über den Dachverband Kritische Aktionäre organisiert hier anwesend sind. Ich selbst
bin aktives Mitglied des Förderkreises Rettet die Elbe, der sich seit
Jahrzehnten mit der hamburgischen Hafenpolitik und damit auch der HHLA
auseinandersetzt.
Bestimmendes Thema der letzten Jahre war die Elbvertiefung,
die nach Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts nun vollzogen wird. Dazu
gratuliere ich ihnen nicht. Es ist auch nicht das Thema meines jetzigen
Beitrags, sondern das ist das „Tor zur Zukunft“ (das neue Motto des
Unternehmens, in Anlehnung an Hamburg, das „Tor zur Welt“, aus Plaste
auf die Bühne gebaut; d. Weiterlesen
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Arnaud Boehmann von Fridays for Future: „Die Rettung unseres Klimas erfordert weniger Produktion, weniger Konsum, weniger Transport.“
Sehr geehrte
Damen und Herren,
mein Name ist
Arnaud Boehmann, ich komme von Fridays for Future Hamburg.
Ich danke den
Kritischen Aktionärinnen und Aktionären sehr für ihre Einladung.
Wie Sie wissen, bestreiken wir seit über sechs Monaten Schulen und Universitäten auf der gesamten Welt. Wir erwarten davon keinen unmittelbaren Nutzen für uns selbst. Unsere Dividende ist das Überleben künftiger Generationen.
Sie, meine Damen und Herren, tragen einen Wirtschaftszweig, der an vorderster Front für die globalen Treibhausgasemissionen mitverantwortlich ist.
Wir haben wohlwollend zur Kenntnis genommen, dass sich die Hapag-Lloyd eine 20%-Reduzierung der CO2-Emissionen pro TEU-Kilometer bis 2020 im Vergleich zu 2016 als Ziel gesetzt hat. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
Konzerne haben mehrere Möglichkeiten, mit Protest umzugehen: Sie können sachbezogen darauf eingehen und ihr Geschäftsmodell anpassen; sie können so tun, als ob sie ihre Kritiker*innen ernst nehmen und mehr Nachhaltigkeit geloben; sie können Fakten schaffen, indem sie sich über einen erreichten gesellschaftlichen Konsens hinwegsetzen; und sie können versuchen, Widerstand zu kriminalisieren. Für die letzten beiden Möglichkeit hat sich RWE entschieden.
Dem Fakten-Schaffen von RWE setzen immer mehr Bürgerinnen und Bürger im Rheinischen Braunkohlerevier ihren zivilen Ungehorsam entgegen. Die Initiative „Alle Dörfer bleiben!“ hat vergangene Woche die Bauarbeiten der neuen „Grubenrandstraße“ L354n am Tagebau Garzweiler für einen Tag gestoppt. Weiterlesen
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• Ausschlusskriterien in der Regel nur für Nachhaltigkeitsfonds • Kohle: Investitionen in Kohlekraftwerksbauer • Rüstung: Investitionen in Kriegslieferanten
Auf ihrer ersten Hauptversammlung heute in Frankfurt will die Deutsche-Bank-Tochter DWS ihre Aktionär*innen von einer soliden Investitionspolitik überzeugen. Aktuelle Stichproben und Datenbankanalysen zeigen jedoch, dass die Fonds der Vermögensverwalterin ethische Grenzen weit überschreiten. Dies wird urgewald-Campaignerin Barbara Happe heute gegenüber dem Vorstand kritisieren.
Das
Hauptproblem: Kategorische Ausschlusskriterien für ökologisch und
menschenrechtlich hoch sensible Branchen wie die Kohle- oder die
Rüstungsindustrie kennt die DWS in der Regel nur für ihre
Nachhaltigkeitsprodukte, wodurch sie für einen Großteil ihrer
Produktpalette nicht gelten.
Darüber
hinaus schließt DWS lediglich Investitionen in Streumunitions- und
Landminenhersteller aus. Weiterlesen
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mein Name ist
Barbara Happe, ich arbeite für die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation
urgewald und bin im Vorstand des Dachverbandes der kritischen Aktionär*innen.
In diesem
Kontext beobachten und analysieren wir auch seit vielen Jahren die Leistungen
der Deutschen Bank und der DWS aus ökologischer und sozialer Perspektive.
Und: wir waren
gespannt auf die „neue“ etwas eigenständigere DWS. Wie heißt es so schön bei
Hermann Hesse: „Jedem Neuanfang wohnt
ein Zauber inne.“
Der Zauber, etwas anders zu machen, sich neu aufzustellen
und bestimmte Altlasten hinter sich zu lassen.
Und tatsächlich fällt hier heute auf, dass das Thema
Nachhaltigkeit deutlich häufiger genannt wird als bei der Hauptversammlung der Deutschen
Bank. Weiterlesen
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Aktivist*innen besetzen das Podium und legen die Hauptversammlung von Rheinmetall minutenlang lahm
Die Hauptversammlung des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin hat heute breite Proteste ausgelöst. Hunderte Menschen waren dem Aufruf „Rheinmetall: Die Toten kommen!“ von urgewald, Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionären und weiteren Gruppen gefolgt.
Mit Totenmasken verkleidet zogen sie von der Botschaft Saudi-Arabiens über die türkische Botschaft bis zum Ort der Hauptversammlung im Berliner Maritim Hotel. Während der Aktionärsversammlung besetzten einige Aktivist*innen besetzten minutenlang die Bühne und konfrontierten Vorstand, Aufsichtsrat und Aktionär*innen mit den Folgen der Rüstungsgeschäfte des Konzerns.
Mit ihrer „Totenparade“ haben die Teilnehmer*innen der Menschen gedacht, die durch die Güter des Konzerns ihr Leben verloren haben. Weiterlesen
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mein Name ist
Barbara Happe, ich arbeite bei der Menschenrechtsorganisation urgewald und bin
im Vorstand der Kritischen Aktionär*innen.
Seit Jahren kommen
wir hierher, um Sie davon zu überzeugen, ihr Rüstungsexportgeschäft mit Kriegs-
und Spannungsgebieten einzustampfen.
Seit Jahren
berichten wir von Menschenrechtsverletzungen, Toten und Verletzten durch Waffen
Ihres Hauses.
Seit Jahren perlt
jedwede Kritik komplett an Ihnen ab und Sie antworten stoisch, dass Sie sich ihren Investoren gegenüber verpflichtet
fühlen, die „zu recht eine Strategie erwarten, die auf Wachstum ausgerichtet ist“.
Seit Jahren antworten Sie, dass sie an
der Internationalisierungsstrategie festhalten werden, um über Standorte wie in
Südafrika und Italien dann alle Krisenherde dieser Welt bedienen zu können. Weiterlesen
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