1.006 Ergebnisse für klima

Thyssenkrupp AG Hauptversammlung 2022

Rüstungsexporte an Despoten, Zukunft der Stahlsparte, Wassersstoff und Menschenrechte: Unsere Fragen an den Vorstand von Thyssenkrupp

In unserem Gegenantrag zu TOP 2 kritisieren wir, dass der Vorstand der Thyssenkrupp AG nicht ausreichend seiner Verantwortung für das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens und der UN-Nachhaltigkeitsagenda nachkommt. Zudem kritisieren wir Rüstungsexporte an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten.

Fragen zu Rüstungsgeschäften und Rüstungsexporten:

  • Die neue Bundesregierung äußerte sich sehr kritisch zu den Rüstungsexporten von Thyssenkrupp. Sie will ein Rüstungsexportkontrollgesetz einführen, noch dieses Jahr. Sehen Sie ein erhöhtes Risiko, dass Ihre aktuellen und geplanten Rüstungsgeschäfte mit kriegführenden und menschenrechtsverletzenden Staaten nicht mehr genehmigt werden könnten?
  • Welche konkreten Vorhaben mit welchem finanziellen Umfang könnten aus Ihrer Sicht betroffen sein?
  • Werden Sie Ihre Verfahren der Auftragsakquise im Hinblick auf das künftige Rüstungsexportkontrollgesetz ändern?
Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/thyssenkrupp/ruestungsexporte-an-despoten-zukunft-der-stahlsparte-wassersstoff-und-menschenrechte-unsere-fragen-an-den-vorstand-von-thyssenkrupp/

Siemens AG Hauptversammlung 2022

Unser Abstimmungsverhalten

Tagesordnungspunkte JA NEIN ENTHALT.
2. Verwendung des Bilanzgewinns X 
3. Entlastung der Mitglieder des Vorstands (alle Mitglieder) X 
4. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats (alle Mitglieder) X 
5. Bestellung des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers sowie des Prüfers für die prüferische Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts       X
6. Billigung des Vergütungsberichts X 

Wir beantragen, den Mitgliedern des Vorstands der Siemens AG die Entlastung zu verweigern. Der Vorstand steigt nicht aus der Finanzierung fossiler Energieprojekte aus und wird damit seiner Verantwortung zur Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens nicht gerecht. Zu unserem Gegenantrag Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/siemens/unser-abstimmungsverhalten-2022/

Siemens AG Hauptversammlung 2022

Siemens finanziert neue fossile Energieprojekte: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Siemens AG steigt nicht aus der Finanzierung fossiler Energieprojekte aus und wird damit seiner Verantwortung zur Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens nicht gerecht.

Steigende Emissionen in der Lieferkette

Der Einfluss der wirtschaftlichen Aktivitäten von Siemens auf den Klimawandel fallen nicht durch die direkten Treibhausgasemissionen von Siemens an, sondern vor allem durch die vor- und nachgelagerten Emissionen der Wertschöpfungskette (Scope 3).

Bei den vorgelagerten Emissionen z.B. aus den Lieferketten von Siemens stiegen die Emissionen im Geschäftsjahr 2021 auf rund 10,4 Mio. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/siemens/siemens-finanziert-neue-fossile-energieprojekte-unser-gegenantrag/

TUI AG Hauptversammlung 2022

TUI ist die Nummer eins für Abschiebeflüge: Unsere Gegenanträge

Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen muss sich fragen lassen, ob TUI die Nummer eins unter den Fluggesellschaften für Abschiebeflüge aus Großbritannien bleiben will. (Fotocollage: Dachverband TUI HV 2021, Kampagnenplakat von stoptui in Großbritannien)

Zu TOP 2: Den Mitgliedern des Vorstandes wird die Entlastung verweigert.

Begründung: Der Vorstand der TUI AG wird seiner Verantwortung gegenüber den eigenen Beschäftigten nicht gerecht und verstößt gegen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten.

1. Verantwortung gegenüber Arbeitskräften trotz staatlicher Beihilfen missachtet
TUI hat knapp fünf Milliarden Euro an deutschen Steuergeldern bekommen, um die Konsequenzen der Corona-Pandemie schultern zu können. Damit hat das Unternehmen nach der Lufthansa die höchsten Unterstützungszahlungen in Deutschland erhalten. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/tui/tui-ist-die-nummer-eins-fuer-abschiebefluege-unsere-gegenantraege-zur-hauptversammlung-am-8-2-2022/

Thyssenkrupp AG Hauptversammlung 2022

Steigende CO2-Emissionen und Rüstungsexporte: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Thyssenkrupp AG kommt weiterhin nicht ausreichend seiner Verantwortung für das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens und der UN-Nachhaltigkeitsagenda nach.

