Kategorie: Klima schützen – Kohle stoppen

L12 nicht abreißen – Lebensader am Tagebau Garzweiler erhalten!

Petition an: RWE AG, Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz NRW

Aktion der Initiative „L12 muss bleiben“ für den Erhalt der Landstraße zwischen Holzweiler und Keyenberg (Foto: Ulla Kellerwessel)

Die RWE AG setzt ihr Zerstörungswerk fort. Nachdem der Konzern im Januar 2023 Lützerath niedergerissen hat, plant er nun ab 1. Juni, die L12 abzubaggern. Mit der Zerstörung dieser wichtigen Lebensader am Braunkohletagebau Garzweiler (Landstraße zwischen Holzweiler und Keyenberg) ignoriert RWE einmal mehr elementare Bedürfnisse der Menschen im Rheinland.

„Wir Anwohner*innen der Dörfer appellieren dringend, die bevorstehende neue Leitentscheidung bis zum Spätsommer mindestens abzuwarten, bevor zum wiederholten Mal – und diesmal unsinniger denn je – harte, unumkehrbare Fakten von RWE geschaffen werden“, sagt Julia Weber von der Initiative „L12 muss bleiben“. Weiterlesen

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Kritik an Kooperation mit skandalgeplagtem Bergbaukonzern Rio Tinto

Salzgitter AG: Wie wird der Klimakiller in 10 Jahren klimaneutral?


Köln/Wolfsburg, 25.05.2023 – Die Salzgitter AG muss bei der Wahl ihrer Kooperationspartner und Lieferanten mehr auf die Einhaltung von Umweltstandards und menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten achten. Der Dachverband der Kritischen Aktionäre stellt auf der Hauptversammlung des zweitgrößten deutschen Stahlherstellers am 25. Mai Fragen zur Produktion von „grünem“ Stahl und zur geplanten Zusammenarbeit mit dem skandalgeplagten britisch-australischen Bergbaukonzern Rio Tinto.

„Als zweitgrößter Stahlhersteller in Deutschland und fünftgrößter Produzent in Europa gehört die Salzgitter AG zu den maßgeblichen Klimakillern: Das Unternehmen trägt zu einem Prozent des jährlichen CO2-Ausstoßes in Deutschland bei. Daher ist es unausweichlich, dass sich die Salzgitter AG transformiert“, fordert Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Weiterlesen

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RWE schafft Fakten und Politik schaut zu


Lützerath, Kohleausstieg und Klimawandel, gesundheitsschädliche Emissionen aus den Kohlekraftwerken im Rheinischen Revier, LNG-Terminals, Beteiligung an Urenco, gefährliche Abhängigkeit von fragwürdigen Investoren etc: Auszüge aus unseren Redebeiträgen auf der virtuellen Hauptversammlungen der RWE AG am 4. Mai 2023

Wir sind in diesem Jahr mit einem Bündnis am Start, das weite Teile der Zivilgesellschaft repräsentiert:

– Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe und der BUND-NRW,
– Wissenschaftliche Einrichtungen wie das New Climate Institute,
– Klima-Aktivist*innen von Fridays for Future
und durch die Geschäftstätigkeit von RWE direkt Betroffene vom Braunkohletagebau Garzweiler und vom Konzernsitz Essen
– und nicht zu vergessen: Kleinaktionär*innen, die uns ihre Stimmrechte übertragen haben. Weiterlesen

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RWE muss fossiles Geschäftsmodell beenden

Berlin/Köln/Frankfurt/Essen – Im Vorfeld der RWE-Hauptversammlung am 4. Mai kritisieren Vertreter*innen aus Wissenschaft und Klimabewegung die Unternehmenspolitik des Konzerns und fordern einen glaubhaften Ausstieg aus dem Geschäft mit fossilen Energien. Mit dem Festhalten am fossilen Geschäftsmodell ignoriert der Konzern die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Klima, Umwelt und Gesundheit. Anstatt die Zusammenarbeit mit rückwärtsgewandten Investoren wie der Qatar Investment Authority (QIA) zu suchen, muss sich RWE verstärkt beim Ausbau erneuerbarer Energien in Nordrhein-Westfalen engagieren. Auf die Ausschüttung einer Dividende sollte die RWE AG zugunsten der Erhöhung der Rückstellungen für die Bewältigung der Ewigkeitslasten der Braunkohlengewinnung verzichten.

