Category: Klima schützen – Kohle stoppen

Erschütterung über den Tod von Steffen Meyn

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre ist tief erschüttert über den Tod von Steffen Meyn im Hambacher Wald.

Der Journalist stürzte am Mittwoch von einer über 20 Meter hohen Hängebrücke, die zwei Baumhäuser miteinander verband. Steffen Meyn hatte die Besetzung im Hambacher Wald seit einem Jahr journalistisch begleitet und die Vorgänge mit seiner Helmkamera dokumentiert.

„Zu dem Zeitpunkt des Sturzes wurde von Polizei und RWE versucht, das Baumhausdorf Beechtown zu räumen“, heißt es aus Kreisen der Waldbesetzung. Ein Sondereinsatzkommando der Polizei sei gerade dabei gewesen, einen Aktivisten in der Nähe der Hängebrücke festzunehmen. Der Mann war anscheinend auf dem Weg dorthin, als er stürzte. Weiterlesen

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Dramatische Provokation der NRW-Landesregierung

Eva Töller rief zur Unterstützung der Waldbesetzung auf

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, der NABU NRW, die Initiative Buirer für Buir und weitere Anti-Kohle-Gruppen und Anti-Atomkraft-Initiativen sind entsetzt über die  polizeiliche Räumung des Hambacher Walds. Viele Unterstützer*innen kamen am Freitagnachmittag zu einer Protestkundgebung vor die Staatskanzlei in Düsseldorf, zogen dann später vor das Bauministerium und überreichten einen Feuerlöscher für Ministerin Scharrenbach.

NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach hatte wie Innenminister Herbert Reul die Räumung des Hambacher Forsts mit einem „massiven Verstoß gegen Brandschutzvorschriften“ begründet. Breche ein Brand aus, sei die Lage für die Bewohner „schlicht lebensgefährlich“, schrieben die beiden CDU-Politiker in einer Erklärung an die zuständigen Landtagsausschüsse. Weiterlesen

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Räumung im Hambacher Forst „dramatische Provokation“

  • Heute 16 Uhr: Kundgebung vor der Düsseldorfer Staatskanzlei
  • „Polizeieinsätze sind kein Klimaschutz – Kohleausstieg jetzt!

Anti-Kohle-Gruppen, Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände sind entsetzt über die aktuell drohende polizeiliche Räumung des Hambacher Forsts und werten diese als dramatische Provokation und Verschärfung des politischen Konflikts um den Hambacher Forst, den dringend notwendigen Ausstieg aus der Braunkohleförderung und -verstromung sowie um die Zukunft des Klimaschutzes in NRW. Die Initiativen und Verbände rufen für heute Nachmittag um 16 Uhr zu einer gemeinsamen Kundgebung vor der Düsseldorfer Staatskanzlei auf. Motto der Protestaktion wird sein: „Reden statt Roden – Ministerpräsident Laschet will uns verkohlen. Hände weg vom Hambacher Forst – Kohleausstieg jetzt!“ Die Umweltschützer kritisieren schon seit Wochen, dass sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und die schwarz-gelbe Landesregierung im langjährigen Konflikt um den Hambacher Forst und beim dringend notwendigen Kohleausstieg einseitig auf die Seite von RWE stellen. Weiterlesen

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Bündnismobil ausgebrannt – Vermutlich Brandstiftung

Spendenaufruf für neues Feuerwehr-Aktionsauto

In der Nacht zum Sonntag ist im Kerpener Ortsteil Buir das „Bündnismobil“ ausgebrannt. Die Kriminalpolizei schließt Brandstiftung nicht aus. Das ehemalige Feuerwehrauto wurde vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Umweltschutzorganisationen und Anti-Braunkohle-Initiativen finanziert und seit mehreren Jahren bei Hauptversammlungen und Protestaktionen eingesetzt. In den vergangenen Wochen wurde das Bündnismobil für die Mahnwache am Hambacher Wald genutzt.

„Das Feuerwehrauto war bei jeder Aktion ein Hingucker“, sagt Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands. „Für den Braunkohle-Widerstand ist der Verlust des Bündnismobils ein herber Schlag. Gerade im kommenden Herbst und Winter wäre das Fahrzeug zur Aufrechterhaltung der Logistik wichtig gewesen.“

„Wir glauben nicht an einen Zufall“, so Gerhard Kern von der Bürgerinitiative Buirer für Buir. Weiterlesen

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Im Schatten des Braunkohlebaggers

Norbert Winzen kämpft gegen die Zwangsumsiedlung durch RWE

Auf einem denkmalgeschützten Gutshof in Keyenberg in der Jülicher Börde lebt die Großfamilie Winzen. In ein paar Jahren muss sie dem Braunkohletagebau Garzweiler weichen. Eine Reportage von Markus Dufner

Freundlich lächelnd öffnet ein jugendlich wirkender Mann das Hoftor zur Holzweiler Straße und zwei große Hunde kommen Schwanz wedelnd herangelaufen. Norbert Winzen führt mich durch den großen Innenhof, in dem ein Trampolin und ein Klettergerüst stehen. Über einen Weg, der von Apfelbäumen gesäumt wird, gehen wir bis zum Ende des Grundstücks. Norbert blickt auf die Weide zurück, auf der ein Pferd und ein Pony grasen. Weiterlesen

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