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12. Mai 2025
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12. Mai 2025
Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstandes nicht zu entlasten.
Begründung:
Der Vorstand wird weiterhin seiner Verantwortung und insbesondere zu seinen eigenen Bekenntnissen zu Sicherheit und Nachhaltigkeit nicht gerecht. Weiterhin rüstet Hensoldt Kunden aus, die Menschenrechte verletzen oder autokratische Systeme unterstützen.
Der falsche Weg wird fortgesetzt
Auch bei der Hensoldt AG, an der die Bundesrepublik Deutschland eine Sperrminorität von 25,1 Prozent hält, sind die Auftragsbücher prall gefüllt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Konzern sein Jahresergebnis um fast 90 Prozent auf 106 Millionen Euro steigern können.
Neben den steigenden Verteidigungsausgaben hierzulande und bei europäischen Partnern freut sich der Rüstungskonzern über ein gestiegenes Geschäftspotenzial in Märkten außerhalb Europas (Geschäftsbericht 2024, S. Weiterlesen
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12. Mai 2025
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12. Mai 2025
- Rheinmetall: Festhalten an gefährlicher Expansionsstrategie trotz voller heimischer Auftragsbücher
- Hensoldt: Fragwürdige Kunden und Partnerschaften im Nahen Osten
- Daimler Truck: Militärfahrzeuge für Autokraten
Auf den Hauptversammlungen von Rheinmetall (am morgigen 13. Mai), Hensoldt und Daimler Truck (beide am 27. Mai) konfrontieren die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, der Dachverband Kritischer Aktionärinnen und Aktionäre, Facing Finance und Ohne Rüstung Leben die Unternehmensführungen mit scharfer Kritik. Sie werden ihr Rede- und Fragerecht bei den Hauptversammlungen nutzen und so die hochproblematischen Geschäftspraktiken der Konzerne in den Fokus rücken – etwa die Beteiligung an nuklearer Aufrüstung und Exporte an Staaten, die Menschenrechte verletzen oder in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen verstrickt sind. Weiterlesen
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Sehr geehrtes Aktionariat,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name lautet Hana Obser, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionär:innen.
Laut aktuellem Geschäftsbericht stellt sich EnBW als Vorreiter in der Energiewende und als besonders nachhaltig agierendes Unternehmen dar. Doch trotz dieser Selbstdarstellung bezieht EnBW weiterhin Steinkohle aus Kolumbien – aus Regionen, in denen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen dokumentiert sind, insbesondere in Verbindung mit den Minen Cerrejón und Drummond. Es geht hier nicht nur um die Zerstörung der Umwelt, sondern um gewaltsame Vertreibungen und die gesundheitliche Schädigung der lokalen Bevölkerung.
EnBW behauptet, sich an das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz zu halten, doch die Konzernerklärung bleibt in ihrer Wirkung vage und reduziert sich auf oberflächliche Audits. Weiterlesen
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Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen. Anstatt einer Dividende von 3,30 € pro Aktie sollen jeweils nur 2,70 € ausgezahlt werden. Die restlichen 0, 60€ pro Aktie, insgesamt 107.058.456 €, sollen einem Entschädigungsfonds zugeführt werden, der speziell Gemeinschaften unterstützen soll, die durch die Geschäftsaktivitäten von Heidelberg Materials beeinträchtigt wurden.
Begründung:
Die Profite des Unternehmens beruhen auf einer Wertschöpfungskette, die Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und die Missachtung lokaler Gemeinschaften in Kauf nimmt – insbesondere im Globalen Süden. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich heiße Moritz Leiner, ich arbeite bei der gemeinnützigen Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald und vertrete hier heute den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Sie, Herr Lewis, haben in Ihrer Eröffnungsrede ja eine Metapher rund um den Düsseldorf Marathon vor zwei Wochen und Ihrer Teilnahme an einer Staffel bemüht. Ich möchte es Ihnen gleich tun: Stellen Sie sich vor: Sie trainieren für einen Marathon und rauchen dabei jeden Tag eine Schachtel Zigaretten. Sie werden mir zustimmen: das passt wirklich nicht zusammen. Genau das macht Uniper aber aktuell beim Versuch, Netto-Null Emissionen zu erreichen und gleichzeitig weiter in fossile Brennstoffe zu investieren: Statt frische Luft (also: klare Pläne für den Ausstieg aus allen fossilen Brennstoffen zu formulieren, setzt Uniper weiter auf Rauchen (also: auf die Ausweitung des Geschäfts mit klimaschädlichem, fossilem Gas). Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Nora Klemm, ich arbeite bei der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald und habe Stimmrechte vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre erhalten.
Bei urgewald treibt uns besonders die Klimakrise um und welche Rolle Versicherungen bei ihrer Bekämpfung spielen können. Dazu habe ich eine Reihe von Fragen:
- Dem Rainforest Action Network liegt ein Versicherungszertifikat vor, das belegt, dass Sie die Versicherungsbeteiligung über Ihr Tochterunternehmen HDI Global Specialty SE an dem US-LNG-Terminal Cameron LNG im letzten Jahr verlängert haben. Bereits letztes Jahr wiesen wir auf die zahlreichen Umweltprobleme u. a. durch Fracking sowie menschenrechtsbezogene Probleme wie Umweltrassismus im Zusammenhang mit der Versicherung von LNG-Terminals in den USA hin.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Uniper deutliche effektivere Maßnahmen für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.
Herr Lewis, Sie haben es vorhin angesprochen: Heute vor 80 Jahren wurde Europa vom nationalsozialistischen Terrorregime endgültig befreit. Ich möchte Ihnen danken, dass Sie, zusammen mit vielen weiteren Vorstandsvorsitzenden deutscher Unternehmen jene Erklärung unterzeichnet haben, in dem Sie sich aus der daraus folgenden Verantwortung, die keinen Schlussstrich kennen kann, bekennen. Danke für Ihre klaren Worte, dass eben vor allem auch deutsche Unternehmen dazu beitrugen, ich zitiere: „die Herrschaft der Nationalsozialisten zu festigen. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Christian Russau und ich bin Vorstandsmitglied des dachverbands der Kritischen Aktionär:innen und Aktionäre aus Köln.
Herr Bäte, ich muss leider gleich in medias res und Sie scharf rügen. Ihre Anfang Januar getätigte Äußerung gegenüber Medien bezüglich der Einführung eines Karenztages bei kranken Arbeitenden ist unverschämt! Ihre Forderung nach Einführung eines Karenztages im Krankheitsfalls zielt wohl ab auf eine Änderung der Lohnfortzahlung in § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) und dies warum? Weil Sie, Herr Bäte, der arbeitenden Bevölkerung pauschal Blaumacherei unterstellen, aber Sie trauen sich das nicht direkt so zu sagen. Irgendwie scheint sich der Unverschämte dann also doch zu schämen – oder ist es doch politisch-mediales Kalkül? Weiterlesen
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