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Heckler & Koch AG Hauptversammlung 2019

Kritische Aktionär*innen H&K fordern Ergänzung der Tagesordnung

Außerordentliche Hauptversammlung der Heckler & Koch AG am 19.12.2019 in Rottweil: Wahre Besitzverhältnisse und möglicher Verkauf der H&K AG müssen diskutiert werden

Zurzeit prüft das Bundeswirtschaftsministerium den möglichen Unternehmensverkauf der Heckler & Koch AG (H&K), der Bundesnachrichtendienst (BND) ermittelt. Medien berichten national wie international über unklare Besitzverhältnisse und den drohenden Verkauf des führenden deutschen Kleinwaffenherstellers und -exporteurs, z.B. an dubiose Kaufinteressenten in der Karibik. In diesen wohl schlimmsten Chaostagen seines nunmehr fast 70-jährigen Bestehens (am 28. Dezember 2019) beruft der Vorstand der Heckler & Koch AG für den 19. Dezember 2019 eine außerordentliche Hauptversammlung (HV) im „Badhaus“ in Rottweil ein. Weiterlesen

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Siemens AG Münchener Rück AG Hannover Rück SE Lieferkettengesetz

Wie gefährlich ist der Hidroituango-Staudamm?

Veranstaltung mit Betroffenen am 7. November in Berlin: Menschenrechtsverletzungen am größten Wasserkraftprojekt Kolumbiens und die Mitverantwortung deutscher Unternehmen

Frühjahr 2018: Am größten Staudamm-Projekt Kolumbiens, Hidroituango, staut sich der Fluss Cauca völlig unkontrolliert auf – noch bevor die Staumauer fertig gestellt ist. Überschwemmungen flussaufwärts und riesige Flutwellen flussabwärts treiben Tausende in die Flucht. 25.000 Menschen müssen zeitweise evakuiert werden, weil die Behörden wochenlang unsicher sind, ob die Staumauer halten wird. Die sterblichen Überreste hunderter Verschwundener werden unwiederbringlich unter den Wassermassen des Stausees begraben.

Am Bau von Hidroituango beteiligt sind neben der KfW IPEX-Bank mit Siemens, Kaeser, Münchner Rück und Hannover Rück auch mehrere deutsche Großunternehmen. Weiterlesen

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Transparenz

Wir fordern von den Konzernen ein Höchstmaß an Transparenz, daher möchten auch wir selbst diesen Ansprüchen gerecht werden. Wir haben uns daher der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen und verpflichten uns, die folgenden zehn Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und aktuell zu halten:

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

2. Vollständige Satzung sowie Angaben zu den Zielen unserer Organisation

Wir fordern von den Unternehmen mehr Umweltschutz, die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten, mehr Transparenz, einen Stopp der Rüstungsproduktion und die Abkehr von Profitmaximierung zu Lasten Dritter – seit 1986. Weiterlesen

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Geschäftsstelle in Köln

Markus Dufner

Jahrgang 1961, Historiker und Politologe (M.A.), Journalist
Seit 2006 beim Dachverband, nun Geschäftsführer
1998-2002 Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Hilfsorganisation CARE Deutschland und der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung (DSE/InWEnt)
Journalistische Ausbildung (Volontariat) bei Westdeutscher Zeitung, Weiterbildungen für Hörfunk und Fernsehen


Monia Flemming

Jahrgang 1957, seit 2016 Teamassistentin beim Dachverband


Tilman Massa

Jahrgang 1989, seit 2017 beim Dachverband, nun Co-Geschäftsführer
M.A. Interdisziplinäre Lateinamerikastudien
B.A. Philosophie und Sozialwissenschaften Weiterlesen

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Auf Aktionärsversammlungen reden

Leitfaden für Redner*innen

Auf Hauptversammlungen (Aktionärsversammlungen) vertreten wir Aktionär*innen, die uns ihr Rede- und Stimmrecht übertragen haben. Diese Aktionärsrechte reichen wir an Umweltschutz- und Menschenrechtsaktivist*innen weiter, damit diese ihre Anliegen, Forderungen und Fragen an den jeweiligen Konzern richten können.

