Mein Name ist Sonja Meister, ich bin Campaignerin für Energieunternehmen bei der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald. Ich spreche heute als Aktionärsvertreterin des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Sehr geehrter Herr Lewis, vielen Dank für Ihre Rede. Ich war erstaunt zu hören, dass schon in gut sechs Jahren die Farbe des Uniper Portfolios von grau auf grün gewechselt haben soll. Dass kann dann aber höchstens ein dünner, grüner Farbanstrich sein, mit dem zum Beispiel die neuen Gaskraftwerke angemalt werden. Denn was ich in ihrer Strategie und dem Geschäftsbericht sehe, ist bei allen Ambitionen vor allem ein fossiles Weiter so.
Uniper hat 2023 immer noch 84% seines Stroms aus fossilen Energien und Atom erzeugt. Weiterlesen
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ich bin Ronja Hofmann, Klimaaktivistin und Sprecherin von Fridays for Future. Ich kann hier heute sprechen, weil die Kritischen Aktionäre mir ihre Rederechte übertragen haben, dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.
Vieles, was ich Ihnen heute sagen könnte, wird Ihnen nicht neu sein. Ich muss Ihnen nicht erzählen, wie dramatisch die Lage ist. Das Wissen über die Klimakrise ist seit Jahrzehnten öffentlich verfügbar – und auch, wie groß die Verantwortung von Konzernen wie BMW in dieser Krise ist.
Diesen Satz habe ich bereits vor einem Jahr gesagt, und trotzdem stehe ich hier. Ich stehe hier, weil Sie mir keine Wahl lassen. Weiterlesen
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Wie kann SAP noch mehr für den Klimaschutz tun? V.l. Vorstandsvorsitzender Christian Klein, alter Aufsichtsratschef Hasso Plattner und sein Nachfolger Pekka Ala-Pietilä.
Sehr geehrter Herr Plattner, sehr geehrter Herr Klein, sehr geehrte Konzernverantwortliche, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre von SAP!
Mein Name ist Markus Dufner, ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Heute spreche ich zum ersten Mal auf der Hauptversammlung der SAP.
Deshalb möchte ich kurz meine Organisation vorstellen. Der Dachverband spricht im Namen seiner 29 Mitgliedsorganisationen. Unser besonderer Fokus gilt ESG: Umwelt, Sozialem und guter Unternehmensführung.
Auf der heutigen Hauptversammlung vertreten wir die Stimmrechte von Stiftungen und zahlreichen Kleinaktionär*innen. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Uniper deutliche effektivere Maßnahmen für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.
Wir werden Sie, den Vorstand, auch dieses Jahr nicht entlasten. Sie kommen weiterhin nicht hinreichend Ihrer Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Schutz von Menschenrechten umzusetzen. Wir haben dies in unserem Gegenantrag ausführlich begründet, den ich hiermit auch formal stelle.
Bei jüngsten Protesten gegen Ihre Kohlekraftwerke wurde explizit auf die Situation in Kolumbien hingewiesen, und Sie verweisen nur darauf, dass Kohle-Lieferanten auch auf mögliche Menschenrechtsverletzungen geprüft worden sein sollen – ohne zu sagen, was die Ergebnisse sind. Weiterlesen
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Die Bedenken der Gewerkschaften stehen im Zusammenhang mit dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), das die Einhaltung grundlegender Arbeitnehmerrechte regelt.
Die Fresenius Global Union Alliance nimmt an den Hauptversammlungen von Fresenius Medical Care und Fresenius SE teil, um auf Bedenken hinsichtlich der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten hinzuweisen – und Fragen zur Einhaltung und Umsetzung des deutschen Lieferkettengesetzes zu stellen.
Beschäftigte und Gewerkschaften fordern die beiden multinationalen Unternehmen auf, die Verletzung von Menschen- und Arbeitnehmerrechten zu beenden und die Vereinigungsfreiheit sowie das Recht auf Kollektivverhandlungen zu respektieren.
Vor den Jahreshauptversammlungen von Fresenius Medical Care (FMC) und Fresenius SE am 16. und 17. Mai übt die Fresenius Global Union Alliance, ein Zusammenschluss von Gewerkschaften aus der ganzen Welt, gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Kritik an den beiden multinationalen Unternehmen. Weiterlesen
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Organisationen fordern Stopp klima- und umweltschädlicher Finanzierungen
Beispiel Eskom: Weiterhin klimaschädliche Kohlefinanzierung trotz neuer Richtlinie
Beispiel Cargill: Milliardenkredite und -investments für Naturzerstörung
Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Deutschen Bank kritisieren die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen urgewald, Greenpeace, Facing Finance und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die anhaltenden Finanzgeschäfte mit klima- und umweltschädigenden Unternehmen. Gleichzeitig fordern sie wirksamere Richtlinien zum Ausschluss solcher Geschäfte.
Weiterhin klimaschädliche Kohlefinanzierung trotz neuer Richtlinie
Nach Recherchen von urgewald hat die Deutsche Bank im Jahr 2023 – trotz ihrer nachgebesserten Kohlerichtlinie – 664 Mio. US-Dollar (USD) über Kredite und Wertpapiergeschäfte (“Underwriting”) an den Kohlesektor vergeben, ein Anstieg von über 200 Mio. Weiterlesen
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Uniper in Verantwortung für sozialökologisch gerechten und menschenrechtskonformen Kohleausstieg auch in Kolumbien
Auf Unipers Aussagen zu “fairer Energiewende entlang der Kohlelieferketten” müssen konkrete Taten folgen
Anlässlich der heutigen Hauptversammlung von Uniper kritisieren die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Free Bruno, kolko – Menschenrechte für Kolumbien, FIAN Deutschland und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre gestiegene Kohleimporte aus Kolumbien. Sie fordern von dem verstaatlichten Konzern und der Bundesregierung wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz und effektive Erfüllung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten. Insbesondere fordern Sie den Vorstandsvorsitzenden Michael Lewis auf, auf Unipers “Just Transition Framework” und Pläne zu einem “gerechten” Kohleausstieg und “fairer Energiewende entlang der Kohlelieferketten” konkrete Taten folgen zu lassen, damit die vom Kohleabbau betroffenen Regionen nicht weiter mit den bleibenden Folgen von Deutschlands fossilem Energiehunger allein gelassen werden. Weiterlesen
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Dr. Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende von FEMNET, bei ihrer Rede auf der virtuellen Hauptversammlung der Hugo Boss AG 2024
1. Soziale Gerechtigkeit in der Lieferkette- Audits:
Die Nachhaltigkeitsstrategie von Hugo Boss nennt fünf Handlungsfelder, alle beziehen sich auf Umweltaspekte. Es gibt nicht ein einziges soziales Nachhaltigkeitsziel. Es ist höchst kritikwürdig, dass Hugo Boss Nachhaltigkeit so einseitig sieht und ein Engagement für soziale Nachhaltigkeit offenbar geringschätzt. Dies lässt sich auch daran erkennen, dass Hugo Boss zwar hohe Gewinne gemacht hat, daran aber diejenigen nicht teilhaben lässt, die die Kleidung für das Unternehmen nähen. Die Aktionär*innen kommen in den Genuss von höheren Ausschüttungen, die Näherinnen erhalten weiterhin keine existenzsichernde Löhne bei den Lieferanten von Hugo Boss. Weiterlesen
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