Kategorie: Hauptversammlung 2026

Allianz SE Hauptversammlung 2026

Nachhaltigkeitsrichtlinien gelten weiterhin nicht für Pimco und Allianz Global Investors: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.

Begründung:

Der Vorstand der Allianz SE kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, endlich wirksamere Maßnahmen für den Schutz von Klima, Nachhaltigkeit und Menschenrechten in der gesamten Geschäftstätigkeit – eigene Geschäftstätigkeit und Asset-Management – umzusetzen.

Transparenz weiterhin „nicht ausreichend!“
Die Allianz erklärt im Geschäftsbericht 2025 (S. 42), dass die „wichtigsten Richtlinien zur Integration von Nachhaltigkeit in unsere Geschäftsaktivitäten“ der Allianz Standard for Integration of Sustainability (ASIS), der Allianz Standard for P&C Underwriting (ASU) und die Allianz Functional Rule for Sustainability in Investments (FRSI) seien, und dass deren „Grundsätze für unsere eigene Geschäftstätigkeit in Unternehmensregeln für die Bereiche Procurement, Own Workforce und Sustainable Operations“ gelten. Weiterlesen

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Talanx AG Hauptversammlung 2026

Weiterhin Ausnahme in Öl- und Gasrichtlinie möglich: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Talanx AG kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Neue Gasinfrastruktur bleibt weiterhin versicherbar

Auch im letzten Jahr verfehlte es Talanx, seine fossile Richtlinie von 2023 anzupassen und bestehende Ausschlüsse im Versicherungsbereich auf neue Gasinfrastruktur und neue Gaskraftwerke auszuweiten. Talanx schließt aktuell die Versicherung von Projekten zur Erschließung neuer Greenfield Öl- und Gasfelder aus sowie von neuen Tanklagern und Pipelineprojekten, die dem Transport von Öl dienen, sofern sie im direkten Zusammenhang mit Greenfield Ölförderung stehen. Weiterlesen

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Hannover Rück SE Hauptversammlung 2026

Neue Gasinfrastruktur bleibt weiterhin größtenteils versicherbar: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Hannover Rück SE kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Neue Gasinfrastruktur bleibt weiterhin größtenteils versicherbar
Auch im letzten Jahr verfehlte es Hannover Re, seine fossile Richtlinie von 2022 anzupassen und bestehende Ausschlüsse in der fakultativen Rückversicherung auf jegliche neue Gasinfrastruktur und neue Gaskraftwerke auszuweiten. Hannover Re schließt derzeit zwar die fakultative Rückversicherung von Projekten zur Erschließung, Transport und Verwahrung neuer Öl- und Gasressourcen aus. Weiterlesen

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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2026

Risiken der fossilen Geschäfte: Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2, Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband lehnt die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 ab.

Begründung:

Aufgrund der Risiken, die von der fossilen Geschäftstätigkeit von RWE ausgeht, müssen die Rücklagen für Entschädigungen und Maßnahmen zur Behebung und Abwendung von Schäden erheblich erhöht werden.

Daher lehnen wir die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2025 und die Ausschüttung einer Dividende von 856.277.653,20 Euro (1,20 Euro pro Stückaktie) an die Aktionärinnen und Aktionäre ab.

Wir beantragen, dass die RWE AG ihre Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden, zu deren Verursachung das Unternehmen beigetragen hat und noch immer beiträgt, deutlich erhöht. Weiterlesen

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Deutsche Post AG/DHL Hauptversammlung 2026

Klimaschädliche Expansion, sozialer Kahlschlag und Serviceversagen: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, dem Vorstand der DHL Deutsche Post AG die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand wird seiner Verantwortung für eine klimagerechte und sozial ausgewogene Unternehmensführung nicht gerecht.

Klimapolitisch verantwortungsloser Ausbau des Frachtflugverkehrs

Die strategische Ausrichtung auf eine weitere Ausweitung des Frachtflugverkehrs – insbesondere im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle – steht im Widerspruch zu den gesetzlichen Klimazielen. Die geplante Kapazitätsverdopplung würde die Treibhausgasemissionen weiter erhöhen und zugleich zu erheblichen Belastungen für Umwelt und Anwohner*innen durch Lärm und Luftschadstoffe führen.

Sozial unverantwortlicher Stellenabbau und Arbeitsverdichtung

Die Ausbaupläne stehen im Widerspruch zu dem massiven Stellenabbau am DHL-Flughafen Leipzig/Halle. Weiterlesen

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Alzchem Group AG Hauptversammlung 2026

Doppelstandard ohne Ausstiegsstrategie bei hochgefährlichen Pestiziden: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand kommt weiterhin nicht hinreichend seinen menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten nach. Insbesondere die fortgesetzte Vermarktung des Produkts Dormex mit dem Wirkstoff Cyanamid, das als vermutlich krebserregend und fortpflanzungsgefährdend eingestuft ist, birgt nachweislich erhebliche Gesundheitsrisiken, insbesondere für Landwirt*innen.

Doppelstandard ohne Ausstiegsstrategie

Alzchem hält weiterhin an einem Geschäftsmodell fest, das auf der Vermarktung von in der EU verbotenen Wirkstoffen in anderen Weltregionen basiert, vor allem in Ländern mit unzureichender Regulierung und Standards in Bezug auf den Arbeits- und Umweltschutz. Weiterlesen

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Lieferkettengesetz Menschenrechte Hauptversammlung 2026

Eine Stimme für Konzerngeschädigte

Protest von Landarbeiterinnen in Südafrika gegen den Einsatz des Pestizids Dormex anlässlich der Hauptversammlung 2025 des Produzenten Alzchem

Gewinne vieler Aktiengesellschaften entstehen entlang globaler Lieferketten. Dort arbeiten Menschen oft unter unsicheren Bedingungen, sind gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und erhalten Löhne unter dem Existenzminimum. Während Vorstände weit entfernt entscheiden, tragen die Menschen vor Ort die Folgen. Die Hauptversammlung ist der Moment der Rechenschaft – nicht nur bei Bilanzfragen. Das Beispiel Alzchem zeigt, wie wir gemeinsam die Belange der Betroffenen auf die Tagesordnung setzen können.

Auf Hauptversammlungen haben Aktionärinnen das Recht, Fragen zu stellen und Missstände anzusprechen. Wir nutzen dieses Recht und zwingen die Vorstände zu einer Reaktion, indem wir sie mit konkreten Fällen von Menschenrechtsverletzungen und Umweltproblemen in der Lieferkette konfrontieren. Weiterlesen

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Mercedes-Benz Group AG Hauptversammlung 2026

„Menschenrechtliche Verantwortung zeigt sich nicht in Leitlinien, sondern im Umgang mit Beschäftigten und Gewerkschaften“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,

mein Name ist Matthias Bachmann, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.   Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Mercedes-Benz deutlich effektivere Maßnahmen bei der Achtung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten ein. Dies gilt insbesondere auch für die grundlegenden Arbeits- und Gewerkschaftsrechte, vor allem in Ihren eigenen Betrieben. Die eindrücklichen Statements der Gewerkschafter*innen der UAW aus den USA haben heute deutlich gemacht, dass Sie mehr tun müssen, um gewerkschaftliches Engagement zu fördern, wenn Sie Ihre eigenen Richtlinien und Grundsätze dazu ernst nehmen. Leider sehen wir in den USA, dass Sie vielmehr gewerkschaftliches Engagement aktiv verhindern. Weiterlesen

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