Thyssenkrupp AG Hauptversammlung 2025

„Unsicherheit und schlechter Umgang mit Gewerkschaften setzen sich in Lieferketten fort“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Ihnen deutlich mehr Engagement und vor allem Investitionen in den Klimaschutz und nachhaltigen Geschäftspraktiken, die nicht nur klima- sondern auch sozial gerecht sein müssen.

Herr López, Sie haben es eingangs erwähnt, wir befinden uns in sehr aufgewühlten Zeiten – nicht nur bei Thyssenkrupp. Während im Bundestag der Grundkonsens demokratischer Parteien fällt, keine Mehrheiten mit den Stimmen der rechtsradikalen AfD herbeizuführen und das Asylrecht unter Missachtung verfassungs- und menschenrechtlichen Grundlagen weiter stark eingeschränkt werden soll, können wir unsere Konzernkritik nicht losgelöst von diesen Vorgängen ausüben. Weiterlesen

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Thyssenkrupp AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2025

Dividende passt nicht zu Missmanagement und Jobabbau

Pressemitteilung zur Hauptversammlung der Thyssenkrupp AG am 31. Januar 2025

  • Keine Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat
  • Produktion von grünem Stahl als Chance begreifen
  • Mehr Transparenz bei von Künstlicher Intelligenz gesteuerten Waffensystemen


Köln/Florenz, 30.01.2025 – Auf der virtuellen Hauptversammlung der Thyssenkrupp AG am morgigen Freitag fordern der Dachverband, die Shareholders for Change und die italienische Fondazione Finanza Etica, den Vorstand und die Arbeitgeber-Vertreter im Aufsichtsrat wegen jahrelangen Missmanagements nicht zu entlasten. Angesichts der schweren Krise und des drastischen Jobabbaus ist die Ausschüttung einer Dividende nicht vermittelbar.

Die Kritik richtet sich insbesondere gegen die Hauptanteilseignerin Krupp-Stiftung, die von Professorin Ursula Gather geleitet wird, aber auch gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden Siegfried Russwurm und den Vorstandsvorsitzenden Miguel López. Weiterlesen

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Vonovia SE Deutsche Wohnen SE Hauptversammlung 2025

„Haben Sie überhaupt ein Konzept, um Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit zu vereinen?“: Rede und Fragen an Vonovia

Rede auf Protestaktion vor der Vonovia Hauptversammlung von Pauline Ruprecht, Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Wohnen ist ein Menschenrecht. Als Kritische Aktionärinnen und Aktionäre setzen wir uns für die Einhaltung von Menschenrechten bei Unternehmen ein. Wir verurteilen den Umgang der Vonovia mit ihren Mieter*innen scharf. Hohe, intransparente Nachzahlungsforderungen im vierstelligen Bereich, enorme Nebenkostenabrechnungen und unverhältnismäßige Mieterhöhungen bedrohen die Existenz vieler Menschen in Deutschland. Menschen sind auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen. Bei all den Millionen, mit denen der Vorstand in dieser Zentrale jongliert, mag einer vielleicht vergessen, wie viel 3000 Euro für den gewöhnlichen Bürger sind. Doch die maßlosen Rechnungen stürzen viele Menschen in eine Krise. Weiterlesen

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Vonovia SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2025

Vonovia wächst. Die Zumutungen für die Mieterinnen und Mieter auch

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Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Mieterbundes NRW, des MieterInnenbündnisses VoNO!via & Co., des Dachverbandes kritischer Aktionär*innen und der Plattform kritischer ImmoblienaktionärInnen zu den Hautversammlungen von Deutsche Wohnen und Vonovia am 23. und am 24.1.2025

Die Mieter*innen der Alten Heide in München kämpfen mit der Tyrannei Vonovias. (Bildquelle: Wikipedia)

Am 23. und 24. Januar veranstalten die Deutsche Wohnen SE und die Vonovia SE jeweils eine außerordentliche Hauptversammlung, um die Einverleibung der rund 140.000 Wohnungen der Deutschen Wohnen in die Vonovia zu besiegeln. Damit hat Vonovia endgültig die Kontrolle über rund 480.000 Wohnungen in Deutschland. Für Mieterinnen und Mieter bedeutet die Verschmelzung der beiden Konzerne das Schlechteste aus beiden Welten zu bekommen. Weiterlesen

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Thyssenkrupp AG Hauptversammlung 2025

Dividende trotz Krise, interner Streit bedroht Zukunftsperspektiven: Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Thyssenkrupp sollte den Betrag von 93.379.761,15 € (0,15 € je Stückaktie) nicht als Dividende ausschütten, sondern für Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, die schnellere Erreichung von Klimazielen und die Erhaltung von Arbeitsplätzen nutzen.

