E.ON SE Hauptversammlung 2022

Was tun Sie, um Ihre Marktmacht nicht missbräuchlich einzusetzen? Unsere Fragen an den E.ON-Vorstand

Nutzung von Gas und Erneuerbare Energien

  • E.ON ist über seinen Pensionsfonds mit über 15 Prozent an der Gaspipeline Nord Stream 1 beteiligt. Sie wollen trotz des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs von Russland gegen die Ukraine daran festhalten. Wie begründen Sie dies genau?
  • Haben Sie nicht zumindest intern Optionen über einen Ausstieg geprüft oder planen noch, dies genauer zu prüfen? Falls ja, unter welchen Bedingungen?
  • Sollte Russland kurzfristig kein Gas mehr liefern, was wären die konkreten Folgen für E.ON?
  • Wieviel Gas importierten E.ON oder E.ON-Töchter in 2021 und aus welchen Ländern konkret?
  • Wieviel Gas importierte E.ON in 2021 aus Russland? Was machte das in Prozent des von E.ON
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Adidas AG Hauptversammlung 2022

Können Sie versichern, dass Ihre Baumwolle nicht unter Einsatz von Zwangsarbeit gepflückt wurde? Unsere Fragen an den Adidas-Vorstand

Fragen an Adidas von Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre, Kampagne für Saubere Kleidung e.V. und Clean Clothes Campaign zur Hauptversammlung 2022: 

Weiterhin Baumwolle mit hohem Zwangsarbeits-Risiko

Aktuelle Recherchen des investigativen Formats STRG_F (NDR/funk) zeigen, dass Adidas weiterhin Baumwolle aus der Region Xinjiang im Westen Chinas bezieht. Adidas hatte bisher öffentlich beteuert, keine Baumwolle mehr aus Xinjiang zu nutzen, da es dabei ein hohes Risiko gibt, dass die Baumwolle unter Zwangsarbeit produziert worden sein könnte.

In Zusammenarbeit mit dem Agroisolab Jülich und der Fachhochschule Niederrhein weist STRG_F mittels Isotopen-Analyse die Herkunft der Baumwolle in Kleidung von Adidas eindeutig aus Xinjiang nach: https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2022/Adidas-Hugo-Boss-Adidas-Baumwolle-aus-Zwangsarbeit,zwangsarbeit262.html Weiterlesen

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HeidelbergCement AG Hauptversammlung 2022

Warum beraubt HeidelbergCement die Bevölkerung am Kendeng-Gebirge ihrer Lebensgrundlage?

43 Fragen zur Hauptversammlung der HeidelbergCement AG / Klima- und Umweltschutz, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, Lieferkettengesetz, Geschäftstätigkeit in Indonesien, Palästina und Westsahara

A. Fragen zu Klimaschutz und Klimazielen

1. Der Vorstandsvorsitzende von HeidelbergCement, Dominik von Achten, sagte im Herbst letzten Jahres in einem Zeitungsinterview: „Klar ist, dass unser CO2-Ausstoß hoch ist. Aber wir können uns auch nicht über Nacht komplett ändern. … Ich fühle mich nicht als Klimasünder.“ (Süddeutsche Zeitung, 18.10.2021) Herr Achten, wie fühlen Sie sich dann?

2. Herr Achten, es geht nicht darum, dass sich HeidelbergCement über Nacht komplett ändert, aber es geht schon darum, dass die Reduktionsziele ehrgeiziger sein sollten. Weiterlesen

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BMW AG Hauptversammlung 2022

Warum wird nicht mehr in den Konzernumbau und in die Entwicklung umweltfreundlicher und ressourceneffizienter Fahrzeuge investiert?

31 Fragen zur Hauptversammlung der BMW AG: Klimaschutz, Lieferkettengesetz, Produktion, Modellpolitik, Verkehrwwende, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, Indigene Guarani und brasilianisches BMW-Werk, Kurzarbeitergeld und Dividende, Autobahnanschluss durch das Münchner Hasenbergl

Die BMW-Großaktionär*innen Susanne Klatten und Stefan Quandt (rechts) erhalten den Löwenanteil ausgeschütteten Dividende von 3,8 Milliarden Euro. (Foto: Bund für Naturschutz Bayern)

A. Klimaschutz, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und Lieferkettengesetz

  1. Die EU-Kommission hat einen Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz vorgestellt, das europaweit verpflichtende Menschenrechts- und Umweltstandards für Unternehmen schaffen soll. Wie ist Ihre Position zu diesem Gesetzentwurf? Welche Regeln finden Sie sinnvoll? Welche Kritikpunkte haben Sie?
  2. Ab 2023 müssen Sie gemäß deutschem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) vorbeugend gegen menschenrechtliche Verstöße im Rahmen Ihrer Auslandsgeschäfte bzw.
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Commerzbank AG Hauptversammlung 2022

Was sind Ihre konkreten Ziele für Ihre neue Rüstungsrichtlinie? Unsere Fragen an den Vorstand der Commerzbank

Klimaschutz und Ausschluss fossiler Energien

Die Commerzbank hat im Dezember 2021 eine neue Richtlinie für fossile Brennstoffe verabschiedet, die seit dem 1. Januar in Kraft ist. Grundsätzlich ist die positiv: Als erste große konventionelle Bank in Deutschland bekennt sich die Commerzbank zum Kohleausstieg 2030. Zudem legt sie auch die ersten ernsthafteren Ausschlusskriterien für Öl & Gas vor.

