SAP SE Hauptversammlung 2025

„Gibt es jetzt zwei verschiedene SAP-Kulturen?“: Rede von Markus Dufner

Sehr geehrter Herr Klein, sehr geehrter Herr Dr. Ala-Pietilä sehr geehrte Frau Dr. Rotsch, sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat!
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre von SAP!

Mein Name ist Markus Dufner, ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Auf der heutigen Hauptversammlung vertreten wir die Stimmrechte von Stiftungen und einer großen Zahl von Kleinaktionär*innen.

Der Dachverband spricht im Namen seiner 30 Mitgliedsorganisationen. Unser besonderer Fokus liegt auf den ESG-Themen Umwelt, Soziales und guter Unternehmensführung.

Herr Klein, Frau Dr. Rotsch und Herr Dr. Ala-Pietilä, zu den ESG-Zielen gehört auch das „G“ – Governance – also gute Unternehmensführung. Weiterlesen

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Rheinmetall AG Hauptversammlung 2025

„Zentrale Rolle des Unternehmens bei der Herstellung von Waffen für die verbrecherischen Angriffskriege der Nazis bleibt unkommentiert“: Rede von Lara Krahlisch

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Lara Krahlisch, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Rheinmetall und NS-Zeit

Vor 80 Jahren wurde Europa vom nationalsozialistischen Terrorregime endgültig befreit. Ich möchte Ihnen danken, dass Sie, zusammen mit vielen weiteren Vorstandsvorsitzenden deutscher Unternehmen die Erklärung unterzeichnet haben, in dem Sie sich aus der daraus folgenden Verantwortung, die keinen Schlussstrich kennen kann, bekennen. Danke für Ihre klaren Worte, dass eben vor allem auch deutsche Unternehmen dazu beitrugen, ich zitiere: „die Herrschaft der Nationalsozialisten zu festigen. Auf ihren eigenen Vorteil bedacht, waren viele Unternehmen und ihre damaligen Akteure verstrickt.“ Weiterlesen

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BMW AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2025

BMW: Dividende und Treibhausgas-Emissionen sind zu hoch

  • Statt hoher Dividende mehr Investitionen in Klimaschutz und Elektromobilität
  • Strafzahlung wegen Recycling-Kartell
  • Bauteile aus chinesischer Zwangsarbeit im Mini Cooper?
  • Kritik am motorisierten Individualverkehr

Köln/München – Beteiligung am Recycling-Kartell, Bauteile aus möglicher Zwangsarbeit und Festhalten am Plug-in-Hybrid: Dies sind nur drei Gründe, warum der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre dem BMW-Vorstand  auf der Hauptversammlung am 14. Mai in München die Entlastung verweigert. Um die Investitionen in Klima- und Umweltschutz sowie in nachhaltige Elektromobilität erhöhen zu können, sollte der Münchner Autokonzern seine Dividende drastisch absenken.  

BMW gehört zum Recycling-Kartell
Die Europäische Kommission hat gegen BMW und 14 Autokonzerne Strafen in Millionenhöhe wegen eines Kartells im Zusammenhang mit dem Recycling verschrotteter Fahrzeuge verhängt. Weiterlesen

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Daimler Truck AG Hauptversammlung 2025

Riskante Fokussierung auf Wasserstoff und Militärfahrzeuge für Autokraten: Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu TOP 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand wird weiterhin seiner Verantwortung zu Sicherheit und Nachhaltigkeit nicht gerecht. Weiterhin rüstet Daimler Truck Kunden aus, die Menschenrechte verletzen oder autokratische Systeme unterstützen.

Ein Rüstungsbetrieb, der keiner sein möchte
Daimler Truck ist Mitglied im Bundesverband der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), der Interessensvertretung der deutschen Rüstungsindustrie. Auf der Rüstungsmesse IDEX 2025 in Abu Dhabi zeigte Mercedes-Benz Special Trucks, eine Sparte von Daimler Truck, einen Ausschnitt seiner Militärfahrzeuge und buhlte mit Fahrzeugen, „die insbesondere für den robusten Einsatz bei großer Hitze und in staubig-sandigen Gebieten ausgelegt sind.“ Weiterlesen

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Hensoldt AG Hauptversammlung 2025

Profit vor Compliance und hochproblematische Partnerschaften: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstandes nicht zu entlasten.

