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Pressemitteilung Siemens Energy AG Hauptversammlung 2024

Siemens Energy: Vertragstreue stützt Putin und Besetzung der Westsahara

  • Windparks ohne Zustimmung in der Westsahara: Bundesregierung schränkt Unterstützung ein
  • Atomgeschäfte mit Rosatom müssen unverzüglich enden
  • Vorstand erschwert unnötig die Energiewende und hält sich Kritik in virtueller Hauptversammlung vom Laib

Anlässlich der heutigen Hauptversammlung der Siemens Energy AG fordern Menschenrechtsorganisationen den Konzern auf, die Selbstbestimmungsrechte des Volkes der Westsahara zu achten und Geschäfte mit dem staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom sofort zu beenden.

Siemens Energy bekommt die vielfältigen Probleme bei der Windkraft-Sparte Siemens Gamesa nicht in den Griff, vor allem massive Qualitäts- und Produktivitätsprobleme bei einigen Turbinen. Aus den resultierenden Verlusten folgte sogar Staatshilfe in Form von Garantien in Milliardenhöhe. Doch aus mangelnder menschenrechtlicher Sorgfalt musste die Bundesregierung diese Hilfe einschränken. Weiterlesen

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Pressemitteilung Siemens Energy AG Hauptversammlung 2024

Kein fossiler Ausstieg in Sicht

Zur heutigen Hauptversammlung des börsennotierten Energiekonzerns Siemens Energy kritisieren die Umweltorganisationen urgewald, die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen den ungebrochenen Fokus des Unternehmens auf fossile Energieträger. Mit 10,9 Milliarden Euro stammte im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als ein Drittel der Umsatzerlöse aus dem Bereich „Gas Services“, davon 4,4 Milliarden Euro aus Geschäften mit Gaskraftwerken1.

Dazu sagt Regine Richter, Energie- und Finanzexpertin von urgewald: „Ein so starker Fokus auf fossiles Gas ist das Gegenteil eines zukunftsfähigen Geschäftsmodells. Der Neubau von Gaskraftwerken und LNG-Terminals legt die weitere Nutzung von fossilen Energien auf Jahrzehnte fest und ist eine Wette gegen die Erreichung der Pariser Klimaziele. Weiterlesen

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Aurubis AG Hauptversammlung 2024

„Sprechen Sie sich für ein globales Lieferkettengesetz aus?“: Rede von Thomas Dürmeier, Goliathwatch

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Unternehmensleitung,
liebe Aktionäre und Eigentümerinnen,

Aurubis blickt auf eine über 150-jährige Firmengeschichte zurück. Gewinn und Investitionen liegen auf einem Rekordhoch. Was sagen aber die aktuellen Bilanzzahlen nicht?

Ich habe 5 Fragenkomplexe:

1. Gefahren für den Standort Hamburg

Klimawandel, Anstieg Meeresspiegel, ein Werk an der Elbe, dies kann viele Fragen für Aurubis in Hamburg bedeuten. Die HafenCity wurde daher schon mit einem 1 Meter Reserve gebaut. Hamburg steht auf der Liste der bedrohten Großstädte der Welt. Zum Glück erst auf hinteren Plätzen.

1.1 Ab wann ist mit welchen Gefahren für das Investment in Hamburg zu erwarten und mit welchen Folgen? Weiterlesen

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Aurubis AG Pressemitteilung Lieferkettengesetz Hauptversammlung 2024

Kupferkonzern missachtet Menschenrechte und verweigert Transparenz in seiner Lieferkette

Pressemitteilung zur Aurubis-Hauptversammlung am 15.02.2024

  • Aurubis feuert 3 von 4 Vorständen wegen Millionendiebstählen
  • Trotzdem dürfen die Aktionäre nicht über die Entlastung des Vorstands abstimmen
  • Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Aurubis Lieferkette
  • Lieferkettengesetz-Beschwerde wegen Importen aus illegaler Mine in Panama
  • Online-Veranstaltung am 14.02. von 19:00 bis 20:30 Uhr

Hamburg – Neun Nichtregierungsorganisationen kritisieren, dass Aurubis auf der Hauptversammlung am 15.02. die Aktionäre nicht über die Entlastung oder Nichtentlastung des Vorstands abstimmen lassen will. Und das trotz gefeuertem Vorstand, Millionenschäden durch Bandenbetrug, Menschenrechtsverletzungen in der Lieferkette und einem Arbeitsunfall im Hamburger Werk mit drei Toten, der von Aurubis als „Vorkommnis im Bereich der Arbeitssicherheit“ heruntergespielt wird. Weiterlesen

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Siemens Energy AG Siemens Gamesa Renewable Energy S.A. Hauptversammlung 2024

Siemens Energy erschwert unnötig die Energiewende: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand erschwert unnötig die Energiewende und wird seiner menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nicht gerecht.

