Kategorie: RWE AG

RWE, jetzt ist Schluss!

Grafik: www.rwe-tribunal.org, Gerhard Mester (2021)

Zivilgesellschaftliches Bündnis protestierte am 28. April vor der RWE-Zentrale in Essen (Kundgebung an Altenessener Straße/ Ecke Theodorstraße beginnt um 9:45 Uhr)

RWE-jetzt-ist-Schluss-Aktivist*innen übergeben Abschiedgeschenk und -brief an RWE-Chef Schmitz (Foto: Hubert Perschke)

Livestream von unserer Kundgebung: https://www.facebook.com/KritAktionaere/videos/

Tweets mit #RWEJetztIstSchluss

Dreistündiges Programm während die Hauptversammlung des Kohlekonzerns:
Reden von FFF Essen, Parents for Future Essen, ethecon, Fossil Free Münster, Gesellschaft für bedrohte Völker, Gewerkschafter*innen für den Klimaschutz, Handel Anders/Niederlande, 3 Rosen Aachen, Rosa-Luxemburg-Stiftung, RWE-Tribunal-Gruppe, Sofortiger Atomausstieg Münster, Waldforum Essen und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
Protestsongs mit Gerd Schinkel (u.a. „Grünwaschanlagen“) und der Gruppe ChriChriSiMarIii („Klimakiller“)
Sketch der Grannies for Future: „Laschet, Altmaier, Schmitz & Krebber“


Berichterstattung (Vorbericht) in der taz: „Versammlung von RWE: Proteste angekündigt!“ Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/rwe-jetzt-ist-schluss/

Pressemitteilung: Bündnis verlangt von RWE ein Ende der Klimaverbrechen

Keine Profite zu Lasten künftiger Generationen / Zur Hauptversammlung am 28. April 2021 Protest vor der RWE-Zentrale in Essen

Berlin/Köln/Essen/Münster/Kerpen – Ein zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die RWE AG auf, endlich mit Klimaverbrechen, Gesundheitsschädigung, Umweltzerstörung und Heimatvertreibung aufzuhören. Während der virtuellen Hauptversammlung am Mittwoch prangern die Klimaschutz- und Menschenrechtsgruppen vor der Essener Konzernzentrale in Reden und symbolischen Aktionen die fatalen Fehler der Kohle-Manager*innen an und verlangen eine deutliche Absenkung der Dividende. Statt Entschädigungen zu fordern, soll Europas Klimakiller Nr. 1 selber in Entschädigungsfonds einzahlen.

Antje Grothus (Initiative „Buirer für Buir, ehemaliges Mitglied der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung – Kohlekommission, Mitinitiatorin des „Zivilgesellschaftlichen Koordinierungskreis Strukturwandel“):
„Verschiedene Gutachten haben gezeigt, dass es energiewirtschaftlich nicht notwendig ist, weitere Dörfer am Braunkohletagebau Garzweiler abzubaggern. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/pressemitteilung-buendnis-verlangt-von-rwe-ein-ende-der-klimaverbrechen/

Soziale und ökologische Probleme beim Kohleausstieg und Atomausstieg: 115 Fragen zur RWE-Hauptversammlung

In unseren Gegenanträgen kritisieren wir, dass RWE nicht der eigenen Verantwortung gerecht wird, die konkreten Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens zu erfüllen und den Kohleausstieg als auch den Atomausstieg umwelt- und sozialgerecht zu vollziehen. Zur virtuellen Hauptversammlung haben wir dazu diese Fragen eingereicht:

Fragen zu Klimaschutz, Kohleausstieg und Energiewende

  • Die Science Based Target Initiative (SBTi) hat testiert, dass die RWE-Klimaschutzziele mit dem Pariser Klimaabkommen und dem dort gesetzten Ziel, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, im Einklang stehen. Trifft das auch auf das eigentlich erstrebenswerte Ziel zu, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen?
  • Dies scheint die SBTi nämlich genau nicht testiert zu haben, und entsprechend ist RWE auch nicht Teil der SBTi „Business Ambition for 1.5°C“.
Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/fragen-zur-rwe-hauptversammlung/

„Die Koalition aus RWE und NRW-Landesregierung befeuert die Konflikte um die Kohle“: Antje Grothus auf der Pressekonferenz am 26.04.2021:

Redebeitrag von Antje Grothus ( Initiative „Buirer für Buir“) anlässlich der Hauptversammlugn von RWE am 28.04.2021

Guten Tag in die Runde, mein Name ist Antje Grothus, ich lebe in Buir, unmittelbar am Tagebau Hambach und Hambacher Wald, bin als kohlekritische Netzwerkerin im Rheinischen Revier aktiv und habe die Initiatve Buirer für Buir, für die ich heute spreche, mitgegründet.

Unser Dank geht an die kritischen Aktionäre für die wichtige Arbeit, die sie verlässlich ganzjährig, aber insbesondere anlässlich der alljährlichen Jahreshauptversammlungen leisten. Danke für die Gelegenheit im Rahmen dieser Pressekonferenz sprechen zu dürfen.

