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Thyssenkrupp AG Hauptversammlung 2019

Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Den Mitgliedern des Vorstandes wird die Entlastung verweigert.

Begründung:

Der Vorstand der Thyssenkrupp AG kommt seinen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nicht ausreichend nach. Er wird zudem seiner Verantwortung nicht gerecht, einen Beitrag zu der Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen, den Sustainable Development Goals (SDGs), zu leisten. Konkret stehen etliche Geschäfte von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) dem Ziel Nr. 16, die Förderung friedlicher Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung, entgegen.

Rüstungsexporte in Konflikt- und Kriegsgebiete

Thyssenkrupp steht vor einem radikalen Umbau. Die angekündigte Aufspaltung in zwei Firmen (Materials und Industrials) soll helfen, den Konzern zukunftsfähig aufzustellen. Weiterlesen

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Thyssenkrupp AG Hauptversammlung 2019

Ohne Skrupel: Rüstungsexporte in Konflikt- und Kriegsgebiete

Dachverband kritisiert im Gegenantrag Kriegsschiff-Lieferungen an Ägypten und Aufrüstung der Türkei

Fregatte des Typs Meko 200 in Kiel.
Foto: Pwinninger, CC BY-SA 4.0

Thyssenkrupp kommt weiterhin seinen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nicht ausreichend nach. Die für Korruptionsrisiken und potentielle Reputationsschäden bekannte Marinesparte soll trotz massiver Kritik und Problemen weitergeführt werden. Die Konzernführung hat weiterhin keine Skrupel, auch autoritäre Regime aufzurüsten und durch Technologietransfers dabei zu unterstützen, eigene Rüstungsindustrien aufzubauen.

Thyssenkrupp rüstet aggressive Türkei auf

Die Türkei steht wegen der zunehmend autoritären Politik ihres Präsidenten Erdogan sowie wegen des völkerrechtswidrigen Einmarsches in Syrien Anfang 2018 massiv in der öffentlichen Kritik. Hinzu kommt, dass die Türkei gegen die Kurden im eigenen Land und in Syrien mit Gewalt vorgeht. Weiterlesen

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Siemens AG Hauptversammlung 2019

Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Den Mitgliedern des Vorstandes wird die Entlastung verweigert.

Begründung:

Der Vorstand der Siemens AG wird seinen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nicht gerecht.

Erst in den letzten zwei Jahren hat sich der Vorstand ernsthaft bemüht, mögliche Menschenrechtsverletzungen bei eigenen Projekten und in der Lieferkette überhaupt identifizieren zu können. Im Nachhaltigkeitsbericht 2018 stellt Siemens aufgrund der gesammelten Erkenntnisse fest:

„Im Kontext großer Infrastrukturprojekte wird offensichtlich, dass Menschenrechte indigener und besonders schutzbedürftiger Gemeinschaften […] potenziell dem Risiko nachteiliger Einwirkungen ausgesetzt sind.“

Siemens Nachhaltigkeitsinformationen 2018, S. 45

Das neue Programm zur Achtung der Menschenrechte soll aber erst „im Laufe der nächsten Jahre“ umgesetzt werden. Weiterlesen

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Deutsche Bank AG Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten

Keine Investitionen in Rohstoffgeschäfte!

Nichtregierungs-Organisationen übergeben zum Weltspartag 1.500 Protestpostkarten von Bürger*innen an die Deutsche Bank

Zum Weltspartag am 30.Oktober warnen Menschenrechts-Organisationen: Hinter vielen Fonds verbergen sich Investitionen in Unternehmen, die systematisch Menschenrechte verletzen. Fonds sind bei Sparer*innen zunehmend beliebt seitdem Girokonten und Sparbücher keine großen Zinsen mehr abwerfen. Sechs Nichtregierungs-Organisationen übergeben zum Weltspartag 1.500 Protestpostkarten von Bürger*innen an die Deutsche Bank, da diese unter anderem in Mexiko in rücksichtslose Rohstoffgeschäfte investiert. Zahlreiche weitere deutsche Banken investieren ebenfalls in schmutzige Rohstoffunternehmen, sodass auch die Bundesregierung aufgerufen wird, endlich mit Gesetzen zu handeln.

Der Fall Deutsche Bank-Grupo México
Am 6. August 2014 traten 40.000 Kubikmeter giftiger Kupfersulfat-Schlamm aus einem Rückhaltebecken der Kupfermine Buena Vista del Cobre im Norden Mexikos aus und kontaminierten den Fluss Sonora. Weiterlesen

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Spenden

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns dabei, mehr Klima- und Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, menschenrechtliche Sorgfalt sowie Transparenz bei deutschen Aktiengesellschaften einzufordern.