Siemens Gamesa: Probleme gefährden Weg zu einer klimaneutralen Stromversorgung

Seit Jahren bekommt der Vorstand die Probleme bei der Windkraft-Sparte Siemens Gamesa nicht in den Griff, vor allem massive Qualitäts- und Produktivitätsprobleme bei einigen Turbinen. Die daraus resultierenden Verluste haben sogar Staatshilfen in Form von Garantien in Milliardenhöhe nötig gemacht, damit der Auftragsbestand überhaupt bearbeitet werden kann. Damit werden nicht nur unnötigerweise Risiken vergesellschaftet, sondern auch der ohnehin schwierige Ausbau der Windkraft erschwert, um die Stromerzeugung aus klimaschädlichen Energieträgern schnell beenden zu können. Weiterlesen

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Siemens AG Hauptversammlung 2024

„Wer derart hohe Gewinne einfährt, sollte Risiken nicht vergesellschaften“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Tilman Massa vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir ein stärkeres Engagement von Siemens bei Menschenrechten und Klimaschutz.

Vielen Dank, Herr Dr. Busch, für Ihre klaren Worte gegen Ausgrenzung, Hass und Hetze gegen Menschen mit Migrationsgeschichte. Klare Worte gegen menschenverachtende Deportationspläne und auch die fatale Rolle der AfD dabei sollten hier und heute aber nicht fehlen, das hatten Sie ja Ende Januar öffentlich getan.

Selbst wenn wir einmal außer Betracht lassen, dass Siemens mit der Abspaltung von Siemens Energy den großen Teil der Probleme und Risiken des fossilen Geschäfts und dessen Klimaschäden einfach ausgelagert hat, reicht es immer noch nicht für eine Klimabilanz, die in die richtige Richtung zeigt: Noch immer sorgen Siemens-Produkte für deutlich mehr Treibhausgasemissionen, als sie helfen einzusparen. Weiterlesen

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Thyssenkrupp AG Hauptversammlung 2024 Menschenrechte

„Grüner Wasserstoff in Brasilien darf nicht durch grünen Strom mit roten Blutstropfen aus Menschenrechtsverletzungen hergestellt werden!“

Rede Christian Russau, Vorstandsmitglied Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, auf der Hauptversammlung von Thyssenkrupp am 2. Februar 2024 in Bochum


ES GILT DAS GESPROCHENE WORT.

Das brasilianische Unternehmen Unigel und die Thyssenkrupp-Tochtergesellschaft Nucera haben eine Vereinbarung zum Bau einer neuen Mega-Anlage für grünen Wasserstoff in Bahia, Brasilien, getroffen. Die Unternehmenssorgfaltspflicht von ThyssenKrupp Nucera endet aber nicht mit der Fertigstellung der Anlage. ThyssenKrupp Nucera muss in seiner Lieferkettenverantwortung sicherstellen, dass für den künftigen Betrieb solch einer Mega-Anlage zur Produktion von Wasserstoff kein grüner Strom mit roten Blutstropfen aus Menschenrechtsverletzungen Verwendung findet!

Denn die Erfahrungen in Brasilien der letzten Jahre beim eigentlich positiv zu bewertenden Ausbau erneuerbarer Energien wie Windkraft und Photovoltaik haben gezeigt, dass diese grünen Projekte – ebenso wie zuvor auch schon bei der Wasserkraft – sehr oft die Ländereien traditioneller Völker und Gemeinschaften oder von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern betreffen, die das Land historisch gemeinschaftlich und oft ohne ausgestellte Landtitel nutzen und davon leben. Weiterlesen

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Thyssenkrupp AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2024

Thyssenkrupp: ein Schritt vor – zwei Schritte zurück

  • Staatliche Förderung und Dividenden-Ausschüttung
  • Ernüchternde Klimabilanz
  • Grüner Wasserstoff: Menschenrechte achten
  • Intransparente Rüstungsexporte
  • Freitag, 8:30 Uhr, RuhrCongress: Protest wegen Tod eines Leiharbeiters und schlechten Arbeitsbedingungen bei Subunternehmen

Auf der Hauptversammlung der Thyssenkrupp AG am Freitag in Bochum beantragt der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns nicht zu entlasten. Thyssenkrupp erhält für die Umstellung der Produktion auf grünen Stahl Staatshilfen des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von zwei Milliarden €. „Die Beanspruchung von Staatshilfen, die sich aus Steuergeldern speisen, ist für uns nicht vereinbar mit der gleichzeitigen Ausschüttung einer Dividende“, erklärt Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Weiterlesen

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