910 Ergebnisse für klima

Rede von Khadja Bedati

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Khadja Bedati. Ich spreche für die Sahraouische Jugend und für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Ich bin hier, um meine Sorge darüber auszudrücken, dass Siemens es weiterhin unterlässt, die Rechte der Bevölkerung der besetzen Westsahara zu achten und weiterhin nicht um Zustimmung gebeten zu haben, in ihrem Land tätig zu werden.

Herr Kaeser, auf der letzten Hauptversammlung haben Sie die Position von Siemens deutlich gemacht: Die Projekte in der Westsahara seien „nach anwendbarem Recht hier zulässig“. Ich möchte darlegen, warum dies nicht der Fall ist.

Zunächst zu der Situation der Westsahara:

Die Sahrauis dürsten nach Gerechtigkeit. Weiterlesen

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Siemens ist kein Saubermann: Greenwashing und Mitverantwortung für Menschenrechtsverletzungen

Zur Hauptversammlung der Siemens AG am 31. Januar 2018 prangern NGOs erneut die Mitverantwortung des Konzerns für Menschenrechtsverletzungen und Landraub in zahlreichen Ländern des globalen Südens an. Es handelt sich dabei gerade auch um Projekte, die als ökologisch beworben werden. Dazu informiert ein international besetztes Diskussionspanel am 30. Januar 2018 in München.

Siemens‘ völkerrechtswidrige Verträge mit Marokko über die Erbauung von Windkrafträdern in Westsahara

Siemens unterschreibt Verträge für die Erbauung von Windkrafträdern in Westsahara mit der falschen Regierung – mit der von Marokko. Seit vier Jahrzehnten hält Marokko das Gebiet der Westsahara besetzt. Die Hälfte der Bevölkerung des Gebiets ist nach der Besetzung geflohen. Weiterlesen

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Mitgliedsorganisationen

Wir sind ein Dachverband von derzeit 29 Organisationen und Initiativen, die sich konzernkritisch für Menschenrechte, Frieden sowie Umwelt- und Klimaschutz einsetzen.

ASW – Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.


Die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt fördert Projekte in Indien, Brasilien und mehreren Ländern Afrikas, die zur Stärkung von Frauen, zum Schutz der Umwelt und zur Durchsetzung der Menschenrechte beitragen.

Kontakt:
Potsdamer Straße 89
10785 Berlin
Telefon: 030 / 25 94 08 01
E-Mail: mail(at)aswnet.de
https://www.aswnet.de/

Bundeskoordination Internationalismus (BUKO)


Die Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) steht für emanzipatorische Politik, radikale Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse und für eine internationalistische Bewegung.

Kontakt:
Nernstweg 32-34
22765 Hamburg
Tel: 040-393156
Fax: 040-28055122
mail[at]buko.info Weiterlesen

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Praktikum

Mit Aktien für Frieden, Klima- und Umweltschutz sowie Menschenrechte

Wir bieten Dir die Möglichkeit, konzernkritische Arbeit in einem engagierten Team kennen zu lernen und mitzugestalten. Wir beteiligen uns an Aktionärsversammlungen, unterstützen Kampagnen und  Aktionen unserer Mitgliedsorganisationen und melden uns mit eigenen Kampagnen zu Wort.

Derzeit suchen wir Praktikant*innen ab Januar 2027, vor allem für den Zeitraum März bis Juni 2027!

Das Praktikum findet in der Geschäftsstelle des Dachverbands in Köln statt. Es dauert in der Regel zwischen 1 bis 3 Monate. Da die meisten Aktionärsversammlungen im Frühjahr stattfinden, bietet sich dieser Zeitraum besonders an, um unsere Arbeit kennenzulernen und zu unterstützen.

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Gegenantrag von Martin Hundhausen

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016

Es wird vorgeschlagen, die Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016 nicht zu entlasten.

Begründung:

Die UmweltBank setzt sich in Ihrer Kommunikation von allen anderen Banken als die „grüne Bank“ ab, die sich dem Umweltgedanken verschrieben habe und die ethische Aspekte und nicht den wirtschaftlichen Profit in den Vordergrund stelle. Dadurch konnte sie seit ihrer Gründung ein enormes Wachstum zeigen und nicht nur ihre Bilanz steigern, sondern auch jährlich mehr Kunden gewinnen, die sich rentable ökologische Investments versprachen und eine ökologische Rente aufbauen wollten.

Diese Versprechen verpflichten die UmweltBank dazu, in besonderem Masse ehrlich und transparent vorzugehen, auch wenn Gesetze dies nicht verlangen. Weiterlesen

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Unipers Holzverbrennung im Kraftwerk Provence zerstört Wälder!

Französische und deutsche Umweltschützer/innen kritisieren zur ersten Aktionärs-Hauptversammlung der E.ON-Abspaltung Uniper, die am Donnerstag (08.06.17) in Essen stattfindet, die Biomasse-Strategie des Konzerns scharf. Uniper rüstet derzeit Block 4 des Kohlekraftwerks Provence im südfranzösischen Gardanne auf Holzverbrennung um und ist jetzt in der Versuchsphase. Aus Sicht der Umweltorganisationen sind dadurch Wälder in Frankreich und Übersee bedroht.

“Holzverbrennung zur Stromproduktion im industriellen Maßstab belastet die Atmosphäre erheblich mit dem Klimagas CO2 und erhöht den Druck auf die Wälder. Die wirklich dümmste Lösung unserer Energieprobleme ist daher die Umrüstung von uralten Kohlekraftwerken auf Holzfeuerung”, stellt Peter Gerhardt von Denkhaus Bremen fest. Uniper will in Gardanne über 800.000 Tonnen Holz jährlich verbrennen. Weiterlesen

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Rede von Christian Russau

Sehr geehrte Damen und Herren,

gehen wir doch gleich in medias res: Herr Fuhrmann, wie jedes Jahr möchte ich Sie als erstes fragen: Im Jahr 2016 haben Sie, von der Salzgitter AG inklusiver Tochtergesellschaften, wie viele Tonnen Rohstoff aus der brasilianischen Erzmine Carajás bezogen? Wie Sie wissen, interessieren mich Ihre Kontroll- und Sorgfaltspflichten in Bezug auf die menschenrechtlichen, sozialen sowie umweltbezogenen Dimensionen bei Ihren Abnehmern und bei Ihren Zulieferern, also im Rahmen Ihrer gesamten wirtschaftlichen Aktivität, sei es down- oder upstream, interessieren. Über die grundlegenden menschenrechtlichen Probleme bei der Beschaffung von Erzen und Kohle habe ich die vergangenen Jahre bereits gesprochen, – das gilt noch heute, aber um Zeit zu sparen, wiederhole ich das heute hier nicht. Weiterlesen

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Gegenantrag

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3, Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016

Die Mitglieder des Vorstands der Uniper SE werden nicht entlastet.

Begründung:Klima

Uniper verfolgt konsequent ein rückwärts gewandtes Geschäftsmodell, das das Klimaabkommen von Paris und die menschenrechtlichen Anforderungen an Unternehmen ignoriert: Der Konzern streicht die weitere Bedeutung von fossilen Energieträgern heraus und verfolgt unbeirrt die Fertigstellung des Kohlekraftwerks Datteln 4. Dabei ist das Ziel, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°Celsius zu begrenzen, schon mit den Kohlekraftwerken, die aktuell weltweit am Netz sind, nicht zu halten. Jedes neue Kohlekraftwerk, das in Betrieb geht, minimiert die Chance, das Klimaziel zu erreichen. Weiterlesen

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