Kategorie: Hauptversammlung 2020

Klimaschutz, Kohleausstieg und menschenrechtliche Sorgfalt in der Steinkohle-Lieferkette: Unsere Fragen an den Vorstand der EnBW

Fragen zum Thema Klimaschutz:

  1. Wird der Vorstand Klimaziele und Maßnahmen verfolgen, die dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens gerecht werden?
  2. Nach Berechnungen von Climate Analytics müssen OECD-Staaten und Staaten der ehem. UdSSR bis 2030 aus der Kohle aussteigen, damit die Erreichung des 1,5-Grad-Ziels möglich bleibt. Wird die EnBW bis spätestens 2030 aus der Kohleverstromung aussteigen?
  3. Wie bewertet die EnBW in diesem Zusammenhang den geplanten öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen der Bundesregierung und den Braunkohlekraftwerksbetreibern, der einen nicht Paris-kompatiblen Braunkohleausstieg bis Ende 2038 vorsieht?
  4. Für den EnBW-Kraftwerksblock Lippendorf S sieht dieser Vertrag eine Laufzeit bis Ende 2035 vor, die ebenso wenig im Einklang ist mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens.
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Bilfinger: Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation

Bilfinger muss sich die Frage stellen, warum es scheinbar sehr unattraktiv für Frauen (im technischen und nicht-technischen Bereich) ist.
Der Anteil von Frauen an der Gesamtbelegschaft ist mit 11 % äußerst gering. Ein Anteil von 8 % Frauen mit Ingenieursqualifikation und Führungsverantwortung erscheint bei dieser Grundvoraussetzung als bemerkenswert „hoch“ ist aber ohne Angabe der Absolutzahlen nicht interpretierbar. Insgesamt deuten die Zahlen auf eine starke Vereinzelung von Ingenieurinnen im technischen Umfeld hin. Im Vergleich zu anderen Unternehmen liefert Bilfinger leider praktisch keine Zahlen und Fakten. Nach Aussage des Unternehmens ist es nicht möglich, sie aus den Systemen zu generieren. Der dib e.V. Weiterlesen

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Continental: Aufklärung beim Abgasskandal und Kursänderung bei Aktivitäten in der Westsahara nötig

  • Automobilzulieferer sollte beim Diesel-Abgasskandal nachweisen, nicht gegen Aufsichtspflichten verletzt zu haben
  • Western Sahara Resource Watch fordert Ende der Aktivitäten in besetzter Westsahara

Zur heutigen virtuellen Hauptversammlung der Continental AG fordert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Klarheit über mögliche Verwicklungen des Automobilzulieferers in den Diesel-Abgasskandal. Wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug im VW-Abgasskandal ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen neun Mitarbeiter und durchsuchte Anfang Juli 2020 verschiedene Standorte von Continental.

„Die aktuellen Ermittlungen erschüttern das Vertrauen in bisherige Aussagen von Continental, keine Hinweise auf missbräuchliche Verwendung der eigenen Produkte gehabt zu haben“, kritisiert Jens Hilgenberg, Vorstandsmitglied beim Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Weiterlesen

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Klimaschutz, Abgasskandal und Aktivitäten in der Westsahara: Unsere Fragen an den Vorstand

Fragen zum Thema Klimaschutz:

Wenn alle Konzerne bis 2050 eine Klimabilanz wie Continental hätten, würde sich das Klima um ganze 4,1 Grad Celsius erwärmen. Schlimmer noch: Wenn Continental die eigenen Klimaziele umsetzen würde, liefe es immer noch auf eine Erwärmung um 2,9 Grad Celsius hinaus. Das zeigt ein Bericht des Beratungsunternehmens Right von Ende 2019.

  1. Wird der Vorstand Klimaziele und Maßnahmen verfolgen, die dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens gerecht werden?
  2. Wie stellen Sie in Zukunft sicher, dass Ihre Unternehmensentscheidungen mit dem 1,5-Grad-Ziel vereinbar sind?
  3. Welches sind die konkret geplanten Treibhausgas-Reduktionen in den nächsten fünf, zehn, 15 und 20 Jahren?
  4. Werden auch Ziele für den Scope 3 der indirekten Treibhausgasemissionen festgelegt?
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Siemens Energy wird keine nachhaltige Anlage

  • Kritik an fehlenden Ausstiegsplänen aus fossilen Energien bei neuer Siemens Energy
  • Windkraftanlagen in der Westsahara unterstützen völkerrechtswidrige Besatzung

Vor der morgigen außerordentlichen Hauptversammlung der Siemens AG, bei der die Abtrennung der Energiesparte beschlossen werden soll, kritisieren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen das Fehlen von konkreten Maßnahmen zum Schutz von Klima, Völker- und Menschenrechten bei der neuen Siemens Energy.

