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Thyssenkrupp AG Hauptversammlung 2022

Steigende CO2-Emissionen und Rüstungsexporte: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Thyssenkrupp AG kommt weiterhin nicht ausreichend seiner Verantwortung für das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens und der UN-Nachhaltigkeitsagenda nach.

Steigende Emissionen bei einem der klimaschädlichsten Konzerne Deutschlands

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2019/2020 stiegen die Treibhausgasemissionen um 2 Mio. Tonnen und lagen im Geschäftsjahr 2020/2021 bei knapp unter 25 Mio. Tonnen (Scope 1 und 2). So bleibt Thyssenkrupp eines der klimaschädlichsten Unternehmen Deutschlands und schafft wenig Vertrauen, die eigenen – ohnehin wenig ambitionierten – Klimaziele bis 2030 (30 Prozent weniger als 2018) erreichen zu können. Weiterlesen

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Siemens AG Siemens Energy AG

Gaskraftwerk statt Kleinbauern und Fischer: Siemens, Siemens Energy, KfW-Ipex und der „Superhafen Porto de Açu“ im Norden von Rio de Janeiro

Auch die Fischer:innen protestieren gegen den Bau des „Superhafens“ Porto de Açu. Foto: Marcos Pedlowski (mit freundlicher Genehmigung)

Der brasilianische „Superhafen Porto de Açu“ bei Campos dos Goytacazes im Norden des Bundesstaates Rio de Janeiro steht für Verschärfung der Klimakrise, für Umweltverschmutzung mit Ansage, für Land- und Territorialenteignung ohne Entschädigung für die dort kleinbäuerlich-familiäre Land- und Fischwirtschaft betreibenden Kleinbäuerinnen und -bauern und Fischer:innen, für ein Gelände, auf dessen Terrain der klimaschädliche Gaskraftwerkkomplex Gás Natural Açu (GNA) errichtet wird, der im Anteilsbesitz auch des deutschen Konzerns Siemens Energy ist, dessen Finanzierung auch durch Siemens Financial Services und die Exportkreditgarantie durch die bundeseigene KfW-Ipex-Bank erfolgte. Weiterlesen

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KWS Saat SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Ausstieg aus der Gentechnik – auf zukunftsgerichtete Innovationen setzen

Gemeinsam mit der AbL fordert das GeN von der KWS, sich als verantwortungsbewusster Konzern für eine strenge Regulierung aller Anwendungen der neuen Gentechnikverfahren sowie für eine umfassende Risikoprüfung einzusetzen und auf zukunftsgerichtete Innovationen zu setzen.

Neue Gentechnikverfahren wie CRISPR-Cas und damit entwickelte Pflanzen werden unter dem europäischen Gentechnikgesetz reguliert und müssen es auch bleiben. Das hat auch der Europäische Gerichtshof bestätigt.

„Die KWS bezeichnet einige dieser Pflanzen als „naturidentisch“. Sie bezeichnet sie folglich als „nicht gentechnisch verändert“ und erachtet eine Regulierung unter dem Gentechnikgesetz als nicht notwendig. Die KWS verschleiert damit, dass diese Technologien tief in das Erbgut der Organismen eingreifen können und bisher wenig erforschte Risiken mit sich bringen. Weiterlesen

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Pressemitteilung Klima schützen – Kohle stoppen Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten

Alternativer Nobelpreisträger 2021 Vladimir Slivyak: Gemeinsam mit Partnern gegen Kohle und Atomenergie in Deutschland

Konzernverantwortung im Blick: Vladimir Slivyak (rechts) auf der Hauptversammlung von RWE 2010. Foto: Antje KleineWiskott

Heute Abend erhält Vladimir Slivyak von der russischen NGO Ecodefense den Alternativen Nobelpreis 2021 der Right Livelihood Foundation in Stockholm. Damit würdigt die Stiftung seinen „langjährigen Einsatz für den Umweltschutz und die Stärkung des zivilen Widerstands gegen die Kohle- und Atomindustrie in Russland“. [1]

Als enge Partner gratulieren die deutschen Organisationen urgewald, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und die Initiative RWE-Tribunal Vladimir Slivyak herzlich zu dieser Auszeichnung und unterstreichen seine bedeutende Rolle in der gemeinsamen Kampagnenarbeit zu deutschen Konzernen und Banken. Weiterlesen

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Lieferkettengesetz Koalitionsvertrag

