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Hetze von RWE und IGBCE gegen Klimaschützer und Tagebau-Betroffene geht weiter
- Aufmarsch von RWE-Mitarbeitern und IGBCE-Mitgliedern vor Privathaus von Antje Grothus
- Mitglied der Kohlekommission und Naturführer Michael Zobel als „Arbeitnehmerfeind Nr. 1“ verunglimpft
- Dachverband warnt vor Hass und Gewalt

„Mit der heutigen Demonstration durch Kerpen-Buir und dem Aufmarsch vor dem Privathaus von Antje Grothus haben RWE und IGBCE endgültig jedes Maß verloren“, sagte Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Antje Grothus ist Mitglied der Initiative Buirer für Buir und wurde als Repräsentantin der vom Tagebau betroffenen Bürger*innen im Rheinischen Braunkohlerevier in die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (Kohlekommission) berufen. Weiterlesen
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„Kauft RWE-Aktien!“
ARD-Energieexperte Jürgen Döschner sieht auch den Kauf von RWE-Aktien als wirkungsvolle Protestform

„Es reicht vollkommen aus, eine Aktie zu besitzen, um auf der nächsten Hauptversammlung aufzutreten und dem Vorstand Fragen zu stellen“, erklärte ARD-Energieexperte Jürgen Döschner im Deutschlandfunk Nova. „Diese Form des Protests haben in der Vergangenheit schon viele Atomkraftgegner genutzt.“
In der Tat: Immer mehr Kleinaktionär*innen übertragen uns ihre Stimmrechte, damit Aktivist*innen wie Betroffene auf der Hauptversammlung sprechen können – nicht nur bei RWE. Mit 20 kritischen Redebeiträgen hatten wir aber gerade bei RWE schon in diesem Jahr viele aktuelle Themen angesprochen: Neben dem Hambacher Wald haben wir auch die Gesundheitsgefährdung und Steinkohleimporte aus Russland und Kolumbien thematisiert. Weiterlesen
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Öku-Büro und HondurasDelegation erhalten Henry Mathews Preis
Dachverband erinnerte an ermordete Menschenrechtlerin Berta Cáceres

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat auf seiner Jahrestagung am Samstag in Köln den konzernkritischen Henry-Mathews-Preis an die HondurasDelegation und das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit München verliehen.
„Beide Organisationen haben in den letzten Jahren intensiv zu der Beteiligung von Siemens und Voith Hydro an dem umstrittenen Staudammprojekt Agua Zarca in Honduras recherchiert, informiert und auf den Hauptversammlungen von Siemens dazu gesprochen“, sagte Vorstandsmitglied Christian Russau. Die Umweltaktivistin Berta Cáceres war 2016 in Honduras aufgrund ihres Protestes gegen das Projekt von Auftragsmördern umgebracht worden. Der Prozess gegen die Hintermänner dauert an. Weiterlesen
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Rede von Andrea Lammers
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
dies war der Appell von Berta Cáceres zur Verleihung des Goldman-Preises 2015. Mit ihrem Vermächtnis und den Kämpfen ihrer Organisation COPINH ist auch diese heutige Preisverleihung untrennbar verbunden. Wir sind Giulia Fellin, Steffi Wassermann, Rita Trautmann und Kirstin Büttner.
Wir tragen die Worte von Andrea Lammers vor. Sie bedauert, nicht hier sein zu können. Sie ist derzeit in Honduras, um über die Gerichtsverhandlung im Mordfall Berta Cáceres zu berichten und COPINH zu begleiten.
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„Es ist eine große Ehre, einen Preis zu bekommen, der den Namen einer Person trägt, mit der wir uns verbunden fühlen. Weiterlesen
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Laudatio von Christian Russau
Die Preisträger*innen 2018 sind die HondurasDelegation und das
Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich freue mich sehr, gemeinsam mit Ihnen hier und heute die Preisträger*innen 2018 des Henry Mathews Preis für Konzernkritik zu ehren. Es sind das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit und die Honduras Delegation.
Die Aktivist*innen beider Organisationen haben in den vergangenen Jahren unbeirrt und beharrlich, mit Verve und Nachdruck, mit Fachexpertise und Detailkenntnissen hohes menschenrechtliches Engagement im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen in Honduras geleistet –und dabei immer auf die nicht zuletzt für uns hier wichtigen Fragen der unverantwortlichen Mitverantwortung deutscher Konzerne hierzulande hingewiesen. Weiterlesen
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„Armin Laschet, der Büttel von RWE“
- Kritische Aktionäre fordern Positionierung der katholischen Kirche
- Jahrestagung 2018: Dachverband verleiht konzernkritischen Henry Mathews Preis an HondurasDelegation und Öku-Büro München
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre fordert Ministerpräsident Armin Laschet auf, die Räumung des Hambacher Walds sofort zubeenden und in der Auseinandersetzung zwischen Umweltschützern und der RWE AG zu vermitteln. Mit seiner Umweltpolitik stellt sich der christdemokratische Landesvater gegen die kirchliche Position.
„Die nordrhein-westfälische Landesregierung ist in dem Konflikt um Rodungenam Hambacher Wald Erfüllungsgehilfe von RWE. Ministerpräsident Armin Laschetist der Büttel von RWE-Chef Rolf Martin Schmitz“, sagte Geschäftsführer MarkusDufner.
Dufner appellierte an den Ministerpräsidenten: „Herr Laschet, Sie müssen Ihre Haltung in dem Konflikt zwischen Umweltschützern und RWE revidieren. Weiterlesen
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Erschütterung über den Tod von Steffen Meyn
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre ist tief erschüttert über den Tod von Steffen Meyn im Hambacher Wald.
Der Journalist stürzte am Mittwoch von einer über
20 Meter hohen Hängebrücke, die zwei Baumhäuser miteinander verband.
Steffen Meyn hatte die Besetzung im Hambacher Wald seit einem Jahr
journalistisch begleitet und die Vorgänge mit seiner Helmkamera
dokumentiert.
„Zu dem Zeitpunkt des Sturzes wurde von Polizei
und RWE versucht, das Baumhausdorf Beechtown zu räumen“, heißt es aus
Kreisen der Waldbesetzung. Ein Sondereinsatzkommando der Polizei sei
gerade dabei gewesen, einen Aktivisten in der Nähe der Hängebrücke
festzunehmen. Der Mann war anscheinend auf dem Weg dorthin, als er
stürzte. Weiterlesen
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