RWE AG Pressemitteilung Klima schützen – Kohle stoppen

Warum weigert sich die Staatsanwaltschaft, gegen RWE Power wegen Klima- und Feinstaubtoten zu ermitteln?

Nichtregierungsorganisationen übergeben Petition mit 4.370 Unterschriften an Staatsanwaltschaft Köln

Gemeinsamer Protest vor der Staatsanwaltschaft Köln: Vertreter*innen von Attac D (EKU AG), Attac Köln, Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Initiative RWE-Tribunal, Ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie, Gesellschaft für bedrohte Völker, Parents for Future und Grannies for Future (alle Fotos: Herbert Sauerwein)

Köln – Nichtregierungsorganisationen übergeben heute Mittag die Petition „Tötungsdelikte: Strafanzeige gegen die RWE Power AG“ an einen Vertreter der Staatsanwaltschaft Köln. 4.370 Menschen haben bis heute die Petition unterzeichnet. Zum Gedenken an Tausende Menschen, die jährlich infolge der Emissionen der RWE-Kraftwerke sterben, werden bei der Mahnwache am Kölner Justizzentrum Grablichter angezündet. Weiterlesen

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Aurubis AG Lieferkettengesetz Veranstaltung

Lieferkettengesetz und Rohstoffe: Werden deutsche Konzerne ihrer Verantwortung gerecht?

Expertinnen aus Peru berichten / Online-Diskussionsveranstaltung am 24. Januar 2023 um 19 Uhr in Kooperation mit der Kampagne Bergbau Peru und der Melanchthon-Akademie Köln

Bergbau geht häufig mit Missachtung von Menschenrechten einher (Foto: Kampagne Bergbau Peru)

Gerade im Rohstoffsektor gibt es immer wieder Menschenrechtsverletzungen durch Konzerne: illegale Landnahme, tödliche Unfälle durch mangelnde Sicherheitsstandards, Gesundheitsgefährdung und Entzug der Lebensgrundlage durch Umweltzerstörung. Am 1. Januar 2023 ist in Deutschland das Lieferkettengesetz in Kraft getreten, mit dem wir von den Konzernen die Einhaltung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten einfordern können.
Europas größter Kupferkonzern, die Aurubis AG mit Sitz in Hamburg, bezieht den Großteil ihres Kupferkonzentrats aus Ländern wie Peru, Chile und Brasilien. Weiterlesen

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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen

Staatsanwaltschaft soll Ermittlungen gegen RWE Power aufnehmen

Mahnwache und Übergabe der Petition „Tötungsdelikte: Strafanzeige gegen RWE Power“ am 15. Dezember, 11 Uhr bis 14 Uhr, Am Justizzentrum 13, 50939 Köln

Zum Gedenken an die ca. 2000 Menschen, die jährlich infolge der Emissionen der RWE-Kraftwerke sterben, werden bei der Mahnwache Grablichter aufgestellt.

Grundlage der Petition ist eine Strafanzeige wegen Tötungsdelikten gegen die RWE Power AG, die eine Gruppe von Jurist*innen mit Unterstützung der Initiative RWE-Tribunal am 29. September 2022 bei den Staatsanwaltschaften Köln, Aachen und Mönchengladbach erstattet hat . Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre unterstützt die Strafanzeige.


„Nach unserer Rechtsauffassung“, so der bei der Strafanzeige federführende Kölner Rechtsanwalt Dr. Weiterlesen

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BASF SE Hauptversammlung 2022

Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation

Steckbrief des deutschen ingenieurinnenbunds (dib)

Insgesamt beschäftigt die BASF 26,1% Frauen zum Stichtag 31.12.2021. Dies ist ein niedriger Anteil für einen so bedeutsamen DAX 30 Konzern, der für Arbeitnehmer*innen ein stabiles, interessantes und sicheres Vertragsverhältnis bietet. 

Die Zahlen in der Grafik zeigen einen Abfall der Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation von der Arbeitsebene (16,1 %) zur Führungsebene (9 %).  Der Vorstand gibt dazu eine immer wiederkehrende Begründung, wonach dieser Fakt in der Historie beruht, wo das Arbeitsfeld der Ingenieure männlich dominiert wurde. Wir interpretieren diesen Abfall in mangelndem Willen, Ingenieurinnen zu befördern, da er sich nur um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr geändert hat. Weiterlesen

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Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten Virtuelle Hauptversammlungen

Konzernkritik ist auf starke Aktionärsrechte angewiesen

Auf der Uniper-Hauptversammlung 2019 forderte Regine Richter (urgewald) den Vorstand auf, die Abhängigkeit nicht nur von russischem Gas zu beenden.

