mein Name ist Tilman Massa, ich bin vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir zusammen mit unseren Partnerorganisationen von Ihnen, von Alzchem, ein Ende der Exporte von hochgefährlichen Pestiziden, die in der EU aus Gründen des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes nicht zugelassen sind. Wir kritisieren das Fehlen einer klaren Ausstiegsstrategie für hochgefährliche Pestizide sowie mangelnde Transparenz hinsichtlich Ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten.
Daher werden wir auch dieses Jahr den Vorstand nicht entlasten. Wir haben dazu einen entsprechenden Gegenantrag eingereicht, den ich hiermit stelle.
Ich habe aber vor allem Fragen an Sie, insbesondere zu Ihrer Stellungnahme zu unserem Gegenantrag, die Sie – anders als andere Aktiengesellschaften – ja bereits auch transparent und ausführlich auf Ihrer HV-Internetseite veröffentlicht haben. Weiterlesen
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Gegenantrag des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur virtuellen Hauptversammlung der EnBW Baden-Württemberg AG am 7. Mai 2026
Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Der Vorstand der EnBW kommt weiterhin nicht seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen und verletzt die menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette.
Im Geschäftsjahr 2025 hat EnBW AG immer noch rund 50 Prozent des Umsatzes aus der Verbrennung fossiler Energien erwirtschaftet. Das zeigt eine Analyse von urgewald auf Basis der Global Coal Exit List (GCEL) und der Global Oil and Gas Exit List (GOGEL). Weiterlesen
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Nichtregierungsorganisationen appellieren an die RWE Power AGund überreichen Brief anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG an Konzernmitarbeiter
RWE Power AG Herr Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Weigand RWE Platz 2 45141 Essen
30.04.2026
Sehr geehrter Herr Dr. Weigand, sehr geehrte Vorstände und Aufsichtsräte der RWE Power AG,
wir hatten Sie am 6. Februar 2026 angeschrieben und um ein Moratorium für den Start der Bauarbeiten für die Rheinwassertransportleitung (RWTL) gebeten.
Leider haben wir bisher von Ihnen keine Antwort auf unser Schreiben erhalten. Inzwischen haben sich weitere Nichtregierungsorganisationen unserem Appell angeschlossen.
Wir möchten unseren Appell noch einmal mit weiteren Argumenten unterlegen, da wir in der jetzt erteilten Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg entscheidende Punkte von überragendem öffentlichen Interesse nicht berücksichtigt sehen. Weiterlesen
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Pressemitteilung zur Hauptversammlung der RWE AG am 30. April 2026 Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre – Wasserbündnis Rheinisches Revier –Deutsche Umwelthilfe – medico international – ECCHR – Biofuel Watch
Protest während der Hauptversammlung vor der Konzernzentrale von RWE in Essen
Schadensersatzklage pakistanischer Bäuer*innen gegen RWE
Gerichtsentscheidungen: Große Klimagas-Emittenten in der Verantwortung
RWE verstößt gegen die neuen Berichtspflichten der EU-Methanverordnung
Rheinwasser-Transportleitung: RWE muss wasserrechtliche Anträge stellen
29.04.2026 – Ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordert die RWE AG auf der Hauptversammlung am 30. April auf, wegen der Risiken der eigenen Geschäftstätigkeit die Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden deutlich zu erhöhen. Gerichtsentscheidungen und die jetzt anhängige Schadensersatzklage von 39 pakistanischen Bäuerinnen und Bauern gegen RWE und zeigen, dass sich große Emittenten ihrer rechtlichen Verantwortung nicht länger entziehen können. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Der Geschäfts- und Exportstrategie von Rheinmetall, für die der Vorstand maßgeblich verantwortlich ist, fehlen weiterhin demokratie- und menschenrechtsbezogene Kriterien. Rheinmetall beliefert Länder, in denen Menschenrechte missachtet werden und hilft Autokraten, eigene Rüstungsindustrien aufzubauen.
Verantwortungsloser Export von Rüstungsgütern Rheinmetall präsentiert sich öffentlich gerne als Garant für Sicherheit, Freiheit und demokratische Werte. Tatsächlich zeigt die Realität ein anderes Bild: Laut der ExitArms-Datenbank hat Rheinmetall in den vergangenen Jahren immer wieder Waffen an autoritäre Regime und in Krisenregionen geliefert. Weiterlesen
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Wie kann transnationale Solidarität und Zusammenarbeit entlang der Lieferketten in Zeiten eskalierender Krisen und Konflikte aussehen? Und wie kann dazu das deutsche Lieferkettengesetz wirksam genutzt werden? Wir freuen uns, diese und weitere Fragen gemeinsam mit zwei Gästen aus Südafrika zu diskutieren: Der Umwelt- und Community-Aktivist Brown Matloko aus Wonderkop/Marikana wird aus erster Hand über die prekäre Realität in den Bergbaugemeinden berichten. Ein großer Teil des in der Marikana-Mine durch den Bergbaukonzern Sibanye-Stillwater (zuvor Lonmin) abgebauten Platins geht an den Chemiekonzern BASF aus Ludwigshafen, der damit u.a. Weiterlesen
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Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2, Verwendung des Bilanzgewinns
Der Dachverband lehnt die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 ab.
Begründung:
Aufgrund der Risiken, die von der fossilen Geschäftstätigkeit von RWE ausgeht, müssen die Rücklagen für Entschädigungen und Maßnahmen zur Behebung und Abwendung von Schäden erheblich erhöht werden.
Daher lehnen wir die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2025 und die Ausschüttung einer Dividende von 856.277.653,20 Euro (1,20 Euro pro Stückaktie) an die Aktionärinnen und Aktionäre ab.
Wir beantragen, dass die RWE AG ihre Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden, zu deren Verursachung das Unternehmen beigetragen hat und noch immer beiträgt, deutlich erhöht. Weiterlesen
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Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, dem Vorstand der DHL Deutsche Post AG die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Der Vorstand wird seiner Verantwortung für eine klimagerechte und sozial ausgewogene Unternehmensführung nicht gerecht.
Klimapolitisch verantwortungsloser Ausbau des Frachtflugverkehrs
Die strategische Ausrichtung auf eine weitere Ausweitung des Frachtflugverkehrs – insbesondere im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle – steht im Widerspruch zu den gesetzlichen Klimazielen. Die geplante Kapazitätsverdopplung würde die Treibhausgasemissionen weiter erhöhen und zugleich zu erheblichen Belastungen für Umwelt und Anwohner*innen durch Lärm und Luftschadstoffe führen.
Sozial unverantwortlicher Stellenabbau und Arbeitsverdichtung
Die Ausbaupläne stehen im Widerspruch zu dem massiven Stellenabbau am DHL-Flughafen Leipzig/Halle. Weiterlesen
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