Steigende Emissionen bei einem der klimaschädlichsten Konzerne Deutschlands

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2019/2020 stiegen die Treibhausgasemissionen um 2 Mio. Tonnen und lagen im Geschäftsjahr 2020/2021 bei knapp unter 25 Mio. Tonnen (Scope 1 und 2). So bleibt Thyssenkrupp eines der klimaschädlichsten Unternehmen Deutschlands und schafft wenig Vertrauen, die eigenen – ohnehin wenig ambitionierten – Klimaziele bis 2030 (30 Prozent weniger als 2018) erreichen zu können. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/thyssenkrupp/steigende-co2-emissionen-ungenuegende-investionen-in-klimaschutz-und-massive-risiken-durch-ruestungsexporte-an-kriegfuehrende-staaten-unser-gegenantrag/

Siemens AG Siemens Energy AG

Gaskraftwerk statt Kleinbauern und Fischer: Siemens, Siemens Energy, KfW-Ipex und der „Superhafen Porto de Açu“ im Norden von Rio de Janeiro

Auch die Fischer:innen protestieren gegen den Bau des „Superhafens“ Porto de Açu. Foto: Marcos Pedlowski (mit freundlicher Genehmigung)

Der brasilianische „Superhafen Porto de Açu“ bei Campos dos Goytacazes im Norden des Bundesstaates Rio de Janeiro steht für Verschärfung der Klimakrise, für Umweltverschmutzung mit Ansage, für Land- und Territorialenteignung ohne Entschädigung für die dort kleinbäuerlich-familiäre Land- und Fischwirtschaft betreibenden Kleinbäuerinnen und -bauern und Fischer:innen, für ein Gelände, auf dessen Terrain der klimaschädliche Gaskraftwerkkomplex Gás Natural Açu (GNA) errichtet wird, der im Anteilsbesitz auch des deutschen Konzerns Siemens Energy ist, dessen Finanzierung auch durch Siemens Financial Services und die Exportkreditgarantie durch die bundeseigene KfW-Ipex-Bank erfolgte. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/siemens-energy/gaskraftwerk-statt-kleinbauern-und-fischer-siemens-siemens-energy-kfw-ipex-und-der-superhafen-porto-de-acu-im-norden-von-rio-de-janeiro/

KWS Saat SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Ausstieg aus der Gentechnik – auf zukunftsgerichtete Innovationen setzen

Gemeinsam mit der AbL fordert das GeN von der KWS, sich als verantwortungsbewusster Konzern für eine strenge Regulierung aller Anwendungen der neuen Gentechnikverfahren sowie für eine umfassende Risikoprüfung einzusetzen und auf zukunftsgerichtete Innovationen zu setzen.

Neue Gentechnikverfahren wie CRISPR-Cas und damit entwickelte Pflanzen werden unter dem europäischen Gentechnikgesetz reguliert und müssen es auch bleiben. Das hat auch der Europäische Gerichtshof bestätigt.

„Die KWS bezeichnet einige dieser Pflanzen als „naturidentisch“. Sie bezeichnet sie folglich als „nicht gentechnisch verändert“ und erachtet eine Regulierung unter dem Gentechnikgesetz als nicht notwendig. Die KWS verschleiert damit, dass diese Technologien tief in das Erbgut der Organismen eingreifen können und bisher wenig erforschte Risiken mit sich bringen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/kws/ausstieg-aus-der-gentechnik-auf-zukunftsgerichtete-innovationen-setzen/

Pressemitteilung Klima schützen – Kohle stoppen Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten

Alternativer Nobelpreisträger 2021 Vladimir Slivyak: Gemeinsam mit Partnern gegen Kohle und Atomenergie in Deutschland

Konzernverantwortung im Blick: Vladimir Slivyak (rechts) auf der Hauptversammlung von RWE 2010. Foto: Antje KleineWiskott

Heute Abend erhält Vladimir Slivyak von der russischen NGO Ecodefense den Alternativen Nobelpreis 2021 der Right Livelihood Foundation in Stockholm. Damit würdigt die Stiftung seinen „langjährigen Einsatz für den Umweltschutz und die Stärkung des zivilen Widerstands gegen die Kohle- und Atomindustrie in Russland“. [1]

Als enge Partner gratulieren die deutschen Organisationen urgewald, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und die Initiative RWE-Tribunal Vladimir Slivyak herzlich zu dieser Auszeichnung und unterstreichen seine bedeutende Rolle in der gemeinsamen Kampagnenarbeit zu deutschen Konzernen und Banken. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/kohle-stoppen/alternativer-nobelpreistraeger-2021-vladimir-slivyak-gemeinsam-mit-partnern-gegen-kohle-und-atomenergie-in-deutschland/