Noch ist unklar, ob die nächsten Hauptversammlungen wieder mehrheitlich in Präsenz oder weiterhin rein virtuell stattfinden werden. Ob virtuell oder in Präsenz: Mehr denn je braucht es auch auf Hauptversammlungen Engagement für Klimaschutz und Menschenrechte. Dafür werden wir uns mit unseren Aktionärsrechten einsetzen.

Klimaschutz: Fossile Abhängigkeiten beenden

Das Beispiel Uniper mahnt: Eine sichere Energieversorgung darf nicht mehr auf Energieimporte aus nur einem Land angewiesen sein. Energiekonzerne sind aber dabei, sich in neue fossile Abhängigkeiten zu begeben. Stattdessen müssen die nun anstehenden Investitionen in erneuerbare Energien fließen. Weiterlesen

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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen

Kohle-Deal zwischen Politik und RWE missachtet Klimaschutz

RWE lässt Windräder abreißen, um den Braunkohletagebau Garzweiler II zu erweitern ‒ im Hintergrund gräbt schon der Kohlebagger.

Die Politik hat mit RWE eine fragwürdige Vereinbarung getroffen. Zwar soll der Kohleausstieg bereits 2030 statt 2038 kommen, doch es ist trotzdem möglich, dass in dem kürzeren Zeitraum mehr Braunkohle verstromt wird. Die erlaubte Menge von 280 Mio. Tonnen ist sechs Mal mehr als zulässig wäre, um die 1,5 Grad-Grenze des internationalen Klimaabkommens einzuhalten.

Etliche Studien zeigen, dass die Kohle unter dem Dorf Lützerath, das durch den Kohle-Deal geopfert wird, gar nicht für die Energieversorgung gebraucht wird.

Alexandra Brüne
Alle Dörfer bleiben

„Mitten in der Klima- und Energiekrise reißt RWE ein Windrad in unmittelbarer Nähe von Lützerath ab ‒ dem Dorf, das der Konzern demnächst wegen der darunter liegenden Braunkohle abbaggern will.

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BASF SE Veranstaltung Kampagne Plough Back The Fruits

Warten auf Gerechtigkeit – 10 Jahre nach dem Massaker in Marikana

Hybrid-Veranstaltung von Brot für die Welt zur Situation in der Platin-Mine in Marikana, Südafrika
Donnerstag, 24. November 2022 | 15 – 17 Uhr, Brot für die Welt Berlin

Über den Anmeldelink können Sie sich Link zur Anmeldung registrieren.
Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung werden den registrierten Teilnehmenden einen Tag vor der Veranstaltung übermittelt.

Vor zehn Jahren, am 16. August 2012, erschossen südafrikanische Sicherheitskräfte 34 streikende Arbeiter der Platinmine Marikana des Bergbaukonzerns Lonmin (heute Sibanye-Stillwater) und 78 Arbeiter wurden teils schwer verletzt. Das Massaker hat tiefe Wunden in der südafrikanischen Gesellschaft hinterlassen – und die Opfer und Angehörigen warten bis heute auf Gerechtigkeit. Weiterlesen

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Uniper SE

Offener Brief an die Bundesregierung: Unsere Forderungen zur Rettung Unipers

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Scholz,
Sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. Habeck,
Sehr geehrter Herr Bundesminister Lindner,

mit der geplanten staatlichen Übernahme von Uniper sehen wir die Bundesregierung in der Pflicht, jetzt Einfluss auf die zukünftige Ausrichtung des Konzerns zu nehmen.

Unipers Zukunft hat weitreichende Konsequenzen für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Energiesicherheit in Deutschland. Die staatliche Rettung von Uniper und deren enorme und weiterhin unabsehbare Kosten erfordern jetzt ein entschiedenes Handeln. Eine Rettung Unipers darf daher nicht zum politischen Nulltarif erfolgen, sondern muss an klare Bedingungen geknüpft sein. Zwar gibt es erste gute Ansätze, wie beispielsweise die angekündigte Aussetzung der Klage gegen die Niederlande auf der Basis des Energiecharta-Vertrags. Weiterlesen

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