Zu
Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns
Der Bilanzgewinn der RWE AG für das Geschäftsjahr 2018
von 430.381.241,84 Euro ist wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer
Dividende von 0,35 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie = 215.160.924,65
Euro. Der übrige Betrag von 215.160.924,65 Euro soll zur Erhöhung der
Rückstellungen für die Beseitigung externer Kosten für Gesundheitsschäden
verwendet werden.
Begründung:
RWE
muss die Rückstellungen für die Beseitigung der Schäden der Braunkohletagebaue
und für die anteilige Übernahme von Gesundheitskosten, die durch die
Kohlewirtschaft entstehen, erhöhen. Die Klima-Allianz Deutschland hatte bereits
2016 zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in
einer Studie darauf hingewiesen, dass die finanziellen Mittel zur Beseitigung
der Schäden der Braunkohletagebaue bei RWE nicht ausreichend gesichert sind. Weiterlesen
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Am 03.05. hält die RWE AG in der Grugahalle in Essen ihre Hauptversammlung ab. Wir wollen die Aufmerksamkeit nutzen, die an diesem Tag auf dem Ort und dem Konzern liegt und unseren Protest sowohl auf die Hauptversammlung als auch auf die Straße tragen – es gibt vielfältigen Protest in der ganzen Stadt: #irRWEgestoppen
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre organisiert neben kritischen Redebeiträgen auf der Hauptversammlung vormittags von 08:30 Uhr – 11:00 Uhr eine Demonstration vor der Grugahalle. In der Kritik geht es einerseits um die klima- und gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Aktivitäten des RWE-Konzerns in den Bereichen Kohle- und Atomenergie. Weiterlesen
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Am Vorabend der Bayer-Hauptversammlung in Bonn werden auf unserem Podium internationale Kritiker*innen des Bayer-Konzerns darlegen, was seit der Übernahme von Monsanto passiert ist und wo heute Widerstand geleistet werden muss. Neben aktuellen Entwicklungen wie den Glyphosat-Prozessen in den USA werden wir ein besonderes Augenmerk auf die Geschäftspraktiken von Bayer in Ländern des globalen Südens legen. Dazu werden wir Ergebnisse aus der neuen Broschüre „Advancing Together? Ein Jahr Bayer-Monsanto“* vorstellen, die am selben Tag erscheint.
Zu Beginn zeigen wir den Film „Toxic Business“** (25 Minuten), der am Beispiel von Kenia die Problematik vom Einsatz giftiger Pestizide in Ländern des globalen Südens anschaulich darstellt. Weiterlesen
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Diskussionsveranstaltung am 2. Mai 2019 um 19 Uhr in der VHS Heidelberg
2012 streikten über 3.000 südafrikanische Minenarbeiter in Marikana. Die Minenbetreibergesellschaft Lonmin verweigerte seit Jahre die Einhaltung des verbindlichen Sozialplans. Doch der Streik wurde von der Polizei brutal beendet, dabei starben 34 Arbeiter im Kugelhagel. BASF kauft das in Marikana gewonnene Platin zu einem großen Teil auf, um es für Katalysatoren zu nutzen, lehnt jedoch die Verantwortung für den Streik und seine Folgen ab, obwohl ihr die Situation der Arbeiter durchaus bewusst war – nur so konnte das Platin überhaupt so günstig sein.
Seit Jahren kommt der anglikanische Bischof Jo Seoka auf Einladung der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika und des Dachverbands Kritischer AktionärInnen zur BASF-Hauptversammlung nach Mannheim. Weiterlesen
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Einladung zur
Pressekonferenz am 25. April 2019,15 bis 16 Uhr
in Bonn
Aachen/Berlin/Düsseldorf, 17. April 2019. Anlässlich der Bayer-Hauptversammlung am 26. April in Bonn kritisieren zivilgesellschaftliche Organisationen die Geschäftspraktiken der Bayer AG. Im Zentrum der Kritik steht das umwelt- und gesundheitsschädliche industrielle Agrarmodell, das auf einer Kombination aus gentechnisch verändertem Saatgut und Pestiziden basiert. Die Folgen für die Gesundheit der Menschen, die Umwelt und die Wirtschaftlichkeit der Bauern und Bäuerinnen seien verheerend. Seit der Übernahme des US-Unternehmens Monsanto im vergangenen Jahr habe sich die Nachhaltigkeitsbilanz von Bayer entgegen aller Versprechen weiter verschlechtert.
„Die Klagewelle von Glyphosat-Opfern in den USA zeigt: Mit Monsanto hat Bayer trotz vielfacher Warnungen einen Konzern gekauft, der wirtschaftliche Interessen über den Schutz von Menschen und Umwelt gestellt hat“, sagt Lena Michelsen von der Entwicklungsorganisation INKOTA. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den
Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Der Vorstand der Münchener Rück AG kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten einzuhalten. Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus, einen wirksamen Beitrag zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens, der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 und des UN Global Compact zu leisten, zu denen sich die Münchener Rück AG bekannt hat.
Klimastrategie
nicht konsequent und langfristig
Die von der Münchener Rück AG im letzten Jahr veröffentlichte
Klimastrategie ist ein positiver erster Schritt. Weiterlesen
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In ihrer Rede kritisiert Barbara Happe das Rüstungsgeschäft von MTU mit Saudi-Arabien, dessenMilitärintervention im Jemen katastrophale Folgen hat
Barbara Happe
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Barbara Happe und ich arbeite für die
Menschenrechtsorganisation urgewald und bin im Vorstand des Dachverbandes der
Kritischen Aktionär*innen.
Wir sind in diesem Jahr zum dritten Mal hier. Und wieder
geht es um das Militärgeschäft Ihres Konzerns. Sie liefern militärische
Antriebe und Komponenten für Kampfjets zu.
Nach Angaben des Geschäftsberichtes bieten insbesondere
Projekte für den Export eine vermeintlich gute Marktperspektive. Es laufen
sogar explizit Kampagnen, um das Exportgeschäft weiter anzukurbeln.
Ein Hauptumsatzträger des vergangenen Berichtsjahres war in
diesem Kontext der Eurofighter-Antrieb EJ 200. Weiterlesen
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