Dachverband und Attac und protestieren am 22. Mai vor der Daimler-Hauptversammlung, Messe Berlin (Süd), Tor 25, vor Eingang Halle 26, Jafféstr. 2
Die Daimler AG macht sich sowohl durch mangelnden Aufklärungswillen beim Dieselskandal als auch durch Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete schuldig. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre fordert deshalb, Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens bei der Hauptversammlung am 22. Mai nicht zu entlasten.
Lange
hat die Daimler AG versucht ihre Verantwortung im Diesel-Abgasskandal
klein zu reden. Aber die 2018 vom Kraftfahrbundesamt angeordneten
Rückrufe widerlegen diese Beteuerungen. Das Vorstandsmitglied des
Dachverbands, Jens Hilgenberg, fordert: „700.000 Fahrzeuge muss der
Konzern europaweit zurückrufen, darunter Fahrzeuge die noch letztes Jahr
von der Daimler AG als Neuwagen verkauft wurden. Weiterlesen
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Wenn am 28. Mai 2019 Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall im Berliner Maritim Hotel zur Hauptversammlung lädt, möchten wir mit einer Parade den Toten gedenken, ihr Leben nochmals feiern und gegen die skrupellose Geschäftsstrategie von Rheinmetall protestieren!
Rheinmetall
profitiert wie kaum ein anderer deutscher Konzern von den Kriegen
dieser Welt – und liefert seine Güter auch an Länder wie Saudi-Arabien,
Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate oder die Türkei. Dass diese
Empfängerländer in Kriege involviert sind und Menschenrechte
systematisch missachten, stört Rheinmetall nicht. Geliefert wird die
ganze Produktpalette von Munition, Bomben bis hin zu Militärfahrzeugen
und kompletten Munitionsfabriken. Rheinmetall hilft, Despoten
aufzurüsten und sie mit eigenen Rüstungsfabriken zu versorgen. Weiterlesen
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Aktivist*innen von Extinction Rebellion fordern mehr Klimaschutz von BMW.
Foto: Martin Bauhof
Dass Autokonzerne wie BMW und die Klimakrise etwas miteinander zu tun haben, liegt auf der Hand. Darauf werden heute auf der Hauptversammlung des bayrischen Unternehmens Schüler*innen von Fridays for Future hinweisen. Wie schon zuletzt bei Volkswagen, Lufthansa, RWE und anderen Konzernen überträgt der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Stimmrechte an die Klimaaktivist*innen.
Beim Abgas-Skandal ist BMW im Vergleich zu VW und Daimler glimpflich davongekommen. Wegen fehlerhafter Software in der Abgasreinigung bei 7.965 Autos musste der Konzern gerade mal 8,5 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Trotzdem muss sich BMW-Chef Harald Krüger fragen lassen, ob er inzwischen neue Erkenntnisse hat, dass in seinem Unternehmen wissentlich bei den Abgaswerten manipuliert wurde. Weiterlesen
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Luca Samlidis sprach auf der Hauptversammlung der Deutschen Post AG 2019.
Sehr geehrte Klimaschützerinnen und Klimaschützer,
es würde mich interessieren, ob Sie sich durch diese Anrede angesprochen
fühlen. Bei einem erstaunlich großen Teil von Ihnen würde ich nicht davon
ausgehen – denn als Aktionärinnen und Aktionäre der Deutschen Post und DHL sind
Sie alle, jeder einzelne von Ihnen, Teil eines immens großen
Verantwortungsapparats. Eines Verantwortungsapparats, der nicht die Augen
verschließen kann vor all dem, was gerade in der Welt geschieht – allem voran
dem fortschreitenden Klimawandel, der uns über kurz oder lang in eine Klimakatastrophe
führen wird.
Mein Name ist Luca Samlidis, ich spreche heute als Teil der „Fridays for Future“-Bewegung. Weiterlesen
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BUND Hessen und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre protestieren vor der K+S-Hauptversammlung.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich vertrete den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V.. Beide Organisationen müssen auch in diesem Jahr beklagen, dass K+S weiterhin ganz erhebliche Schäden an der Umwelt zu verantworten hat. Wir sehen durchaus, dass der Vorstand seine Zusage einhält, die Probleme anzugehen. Die daraus resultierende Aufgabe bleibt wegen der jahrzehntelangen Versäumnisse aber gewaltig und ist noch nicht gelöst. Ein umweltverträgliches Entsorgungskonzept liegt weiterhin nicht vor. Wir wissen, dass daran gearbeitet wird und dass im laufenden Jahr 2019 wichtige Entscheidungen für Verbesserungsmaßnahmen anstehen. Weiterlesen
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, lieber Vorstand, lieber Aufsichtsrat,
ich heiße Moritz Leiner, ich bin vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, welcher über 40.000 uns übertragene Aktien der Deutschen Post vertritt. In meiner heutigen Rede beziehe ich mich auf den von uns eingereichten Gegenantrag, den Vorstand der Deutschen Post AG nicht zu entlasten.
Wieso sollte der Vorstand unserer
Meinung nach nicht entlastet werden?
Wir vom
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre denken nicht, dass der Vorstand der Deutschen Post
AG seiner Verantwortung zum Klimaschutz gerecht wird. Die Maßnahmen zur
Bekämpfung des Klimawandels nicht ausreichen, vor allem nicht im Sinne des
Pariser Klimaschutzabkommens und im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele. Weiterlesen
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