Kategorie: Hauptversammlung 2026

Rheinmetall AG Hauptversammlung 2026

Verantwortungslose Internationalisierungsstrategie und automatisierte Waffensysteme: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Geschäfts- und Exportstrategie von Rheinmetall, für die der Vorstand maßgeblich verantwortlich ist, fehlen weiterhin demokratie- und menschenrechtsbezogene Kriterien. Rheinmetall beliefert Länder, in denen Menschenrechte missachtet werden und hilft Autokraten, eigene Rüstungsindustrien aufzubauen.

Verantwortungsloser Export von Rüstungsgütern
Rheinmetall präsentiert sich öffentlich gerne als Garant für Sicherheit, Freiheit und demokratische Werte. Tatsächlich zeigt die Realität ein anderes Bild: Laut der ExitArms-Datenbank hat Rheinmetall in den vergangenen Jahren immer wieder Waffen an autoritäre Regime und in Krisenregionen geliefert. Weiterlesen

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Fraport AG Hauptversammlung 2026

Illegale Rodungen von Regenwald auf Fraport-Gelände in Brasilien: Unsere Gegenanträge

Zu TOP 3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand wird seiner Verantwortung für Umweltschutz und Transparenz in Zusammenhang mit dem Fraport-Gelände des Flughafens Pinto Martins in Fortaleza, Brasilien, nicht gerecht.

Illegale Rodungen von Regenwald auf Fraport-Gelände in Fortaleza

Mit extremem Befremden mussten wir im Oktober 2025 brasilianische Medienberichte zur Kenntnis nehmen, nach denen es auf dem Fraport-Gelände des Flughafens Pinto Martins in Fortaleza, Ceará, Brasilien, laut der brasilianischen Bundesumweltbehörde IBAMA zu illegalen Rodungen von über 60 Hektar „fortgeschrittenen geschützten Atlantischen Regenwalds“ sowie eines staatlich anerkannten permanenten Schutzgebietes gekommen war. Weiterlesen

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Bayer AG Hauptversammlung 2026

„Für mindestens drei Bayer-Wirkstoffe gibt es wissenschaftliche Beweise für eine Beteiligung an der Entstehung von Parkinson“: Rede von Peter Clausing, PAN Germany

Sehr geehrte Damen und Herren Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats.

Mein Name ist Peter Clausing vom Pestizid Aktions-Netzwerk und ich spreche als Bevollmächtigter der Coordination gegen BAYER-Gefahren. Ich bin promovierter Toxikologe und bin nicht einverstanden mit der Positionierung der Geschäftsleitung zum Thema der Verursachung der Parkinson’schen Krankheit durch Pestizide, die von Bayer CropScience vermarktet werden bzw. wurden.

Ich stimme Herrn Rodrigo Santos zu, der zur letzten Hauptversammlung in seiner Eigenschaft als Leiter der Division CropScience sagte, dass „die Entstehung des Parkinson-Syndroms komplex“ sei. Aber es war irreführend als er im vorigen Jahr sagte: „Keine Zulassungsprüfung kam jemals zu dem Schluss, dass die Verwendung eines unserer registrierten Produkte oder Wirkstoffe mit der Parkinson-Krankheit in Zusammenhang steht.“ Weiterlesen

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Allianz SE Hauptversammlung 2026

Nachhaltigkeitsrichtlinien gelten weiterhin nicht für Pimco und Allianz Global Investors: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.

Begründung:

Der Vorstand der Allianz SE kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, endlich wirksamere Maßnahmen für den Schutz von Klima, Nachhaltigkeit und Menschenrechten in der gesamten Geschäftstätigkeit – eigene Geschäftstätigkeit und Asset-Management – umzusetzen.

Transparenz weiterhin „nicht ausreichend!“
Die Allianz erklärt im Geschäftsbericht 2025 (S. 42), dass die „wichtigsten Richtlinien zur Integration von Nachhaltigkeit in unsere Geschäftsaktivitäten“ der Allianz Standard for Integration of Sustainability (ASIS), der Allianz Standard for P&C Underwriting (ASU) und die Allianz Functional Rule for Sustainability in Investments (FRSI) seien, und dass deren „Grundsätze für unsere eigene Geschäftstätigkeit in Unternehmensregeln für die Bereiche Procurement, Own Workforce und Sustainable Operations“ gelten. Weiterlesen

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Talanx AG Hauptversammlung 2026

Weiterhin Ausnahme in Öl- und Gasrichtlinie möglich: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Talanx AG kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Neue Gasinfrastruktur bleibt weiterhin versicherbar

Auch im letzten Jahr verfehlte es Talanx, seine fossile Richtlinie von 2023 anzupassen und bestehende Ausschlüsse im Versicherungsbereich auf neue Gasinfrastruktur und neue Gaskraftwerke auszuweiten. Talanx schließt aktuell die Versicherung von Projekten zur Erschließung neuer Greenfield Öl- und Gasfelder aus sowie von neuen Tanklagern und Pipelineprojekten, die dem Transport von Öl dienen, sofern sie im direkten Zusammenhang mit Greenfield Ölförderung stehen. Weiterlesen

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Hannover Rück SE Hauptversammlung 2026

Neue Gasinfrastruktur bleibt weiterhin größtenteils versicherbar: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Hannover Rück SE kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Neue Gasinfrastruktur bleibt weiterhin größtenteils versicherbar
Auch im letzten Jahr verfehlte es Hannover Re, seine fossile Richtlinie von 2022 anzupassen und bestehende Ausschlüsse in der fakultativen Rückversicherung auf jegliche neue Gasinfrastruktur und neue Gaskraftwerke auszuweiten. Hannover Re schließt derzeit zwar die fakultative Rückversicherung von Projekten zur Erschließung, Transport und Verwahrung neuer Öl- und Gasressourcen aus. Weiterlesen

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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2026

Risiken der fossilen Geschäfte: Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2, Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband lehnt die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 ab.

Begründung:

Aufgrund der Risiken, die von der fossilen Geschäftstätigkeit von RWE ausgeht, müssen die Rücklagen für Entschädigungen und Maßnahmen zur Behebung und Abwendung von Schäden erheblich erhöht werden.

Daher lehnen wir die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2025 und die Ausschüttung einer Dividende von 856.277.653,20 Euro (1,20 Euro pro Stückaktie) an die Aktionärinnen und Aktionäre ab.

Wir beantragen, dass die RWE AG ihre Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden, zu deren Verursachung das Unternehmen beigetragen hat und noch immer beiträgt, deutlich erhöht. Weiterlesen

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Deutsche Post AG/DHL Hauptversammlung 2026

Klimaschädliche Expansion, sozialer Kahlschlag und Serviceversagen: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, dem Vorstand der DHL Deutsche Post AG die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand wird seiner Verantwortung für eine klimagerechte und sozial ausgewogene Unternehmensführung nicht gerecht.

Klimapolitisch verantwortungsloser Ausbau des Frachtflugverkehrs

Die strategische Ausrichtung auf eine weitere Ausweitung des Frachtflugverkehrs – insbesondere im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle – steht im Widerspruch zu den gesetzlichen Klimazielen. Die geplante Kapazitätsverdopplung würde die Treibhausgasemissionen weiter erhöhen und zugleich zu erheblichen Belastungen für Umwelt und Anwohner*innen durch Lärm und Luftschadstoffe führen.

Sozial unverantwortlicher Stellenabbau und Arbeitsverdichtung

Die Ausbaupläne stehen im Widerspruch zu dem massiven Stellenabbau am DHL-Flughafen Leipzig/Halle. Weiterlesen

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