Vorbereitung der Rede

  • Länge
  • Inhalt
  • Fragen formulieren
  • Konkreter Bezug
  • zugespitzt formulieren
  • Beispiele

Ablauf der Hauptversammlung

  • Eintrittskarten
  • Beginn und Zutritt
  • Stimmkarte
  • Anmeldung der Rede am Wortmeldeschalter
  • Berichte des Vorstands und Aufsichtsrats
  • Rede- und Antwortblöcke
  • Deine Rede
  • Hauptversammlung kurzzeitig verlassen und zurückkommen


Vorbereitung der Rede

Länge

In der Regel wird zunächst eine Redezeit von 10 Minuten gewährt, die jedoch bei vielen Wortmeldungen schnell gekürzt werden kann. Weiterlesen

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Henry Mathews Preis Jahrestagung 2019 Kohleausstieg

Konzernkritik von unten

Ob globale Lieferketten, Dammbrüche oder Kohleausstieg: Auf der Jahrestagung des Dachverbands haben die Referent*innen einmal mehr gezeigt: die mutigen, lokalen Initiativen sind der Antrieb für einen wirksamen Schutz der Menschenrechte und des Klimas

Europas größter Kupferkonzern Aurubis: Umwelt- und Menschenrechtsverstöße in Bulgarien und Brasilien

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat auf seiner Jahrestagung am Samstag in Köln den konzernkritischen Henry Mathews Preis an Ulf Georgiew verliehen.

Ulf Georgiew arbeitet schon seit Jahren ehrenamtlich für die Kritischen Aktionär*innen und beschäftigt sich intensiv mit der Aurubis AG, Europas größtem Kupferproduzenten. Durch zahlreiche Aufenthalte in Bulgarien hat er einen besonderen Einblick in die Verhältnisse am Aurubis-Standort Pirdop. Weiterlesen

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Pressemitteilung Jahrestagung 2019 Kohleausstieg

Bürgerinitiative gegen Konzernmacht

  • „Alle Dörfer bleiben“ und Fridays for Future auf Jahrestagung der Kritischen Aktionäre
  • Forderung: Erhalt aller vom Braunkohlebergbau bedrohten Dörfer und Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels

Köln/Erkelenz. Auf der Jahrestagung am 21. September in Köln berichten Aktivist*innen von „Alle Dörfer bleiben Rheinland“ und Fridays for Future von ihrem Widerstand gegen Konzernmacht. Zusammen mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre setzen sie sich weiter für Klimaschutz, einen schnellen Kohleausstieg und die Erhaltung der Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier ein.

David Dresen von „Alle Dörfer bleiben Rheinland“: „Wir lassen uns nicht spalten! Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung können sowohl die bedrohen Dörfer als auch der Hambacher Wald bleiben. Weiterlesen

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Pressemitteilung Rüstungsexporte

Keine Waffen aus Deutschland für den Krieg im Jemen!

  • Offener Brief von 56 deutsche und internationale Organisationen an den Bundessicherheitsrat
  • Rüstungsexportmoratorium muss ausgeweitet werden
  • 24 Millionen Zivilisten leiden seit fünf Jahren

Nach jüngsten Meldungen, dass das Rüstungsexportmoratorium gegenüber Saudi-Arabien um weitere sechs Monate verlängert werden soll, fordert ein breites Bündnis von 56 zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, noch einen Schritt weiterzugehen:

Es braucht ein umfassendes und zeitlich nicht befristetes Rüstungsexportverbot für alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, solange diese am bewaffneten Konflikt beteiligt sind oder die Gefahr besteht, dass auch deutsche Rüstungsgüter zu Menschen- und Völkerrechtsverletzungen im Jemen beitragen. Die jüngsten Eskalationen am Golf machen deutlich, dass die Region nicht mehr, sondern weniger Rüstung braucht. Weiterlesen

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