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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen

Unser Urteil: Klimagerechtigkeit

Die Großdemo in Lützerath findet nicht am 8.1.22 statt. ABER: Der 8.1. bleibt ein Aktionstag – offline und online! ️

Durch den jahrzehntelangen Druck der Zivilgesellschaft sollen die fünf Dörfer Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich am Tagebau Garzweiler II gerettet werden. Ein großer Sieg der Klimagerechtigkeitsbewegung! Doch die Ampelkoalition ist nicht bereit, die Zerstörungen für den Klimakiller Kohle endlich zu beenden und überlässt das Schicksal von Lützerath den Gerichten. Nun soll 2022 das Oberverwaltungsgericht Münster entscheiden: Darf RWE Eckardt Heukamp, den letzten Landwirt von Lützerath, im Eilverfahren enteignen und mit den Abrissbaggern anrücken?

Unser Urteil ist klar: Lützerath muss bleiben, genau wie die Kohle darunter im Boden bleiben muss. Weiterlesen

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HeidelbergCement AG Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten

Umwelt- und Klimasünder HeidelbergCement

Klimakiller Beton: In Indonesien kämpfen Menschen gegen Umweltzerstörung und für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen.

Tagebau im Kendeng-Karstgebirge Java, Indonesien. Foto: Dandhy Dwi Laksono

Der Bergbau auf der Insel Java würde mindestens 35.000 Menschen den Zugang zu lebensnotwendigen Wasserressourcen rauben und zu Wasserknappheit in der Landwirtschaft führen. Eine klare Mehrheit der lokalen Bevölkerung hat sich gegen das Vorhaben von Indocement, ein Tochterunternehmen von HeidelbergCement, ausgesprochen. Weiterlesen

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Pressemitteilung Jahrestagung 2021

Facettenreicher Widerstand gegen Kohlekonzerne und Klimakiller in Ost und West

Henry Mathews Preis für Alle Dörfer bleiben / Bundestagswahl: Forderung nach Rechtssicherheit für die bedrohten Dörfer und Klimaschutz vor Profitinteressen

Der konzernkritische Henry Mathews Preis geht in diesem Jahr an Alle Dörfer bleiben (ADb). Ende 2018 schlossen sich Menschen aus drei Regionen in Deutschland, die durch Tagebaue und Zwangsumsiedlung direkt betroffen waren und noch immer sind, zu dem Bündnis zusammen. Gemeinsam wollen Aktive aus der Klimagerechtigkeitsbewegung und solidarische Bürger*innen im Rheinland, dem Leipziger Land und der Lausitz verhindern, dass weitere Dörfer dem Braunkohleabbau zum Opfer fallen. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre verleiht den Preis seit 2007, um den zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen rücksichtslose Konzernmacht zu stärken. Weiterlesen

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Konzerne für Klimaschutz und Menschenrechte?

Achtung von Lieferkettengesetz und Pariser Klimaschutzabkommen kritisch begleiten

Interessieren sich deutsche Konzerne, die auf schnelle Erträge ausgelegt sind, nicht für das Allgemeinwohl der Menschheit und die Zukunft des Planeten? Konzernvorstände würden da vehement widersprechen und auf ihre individuellen Bemühungen für den Klimaschutz verweisen – und auf die gesellschaftliche Erwartungshaltung, einen solchen Beitrag auch zu leisten. Denn ob UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs), Global Compact oder Pariser Klimaschutzabkommen: Überall wird Unternehmen eine entscheidende Rolle bei der Lösung der globalen Probleme zugeschrieben.

Doch alle Vereinbarungen setzen auf freiwilliges Engagement der Konzerne, es gibt keinen gesetzlichen Rahmen, geschweige denn einen Sanktionsmechanismus, um Unternehmen auf menschenrechtliche Sorgfalt oder Kompatibilität mit dem 1,5-Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung zu verpflichten. Weiterlesen

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Klima schützen – Kohle stoppen

Klima schützen, Kohle stoppen, Dörfer retten!

Samstag, 7. August 2021, 12 Uhr: Menschenkette am Tagebau Garzweiler​

Die Bundesregierung versagt beim Klimaschutz. Auch nach dem historischen Urteil des Bundesverfassungsgerichts weigert sich die GroKo, wirksame Klima-Maßnahmen zu beschließen, um das 1,5 Grad-Limit einzuhalten. Dabei trägt Deutschland eine historische Verantwortung an der Klimakrise. Doch CDU/CSU und SPD wollen den Klimakiller Kohle noch bis 2038 verfeuern und rauben der jungen Generation so ihre Freiheitsrechte.