Dirk Jansen, BUND NRW, bilanziert125 Jahre RWE: „Das sind auch 125 Jahre massiver Eingriffe in Natur und Landschaft, den Gewässerhaushalt, Siedlungen und das Klima durch die Braunkohlengewinnung. Weiterlesen

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Aufruf „RWE: Energie die Leiden schafft“

Zivilgesellschaftlicher Aufruf anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG am 4. Mai 2023

Erstunterzeichner*innen:
Attac Deutschland, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband NRW, Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Deutsche Umwelthilfe, Fridays for Future, New Climate Institute, 1,5-Grad-Mahnwache Essen, ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie

Die RWE AG befeuert die Klimakatastrophe und schädigt die menschliche Gesundheit.
Die RWE AG wirbt mit dem Slogan „Energie aus Leidenschaft“. Wir sehen aber noch immer ein Geschäftsmodell, zu dem eher das Motto „Energie, die Leiden schafft“ passt.

Der Braunkohletagebau und die Kohleverstromung der RWE AG zerstören unwiederbringlich wertvolle Ökosysteme und tragen maßgeblich zum Klimawandel bei. Weiterlesen

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Pressekonferenz „RWE: Energie, die Leiden schafft“

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, die Deutsche Umwelthilfe (DUH), Fridays for Future, die 1,5-Grad-Mahnwache Essen und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre laden Sie anlässlich der virtuellen Hauptversammlung der RWE AG (4. Mai) zu einer Online-Pressekonferenz am 2. Mai um 14 Uhr ein. Es sprechen:

  • Dirk Jansen, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland NRW
    Tagebau Garzweiler: Welches Ziel verfolgt RWE mit seiner Strategie des Faktenschaffens?
  • Sascha Müller-Kraenner, Deutsche Umwelthilfe (DUH)
    LNG-Expansion von RWE: Terminals in Brunsbüttel und Planung für Rügen, Verträge mit Fracking-Gas-Lieferanten aus den USA
  • Pauline Brünger, Fridays for Future
    RWEs fossile Strategie: von Lützerath bis Rügen
  • Markus Dufner, Dachverband der Kritische Aktionärinnen und Aktionäre
    Welche Wege geht RWE mit dem neuen Großinvestor Qatar?
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RWE: „Energie, die Leiden schafft“ – Unsere Gegenanträge 2023

Rückstellungen für Bergbau-Folgen / Kritik an LNG-Terminals / Bedenken gegenüber neuem Großinvestor Qatar


Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2, Verwendung des Bilanzgewinns

Der Bilanzgewinn der RWE AG für das Geschäftsjahr 2022 soll nicht wie von der Verwaltung vorgeschlagen als Dividende in Höhe von 669.457.095,30 Euro (90 Cent je dividendenberechtigter Stückaktie) ausgeschüttet werden.

Begründung:

Die bisherigen Rückstellungen der RWE AG für den Bergbau und die Entsorgung im Atomkraftbereich (Kernenergiebereich) werden nicht ausreichen. Deshalb sollen die Rückstellungen um den für die Dividende vorgesehen Betrag von 669.457.095,30 Euro erhöht werden.

Verantwortung übernehmen für die Langzeitfolgen des Braunkohletagebaus
Um wirklich Verantwortung für die Langzeitfolgen des Braunkohlebergbaus übernehmen zu können, muss RWE die Rückstellungen erhöhen.  Weiterlesen

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„Nadelstiche“ und „Psychoterror“ von RWE

4. RWE-Tribunal: Der Konzern steuert bis heute mit fossilen Strategien gegen die Energiewende

Auf sehr großes Publikumsinteresse stieß das 4. RWE-Tribunal in der Alten Feuerwache.

Nach den ersten Tagungen in Lützerath, Essen und Düsseldorf traf sich das RWE-Tribunal am 11. und 12. März 2023 in Köln. Nach zwei Verhandlungstagen und der Anhörung vieler Zeugen und Sachverständigen kam die Jury zu dem Ergebnis, dass RWE für Klimaschäden und vorzeitige Todesfälle verantwortlich ist.

„Tausende vorzeitige Todesfälle durch RWE“ ist das Motto des 4. RWE-Tribunals: Alfred Emilio Weinberg.

Der Initiator des RWE-Tribunals, Alfred Emilio Weinberg, gab vor Beginn des 4. RWE Tribunals in Köln einen Überblick (Link zum Statement auf dem Youtube-Kanal von „Der Pilger“). Weiterlesen

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