Ja, ich möchte den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre mit einer Spende unterstützen:



Steuerlich absetzbar
Spenden an uns als gemeinnützig anerkannter Verein sind steuerlich absetzbar. Spenden und Mitgliedsbeiträge bis zu 300 Euro können ohne amtliche Spendenquittung mit dem Einzahlungsbeleg der Überweisung beim Finanzamt eingereicht werden, sollte dieses danach fragen. Für Beiträge über 300 Euro erhalten Sie für die gesamte Fördersumme jährlich eine Zuwendungsbestätigung zur Vorlage beim Finanzamt. Weiterlesen

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Stimmrechte übertragen

So übertragen Sie dem Dachverband Ihre Stimmrechte

Hier finden Sie auch eine aktuelle Übersicht der Aktiengesellschaften bzw. Hauptversammlungen, die wir dieses Jahr besuchen werden.

Das Vorgehen ist bei einer Inhaberaktie anders als bei einer Namensaktie:


1. Bei Namensaktien

Wenn Sie direkt von der Aktiengesellschaft angeschrieben werden, sind es sogenannte Namensaktien. Dies ist zum Beispiel bei diesen Aktiengesellschaften der Fall:

  • Adidas
  • Allianz
  • BASF
  • Bayer
  • Daimler Truck
  • Deutsche Bank
  • Deutsche Lufthansa
  • Deutsche Post
  • Deutsche Telekom
  • E.ON
  • H&M
  • Hannover Rück
  • Hapag-Lloyd
  • HHLA
  • Hugo Boss
  • LEG Immobilien
  • Mercedes-Benz
  • MTU Aero Engines
  • Münchener Rück
  • Siemens
  • Siemens Energy
  • Talanx
  • TUI
  • Uniper
  • Vonovia

Vorgehensweise bei Namensaktien:

Einige Wochen vor der Hauptversammlung bekommen Sie von der Aktiengesellschaft eine Eintrittskartenbestellung per Post zugesandt. Weiterlesen

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Vorstand

Barbara Happe

Politologin mit Schwerpunkt Entwicklungs- und Umweltpolitik, besonders in Lateinamerika. Referentin für Abrüstung und Frieden bei Greenpeace.

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Claudia Fatzkämper

Claudia Fatzkämper hat Regionalwissenschaften Lateinamerika studiert. Auf einer Hauptversammlung der Deutschen Bank kam sie 2005 das erstmals mit dem Dachverband der Kritischen Aktionär*innen in Kontakt.
Seit Dezember 2025 ist sie ehrenamtlich im Vorstand tätig. Hauptberuflich arbeitet sie bei Campact.

Jens Hilgenberg

Dipl.-Politik-wissenschaftler und Soziologe,  Leitung Verkehrspolitik des Bundesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. Seit 2016 Mitglied im Rat der Agora Verkehrswende.

Rechtsanwalt und Steuerberater Klein Stefan

Stefan O.J. Klein

Rechtsanwalt und Steuerberater. Nachdem er mehrere Jahre als Kassenprüfer für den Dachverbands tätig war, wurde er im September 2015 in den Vorstand gewählt.

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Unsere Themen und Kampagnen

Unsere Kampagnen und Dauerthemen bündeln unsere Arbeit für Menschenrechte, Klimaschutz und eine nachhaltige Unternehmensverantwortung. Hier finden Sie Hintergrundinformationen sowie die jeweils neuesten Beiträge:

Klimaschutz

Klimagerechtigkeit ist unser Maßstab: Wir setzen uns für konsequenten Klimaschutz und eine sozial gerechte Transformation der Wirtschaft ein. Unternehmen müssen ihrer Verantwortung für die Einhaltung der Klimaziele gerecht werden.

Menschenrechte

Wir setzen uns dafür ein, dass Unternehmen Menschenrechte entlang ihrer gesamten Liefer- und Wertschöpfungsketten achten und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

Konzernatlas 2026

Der Konzernatlas zeigt Zusammenhänge zwischen großen Unternehmen der Agrar- und Ernährungsindustrie, ihrer wirtschaftlicher Macht und gesellschaftlichen Auswirkungen auf: Wenige Großkonzerne blockieren die Agrarwende und diktieren Preise, zum Nachteil von Landwirt*innen und Verbraucher*innen. Weiterlesen

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