Rede von Cristina Valdivia

Sehr geehrte Herren Käser und Cromme,
Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Cristina Valdivia, ich bin Mexiko-Referentin des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit in München. Wir haben eine kurze Äußerung über die Fusion von Siemens und Gamesa, und ihren Einsatz bei Windenergie-Projekten in Südmexiko. Beide Unternehmen sind auf dem Isthmus von Tehuantepec in Oaxaca, Mexiko an Windpark-Projekten beteiligt. Die baskische Firma Gamesa hat dort mehrere Windturbinen in Windparks gebaut, und hat bis heute keine Konsultation der Bevölkerung durchgeführt, insbesondere nicht bei der indigenen Bevölkerung.

Gamesa hat die Gegner der Windpark-Projekte bezichtigt Kriminellen zu sein. Sie hat sie im September letzten Jahres als Entführer und Erpresser bezeichnet. Weiterlesen

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Rede von Tomás Gómez Membreño

Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes und des Aufsichtsrates,
Herr Kaeser, Herr Dr. Cromme,
sehr geehrte Damen und Herren Aktionäre,

mein Name ist Tomás Gómez Membreño, ich bin Generalkoordinator des Rates sozialer und indigener Organisationen von Honduras (COPINH).

Ich wurde zum Interims-Koordinator von COPINH gewählt, nachdem unsere Generalkoordinatorin, Berta Cáceres am 2. März 2016 brutal ermordet wurde.

Kurz vor Mitternacht drangen Bewaffnete in ihr Wohnhaus in La Esperanza- Intibucá ein und erschossen sie. Es gibt überzeugende Beweise dafür, dass das Mordkommando enge Verbindungen zur Firma Desarrollos Energéticos (DESA) hat. Wie Sie wissen, ist die DESA Vertragspartnerin des Siemens-Joint-Ventures Voith Hydro. Weiterlesen

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Rede von Tomás Gómez Membreño (spanisch)

Señor director ejecutivo Kaeser,
Señor director del consejo de supervisión Cromme,
Señores directores, miembros del consejo de supervisión,
Señores accionistas,

Soy Tomás Gómez Membreño, coordinador general del Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras (COPINH) del pueblo Lenca.

Fui elegido como coordinador interino del COPINH después del brutal asesinato de nuestra coordinadora General de copinh Berta Cáceres el pasado 2 de marzo del 2016. Casi a medianoche hombres armados se introdujeron en su casa de habitación en La Esperanza-Intibucá Honduras y la acribillaron con armas de fuego. Hay pruebas contundentes que los asesinos de Berta son vinculados a la empresa Desarrollo Energéticos (DESA). Weiterlesen

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Rede von Erik Hagen (englisch)

My name is Erik Hagen, I am a board member of Western Sahara Resource Watch. I am here to express my concern over Siemens FAILURE to seek the consent from the people of occupied Western Sahara to operate on their land. Unfortunately, I do not speak German, so my colleague here will read my statement.

For four decades, Morocco has kept the territory of Western Sahara under foreign occupation.

No state in the world recognise Morocco’s claim to Western Sahara. The UN has condemned Morocco’s invasion. The International Court of Justice has declared that Morocco has no rights to that land. Weiterlesen

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Rede von Erik Hagen

Mein Name ist Erik Hagen. Ich bin Vorstandsmitglied bei Western Sahara Resource Watch. Ich bin hier, um meine Sorge darüber auszudrücken, dass Siemens es unterlassen hat, die Bevölkerung der besetzen Westsahara bisher nicht um Zustimmung gebeten zu haben, in ihrem Land tätig zu werden. Leider spreche ich kein Deutsch, daher wird mein Kollege mein Statement verlesen.

Seit vier Jahrzehnten hält Marokko das Gebiet der Westsahara besetzt.

Kein Staat der Welt erkennt Marokkos Anspruch auf Westsahara an. Die UN haben Marokkos Invasion verurteilt. Der Internationale Gerichtshof hat erklärt, dass Marokko kein Recht auf dieses Land hat.

Die Hälfte der Bevölkerung des Gebiets ist nach der Besetzung geflohen. Weiterlesen

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U-Boot-Deals, heikle Umsiedlungen, Stahlstaub-Gefahren

Zur morgigen Thyssenkrupp-Hauptversammlung fordert ein NGO-Bündnis den Konzern dringend auf, bei Umwelt- und Menschenrechten nachzubessern:

RÜSTUNG

Thyssenkrupp (TK) liefert seine Kriegsschiffe und U-Boote in Krisenregionen der Welt, aktuell etwa nach Ägypten und Israel. Trotz anhaltender Menschenrechtsverletzungen durch das Militär wurde im Dezember 2016 ein U-Boot an Ägypten übergeben. In den vergangenen zwei Jahren hat sich Ägypten mit der Golfallianz am Krieg im Jemen beteiligt. Über 6.000 Menschen wurden getötet, etwa die Hälfte der Bevölkerung hungert – auch aufgrund einer von Saudi-Arabien und Ägypten durchgesetzten Seeblockade. Neuen Ärger bringt die Bestellung von drei U-Booten aus Israel. Das Geschäft steht im Verdacht der Vetternwirtschaft, gegen Premier Netanjahu und auch bei TK laufen Ermittlungen. Weiterlesen

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Nichtregierungsorganisationen stellen Lonmin ein Ultimatum

Bergbaukonzern soll fünf Jahre nach dem Massaker von Marikana Versprechungen einlösen
Kritische Aktionäre am 26. Januar bei Hauptversammlung in London

Der südafrikanische Bischof Johannes Seoka wird zusammen mit internationalen Solidaritätsgruppen am 26. Januar den britisch-südafrikanischen Bergbaukonzern auffordern, bis zum 16. August 2017 die zugesagte Opferentschädigung zu zahlen und die Lebensbedingungen seiner Arbeiter zu verbessern. Das Datum ist der fünfte Jahrestag des Massakers von Marikana, bei dem die südafrikanische Polizei 34 streikende Bergleute erschoss.

WANN? Donnerstag, 26. Januar 2017, 9:30 Uhr – 10:15 Uhr

WO? Vor der Hauptversammlung von Lonmin, Haberdashers’ Hall, 18 W Smithfield,
London EC1A 9HQ

WAS? Eine düstere Hommage für die 34 Bergleute, die am 16. Weiterlesen

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Gegenanträge

TOP 3  Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Den Mitgliedern des Vorstands wird die Entlastung verweigert.

Begründung:

Der Vorstand von Thyssenkrupp (TK) hat es im Geschäftsjahr 2015/16 erneut versäumt, die vom Dachverband seit Jahren angeprangerten Missstände als solche wahrzunehmen und angemessene Gegenmaßnahmen zu ergreifen. TK fährt mit dem Export von Kriegsschiffen und U-Booten in Krisen- und Konfliktgebiete fort, missachtet die Sorgfaltspflichten in der eigenen Zulieferkette und verstößt noch immer gegen Regeln verantwortungsvoller Unternehmensführung, in dem die für die Anwohner des Stahlwerks von Rio de Janeiro negativen Folgen ignoriert werden zugunsten der eigenen Investition.

  1.  TK Marine Systems hält an seinem Geschäftsmodell fest, auch in politisch instabile Länder zu exportieren.
Weiterlesen

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