mein Name ist Arnaud Boehmann und ich komme von Fridays for
Future Hamburg. Ich danke den Kritischen Aktionärinnen und Aktionären für ihre
Einladung.
Wie Sie wissen bestreiken wir seit nun über 6 Monaten Schulen
und Universitäten auf der ganzen Welt. Wir scheuen keine Mühen, um als das
schlechte Gewissen der älteren Generationen ein Ansporn zum Wandel zu sein. Der
großflächige Wandel innerhalb unserer Wirtschaft ist die Voraussetzung für eine
Begrenzung des anthropogenen Klimawandels und damit für unser Überleben und das
Ihrer und unserer Kinder.
Meine Damen und Herren, wir begrüßen, dass die HHLA seit
mittlerweile sieben Jahren Nachhaltigkeitsberichte veröffentlicht und hiermit
die Transparenz fördert. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/hhla/beenden-sie-den-transport-von-kohle-durch-ihre-tochterunternehmen-rede-von-arnaud-boehmann-fridays-for-future/
Arnaud Boehmann von Fridays for Future: „Die Rettung unseres Klimas erfordert weniger Produktion, weniger Konsum, weniger Transport.“
Sehr geehrte
Damen und Herren,
mein Name ist
Arnaud Boehmann, ich komme von Fridays for Future Hamburg.
Ich danke den
Kritischen Aktionärinnen und Aktionären sehr für ihre Einladung.
Wie Sie wissen, bestreiken wir seit über sechs Monaten Schulen und Universitäten auf der gesamten Welt. Wir erwarten davon keinen unmittelbaren Nutzen für uns selbst. Unsere Dividende ist das Überleben künftiger Generationen.
Sie, meine Damen und Herren, tragen einen Wirtschaftszweig, der an vorderster Front für die globalen Treibhausgasemissionen mitverantwortlich ist.
Wir haben wohlwollend zur Kenntnis genommen, dass sich die Hapag-Lloyd eine 20%-Reduzierung der CO2-Emissionen pro TEU-Kilometer bis 2020 im Vergleich zu 2016 als Ziel gesetzt hat. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/hapag-lloyd/unsere-dividende-ist-das-ueberleben-kuenftiger-generationen-rede-von-arnaud-boehmann/
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
Konzerne haben mehrere Möglichkeiten, mit Protest umzugehen: Sie können sachbezogen darauf eingehen und ihr Geschäftsmodell anpassen; sie können so tun, als ob sie ihre Kritiker*innen ernst nehmen und mehr Nachhaltigkeit geloben; sie können Fakten schaffen, indem sie sich über einen erreichten gesellschaftlichen Konsens hinwegsetzen; und sie können versuchen, Widerstand zu kriminalisieren. Für die letzten beiden Möglichkeit hat sich RWE entschieden.
Dem Fakten-Schaffen von RWE setzen immer mehr Bürgerinnen und Bürger im Rheinischen Braunkohlerevier ihren zivilen Ungehorsam entgegen. Die Initiative „Alle Dörfer bleiben!“ hat vergangene Woche die Bauarbeiten der neuen „Grubenrandstraße“ L354n am Tagebau Garzweiler für einen Tag gestoppt. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/newsletter/its-time-to-rebel-konzernkritik-vielfaeltiger-denn-je/
• Ausschlusskriterien in der Regel nur für Nachhaltigkeitsfonds • Kohle: Investitionen in Kohlekraftwerksbauer • Rüstung: Investitionen in Kriegslieferanten
Auf ihrer ersten Hauptversammlung heute in Frankfurt will die Deutsche-Bank-Tochter DWS ihre Aktionär*innen von einer soliden Investitionspolitik überzeugen. Aktuelle Stichproben und Datenbankanalysen zeigen jedoch, dass die Fonds der Vermögensverwalterin ethische Grenzen weit überschreiten. Dies wird urgewald-Campaignerin Barbara Happe heute gegenüber dem Vorstand kritisieren.
Das
Hauptproblem: Kategorische Ausschlusskriterien für ökologisch und
menschenrechtlich hoch sensible Branchen wie die Kohle- oder die
Rüstungsindustrie kennt die DWS in der Regel nur für ihre
Nachhaltigkeitsprodukte, wodurch sie für einen Großteil ihrer
Produktpalette nicht gelten.
Darüber
hinaus schließt DWS lediglich Investitionen in Streumunitions- und
Landminenhersteller aus. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/dws/offene-tueren-fuer-kohle-und-ruestung/
mein Name ist
Barbara Happe, ich arbeite für die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation
urgewald und bin im Vorstand des Dachverbandes der kritischen Aktionär*innen.