Begründung:

Der Vorstand wird weiterhin seiner Verantwortung und insbesondere zu seinen eigenen Bekenntnissen zu Sicherheit und Nachhaltigkeit nicht gerecht. Weiterhin rüstet Hensoldt Kunden aus, die Menschenrechte verletzen oder autokratische Systeme unterstützen.

Der falsche Weg wird fortgesetzt

Auch bei der Hensoldt AG, an der die Bundesrepublik Deutschland eine Sperrminorität von 25,1 Prozent hält, sind die Auftragsbücher prall gefüllt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Konzern sein Jahresergebnis um fast 90 Prozent auf 106 Millionen Euro steigern können.

Neben den steigenden Verteidigungsausgaben hierzulande und bei europäischen Partnern freut sich der Rüstungskonzern über ein gestiegenes Geschäftspotenzial in Märkten außerhalb Europas (Geschäftsbericht 2024, S. Weiterlesen

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Rheinmetall AG Hensoldt AG Daimler Truck AG Hauptversammlung 2025

Kein Blankoscheck für Rüstungsunternehmen!

  • Rheinmetall: Festhalten an gefährlicher Expansionsstrategie trotz voller heimischer Auftragsbücher
  • Hensoldt: Fragwürdige Kunden und Partnerschaften im Nahen Osten
  • Daimler Truck: Militärfahrzeuge für Autokraten

Auf den Hauptversammlungen von Rheinmetall (am morgigen 13. Mai), Hensoldt und Daimler Truck (beide am 27. Mai) konfrontieren die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, der Dachverband Kritischer Aktionärinnen und Aktionäre, Facing Finance und Ohne Rüstung Leben die Unternehmensführungen mit scharfer Kritik. Sie werden ihr Rede- und Fragerecht bei den Hauptversammlungen nutzen und so die hochproblematischen Geschäftspraktiken der Konzerne in den Fokus rücken – etwa die Beteiligung an nuklearer Aufrüstung und Exporte an Staaten, die Menschenrechte verletzen oder in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen verstrickt sind. Weiterlesen

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Alzchem Group AG Hauptversammlung 2025

„Ich wurde bei meiner Arbeit mit Dormex vergiftet“: Rede von Dina Ndleleni

Ich heiße Dina Ndleleni und bin 63 Jahre alt. Ich bin Aktivistin des Women on Farm Projekts und eine ehemalige Landarbeiterin, die 53 Jahre lang auf kommerziellen Tafeltraubenfarmen in De Doorns im Hexriver Valley im Westkap von Südafrika gelebt und gearbeitet hat.

Im Juli 2022 wurde ich bei meiner Arbeit auf der Farm Mooigezicht Estates mit Dormex (das Cyanamid enthält) vergiftet. Diese Vergiftung hat sich auf alle Aspekte meines Lebens ausgewirkt. Meine Lunge wurde so stark geschädigt, dass ich meinen Arbeitsplatz und mein Einkommen verlor, weil ich arbeitsunfähig geworden bin. Ich leide seitdem unter irreversiblen, chronischen Atemwegsbeschwerden, die dazu führen, dass ich mehrmals im Jahr ins Krankenhaus muss, weil ich Probleme mit dem Atmen habe und künstlichen Sauerstoff brauche.  Weiterlesen

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Hauptversammlung 2025 Porsche Holding SE

Mitverantwortlich für die Krise bei Volkswagen: Unsere Gegenanträge

Zu TOP 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Porsche Holding SE kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, auf wirksame Maßnahmen für eine sozial- und klimagerechte Transformation bei seinen Hauptinvestments, der Volkswagen AG und der Porsche AG, hinzuwirken.

Porsche bringt Volkswagen zu unverantwortlich hohen Dividendenausschüttungen

Die vollkommen unverhältnismäßig hohe Dividendenvorschlag bei der kriselnden Volkswagen AG zeigt einmal mehr: Die Porsche Automobil Holding SE agiert unverantwortlich gemäß ihrem Eigeninteresse, der Umverteilung der Gewinne zugunsten der Familien Porsche und Piëch, statt im Sinne einer sozial und ökologisch tragfähigen Zukunftsperspektive für die Volkswagen AG. Weiterlesen

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