Bereits jetzt spüren wir die Folgen der Erderhitzung immer stärker: zunehmende Unwetter, Dürren, Hitzewellen und rasantes Artensterben. Der steigende Meeresspiegel droht viele dicht besiedelte Küstengebiete zu überfluten und unbewohnbar zu machen. Millionen Menschen weltweit verlieren ihre Lebensgrundlagen und ihr Zuhause. Weiterlesen

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Volkswagen AG Hauptversammlung 2021

Dividende trotz Staatshilfen, Verbrenner-Ausstieg und Klimaziele: Unsere Fragen an den Vorstand von VW

Fragen zur Dividende und Verwendung des Bilanzgewinns

  • Wie stehen Sie, Herr Diess, dazu, dass ihre Dividendenpolitik in der gegenwärtigen Situation ein verheerendes Signal an die Gesellschaft sendet? Finden sie es statthaft, dass die Volkswagen AG Dividenden auszahlt und gleichzeitig steuerfinanzierte Staatshilfen für den Verkauf ihrer Autos bekommt?
  • Die Volkswagen AG zahlt Dividenden, obwohl im Geschäftsjahr 2020 Kurzarbeitergeld für große Teile der Belegschaft in Anspruch genommen wurden. Auch Managementfehler, wie nicht in ausreichend Zahl bestellte Mikrochips, wurden durch das staatliche und mittlerweile aus Steuergeld finanzierte Kurzarbeitergeld, kompensiert. Wie vermittelt der Vorstand seinen Beschäftigten und den Steuerzahler*innen diese Kompensation von Managementfehlern mit Steuergeld?
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Südzucker AG Hauptversammlung 2021

Notfallzulassung für verbotene Pestizide und unzureichende Klimaziele: Unsere Fragen an der Vorstand von Südzucker

Fragen zum Einsatz von Neonikotinoiden/Notfallzulassung für illegale Pestizide

Drei Neonikotinoide (darunter auch Thiomethoxam) sind seit 2018 im Freiland verboten, da sie sehr gefährlich für Honig- und Wildbienen sind. Durch die Hintertür des legalen Instruments der Notfallzulassung kommen sie dennoch wieder zur Anwendung. In diesem Jahr hat die Bundesregierung erstmals diese Hintertür geöffnet. Daraufhin gestatteten etliche Bundesländer die Anwendung von mit Thiomethoxam gebeiztem Zuckerrüben-Saatgut. Neonikotinoide sind hoch bienengefährlich und schädigen auch andere Tierarten wie Bodenorganismen und Vögel. Sie sind hoch toxisch, langlebig und wasserlöslich. So verbreiten sie sich weit in der Umwelt und richten noch Jahre nach ihrer Ausbringung Schaden an. Seit einem Moratorium 2013 dürfen die drei giftigsten Neonikotinoide in der EU nicht mehr eingesetzt werden. Weiterlesen

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Pressemitteilung DWS Group Hauptversammlung 2021

Kein Ausschluss von Ölfirmen in Klimafonds: DWS noch lange nicht nachhaltig

Anlässlich der am Mittwoch (9. Juni) stattfindenden Hauptversammlung von DWS fordert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald weitergehende Bemühungen vom deutschen Vermögensverwalter ein, für sämtliche seiner Produkte Umwelt- und Sozialstandards anzuwenden.

Katrin Ganswindt, Finanz-Campaignerin bei urgewald, kommentiert die Strategie der DWS:

„Wer Europas führender ESG-Vermögensverwalter werden will [1], muss konsequent Unternehmen aussortieren, die fundamentale Umwelt- und Menschenrechte verletzen. Dazu gehören z.B. Kohle-, Öl- und Gasfirmen sowie Rüstungsunternehmen, die Atomwaffen herstellen oder an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten liefern.“

Zwar baue die DWS ihr Angebot an ESG-klassifizierten Fonds weiter aus und dadurch werde weniger verwaltetes Geld unter anderem in Kohlefirmen und Atomwaffenhersteller investiert. Der Weg zu einem nachhaltigen Vermögensverwalter sei allerdings immer noch ein weiter, so Ganswindt. Weiterlesen

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