Kategorie: E.ON SE

RheinEnergie darf nicht Teil des E.ON- Konzerns werden

Rede von Markus Dufner auf der Kundgebung des Klimabündnisses Köln am 24. Juni 2021 auf dem Alter Markt in Köln anlässlich der Sitzung des Rats der Stadt Köln

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Mitglieder des Rats der Stadt Köln,

mein Name ist Markus Dufner. Ich arbeite für die Nichtregierungsorganisation Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Als Aktionärsvereinigung setzen wir uns jährlich bei mehr als 40 börsennotierten Unternehmen für Klimaschutz, Menschenrechte und gegen Rüstungsproduktion ein. So begleiten wir auch seit 20 Jahren den Energiekonzern E.ON kritisch und nehmen an den Aktionärsversammlungen des Unternehmens teil.

Ich freue mich, dass der Dachverband von der Initiative RheinEnergie in Bürgerhand eingeladen wurde, beim heutigen Protest auf dem Alter Markt mitzumachen. Weiterlesen

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Wie viel RheinEnergie kann E.ON schlucken?

Pressemitteilung zur heutigen Hauptversammlung der E.ON SE / Fragen an den neuen Konzernchef Leonhard Birnbaum zum Atomgeschäft und zur Beteiligung an kommunalen Stadtwerken

Köln/Münster/Essen – Vor der heutigen Aktionärsversammlung der E.ON SE ist unklar, ob und wann der Essener Konzern seine Beteiligung am kommunalen Kölner Energieversorger RheinEnergie AG erhöhen kann. Dessen Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Petelkau sagte, derzeit stehe keine Entscheidung an, dass der E.ON-Konzern die 20-Prozent-Beteiligung über seine Tochtergesellschaft Westenergie GmbH aufstocke. Westenergie und RheinEnergie hatten im Dezember eine „strategische Partnerschaft“ geschlossen.

E.ON möchte über seine Tochtergesellschaft Westenergie die 20-Prozent-Beteiligung an der Kölner RheinEnergie aufstocken.

„Es ist nicht beabsichtigt, dass die Stadt Köln ihre Mehrheit an der RheinEnergie abgibt“, so Petelkau auf die gestrige Anfrage des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Weiterlesen

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Wieviel RheinEnergie kann E.ON schlucken?

66 Fragen an den E.ON-Vorstand auf de Hauptversammlung am 19. Mai 2021 zur Beteiligung am Urananreicher Urenco, zum Atomausstieg und zu Beteiligungen an kommunalen Energieversorgungsunternehmen

Fragen zum Urananreicherer Urenco

1. Wie hoch war die Dividende in 2020, die E.ON für die Urenco-Beteiligung erhalten hat?

2. Wer vertritt E.ON derzeit im Direktorium der Urenco und in welcher Funktion?

3. Wie oft hat der E.ON-Vertreter bei Urenco in 2020 den Vorstand von E.ON über die Urenco-Aktivitäten unterrichtet? Um welche Themen ging es dabei konkret?

4. Wie unterscheidet E.ON in Bezug auf Urenco zwischen „strategischen“ und „operativen“ Geschäftsvorhaben des Urananreicherers? Kann der Vorstand dazu ein relevantes Beispiel geben? Weiterlesen

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Weiterhin Geschäfte mit Atomenergie: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2020

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der E.ON SE wird seiner Verantwortung für den Atomausstieg nicht gerecht.

„Aber sagt mal, Eon, seid ihr das nicht, die mit ihren fünf Atomkraftwerken in Deutschland jeden Tag so viel atomaren Strahlenmüll produzieren, dass die Schönheit des Planeten auch in mindestens einer Million Jahren noch verstrahlt sein wird?“ fragt sich der klimareporter – wie wir finden völlig zurecht!

Urananreicherung Gronau:

Die einzige Urananreicherungsanlage in Deutschland steht in Gronau. Sie gehört dem Urenco-Konzern und ist vom deutschen Atomausstieg ausgenommen. Weiterlesen

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Uranmüllexporte Gronau-Russland vor dem Aus?

Bericht im Gronauer Nachrichten vom 2.9.2020
Pressemitteilung vom 01.09.2020

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen / SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster / Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre / Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau / Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf / Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland / IPPNW – Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung / Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)


BMU: Noch 17.100 t abgereichtertes Uran in Gronau
– Keine Rücktransporte von „wiederangereichertem“ Uran
– Urenco liefert erstmals Uran für russische Brennelemente
– Bundesumweltministerium und E.ON antworten auf Anfragen


Nach übereinstimmenden Angaben des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Energiekonzerns E.ON
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Urenco: Hat E.ON-Chef Teyssen Aktionäre angelogen?

Uranmüllexporte von Gronau auch nach 2020
NL-Transportlizenz widerspricht E.ON-Chef
„Fehlinformation durch E.ON-Chef nicht akzeptabel“

Gemeinsame Pressemitteilung von Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster und Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Köln/Münster/Bonn/Gronau – E.ON-Chef Johannes Teyssen hat auf eine Frage zur Zukunft der Uranmüllexporte von Gronau nach Russland nach 2020 die E.ON-Aktionäre auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 28. Mai offensichtlich falsch informiert. Wörtlich sagte Teyssen auf die entsprechende Frage des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre: „Pläne für einen Export von abgereichertem Uran von Gronau nach Russland nach 2020 sind hier aber aktuell nicht bekannt.“ Weiterlesen

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Fragen für die Hauptversammlung der E.ON SE

Peter Bastian von Sofa Münster konnte auf der Hauptversammlung 2018 seine Fragen noch persönlich stellen. Auf der virtuellen Hauptversammlung 2020 wird das nicht möglich sein. Die Fragen mussten vorab schriftlich eingereicht werden.

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und Sofortiger Atomausstieg (Sofa) Münster haben bei der E.ON SE Fragen eingereicht, die auf der virtuellen Hauptversammlung am 28. Mai 2020 beantwortet werden sollen.
Insgesamt stellen wir 23 Fragen, die den Themenblöcken A-G zugeordnet sind:
A. Verwendung des Bilanzgewinns/Dividende
B. Ausstieg aus atomarem Geschäftsmodell
C. Klimaschutz
D. Menschenrechte
E. Arbeitsplätze und Soziales
F. Gefahr der großen Marktmacht (Innogy-Deal)
G. Aktionärsrechte

Ein Tweet der Kritischen Aktionäre zur E.ON-Hauptversammlung
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Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2019

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, dass keine Dividende ausgeschüttet wird. Stattdessen ist der Bilanzgewinn als Rückstellung für die Übernahme von Risiken aus der Corona-Pandemie und zu höheren Investitionen für Erneuerbare Energien und den Klimaschutz zu verwenden.

Begründung:
Durch den Verzicht auf die Ausschüttung einer Dividende kann die E.ON SE dazu beitragen, die ökonomischen und sozialen Folgekosten der Corona-Pandemie zu mildern. Außerdem können die frei gewordenen Mittel für höhere Investitionen in Erneuerbare Energien und den Klimaschutz genutzt werden. Die von E.ON angekündigte zusätzliche Investition von 500 Millionen Euro für die klimafreundliche Modernisierung von Energieinfrastrukturen ist nicht ausreichend. Weiterlesen

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