Während sich das Unternehmen in der Krise befindet, der Umsatz weiterhin sinkt, Arbeitsplätze gestrichen werden und weiterer Stellenabbau droht, soll nach dem Wunsch von Vorstand und Aufsichtsrat trotzdem eine Dividende ausgeschüttet werden. Das passt nicht zusammen und ist aus unserer Sicht unverhältnismäßig. Weiterlesen

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Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz

Berichtspflichten: Einheitliche Standards gegen Chaos und Willkür bei Nachhaltigkeitsberichten dringender denn je

  • Verbindliche Standards für Nachhaltigkeitsberichte stehen unter Druck
  • Kritik an Regulierung als „Bürokratie“ meist nur der Versuch, verbindliche Standards für Unternehmen weiter zu schwächen
  • Dachverband startet Umfrage unter 40 DAX-Konzernen zu Kosten der Unternehmensberichterstattung

Anlässlich der unklaren Signale der neuen EU-Kommission für die weitere Umsetzung des „European Green Deals“ herrscht bei Unternehmen große Unsicherheit mit Blick auf die gerade erst beschlossenen Standards. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre fordert die politischen Parteien auf, sich im Bundestagswahlkampf klar zu einheitlichen und verbindlichen Standards sowie den Zielen des European Green Deals zu bekennen.

„Aktuell herrscht Chaos und Willkür, ob, was und wie Unternehmen über ihren Einfluss auf Mensch, Umwelt und Klima berichten sollen. Weiterlesen

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Veranstaltung Greenwashing

Mit Whistleblowing gegen Umweltkriminalität und Greenwashing?

Wie Aktiengesellschaften mit Hinweisen umgehen

Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 12. Februar 2025, 17 – 19 Uhr
Online sowie im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region, Kartäusergasse 9-11, 50677 Köln


Anmeldung per E-Mail an dachverband[at]kritischeaktionaere.de; bitte angeben, ob Teilnahme in Präsenz oder online.

Whistleblower sollen sich sicherer fühlen: Seit Juli 2023 gibt es ein Hinweis­geber­schutzgesetz. Unternehmen müssen Meldekanäle für Hinweise zu Straftaten, Ordnungswidrigkeiten und Verstößen gegen eigene Richtlinien bereit halten. Allerdings liegen die DAX-40-Konzerne im internationalen Vergleich sehr weit hinten,  was die Nutzung von Hinweisgebersystemen betrifft. Bei der  Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, DWS, deckte eine hochrangige Mitarbeiterin den Etikettenschwindel mit angeblich grünen Investments auf. Weiterlesen

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RWE AG Pressemitteilung Klima schützen – Kohle stoppen

RWE zerstört natürliche Lebensgrundlagen am Tagebau Hambach


Umweltverbände, Bürgerinitiativen, Klimagewerkschafter*innen und Kritische Aktionär*innen fordern vom Konzern Verzicht auf Rodung des Sündenwäldchens bei Kerpen-Manheim

Mit der Rodung eines sechs Hektar großen Waldstücks am Tagebau Hambach will der Energiekonzern RWE Zugang zu Flächen erhalten, um Millionen Tonnen an Kies und Abraum für die Gestaltung der Tagebau-Böschungen zu gewinnen. Dagegen hat sich in den letzten Monaten ein breiter zivilgesellschaftlicher Widerstand gebildet. Durch sein rücksichtsloses Vorgehen gefährdet die RWE Power AG Ökosysteme wie den vor Jahren geretteten Hambacher Forst, auch als „Hambi“ bekannt. Möglicherweise verstößt der Konzern sogar gegen die nordrhein-westfälische Landesverfassung.    


Wenn die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere unter dem Schutz des Landes, der Gemeinden und der Gemeindeverbände stehen, wie kann es dann überhaupt zu einer Räumung und Rodung kommen? Weiterlesen

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