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Gegenantrag

Gegenantrag zu Tagesordnungpunkt 3, Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015

Die Mitglieder des Vorstands der Commerzbank AG werden nicht entlastet.

Begründung:

Kohle
Eine Recherche in Finanzdatenbanken zu Kreditvergabe sowie Emissionen von Anleihen und Aktien für zehn europäische Braunkohlefirmen von 2010 bis Mitte 2015 sowie Aktien und Anleihebesitz für die Jahre 2014 und 2015 zeigt, dass die Commerzbank die zweitwichtigste deutsche Bank ist, wenn es darum geht, die Braunkohleindustrie mit Geld zu versorgen. Nur die Deutsche Bank hat im gleichen Zeitraum der Braunkohleindustrie zu mehr Geld verholfen. Beim Vergleich des Verhältnisses von Bilanzsumme zum Anteil der Braunkohlefinanzierung unterstützt die Commerzbank die untersuchten Braunkohlefirmen sogar in noch größerem Maße als die Deutsche Bank. Weiterlesen

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Gegenantrag Beate Winkler-Pedernera

Zu Punkt 3 der Tagesordnung:

Die Mitglieder des Vorstands werden nicht entlastet.

Begründung:

Die Daimler AG schafft Fluchtursachen, denn sie trägt dazu bei, dass 180.000 Menschen im Südsudan vergiftet werden und ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird.

„Werden Gebiete und Regionen durch die Zerstörung oder Veränderung der Umwelt unbewohnbar und können nicht mehr bewirtschaftet werden, ist Migration oftmals die einzige Möglichkeit für die Menschen“. www.aktion-deutschland-hilft.de

Das Engagement unseres Unternehmens in der Flüchtlingskrise in allen Ehren, es bekommt einen bitteren Beigeschmack, wenn man bedenkt, dass wir gleichzeitig über unseren Sponsor und Zulieferer PETRONAS selber zu Fluchtursachen beitragen.

Hochaktuell berichtete am 8. März 2016 die Süddeutsche Zeitung unter dem Titel „PETRONAS‘ schmierige Geschäfte setzen Daimler unter Druck“ über Umweltver-schmutzungen im Südsudan. Weiterlesen

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Gegenantrag Jürgen Grässlin

Zu Punkt 3 der Tagesordnung:

Die Mitglieder des Vorstands werden nicht entlastet.

Begründung:

Der Tod blieb auch im Geschäftsjahr 2015 ein Meister aus Wörth, Bolsheim (Frankreich), Portland (USA) und Mannheim. Denn trotz massiver Kritik von Aktionärinnen und Aktionären werden zahlreiche Militärfahrzeuge in diesen Daimler-Werken produziert und Motoren aus dem Daimler-Werk in Mannheim zugeliefert.

In der Militärversion sind Mercedes-Benz-Fahrzeuge (MB) weltweit gefragt. Mit ihnen verrichteten Militärs, Sicherheitskräfte und Guerillaeinheiten auch im Geschäftsjahr 2015 ihr Geschäft bei Kriegen und Bürgerkriegen.

Besonders problematisch sind der Verkauf von und die Werbung für MB-Fahrzeuge, siehe www.mb-military-vehicles.com. Im 48-seitigen Werbekatalog wird für das „riesige Produktportfolio“ geworben und der Einsatz von Mercedes-Militärfahrzeugen in asymmetrischen Konflikten bei aktuellen Militärszenarien beschrieben. Weiterlesen

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Rede Ulf Georgiew

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Ulf Georgiew, und ich spreche hier für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Seit einigen Jahren berichte ich auf der Hauptversammlung der Aurubis AG zunächst über Umweltbeschwerden am Aurubis-Standort in Bulgarien.. Der Dachverband legt mit seiner diesjährigen Kampagne „Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten“ ein besonderes Augenmerk auf die Lieferkette der Aurubis AG.

