heute
Vormittag haben wir vor der Messehalle zusammen mit Attac und FridaysForFuture
für eine sozial-ökologische Verkehrswende protestiert. Es müsste inzwischen uns
allen klar sein, den Aktionärinnen und Aktionären und dem Vorstand und
Aufsichtsrat von Daimler, dass es so nicht weitergeht. Wir brauchen eine
klimagerechte Mobilität ohne schmutzige großvolumige SUVs.
Meine
Damen und Herren, bei Rüstungsunternehmen denken viele zuerst an Krauss-Maffei
Wegmann oder Heckler & Koch. Doch auch die deutsche Automobilindustrie
verdient mit Rüstungsgeschäften Geld. Bei Daimler reicht das Portfolio von Geländewagen über
Kleintransporter bis hin zu Unimogs und schweren Lastwagen.
Herr
Zetsche, darauf scheinen Sie richtig stolz zu sein. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der persönlich
haftenden Gesellschafterin für das Geschäftsjahr 2018
Der
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, der
persönlich haftenden Gesellschafterin die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Die
persönlich haftende Gesellschafterin der DWS KGaA, die DWS Management GmbH, kommt
weder ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten noch ihrer Verantwortung hinreichend
nach, wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels im Sinne des Pariser
Klimaschutzabkommens umzusetzen. Die DWS besitzt keine kategorischen
Ausschlusskriterien für ökologisch und menschenrechtlich hoch sensitive
Branchen wie die Kohle- oder Rüstungsindustrie.
Keine Ausschlusskriterien für umstrittene
Rüstungsexporte und Atomwaffen
Die
DWS schließt generell lediglich Investitionen in Streumunitions- und
Landminenhersteller aus. Darüber hinaus bekennt sie sich nur dazu, Umwelt- und
Sozialkriterien in Analysen und Anlageentscheidungen einzubeziehen und sich im
Rahmen von Engagement-Prozessen mit Unternehmen zu diesen Themen
auseinanderzusetzen und dies auch beim Abstimmungsverhalten auf
Aktionärsversammlungen zu berücksichtigen. Weiterlesen
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• 11,2 Mrd. Euro erhielt Uniper seit Paris-Abkommen von Banken • Konzern investiert Geld nach wie vor nicht im Sinne von Paris-Zielen • Zunehmender Fokus auf Gas schafft neue Gefahren
Düsseldorf, 21.5.2019 Einen Tag vor der Uniper-Hauptversammlung zeigt eine Finanzrecherche die wichtigsten europäischen Investoren und Geldgeber von Europas größten Kohleunternehmen, zu denen auch Uniper gehört.
Uniper erhielt seit der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens 11,2 Mrd. Euro an Krediten und Investmentdienstleistungen, allen voran von der Deutschen Bank [1]
und der niederländischen ING mit je rund 800 Mio. Euro, knapp gefolgt
von Commerzbank, Bayern LB und UniCredit mit je rund 790 Mio.Weiterlesen
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BUND Hessen und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre protestieren vor der K+S-Hauptversammlung.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich vertrete den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V.. Beide Organisationen müssen auch in diesem Jahr beklagen, dass K+S weiterhin ganz erhebliche Schäden an der Umwelt zu verantworten hat. Wir sehen durchaus, dass der Vorstand seine Zusage einhält, die Probleme anzugehen. Die daraus resultierende Aufgabe bleibt wegen der jahrzehntelangen Versäumnisse aber gewaltig und ist noch nicht gelöst. Ein umweltverträgliches Entsorgungskonzept liegt weiterhin nicht vor. Wir wissen, dass daran gearbeitet wird und dass im laufenden Jahr 2019 wichtige Entscheidungen für Verbesserungsmaßnahmen anstehen. Weiterlesen
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, meine Damen und Herren,
mein Name
ist Jens Hilgenberg und ich spreche hier und heute für den Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. und den Dachverband der Kritischen
Aktionärinnen und Aktionäre e.V..
Wir
beantragen heute sowohl dem Vorstand, als auch dem Aufsichtsrat der Volkswagen
AG die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 zu verweigern. Der entsprechende
Gegenantrag wurde fristgerecht eingereicht und ist auf der VW-Konzernwebsite veröffentlicht.
Rund 30
Mrd. Euro hat der Diesel-Abgasskandal die Volkswagen AG bislang gekostet, davon
rund 5,5 Mrd. im letzten Geschäftsjahr. Darunter Bußgelder, Entschädigungen
sowie Kosten für technische Umrüstungen. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 3:
Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und
Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.
Begründung:
Die Deutsche Bank finanziert
klimaschädliche Unternehmen, verfügt über keine umfassende Rüstungsrichtlinie
und machte dubiose Geschäfte mit Donald Trump.
Finanzierung
klimaschädlicher Firmen
Während wir die Auswirkungen des Klimawandels mit Hitzewellen und Dürresommern selbst in Deutschland zu spüren beginnen, vergibt die Deutsche Bank immer noch Milliardensummen für Unternehmen, die die Nutzung fossiler Energien weiter voran treiben. Die von Banktrack, Rainforest Action Network, Oil Change International und anderen Umweltorganisationen im März veröffentlichte Studie „Fossil Fuel Finance Report Card 2019″ zeigt, dass die Deutsche Bank gerade in extrem schädlichen Sektoren wie Teersandabbau oder Öl- und Gas-Förderung in der Arktis zu den führenden Banken gehört. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein
Name ist Tilman Massa und ich spreche für den Dachverband der Kritischen
Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten setzen wir
uns für den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt ein.
Wir
können auch dieses Jahr den Vorstand
nicht entlasten, da Sie unserer Auffassung nach Ihren menschenrechtlichen
Sorgfaltspflichten nicht hinreichend nachkommen. Wir haben einen entsprechenden
Gegenantrag eingereicht, den ich hier kurz begründen werde.
Ich
beschränke mich auf das Thema Ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten, da
die Fragen zu Ihrer neuen Klimaschutz-Strategie bereits von Regine Richter von
urgewald gestellt worden sind.
Es
ist weiterhin nicht ersichtlich, wie der Vorstand ein an
Nachhaltigkeitskriterien und Menschenrechtskonventionen orientiertes
ESG-Management umsetzt. Weiterlesen
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Watch Indonesia! fordert Einstellung von Zementfabrik-Projekt in Indonesien
HeidelbergCement hält an umstrittener marokkanischer Fabrik in der Westsahara fest
Umweltaktivist*innen demonstrieren bei Aktionärsversammlung gegen Klima- und Naturzerstörung
Berlin/Köln,
08.05.2019. Anlässlich der Hauptversammlung von HeidelbergCement am 9. Mai in
Wiesloch werfen Watch Indonesia!, ROBIN WOOD, medico international und der
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre dem Baustoffkonzern vor,
seinen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten bei Projekten in Indonesien und
der Westsahara nicht hinreichend nachzukommen.
Keine
Achtung indigener Rechte in Indonesien
Am
Kendeng-Karstgebirge in Zentraljava, Indonesien, will die Tochterfirma
Indocement ein Zementwerk errichten. Die Lokalbevölkerung protestiert
seit Jahren energisch gegen das Vorhaben in dem ursprünglich geologischen
Schutzgebiet, denn es würde einem großen Teil einer indigenen Gruppe die
Lebensgrundlage entziehen. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/heidelbergcement/heidelbergcement-vernachlaessigt-menschenrechte-bei-projekten-in-indonesien-und-der-westsahara/
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