1.002 Ergebnisse für klima

EnBW AG Hauptversammlung 2022

Massiver Anstieg der CO2-Emissionen, kurzsichtige Klimastrategie, keine vorauseilende Entscheidung zur virtuellen Hauptversammlung: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2021

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der EnBW kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Plus 71 Prozent: Massiver Anstieg der direkten Treibhausgasemissionen

Das weiterhin nicht ausreichende Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien und die damit einhergehen Abhängigkeit von fossilen Energieträgern hat massive Auswirkungen. Weniger Wind und ein hoher Gaspreis reichen aus, dass EnBW wieder mehr Kohle verfeuert – die klimaschädlichste Art, Strom zu erzeugen. Gegenüber 2020 sind die direkten Treibhausgasemissionen der EnBW in 2021 um 71 Prozent auf 16 Mio. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/enbw/massiver-anstieg-der-co2-emissionen-kurzsichtige-klimastrategie-keine-vorauseilende-entscheidung-zur-virtuellen-hauptversammlung-unsere-gegenantraege/

MTU Aero Engines AG Hauptversammlung 2022

Keine Klimastrategie und riskante Rüstungslieferungen: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2021

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der MTU Aero Engines AG kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen. Zentrale Geschäftstätigkeiten sind nicht nachhaltig und bergen erhebliche Risiken, sowohl für das Klima als auch für die künftige Unternehmensentwicklung.

Keine konzernweite Klimastrategie und fehlende Klimaziele

Die MTU Aero Engines AG hat weiterhin keine konzernweite Klimastrategie mit klaren Klimazielen und Zwischenzielen, um die Treibhausgasemissionen schnellstmöglich zu senken. Für die vor- und nachgelagerten Emissionen der Liefer- und Wertschöpfungsketten (Scope 3) gibt es noch nicht einmal Angaben, geschweige denn Reduktionsziele. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/mtu/keine-klimastrategie-und-riskante-ruestungslieferungen-unser-gegenantrag/

Allianz SE Hauptversammlung 2022

Doppelter Standard beim Klimaschutz: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:
Der Vorstand der Allianz SE kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Fatale Schlupflöcher beim Ausschluss klimaschädlicher Kohle

Die gute Kohlepolicy, die für Eigenanlagen gilt und regelmäßig überarbeitet wird, greift nicht für Anlagen, die für Dritte gemanaged werden. Das Problem damit zeigt sich in einer Finanzrecherche von Februar 2022. Darin belegt die Allianz-Gruppe weltweit den Platz 20 im Investorenranking von über 4.900 Investoren, die untersucht wurden. Die Allianz-Gruppe hielt Aktien und Anleihen der globalen Kohleindustrie im Wert von 9,4 Milliarden US-Dollar (davon 6,4 Milliarden US-Dollar von Pimco). Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/allianz/doppelter-standard-beim-klimaschutz-unsere-gegenantraege/

BASF SE Hauptversammlung 2022

Deals mit Gazprom, Abhängigkeit von fossilem Gas, Defizite beim Klimaschutz und doppelte Standards bei Pestiziden: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2021 nicht zu entlasten.

Begründung:

Der Aufsichtsrat kann seiner Aufgabe als Kontrollorgan des Vorstands weiterhin nicht glaubwürdig gerecht werden, um die Neuausrichtung der BASF unabhängig und kritisch-konstruktiv zu beaufsichtigen.

Die Unzufriedenheit der Aktionär:innen mit dem Aufsichtsrat bleibt hoch: Auf der Hauptversammlung 2021 verweigerten fast 20 Prozent dem Aufsichtsrat unter der neuen Leitung von Dr. Kurt Bock die Entlastung. Das ist sowohl im Vergleich mit üblichen Zustimmungswerten anderer DAX-Aufsichtsräte als auch zu früheren BASF-Aufsichtsräten ein deutliches Misstrauensvotum.

Fehlende Unabhängigkeit: Kurt Bock verantwortlich für Deals mit Gazprom und Abhängigkeit von russischem Gas

Auch wir können weiterhin nicht sehen, dass der Aufsichtsrat unter der Führung von Dr. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/basf/deals-mit-gazprom-abhaengigkeit-von-fossilem-gas-defizite-beim-klimaschutz-und-doppelte-standards-bei-pestiziden-unsere-gegenantraege/

Deutsche Telekom AG Hauptversammlung 2022

„Engagement der Deutschen Telekom gegen Klimakrise und Korruption nur Makulatur?“: Rede von Markus Dufner

Sehr geehrte Damen und Herren,

kaum zu glauben: Nach zwei Jahren sehen wir uns tatsächlich wieder hier im World Conference Center in Bonn.  Nach 24 Monaten virtueller Hauptversammlungen gibt es wieder eine Präsenz-Versammlung. Dafür gebührt Ihnen, Herr Lehner und Herr Höttges, der Dank und Respekt von uns Aktionärinnen und Aktionären.