Das Motto, dass sich unser Bündnis in diesem Jahr ausgesucht hat, lautet: „RWE, jetzt ist Schluss!“ Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/die-koalition-aus-rwe-und-nrw-landesregierung-befeuert-die-konflikte-um-die-kohle-antje-grothus-auf-der-pressekonferenz-am-26-04-2021/

Niemand nimmt RWE den angeblichen Strategieschwenk vom Klimakiller zum Öko-Unternehmen ab“: Markus Dufner auf der Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“

Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 26.04.2021, 10 Uhr

Statement Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Als Aktionärsvereinigung nutzt der Dachverband auf Hauptversammlungen die Aktionärsrechte. Dazu gehören auch die Gegenanträge. Wir haben in diesem Jahr vier Gegenanträge bei RWE eingereicht, in denen wir auf die fatalen Fehler der Kohle-Manager aufmerksam machen.

Die Corona-Krise hat der RWE AG offenbar nicht geschadet: Der Konzern machte einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro (bereinigtes Nettoergebnis). Trotzdem lehnen die vom Vorstand vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns ab. Statt von Staaten Entschädigungen zu verlangen, sollte Europas Klimakiller Nr. 1 lieber selber in einen Entschädigungsfonds einzahlen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/hauptversammlung-2021/niemand-nimmt-rwe-den-angeblichen-strategieschwenk-vom-klimakiller-zum-oeko-unternehmen-ab-markus-dufner-auf-der-pressekonferenz-rwe-jetzt-ist-schluss/

Einladung zur Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“

Termin: Montag, 26. April 2021, 10:00 Uhr (online per Zoom)

Anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG am 28. April 2021 lädt unser zivilgesellschaftliches Bündnis zu einer Zoom-Pressekonferenz am 26. April um 10 Uhr ein. 
Wir informieren dabei auch über unsere Protestkundgebung „RWE, jetzt ist Schluss!“ vor der RWE-Zentrale am 28. April, 9.45 Uhr – 12.45 Uhr, Altenessener Straße/Theodorstraße, Essen.

Für unser Bündnis sprechen auf der Pressekonferenz:

•    Antje Grothus, Initiative Buirer für Buir
„Mit dem Segen von Armin Laschet will RWE nur für die Gewinnung von Sand und Kies noch um den Hambacher Wald herumbaggern und auch das Dorf Manheim mitsamt Kirche komplett zerstören. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/einladung-zur-pressekonferenz-rwe-jetzt-ist-schluss/

Gegenanträge zur RWE-Hauptversammlung

Zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns

Der Bilanzgewinn der RWE AG für das Geschäftsjahr 2020 von 574.812.261,27 Euro soll nicht als Dividende (85 Cent je dividendenberechtigter Stückaktei) ausgeschüttet werden.

Begründung:

Während für große Teile der Gesellschaft die Corona-Pandemie entbehrungsreich ist und kleinere Unternehmen und Selbständige um das wirtschaftliche Überleben kämpfen, setzt RWE ein fatales Zeichen der Desintegration: Unsere Aktionär*innen sollen mehr Geld bekommen!
Statt dessen sollte RWE die Dividende auf 10 Cent je Aktie begrenzen und die frei werdenden Mittel verwenden für die Einrichtung eines Fonds zur Linderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Da die RWE AG mit ihrer Geschäftstätigkeit Gewinne zu Lasten von Klima, Umwelt und menschlicher Gesundheit erwirtschaftet (siehe Gegenanträge zu TOP 3 und TOP 4), sollten weitere Fonds eingerichtet werden:
– ein Klimawandel-Fonds
– ein Sozialfonds für die Anwohner*innen der Gemeinden an den Braunkohletagebauen Garzweiler, Hambach und Inden;
– ein Gesundheits-Fonds für Erkrankungen, die mit dem Braunkohletagebau und den Kraftwerken in Zusammenhang stehen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/gegenantraege-zur-rwe-hauptversammlung/

Eckhardt Heukamp, Landwirt in Lützerath, klagt gegen seine Enteignung

Pressekonferenz auf dem Wachtmeisterhof in Lützerath mit Eckhardt Heukamp (re.) und seinem Rechtsanwalt Michael Terwiesche (Foto: Hubert Perschke)

Einladung zur Präsenz-Pressekonferenz im Rheinischen Braunkohle-Revier am 16. April in Erkelenz-Lützerath  

Ort: 41812 Lützerath bei Erkelenz auf Heukamps Backsteinhof (siehe Karte Tagebau Garzweiler)
Zeit: Freitag, 16. April 2021, 10:00 bis 14:00 Uhr

Thema: Eckhardt Heukamp, Landwirt in Lützerath, klagt gegen das Land NRW, um seine Zwangsenteignung wegen Braunkohle-Abbau durch RWE abzuwenden. Begründung: Lützerath und der Hof von Eckhardt Heukamp können erhalten bleiben, selbst bei einer weitgehenden Erfüllung der bereits genehmigten Rahmen- und Hauptbetriebspläne für den RWE-Braunkohle-Tagebau Garzweiler.

Videos auf der Webseite des RWE-Tribunals

Presse-Podium 11:00 bis 13:00 Uhr mit:

Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/eckhardt-heukamp-landwirt-in-luetzerath-klagt-gegen-seine-enteignung/