Kategorie: Hauptversammlung 2026

Renk AG Hauptversammlung 2026

Produktionsverlagerung ist der falsche Weg: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Vorstandsmitglieder

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand wird seiner Verantwortung nach internationalen Menschenrechtsstandards nicht ausreichend gerecht. Trotz dokumentierter Risiken im Zusammenhang mit dem Einsatz von Renk-Produkten in militärischen Konflikten bestehen weiterhin Lieferbeziehungen in kritische Konfliktregionen.

Die Renk AG stellt hochsensible Rüstungskomponenten her, deren Einsatz in bewaffneten Konflikten mit erheblichen Risiken für Zivilbevölkerungen verbunden sein kann. Damit trägt das Unternehmen eine besondere Verantwortung, durch wirksame Prüf- und Steuerungsmechanismen sicherzustellen, dass eigene Produkte nicht zu Menschenrechtsverletzungen oder Völkerrechtsverstößen beitragen. Diese Verantwortung wird derzeit nicht erkennbar konsequent, transparent und präventiv wahrgenommen. Weiterlesen

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Fresenius SE Klimaschutz Hauptversammlung 2026 Governance

„Pervertierung des Gesundheitssystems, da Gewinne zulasten des Personals und der Beitragszahler erzielt werden“: Rede von Markus Dufner

In seiner Rede auf der Hauptversammlung verlangt Markus Dufner eine Einzelentlastung bei der Abstimmung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats. (Foto: Lisa Nathan)

Hauptversammlung der Fresenius SE am 22.05.2026 in Frankfurt am Main: Keine Entlastung des Vorstands / Antrag auf Einzelentlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats / Kritik an Zweckentfremdung von Pflegepersonal in Helios-Kliniken

Sehr geehrter Herr Sen, sehr geehrter Herr Kirsch,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats,
sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Markus Dufner und ich spreche im Namen des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Der Dachverband unterstützt die Fresenius Global Union Alliance.

Mit unseren 29 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Menschenrechte und sozialer und gewerkschaftlicher Rechte repräsentieren wir einen Teil der Zivilgesellschaft. Weiterlesen

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Fresenius Medical Care Klimaschutz Hauptversammlung 2026 Governance

„Frau Giza und Herr Sen, die Kritik und Unzufriedenheit der Beschäftigten müsste Sie eigentlich alarmieren“: Rede von Markus Dufner

Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands, bemängelte in seiner Rede, dass der Geschäftsbericht 2025 der Fresenius Medical Care AG keine konkreten Fallzahlen zu Compliance-Ermittlungen gibt. (Foto: Lisa Nathan)

Hauptversammlung von Fresenius Medical Care am 21.05.2026 in Frankfurt am Main

Sehr geehrte Frau Giza, sehr geehrter Herr Sen,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats!
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Markus Dufner und ich spreche im Namen des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Der Dachverband unterstützt die Fresenius Global Union Alliance.

Mit unseren 29 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Menschenrechte und sozialer und gewerkschaftlicher Rechte repräsentieren wir einen Teil der Zivilgesellschaft. Weiterlesen

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Hapag-Lloyd AG Menschenrechte Hauptversammlung 2026 Governance

„Hapag-Lloyd muss den Buchungsstopp für Kuba zurücknehmen“: Rede von Markus Dufner

Hapag-Lloyd-Vorstandsvorsitzender Rolf Habben Jansen bei seiner Rede auf der virtuellen Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG

Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG am 20.05.2026: Zehrt die Dividende die Liquidität für notwendige Investitionen auf? Welche Risiken birgt die Übernahme der ZIM Integrated Shipping Services? Wie ist es um die Sicherheit von Hapag-Lloyd-Schiffen an der Straße von Hormuz bestellt? Wie vermeidet die Hapag-Lloyd die Kollision von Schiffen mit Walen?