Um rechtzeitig „Coal-Zero“ bis 2030 zu erreichen, reicht die bisherige Richtlinie aber noch nicht. Auch sind fossile Expansionen weiterhin möglich. So vergibt die Commerzbank die Chance, ihr Portfolio jetzt konsequent auf einen 1,5 °C-kompatiblen Kurs entsprechend des Pariser Klimaschutzabkommens zu bringen.

  1. Bestandskunden der Commerzbank dürfen bis Ende 2025 weiterhin ihre Kohlekraftwerke und -minen expandieren.
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Puma SE Hauptversammlung 2022

Können Sie eindeutig versichern, dass Ihre Baumwolle nicht unter Einsatz von Zwangsarbeit gepflückt wurde? Unsere Fragen an den Puma-Vorstand

Aktuelle Recherchen des investigativen Formats STRG_F (NDR/funk) zeigen, dass Puma weiterhin Baumwolle aus der Region Xinjiang im Westen Chinas bezieht. Puma hatte bisher öffentlich beteuert, keine Baumwolle mehr aus Xinjiang zu nutzen, da es dabei ein hohes Risiko gibt, dass die Baumwolle unter Zwangsarbeit produziert worden sein könnte.

In Zusammenarbeit mit dem Agroisolab Jülich und der Fachhochschule Niederrhein weist STRG_F mittels Isotopen-Analyse die Herkunft der Baumwolle in Kleidung von Puma eindeutig aus Xinjiang nach: https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2022/Adidas-Hugo-Boss-Puma-Baumwolle-aus-Zwangsarbeit,zwangsarbeit262.html

Knapp 90 Prozent der chinesischen Baumwolle und damit mehr als ein Fünftel der weltweiten Baumwolle stammt nach offiziellen Zahlen aus der Region. Die STRG_F-Recherchen zeigen daher auch, dass Baumwolle aus Xinjiang offenbar nicht nur in Produkten aus China steckt, sondern auch in Kleidung, die etwa in Vietnam oder Indonesien produziert wurde. Weiterlesen

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Hugo Boss AG Hauptversammlung 2022

Weiterhin Baumwolle mit hohem Zwangsarbeits-Risiko, unzureichende Klimaziele: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2021

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Hugo Boss AG kommt seinen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten und seiner Verantwortung für den Klimaschutz nicht ausreichend nach.

Trotz gegenteiliger Aussagen: Weiterhin Baumwolle mit hohem Zwangsarbeits-Risiko in Kleidung von Hugo Boss

Aktuelle Recherchen des investigativen Formats STRG_F (NDR/funk) zeigen, dass Hugo Boss weiterhin Baumwolle aus der Region Xinjiang im Westen Chinas bezieht. Hugo Boss hatte bisher öffentlich beteuert, keine Baumwolle mehr aus Xinjiang zu nutzen, da es dabei ein hohes Risiko gibt, dass die Baumwolle unter Zwangsarbeit produziert worden sein könnte. Weiterlesen

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Rheinmetall AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2022

Die Doppelmoral eines Kriegsgewinnlers

Anlässlich der morgigen Hauptversammlung von Rheinmetall werfen urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Deutschlands Rüstungsprimus Doppelmoral vor.

Bereits zum Zeitpunkt der Krim-Annexion 2014 prognostizierte der Konzern den Beginn eines „Super-Zyklus“ für die Rüstungsindustrie, mit stark steigenden staatlichen Ausgaben. Und tatsächlich konnte der Düsseldorfer Konzern als einer der Hauptlieferanten für die Bundeswehr stark an der Erhöhung der deutschen Rüstungsausgaben von 32 Mrd. Euro 2014 auf 47 Mrd. Euro 2021 partizipieren.(1) Rheinmetall dürfte zudem massiv von den Plänen Deutschlands sowie zahlreicher anderer EU-Staaten profitieren, als Reaktion auf den Ukraine-Krieg substantiell in die eigene Aufrüstung zu investieren.

Besonders makaber wirkt dies angesichts der Tatsache, dass der Konzern 2014 trotz Krim-Annexion noch ein Gefechtsübungszentrum an Russland ausliefern wollte. Weiterlesen

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