„Siemens Energy hält sich alle Türen offen. Das Gas- und Ölgeschäft stellt der Konzern nicht in Frage, selbst bei der Erschließung neuer Öl- und Gasquellen will er mitverdienen, obwohl dies die Klimaziele unerreichbar macht. Ein Ausstiegsdatum für seine fossilen Energiegeschäfte nennt Siemens Energy nicht. So wird das Unternehmen definitiv keine nachhaltige Anlage für Investoren. Weiterlesen

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Zukünftige Strategie bei Klimaschutz und Menschenrechten bei Siemens Energy: Unsere Fragen zur außerordentlichen Hauptversammlung

In unserem Gegenantrag kritisieren wir, dass unklar ist, wie sich Siemens Energy zukünftig in Energiemärkten aufstellen und gleichzeitig den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommen gerecht werden kann.

  • Wie hoch ist der Anteil im Segment „Generation“, der für Kohlekraftwerke genutzt wird (Turbinen, Schaltanlagen etc.)?
  • Hat Siemens einen Plan, bis wann in welchen Schritten dieser Anteil auf null reduziert werden soll?
  • In der Vorstellung von Siemens Energy wird darauf hingewiesen, dass das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette von konventioneller bis erneuerbarer Energieerzeugung abdeckt. Gibt es einen Plan wie und bis wann sich der Anteil konventioneller (im Sinne von fossiler) Energieerzeugung verringern soll, um sich als Siemens Energy zu einem klimafreundlichen Unternehmen zu entwickeln und nachhaltige Investoren für sich zu gewinnen?
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Daimler umrüsten und entrüsten – Aktionsbündnis protestiert vor der virtuellen Hauptversammlung in Stuttgart

Aktionsbündnis protestierte während Daimler-Hauptversammlung vor dem Mercedes-Benz Global Training Center
Attac – BUNDjugend Baden-Württ. – Dachverband Kritische Aktionäre – Ohne Rüstung Leben – urgewald

Gemeinsame Pressemitteilung vom 7. Juli 2020

Berlin/Köln/Frankfurt/Stuttgart – Ein Aktionsbündnis von Umweltschutz-, Menschenrechts- sowie Friedensorganisationen verlangt von der Daimler AG, endlich Konsequenzen aus dem Abgasskandal zu ziehen, Fahrzeuge zu produzieren, die einer Verkehrswende nicht im Wege stehen und auf den Export von Militärfahrzeugen zu verzichten. Das Bündnis protestiert am Mittwoch, 9 Uhr, vor dem „Mercedes-Benz Global Training Center“ in Stuttgart-Vaihingen.

Jens Hilgenberg Vorstandsmitglied beim Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und Leiter Verkehrspolitik des BUND Bundesverbandes kritisiert: „Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch und CO2-Flottenemissionen sind im zweiten Jahr in Folge wieder deutlich angestiegen. Weiterlesen

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Abgasskandal und Klimaschutz, Lobbying, Staatshilfe und Dividende, Export von Militärfahrzeugen und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten: Unsere Fragen an die Daimler AG

Gemeinsamer Protest von Ohne Rüstung Leben, Fridays for Future und Dachverband bei der Daimler-Hauptversammlung 2019 in Berlin

46 Fragen des Dachverbands an Vorstand und Aufsichtsrat der Daimler AG zur Hauptversammlung am 8. Juli 2020

A. Abgasskandal und Klimaschutz

  1. Was sagen Sie zu den Berichten, in denen immer wieder über Lieferschwierigkeiten und Bestellstopps für einzelne Fahrzeuge berichtet wird? Sind die Ursachen für Lieferschwierigkeiten und Bestellstopps darin zu sehen, dass Nachfragepotentiale beispielsweise beim Smart EQ oder dem Mercedes A 250e unterschätzt wurden? Welche Optionen wurden in den Lieferverträgen für die elektrischen Komponenten des Smart EQ aufgenommen, um Lieferengpässe bei erhöhter Nachfrage (wie sie jetzt hierzulande vorliegt) zu vermeiden?
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