Aus einer Vielzahl von Gründen, die ich gleich nennen werde, verweigert der Dachverband der Kritischen Aktionäre den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung.

Zudem verweigert der Dachverband den Mitgliedern des Aufsichtsrats die Entlastung. Der Aufsichtsrat der Aurubis AG hat es versäumt, den Vorstand anzuweisen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Verantwortung für Einhaltung der Menschenrechte in der gesamten Lieferkette (due dilligence – auf Deutsch: Sorgfaltspflichten) sowie die vollumfängliche Verantwortung des Konzernagierens für Artenschutz, Biodiversität und Klimaschutz sicherzustellen. Weiterlesen

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Rede Delia Hollowell

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Nicht-Regierungsorganisationen fordern von Siemens ein sofortiges Umsteuern beim Konzernhandeln

  • Siemens-Staudammgeschäftspartner vertreiben und bedrohen Menschen
  • Siemens ist Abnehmer von Rohstoffen aus menschenrechtlich zweifelhafter Produktion
  • Siemens ist Klimakiller

Anlässlich der Hauptversammlung der Siemens AG am 26. Januar 2016 in München fordert ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ein sofortiges Umsteuern des Konzerns in Menschenrechts- und Umweltfragen.

Siemens-Staudammgeschäftspartner bedrohen Menschen und Umwelt

Im Zentrum der Kritik steht seit 2013 die Siemens-Beteiligung am Wasserkraftturbinenhersteller Voith Hydro. Siemens verstößt nach Auffassung der NGOs durch seine Beteiligung gegen die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, gegen die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die Empfehlungen der Weltstaudammkommission und vor allem gegen die eigenen Corporate Governance-Richtlinien. „Voith Hydro liefert unseren Recherchen zufolge an solch katastrophale Projekte wie Belo Monte, Jirau, Santo Antonio und Teles Pires (alle Brasilien), Cambambe II (Angola), einer Pressemeldung zufolge künftig auch an Gilgel Gibe III (Äthiopien) oder etwa an den Xiluodo-Staudamm in China“, so Caroline Kim von der Initiative GegenStrömung. Weiterlesen

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Mit Sachverstand gegen Profitgier

Zum Tode von Bernd Moritz

Wir sind sehr traurig und können es noch gar nicht fassen: Unser lieber Vorstandskollege Bernd Moritz ist seit dem 30. Juli nicht mehr unter uns. Bernd war mit seiner Familie in Urlaub auf Kreta, als sein Herz aufhörte zu schlagen. Seit 2001 war er im Vorstand unseres Dachverbandes.

Im Rampenlicht der Öffentlichkeit auf Aktionärsversammlungen stand Bernd ab und an mit Anzug und Krawatte da: Mit Gegenanträgen und Redebeiträgen regelmäßig bei Aurubis, manchmal bei VW oder auch schon mal bei der Deutschen Bank oder bei Fraport. Zuverlässig und verbindlich kümmerte er sich als Schatzmeister um die Finanzen und widmete sich mit Leidenschaft der von ihm ausgetüftelten Datenbank. Weiterlesen

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Rede Melanie Dyck

Sehr geehrte Aktionäre und Aktionärinnen, sehr geehrter Vorstand und sehr geehrter Aufsichtsrat der Deutsche Wohnen AG,

ich spreche heute zu Ihnen als Mieterin und Mitglied verschiedener Mieterinitiativen, die den GSW-Bestand und ihre Problematik auf dem Berliner Mietenmarkt seit mehr als 15 Jahren gut kennen. Der GSW-Bestand ist nun seit 2013 Teil der Deutsche Wohnen AG. Als Aktionärin der Deutsche Wohnen AG stelle ich hier und heute einen Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3, Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr.

Bereits vor 2 Wochen, am 29. Mai 2015, habe ich schriftlich beantragt, die Mitglieder des Vorstands der Deutsche Wohnen AG für das Geschäftsjahr 2014 nicht zu entlasten. Weiterlesen

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