Mit den vorgelegten Empfehlungen der Kohlekommission werden die Herausforderungen des Klimaschutzes konkret. Der Kohleausstieg wird die Energiekonzerne betreffen, aber auch andere Großkonzerne müssen noch viel tun, um klimaneutral werden zu können.
Darüber hinaus erhöht sich der zivilgesellschaftliche und politische Druck auf die Konzerne, ihren Sorgfaltspflichten zur Achtung der Menschenrechte in ihren Lieferketten gerecht zu werden. Wir schauen uns dazu als Beispiel die Lieferketten des Kuperkonzerns Aurubis an.
Auf unserer Tagung laden wir dazu ein, mit unseren Referent*innen die menschenrechtliche und klimapolitische Unternehmensverantwortung zu diskutieren und weiterzudenken. Dazu haben wir Vertreter*innen der Klimaschutzbewegung, z.B. Weiterlesen
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Anti-Atominitiativen, NGOs und Umweltverbände solidarisieren sich
Nach einer Welle von massenhaften Festnahmen von Regierungsgegnern in Russland, ist nun auch Ecodefense, eine der ältesten Umweltorganisationen unter massiven Druck der russischen Behörden geraten. Am 30. Mai wurden fünf Strafbefehle gegen Alexandra Koroleva, der Geschäftsführerin von Ecodefense, eingeleitet. Ihr drohen zwei Jahre Gefängnisstrafe. Vorgestern, am 19.06. trat sie in Deutschland, wo sie politisches Asyl beantragt hat, an die Öffentlichkeit.
Hintergrund des Strafverfahrens durch die russischen Behörden ist die Weigerung von Ecodefense sich den Auflagen des sogenannten „Auslandsagenten“-Gesetzes unterzuordnen. „Mit dieser Maßnahme versucht die russische Regierung seit Jahren die Arbeit kritischer NGOs zu verhindern. Weiterlesen
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Drohende Gefängnisstrafe für Geschäftsführerin von Ecodefense
NGO hat erfolgreich gegen russische Atom- und Kohlevorhaben gearbeitet
Eine Woche nach den massenhaften
Festnahmen von Regierungskritikern in Russland bedrohen die Behörden des
Landes nun auch die renommierte NGO Ecodefense, eine der ältesten
Umweltorganisationen des Landes. Wie die deutschen Partnerorganisationen
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und urgewald
erfuhren, haben die russischen Behörden am 30. Mai fünf
Strafverfahren gegen Ecodefense eingeleitet, bei denen der
Geschäftsführerin Alexandra Koroleva eine Gefängnisstrafe von zwei
Jahren droht.[1]Heute wurde durch Medienberichte bekannt, dass Koroleva in Deutschland politisches Asyl beantragt hat.
Hintergrund des Verfahrens sind angeblich nicht erfüllte Auflagen im Rahmen des umstrittenen „Auslandsagenten“-Gesetzes. Weiterlesen
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Süddeutsche Zeitung, 30.01.2026: Für das abgelaufene Geschäftsjahr schüttet Thyssenkrupp wie schon im Vorjahr 15 Cent Dividende pro Aktie aus. Das entspricht 93 Millionen Euro. Deka-Vertreter Speich kritisiert diese Zahlung in schwierigen Zeiten. Sie erfolge „zulasten der Substanz“, sagt er. Auch Hendrik Schmidt von der Fondsgesellschaft DWS äußert Zweifel daran, dass die Dividende „jetzt das richtige Signal“ sei. Der Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre lehnt die Dividende ebenfalls ab und fordert, das Geld stattdessen in Klimaschutz und den Erhalt von Jobs zu investieren.
mein Name ist Arnaud Boehmann und ich komme von Fridays for
Future Hamburg. Ich danke den Kritischen Aktionärinnen und Aktionären für ihre
Einladung.
Wie Sie wissen bestreiken wir seit nun über 6 Monaten Schulen
und Universitäten auf der ganzen Welt. Wir scheuen keine Mühen, um als das
schlechte Gewissen der älteren Generationen ein Ansporn zum Wandel zu sein. Der
großflächige Wandel innerhalb unserer Wirtschaft ist die Voraussetzung für eine
Begrenzung des anthropogenen Klimawandels und damit für unser Überleben und das
Ihrer und unserer Kinder.
Meine Damen und Herren, wir begrüßen, dass die HHLA seit
mittlerweile sieben Jahren Nachhaltigkeitsberichte veröffentlicht und hiermit
die Transparenz fördert. Weiterlesen
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Arnaud Boehmann von Fridays for Future: „Die Rettung unseres Klimas erfordert weniger Produktion, weniger Konsum, weniger Transport.“
Sehr geehrte
Damen und Herren,
mein Name ist
Arnaud Boehmann, ich komme von Fridays for Future Hamburg.
Ich danke den
Kritischen Aktionärinnen und Aktionären sehr für ihre Einladung.
Wie Sie wissen, bestreiken wir seit über sechs Monaten Schulen und Universitäten auf der gesamten Welt. Wir erwarten davon keinen unmittelbaren Nutzen für uns selbst. Unsere Dividende ist das Überleben künftiger Generationen.
Sie, meine Damen und Herren, tragen einen Wirtschaftszweig, der an vorderster Front für die globalen Treibhausgasemissionen mitverantwortlich ist.
Wir haben wohlwollend zur Kenntnis genommen, dass sich die Hapag-Lloyd eine 20%-Reduzierung der CO2-Emissionen pro TEU-Kilometer bis 2020 im Vergleich zu 2016 als Ziel gesetzt hat. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
Konzerne haben mehrere Möglichkeiten, mit Protest umzugehen: Sie können sachbezogen darauf eingehen und ihr Geschäftsmodell anpassen; sie können so tun, als ob sie ihre Kritiker*innen ernst nehmen und mehr Nachhaltigkeit geloben; sie können Fakten schaffen, indem sie sich über einen erreichten gesellschaftlichen Konsens hinwegsetzen; und sie können versuchen, Widerstand zu kriminalisieren. Für die letzten beiden Möglichkeit hat sich RWE entschieden.
Dem Fakten-Schaffen von RWE setzen immer mehr Bürgerinnen und Bürger im Rheinischen Braunkohlerevier ihren zivilen Ungehorsam entgegen. Die Initiative „Alle Dörfer bleiben!“ hat vergangene Woche die Bauarbeiten der neuen „Grubenrandstraße“ L354n am Tagebau Garzweiler für einen Tag gestoppt. Weiterlesen
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• Ausschlusskriterien in der Regel nur für Nachhaltigkeitsfonds • Kohle: Investitionen in Kohlekraftwerksbauer • Rüstung: Investitionen in Kriegslieferanten
Auf ihrer ersten Hauptversammlung heute in Frankfurt will die Deutsche-Bank-Tochter DWS ihre Aktionär*innen von einer soliden Investitionspolitik überzeugen. Aktuelle Stichproben und Datenbankanalysen zeigen jedoch, dass die Fonds der Vermögensverwalterin ethische Grenzen weit überschreiten. Dies wird urgewald-Campaignerin Barbara Happe heute gegenüber dem Vorstand kritisieren.
Das
Hauptproblem: Kategorische Ausschlusskriterien für ökologisch und
menschenrechtlich hoch sensible Branchen wie die Kohle- oder die
Rüstungsindustrie kennt die DWS in der Regel nur für ihre
Nachhaltigkeitsprodukte, wodurch sie für einen Großteil ihrer
Produktpalette nicht gelten.
Darüber
hinaus schließt DWS lediglich Investitionen in Streumunitions- und
Landminenhersteller aus. Weiterlesen
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