Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrter Vorstand, sehr geehrter Aufsichtsrat der Südzucker AG,
ich bin
Felix Quartier, 16 Jahre alt und Schüler.
Viele von
Ihnen fragen sich sicherlich, ob ich an einem Donnerstagvormittag nicht in der
Schule sein sollte. Zu Recht, denn auch ich würde mich heute lieber mit der
Hess’schen Normalenform rumschlagen als hier heute zu sprechen. Wenn ich nicht
wüsste, dass wir uns in der größten Krise der Menschheitsgeschichte befinden.
Denn dessen Ausgang entscheidet über meine Zukunft, unser aller Zukunft.
Die
Klimakatastrophe rückt in greifbare Nähe und wir haben nur noch ungefähr 12
Jahre, um sie zu verhindern. Weiterlesen
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,
mein Name ist Charlotte Kehne,
ich spreche für die Organisation Ohne Rüstung Leben und die Kritischen
Aktionär*innen Heckler & Koch zu den Tagesordnungspunkten 3 und 4. Vorab:
Wir empfehlen Ihnen, gegen die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zu
stimmen.
Wie komme ich zu dieser
Empfehlung?
Zunächst möchte ich, wie bereits
im vergangen Jahr, auf die Verbindung zwischen illegalen G36-Exporten nach
Mexiko und den Verbrechen im Fall Ayotzinapa eingehen. Diese Verbindung ist
Ihnen basierend auf der umfangreichen medialen Berichterstattung sicherlich
bekannt. Gerne führe ich Ihnen diese jedoch nochmals vor Augen:
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Verurteilung wegen illegaler Waffenexporte, interne Querelen und drohende Pleite: Krisengeschüttelter Waffenhersteller kommt nicht zur Ruhe
„Kritische Aktionär*innen Heckler & Koch“ fordern konsequente Umsetzung der „Grüne-Länder-Strategie“ und sofortigen Stopp aller umstrittenen Altverträge
Das Heckler & Koch-Desaster ist Ergebnis einer völlig verfehlten Geschäftspolitik – „Kritische Aktionär*innen Heckler & Koch“ fordern Nichtentlastung des Vorstands
Freiburg/ Stuttgart/ Köln,
den 11. Juli 2019. Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Heckler
& Koch AG fordert das Bündnis der „Kritischen Aktionär*innen Heckler &
Koch“ eine konsequente Umsetzung der „Grüne-Länder-Strategie“, die mit dem sofortigen
Stopp aller umstrittenen Altverträge einhergehen muss. Heckler & Koch-Waffenlieferungen
an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten darf es nicht mehr
geben. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
im vergangenen halben Jahr erreichte der Protest von Fridays for Future auch die Hauptversammlungen vieler deutscher Konzerne. Engagiert, kompetent und glaubwürdig machten die jungen Menschen den Vorständen, Aktionärinnen und Aktionären klar, dass diese ihren Profit auf Kosten zukünftiger Generationen erwirtschaften.
Wie an Fridays for Future übertrug der Dachverband das Rede- und Stimmrecht auch an Bürgerinitiativen wie Alle Dörfer bleiben, die sich dem Braunkohletagebau entgegenstellen. Beide Gruppen haben wir zu unserer öffentlichen Jahrestagung im September eingeladen, um über den Ausstieg aus der Kohle und den Einstieg in die globale Nachhaltigkeit der Konzerne zu diskutieren. Weiterlesen
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Die Mitglieder
des Vorstandes werden nicht entlastet.
Begründung:
„Die Chaostage, die der H&K-Vorstand für 2017 und 2018 verantwortet, haben das Renommee und das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Heckler & Koch AG ins Bodenlose abstürzen lassen.“ So lautete die Analyse in einem meiner Gegenanträge für die Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch anlässlich der vergangenen Hauptversammlung. Kaum vorstellbar, dass besagte Chaostage in das Katastrophenjahr 2018 münden würden, in dem ein Desaster das nächste jagte.
Das 2018 aufgenommene Fremdkapital belief sich offiziell auf rund 231 Millionen Euro. Allerdings sollen die Gesamtverbindlichkeiten 2018 auf 381,7 Millionen Euro geklettert sein – so der aktuelle Stand im Schuldendesaster (laut WELT.DEWeiterlesen
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Eine Woche nachdem die Geschäftsführerin der russischen NGO Ecodefense in Deutschland politisches Asyl beantragt hat, erklären sich 45 NGOs weltweit solidarisch mit der Umweltorganisation, darunter urgewald, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Greenpeace, WWF Deutschland, Misereor und Freunde der Erde USA.
In der Erklärung heißt es: „Die
Einstufung von Ecodefense als ‚Ausländische Agentin‘ sowie die
Strafanzeige gegen die Organisation sind eindeutig von politischen
Motiven bestimmt. In Solidarität mit Ecodefense fordern wir, dass alle
Anklagepunkte gegen Alexandra Koroleva und ihre Organisation sofort
fallen gelassen werden. Wir werden Informationen über die politische
Unterdrückung von Ecodefense verbreiten, um sicherzustellen, dass ihr
Fall öffentlich wahrnehmbar bleibt. Wir sammeln Spenden für Ecodefense,
um die – zu Unrecht verhängten – Geldbußen zu bezahlen.“Weiterlesen
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Mit den vorgelegten Empfehlungen der Kohlekommission werden die Herausforderungen des Klimaschutzes konkret. Der Kohleausstieg wird die Energiekonzerne betreffen, aber auch andere Großkonzerne müssen noch viel tun, um klimaneutral werden zu können.
Darüber hinaus erhöht sich der zivilgesellschaftliche und politische Druck auf die Konzerne, ihren Sorgfaltspflichten zur Achtung der Menschenrechte in ihren Lieferketten gerecht zu werden. Wir schauen uns dazu als Beispiel die Lieferketten des Kuperkonzerns Aurubis an.
Auf unserer Tagung laden wir dazu ein, mit unseren Referent*innen die menschenrechtliche und klimapolitische Unternehmensverantwortung zu diskutieren und weiterzudenken. Dazu haben wir Vertreter*innen der Klimaschutzbewegung, z.B. Weiterlesen
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Anti-Atominitiativen, NGOs und Umweltverbände solidarisieren sich
Nach einer Welle von massenhaften Festnahmen von Regierungsgegnern in Russland, ist nun auch Ecodefense, eine der ältesten Umweltorganisationen unter massiven Druck der russischen Behörden geraten. Am 30. Mai wurden fünf Strafbefehle gegen Alexandra Koroleva, der Geschäftsführerin von Ecodefense, eingeleitet. Ihr drohen zwei Jahre Gefängnisstrafe. Vorgestern, am 19.06. trat sie in Deutschland, wo sie politisches Asyl beantragt hat, an die Öffentlichkeit.
Hintergrund des Strafverfahrens durch die russischen Behörden ist die Weigerung von Ecodefense sich den Auflagen des sogenannten „Auslandsagenten“-Gesetzes unterzuordnen. „Mit dieser Maßnahme versucht die russische Regierung seit Jahren die Arbeit kritischer NGOs zu verhindern. Weiterlesen
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