Jürgen Grässlin fasst die Aktionen und Medienresonanz zur diesjährigen Hauptversammlung von Heckler & Koch zusammen
Protest vor der H&K-Hauptversammlung am Badhaus in Rottweil. Foto: Stephan Möhrle, RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.)
Bereits am Vortag der Hauptversammlung (HV) konnten wir Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch (KA H&K) einen immensen Erfolg verbuchen: In den HVs 2017 und 2018 hatten wir beantragt, Medienvertreter*innen zuzulassen, was damals von der H&K-Geschäftsführung strikt abgelehnt worden war. Deshalb hatten wir mehreren Journalist*innen mit unseren Aktien Eintritt verschafft. Am frühen Abend des 11.07.2019 erreichte uns die Nachricht, dass diesmal – endlich – Journalist*innen zugelassen sein würden, was wir sofort bundesweit publik machten. Weiterlesen
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Mit Aktien für den Klimaschutz und Menschenrechte? Was wir im Auftrag von Aktionär*innen auf Hauptversammlungen anstellen, hat Johannes von Streit in diesem Video zusammengefasst:
Hinweis: Der Videobeitrag wurde entwickelt und erscheint in dem Kanal ‚Wahn & Sinn‘ der GLS-Bank. Der Dachverband ist selbst vollkommen unabhängig von der GLS-Bank. Weiterlesen
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Wenn heute in Königswinter bei Bonn Regierungsvertreter*innen Russlands und Deutschlands für den Petersburger Dialog zusammenkommen, werden urgewald-Mitarbeiter*innen sie mit Protestbannern empfangen. Wir fordern das Ende der Repression gegen unsere russische Partnerorganisation Ecodefense und einen Einsatz der deutschen Politik.
Alexandra Koroleva, die Geschäftsführerin der NGO, hat Mitte Juni in Deutschland politisches Asyl beantragt. Der Hintergrund: Ihre Organisation wird seit dem Jahr 2014 von den russischen Behörden als „Auslandsagentin“ stigmatisiert. Diese Einstufung ist mit erheblichen bürokratischen und rechtlichen Schikanen verbunden. Im Mai leiteten die Behörden auf dieser Basis fünf Strafverfahren gegen Koroleva ein, die eine Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren bedeuten könnten. Weiterlesen
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrter Vorstand, sehr geehrter Aufsichtsrat der Südzucker AG,
ich bin
Felix Quartier, 16 Jahre alt und Schüler.
Viele von
Ihnen fragen sich sicherlich, ob ich an einem Donnerstagvormittag nicht in der
Schule sein sollte. Zu Recht, denn auch ich würde mich heute lieber mit der
Hess’schen Normalenform rumschlagen als hier heute zu sprechen. Wenn ich nicht
wüsste, dass wir uns in der größten Krise der Menschheitsgeschichte befinden.
Denn dessen Ausgang entscheidet über meine Zukunft, unser aller Zukunft.
Die
Klimakatastrophe rückt in greifbare Nähe und wir haben nur noch ungefähr 12
Jahre, um sie zu verhindern. Weiterlesen
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,
mein Name ist Charlotte Kehne,
ich spreche für die Organisation Ohne Rüstung Leben und die Kritischen
Aktionär*innen Heckler & Koch zu den Tagesordnungspunkten 3 und 4. Vorab:
Wir empfehlen Ihnen, gegen die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zu
stimmen.
Wie komme ich zu dieser
Empfehlung?
Zunächst möchte ich, wie bereits
im vergangen Jahr, auf die Verbindung zwischen illegalen G36-Exporten nach
Mexiko und den Verbrechen im Fall Ayotzinapa eingehen. Diese Verbindung ist
Ihnen basierend auf der umfangreichen medialen Berichterstattung sicherlich
bekannt. Gerne führe ich Ihnen diese jedoch nochmals vor Augen:
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Verurteilung wegen illegaler Waffenexporte, interne Querelen und drohende Pleite: Krisengeschüttelter Waffenhersteller kommt nicht zur Ruhe
„Kritische Aktionär*innen Heckler & Koch“ fordern konsequente Umsetzung der „Grüne-Länder-Strategie“ und sofortigen Stopp aller umstrittenen Altverträge
Das Heckler & Koch-Desaster ist Ergebnis einer völlig verfehlten Geschäftspolitik – „Kritische Aktionär*innen Heckler & Koch“ fordern Nichtentlastung des Vorstands
Freiburg/ Stuttgart/ Köln,
den 11. Juli 2019. Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Heckler
& Koch AG fordert das Bündnis der „Kritischen Aktionär*innen Heckler &
Koch“ eine konsequente Umsetzung der „Grüne-Länder-Strategie“, die mit dem sofortigen
Stopp aller umstrittenen Altverträge einhergehen muss. Heckler & Koch-Waffenlieferungen
an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten darf es nicht mehr
geben. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
im vergangenen halben Jahr erreichte der Protest von Fridays for Future auch die Hauptversammlungen vieler deutscher Konzerne. Engagiert, kompetent und glaubwürdig machten die jungen Menschen den Vorständen, Aktionärinnen und Aktionären klar, dass diese ihren Profit auf Kosten zukünftiger Generationen erwirtschaften.
Wie an Fridays for Future übertrug der Dachverband das Rede- und Stimmrecht auch an Bürgerinitiativen wie Alle Dörfer bleiben, die sich dem Braunkohletagebau entgegenstellen. Beide Gruppen haben wir zu unserer öffentlichen Jahrestagung im September eingeladen, um über den Ausstieg aus der Kohle und den Einstieg in die globale Nachhaltigkeit der Konzerne zu diskutieren. Weiterlesen
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Die Mitglieder
des Vorstandes werden nicht entlastet.
Begründung:
„Die Chaostage, die der H&K-Vorstand für 2017 und 2018 verantwortet, haben das Renommee und das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Heckler & Koch AG ins Bodenlose abstürzen lassen.“ So lautete die Analyse in einem meiner Gegenanträge für die Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch anlässlich der vergangenen Hauptversammlung. Kaum vorstellbar, dass besagte Chaostage in das Katastrophenjahr 2018 münden würden, in dem ein Desaster das nächste jagte.
Das 2018 aufgenommene Fremdkapital belief sich offiziell auf rund 231 Millionen Euro. Allerdings sollen die Gesamtverbindlichkeiten 2018 auf 381,7 Millionen Euro geklettert sein – so der aktuelle Stand im Schuldendesaster (laut WELT.DEWeiterlesen
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