Zu wenig gewagt

Unser Kommentar zum Koalitionsvertrag mit Stimmen aus unseren Mitglieds- und Partnerorganisationen

Nun ist er da, der Koalitionsvertrag der Ampelkoalition, die laut Überschrift “mehr Fortschritt wagen” möchte. Zumindest waren die Parteispitzen bei der Präsentation des Vertrags sichtlich bemüht, nicht den Eindruck zu erwecken, eine Koalition des “kleinsten gemeinsamen Nenners” zu sein. Wird der Vertrag diesem Anspruch gerecht? Einige Herausforderungen werden angegangen, bei entscheidenden Themen wagt die Ampelkoalition zu wenig. Mit unseren Mitglieds- und Partnerorganisationen haben wir den Vertragstext einem ersten Check unterworfen. Weiterlesen

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Pressemitteilung Siemens Energy AG

Siemens Energy sieht keine Zukunft für Wasserkraft

  • Siemens Energy verkauft seinen 35%-Anteil am Joint Venture Voith Hydro
  • Wasserkraft spiele laut Konzern „untergeordnete Rolle“ bei klimafreundlicher Stromerzeugung
  • Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern weiteres Divestment und weisen auf Menschenrechts- und Klimarisiken bei Staudamm-Großprojekten hin

Nachdem der Energietechnikkonzern Siemens Energy angekündigt hat, seine gesamten Anteile an dem Wasserkraft-Joint Venture Voith Hydro zu verkaufen, fordern zivilgesellschaftliche Organisationen andere Unternehmen und Finanzinstitutionen auf, sich ebenfalls nicht weiter an den Expansionsplänen der Branche zu beteiligen.

„Dieses Divestment von Siemens Energy ist ein deutliches Indiz für das Ende des Märchens des ‚grünen‘ Stroms von Mega-Staudämmen“, erklärt Christian Russau vom Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika und Vorstandsmitglied des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Weiterlesen

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Autoindustrie

Kein doppeltes Spiel der deutschen Autoindustrie mehr

Offener Brief an die Vorstandsvorsitzenden der Automobil-Konzerne Volkswagen, Daimler und BMW

Sehr geehrter Herr Diess, sehr geehrter Herr Källenius, sehr geehrter Herr Zipse,

immer wieder sprechen sich ihre Unternehmen und der von ihnen unterstütze Verband der Automobilindustrie (VdA) öffentlich und medienwirksam für mehr Klimaschutz aus. Frau Müller hat vor der Bundestagswahl die Wahlprogramme der Parteien in Sachen Klimaschutz sogar für nicht ausreichend bezeichnet und davor gewarnt, dass Deutschland das von der Bundesregierung gesetzte Ziel der Klimaneutralität verpassen könnte. Eine Einschätzung, die wir vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre ausdrücklich teilen.

In der politischen Arbeit fällt aber immer wieder auf, dass der VdA und einige wichtige Mitgliedsunternehmen ambitionierte Klimaschutzziele eher als vermeintliche Hürde denn als Notwendigkeit oder gar als Chance für die Unternehmen begreifen. Weiterlesen

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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen

Apfelbäume der Solidarität in Pödelwitz

In Pödelwitz pflanzen Aktivistinnen von Alle Dörfer bleiben im Halle-Leipziger Land einen der Solidaritäts-Apfelbäume für Lützerath …

Mit einer Apfelbaum-Pflanzaktion haben Braunkohle-Gegnerinnen in Sachsen ihre Solidarität mit den Dörfern im Rheinland bekundet, die vom Abbaggern bedroht sind. „RWE darf Lützerath und andere Dörfer am Tagebau Garzweilter nicht abreißen“, forderten Vertreterinnen der Initiative Alle Dörfer bleiben im Halle-Leipziger Land. „Wir wollen unsere Zukunft sozial- und klimagerecht gestalten. Deshalb pflanzen wir heute in dem geretteten Dorf Pödelwitz zwei Apfelbäumchen.“ (Siehe unseren Tweet vom 30.10.2021)
Der Dachverband hatte Alle Dörfer bleiben im September den konzernkritischen Henry Mathews Preis verliehen und Apfelbäume geschenkt.
Wenn auch Sie sich für die Rettung von Lützerath und die Erhaltung der Dörfer am Tagebau Garzweiler aussprechen wollen, dann können Sie in den sozialen Netzwerken (z.B. Weiterlesen

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