Protestaktion der #StopAdani-Kampagne. Foto: Galilee Blockade
Entscheidung von Siemens, am Adani-Kohleprojekt festzuhalten, gefährdet
Klimaziele und zeigt exemplarisch Verwicklungen mit der fossilen Industrie
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre fordert Investoren
auf, auf der kommenden Hauptversammlung dem Siemens-Vorstand die Entlastung zu
verweigern
Köln,
13.01.2020. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
kritisiert die Entscheidung von Siemens, an der Zulieferung für ein
umstrittenes Kohlebergwerk der Adani Group in Australien festzuhalten, als
fatales Signal gegen die weltweiten Klimaschutzbemühungen.
Christian
Russau, Vorstandsmitglied des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und
Aktionäre, sagt: „Wenn es Siemens wirklich ernst meinen würde mit Klimaschutz,
hätte der Konzern sich gar nicht erst für eine Lieferung der Signaltechnik für
Adani beworben. Weiterlesen
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Die aktuellen Fahrzeuge sind mit Klima- und Umweltschutz nicht vereinbar.
Sind Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge die richtige Antwort auf die Klimakrise? Um die eigenen CO2-Emissionen zu senken, setzen die Autokonzerne auf Hybridantriebe, bei denen Elektro- und Verbrennungsmotor kombiniert werden. Zumindest auf dem Papier erreichen diese rekordverdächtig niedrige Verbrauchswerte. Auf den ersten Blick müssen die Konzerne auch nicht von ihrer bisherigen Strategie abweichen, immer größere, schwerere und PS-stärkere Fahrzeuge zu verkaufen.
Doch vor allem Plug-in-Hybride weisen eine große Diskrepanz zwischen den offiziellen Angaben zu Verbrauch und CO2-Emissionen und den im Realbetrieb gemessenen Werten auf. Die in die offiziellen Statistiken eingehenden Emissionen haben nichts mit der Realität zu tun. Weiterlesen
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Unternehmensumfrage des Dachverbands zum Klimaschutz
Große Unterschiede bei Klimaneutralität
Am Klimastreik am 20. September dürfen Beschäftigte nicht in ihrer Arbeitszeit teilnehmen. Für manche Konzerne ist es noch ein weiter Weg zur Klimaneutralität.
Auch wenn einige Konzerne Sympathien für die Bewegung Fridays for Future und den Klimastreik erkennen lassen, dürfen ihre Beschäftigen nicht in ihrer Arbeitszeit daran teilnehmen. Sie könnten aber im Rahmen von Urlaub, flexiblen Arbeitszeiten oder anderen Absprachen an Demonstrationen teilnehmen. Oder wie es Uniper ausdrückt: „Aus reiner Unternehmenssicht ist das Niederlegen der Arbeit […] nicht Teil unseres Instrumentariums.“
Fridays for Future ruft zum 20. September 2019 zum Klimastreik auf. Nicht nur Schüler*innen, sondern alle gesellschaftlichen Gruppen – insbesondere auch Arbeitnehmer*innen – sollen diesen Freitag für die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens streiken.
Wir haben bei den größeren Aktiengesellschaften nachgefragt:
Wie stehen sie zum Klimastreik?
Was tun sie gegen die Klimakrise?
Hier sind die Ergebnisse.
Am Klimastreik am 20. September 2019 dürfen Beschäftigte nicht in ihrer Arbeitszeit teilnehmen. Für manche Konzerne ist es noch ein weiter weg zur Klimaneutralität.
Auch wenn einige Konzerne Sympathien für die Bewegung Fridays for Future und den Klimastreik erkennen lassen, dürfen Mitarbeiter*innen nicht in ihrer Arbeitszeit daran teilnehmen.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
Klimaschutz steht überall auf der Tagesordnung, aber reicht das? Die Staatengemeinschaft versucht, die Klimakrise in den Griff zu bekommen; damit Deutschland seine Klimaziele schafft, muss das Klimakabinett endlich in die Gänge kommen. Um den nötigen öffentlichen Druck zu steigern, ruft Fridays For Future zum Klimastreik am 20. September auf. Dazu befragen wir die Konzerne und reihen unsere Jahrestagung einen Tag später in die Aktionswoche ein, die den UN-Klimagipfel 2019 begleiten wird – und rufen natürlich dazu auf, am Klimastreik teilzunehmen.
Workshop über Aktionen auf Hauptversammlungen mit Fridays for Future
Friedhof der Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier: „Alle Dörfer bleiben“ zeigt im Klimacamp eine beeindruckende Ausstellung.
„Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung an unserem Workshop AGM activism 4 climate“, sagte Markus Dufner. Beim Klimacamp im Rheinland hatten Tilman Massa und er über gemeinsame Aktionen des Dachverbands und von Fridays for Future bei den Aktionärsversammlungen informiert. Die Schülerinnen und Schüler waren 2019 zu mehr als 20 Hauptversammlungen von Großkonzernen gekommen. Sie protestierten nicht nur vor den Hallen, sondern hielten auch Reden innerhalb der Aktionärstreffen, z.B. bei RWE, VW und Rheinmetall. Die rund 20 Teilnehmer*innen des Workshops stellten viele praktische Fragen, z.B. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
im vergangenen halben Jahr erreichte der Protest von Fridays for Future auch die Hauptversammlungen vieler deutscher Konzerne. Engagiert, kompetent und glaubwürdig machten die jungen Menschen den Vorständen, Aktionärinnen und Aktionären klar, dass diese ihren Profit auf Kosten zukünftiger Generationen erwirtschaften.
Wie an Fridays for Future übertrug der Dachverband das Rede- und Stimmrecht auch an Bürgerinitiativen wie Alle Dörfer bleiben, die sich dem Braunkohletagebau entgegenstellen. Beide Gruppen haben wir zu unserer öffentlichen Jahrestagung im September eingeladen, um über den Ausstieg aus der Kohle und den Einstieg in die globale Nachhaltigkeit der Konzerne zu diskutieren. Weiterlesen
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrter Vorstand, sehr geehrter Aufsichtsrat der Uniper SE,
mein Name ist Cedric Hoyer, ich bin 17 Jahre alt und ich habe die Ehre hier und heute stellvertretend für mindestens 300.000 Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende, junge und inzwischen auch zahlreiche ältere Erwachsene deutschlandweit zu sprechen. Eine lebendige und ständig wachsende Gruppe von Menschen, die längst mehr als die Summe all derer ist, die unter dem Motto “Fridays For Future” jeden Freitag auf die Straße gehen. Wir sind weltweit über zwei Millionen Aktivistinnen und Aktivisten – mit wahrscheinlich noch viel mehr Unterstützern.
Eine so unbekannt breite Unterstützung – auch durch den Dachverband der Kritischen Aktionäre, dank dem ich heute hier sprechen darf – eine so unbekannt breite Unterstützung kommt nur durch eine bisher unbekannt bedrohliche Krise zu stande. Weiterlesen
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