Sehr geehrter Herr Habben Jansen, sehr geehrter Herr Gernandt,

mein Name ist Markus Dufner. Ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit unseren 29 Mitgliedsorganisationen sowie Kooperationspartnern aus den Bereichen Umwelt und Menschenrechte repräsentieren wir einen Teil der Zivilgesellschaft. Weiterlesen

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Uniper SE Hauptversammlung 2026

„Fossiles Weiter-So im Widerspruch zu Unipers eigenen Transformationszielen“: Rede von Moritz Leiner, urgewald

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich heiße Moritz Leiner, ich arbeite bei der gemeinnützigen Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald und vertrete hier heute den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Ich schließe mich mal meinem Vorredner Mattias Bachmann an und möchte bezüglich Ihrer fossilen Geschäfte dabei noch auf einige weitere Aspekte eingehen:

Unipers strategische Priorität ist laut eigener Aussage an erster Stelle die Dekarbonisierung der Geschäftsaktivitäten… und dann erst: bei gleichzeitiger Gewährleistung einer zuverlässigen Energieversorgung. Doch anstatt einen klaren Ausstiegsplan für fossiles Gas innerhalb des eigenen Portfolios zu entwickeln, richtet Uniper seinen strategischen Fokus zunehmend auf den Ausbau des fossilen Gasgeschäfts. Das haben Sie heute ja auch kräftig betont. Weiterlesen

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Commerzbank AG Hauptversammlung 2026

„Ob für oder gegen eine Unicredit-Übernahme – nicht auf dem Rücken der Beschäftigten“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von der Commerzbank deutliche effektivere Maßnahmen für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.

Wir kritisieren die angekündigten Stellenstreichungen im Zuge der Abwehr der Übernahmepläne durch die UniCredit. Die Verteidigung gegen eine Übernahme durch die Unicredit darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Wer tausende Stellen abbaut, um die Eigenständigkeit der Commerzbank zu sichern, setzt die falschen Prioritäten.

Wir kritisieren nicht nur den aktuellen Kurs der Commerzbank, sondern stehen auch einer möglichen Übernahme durch die UniCredit kritisch gegenüber und lehnen aktuell eine Übernahme ab. Weiterlesen

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Hugo Boss AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2026

Kritische Fragen an Hugo Boss: Strategische Neuausrichtung darf nicht auf dem Rücken der Arbeiter*innen erfolgen

Angesichts schwächerer Konsumausgaben und wirtschaftlicher Unsicherheiten hat Hugo Boss seine Strategie angepasst. CEO Daniel Grieder betont den Fokus auf Markenstärkung im Jahr 2026. Nicht gestärkt werden hingegen die Arbeiter*innen in der Lieferkette. Hugo Boss verlässt das wichtige Gebäudeschutzabkommen in Pakistan, in der eigenen Fabrik in der Türkei werden Gewerkschafter*innen entlassen. FEMNET, der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen und die Kampagne für Saubere Kleidung erwarten konkrete Antworten auf der Aktionärsversammlung.

Während über 130 Marken ihre Verpflichtung zum Pakistan Accord verlängern, hat Hugo Boss das Abkommen verlassen. Der Accord gilt mit seinen unabhängigen Sicherheitsinspektionen branchenweit als erfolgreichster Mechanismus zur Verbesserung der Fabriksicherheit. In mehreren pakistanischen Zulieferbetrieben von Hugo Boss wurden in den letzten Jahren schwerwiegende und potenziell lebensbedrohliche Sicherheitsmängel, wie verschließbare Tore und blockierte Fluchtwege, festgestellt. Weiterlesen

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DWS Group Hauptversammlung 2026

Milliardeninvestitionen in fossile Expansion trotz eigener Netto-Null-Ansprüche: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin für das Geschäftsjahr 2025

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, der persönlich haftenden Gesellschafterin die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Zwischen den öffentlich formulierten Nachhaltigkeits- und Klimaschutzansprüchen der DWS und ihrem tatsächlichen Handeln klafft eine erhebliche Glaubwürdigkeitslücke. Während die DWS weiterhin betont, ESG und die Einhaltung des 1,5-Grad-Limits seien zentrale Bestandteile ihrer Investment- und Stewardship-Strategie, hält sie zugleich milliardenschwere Beteiligungen an Öl- und Gaskonzernen aufrecht, deren Geschäftsmodelle mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens nicht vereinbar sind. Trotz eigener Anforderungen an glaubhafte Netto-Null-Strategien und Emissionsminderungen zieht die DWS daraus keine erkennbaren Konsequenzen für ihre Investitionsentscheidungen. Weiterlesen

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