In diesem
Kontext beobachten und analysieren wir auch seit vielen Jahren die Leistungen
der Deutschen Bank und der DWS aus ökologischer und sozialer Perspektive.
Und: wir waren
gespannt auf die „neue“ etwas eigenständigere DWS. Wie heißt es so schön bei
Hermann Hesse: „Jedem Neuanfang wohnt
ein Zauber inne.“
Der Zauber, etwas anders zu machen, sich neu aufzustellen
und bestimmte Altlasten hinter sich zu lassen.
Und tatsächlich fällt hier heute auf, dass das Thema
Nachhaltigkeit deutlich häufiger genannt wird als bei der Hauptversammlung der Deutschen
Bank. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/dws/ueber-90-prozent-des-geldes-ist-nicht-oekologisch-oder-sozial-nachhaltig-angelegt-rede-von-barbara-happe/
Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Christian Russau, ich bin vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Um es
gleich vorweg zu nehmen: Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und
Aktionäre stimmt KOMPLETT MIT ALLEN UNS ÜBERTRAGENEN AKTIEN GEGEN DIE
ENTLASTUNG VON VORSTAND UND AUFSICHTSRAT der FRAPORT AG.
FRAPORT
Brasil als 100%ige FRAPORT-Tochter hat zum 2. Januar 2018 den Betrieb des
brasilianischen Flughafens Salgado Filho in Porto Alegre im Süden Brasiliens
für die Dauer von 25 Jahren übernommen. FRAPORT hat sich dabei verpflichtet, am
Standort Porto Alegre Infrastrukturmaßnahmen sowie den Ausbau des Flughafens
vorzunehmen. Wie sagten Sie, Herr Schulte, anlässlich des Vertragsabschlusses:
„Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir heute mit Fortaleza und Porto Alegre zwei
neue, ideale Standorte in unser internationales Flughafen-Portfolio aufnehmen
können“. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/fraport/machen-sie-sich-nicht-mitschuldig-an-der-zwangsumsiedlung-in-brasilien-rede-von-christian-russau/
Da Jahreshauptversammlungen von Aktiengesellschaften in
der Regel nach Abschluss des ersten Quartals (Ende Mai) stattfinden, ist der
Zeitraum April – Juni der arbeitsintensivste des Jahres. Meine
Praktikumsaufgaben drehten sich im Bereich Verwaltungsarbeit darum, eingehende
Post zu bearbeiten, die sich immer mehr häuft, je näher die Hauptversammlungen
rücken. Hauptsächlich mussten hier Eintrittskarten und Antwortbögen zu
Hauptversammlungen verschiedener Unternehmen sowie Formulare zur
Stimmrechtsübertragung sortiert, sowie die das Personenarchiv aktualisiert
werden. Dieser Aufgabenbereich nahm einen eher kleinen Teil des Praktikums ein.
Der weitaus größere Aufgabenbereich umfasste die inhaltliche und
organisatorische Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung verschiedener
Aktivitäten (Demo-Organisation, Erstellen von Gegenanträgen, Ausarbeitung von
Reden) rund um die Hauptversammlungen von folgenden Unternehmen: Bayer AG, Munich
Re AG, RWE AG, Deutsche Lufthansa AG, Deutsche Post AG, Uniper SE, Rheinmetall
AG. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/praktikum-de/praktikumsbericht-von-moritz-leiner/
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, meine Damen und Herren,
mein Name
ist Jens Hilgenberg und ich spreche hier und heute für den Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. und den Dachverband der Kritischen
Aktionärinnen und Aktionäre.
Wir
beantragen heute sowohl dem Vorstand, als auch dem Aufsichtsrat der Daimler AG
die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 zu verweigern. Der entsprechende
Gegenantrag wurde fristgerecht eingereicht und auf der Konzernwebsite
veröffentlicht.
Lange hat
der Konzernvorstand seine Rolle im Diesel-Abgasskandal geleugnet. Noch letztes
Jahr wurde von Herrn Zetsche öffentlich beteuert, die Daimler AG habe bei den
Abgaswerten ihrer Dieselfahrzeuge nicht betrogen. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/mercedes-benz/sie-duerfen-ihre-autos-nicht-weiter-gruen-rechnen-sondern-muessen-wirklich-energiesparende-autos-bauen-rede-von-jens-hilgenberg/
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