Siemens, Thyssenkrupp, die TUI AG sind 2022 nicht zur guten alten Aktionärsversammlung in der Halle zurückgekehrt. Was hat Sie, Herr Professor Lehner und Herr Höttges, dazu bewogen, es anders zu machen? Sie schreiben, die Deutsche Telekom [Zitat] „strebt durch verschiedene organisatorische Maßnahmen an, den Aktionärsdialog zu stärken …“. Sie haben also den direkten Kontakt mit uns, Ihren Aktionärinnen und Aktionären, vermisst. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/telekom/engagement-der-deutschen-telekom-gegen-klimakrise-und-korruption-nur-makulatur-rede-von-markus-dufner/

RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen

Inmitten der Klimakatastophe erlaubt Gericht das Abbaggern von Lützerath

Der Braunkohlebagger ist weniger als 100 Meter vom Dorf Lützerath entfernt (Foto: Alle Dörfer bleiben, 12.03.2022)

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat entschieden, dass der Energiekonzern RWE das Dorf Lützerath am Braunkohletagebau Garzweiler abbaggern darf.

Die Entscheidung, die das OVG am 28. März traf, ist nicht überraschend, aber dennoch enttäuschend: „Kein vorläufiger Räumungsstop für Lützerath“ lautet die (orthografisch fehlerhafte) Überschrift die Pressemitteilung. „Die RWE Power AG darf die Grundstücke eines Landwirts in Lützerath zur Gewinnung von Braunkohle im Tagebau Garzweiler abbaggern und die dafür erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen treffen. Das Oberverwaltungsgericht hat heute die Beschwerden des Landwirts und zweier Mieter zurückgewiesen, die zuvor beim Verwaltungsgericht Aachen ebenfalls ohne Erfolg geblieben waren.“ Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/inmitten-der-klimakatastophe-erlaubt-gericht-das-abbaggern-von-luetzerath/

Uniper SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2022 Fortum Oyj

Klimaschützer*innen fordern Stilllegung von Datteln 4 – Keine Importkohle mehr aus Russland und Kolumbien

  • Heute Jahreshauptversammlung von Fortum
  • 2. April, 14 Uhr: Demo gegen Kohlekraftwerk Datteln

Datteln/ Düsseldorf | Aus Anlass der heutigen Jahreshauptversammlung des finnischen Fortum-Konzerns fordern Klimaschützer*innen aus Nordrhein-Westfalen von Fortum das Aus für das klimapolitisch und juristisch seit Jahren heftig umstrittene Kohlekraftwerk Datteln 4. Zugleich fordern sie einen sofortigen Stopp des Imports von dreckiger Kohle und klimaschädlichem Gas aus Russland sowie aus möglichen „Ersatz“-Ländern, wie Kolumbien oder Südafrika.

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, ruft das Netzwerk „Datteln 4 stoppen wir“ zusammen mit weiteren Klimagruppen und Umweltverbänden für jetzt Samstag, 2. April, um 14 Uhr zu einer Demonstration in Datteln auf. Beginn ist auf dem Neumarkt. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/fortum/klimaschuetzerinnen-fordern-stilllegung-von-datteln-4-keine-importkohle-mehr-aus-russland-und-kolumbien/

Pressemitteilung Siemens Energy AG Hauptversammlung 2022

Siemens Energy: Windparks in besetzter Westsahara und miserable Klimabilanz

  • Siemens Energy stabilisiert Westsahara-Besatzung durch umstrittene Windenergieprojekte
  • Aufträge für fossile Gasprojekte sorgen für schlechte Klimabilanz

Vor der morgigen Hauptversammlung der Siemens Energy AG fordern Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen den Konzern auf, Lieferungen in völkerrechtswidrig besetze Gebiete konsequent auszuschließen und aus fossilen Energieprojekten auszusteigen.

Windparks in besetzter Westsahara: Siemens Energy muss Völkerrecht achten

Das Tochterunternehmen Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) hat im vergangenen Jahr damit begonnen, Windräder für den Windpark Boujdour in das Kriegsgebiet der völkerrechtswidrig von Marokko besetzten Westsahara zu verschiffen. Dies wird der fünfte Windpark, der unter Siemens-Beteiligung in Zusammenarbeit mit der Besatzungsmacht und unter Missachtung der Rechte des Volkes der Westsahara entsteht. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/siemens-energy/siemens-energy-windparks-in-besetzter-westsahara-und-miserable-klimabilanz/