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Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten Lieferkettengesetz Veranstaltung

Workshop: Mut vs. Macht

Kolumbianischer Widerstand gegen europäische Energiekonzerne und ihre Investoren
Workshop am 25. November 2023 in Köln

Wir laden euch herzlich zu unserer Veranstaltung mit zwei Referentinnen aus Kolumbien ein.

  • Wann? Samstag, 25. November 2023, 15-17.00 Uhr
  • Wo? „Offener Treff“ Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln
  • Was? Workshop zu folgenden Themen:
    • Deutschlands Mitverantwortung: Der Weg der Kohle von Kolumbien nach Deutschland
    • Straflosigkeit von Unternehmen und die Forderungen an den kolumbianischen Staat seitens multinationaler Unternehmen: Der Fall Glencore
    • Lokale Widerstandsbewegungen aus den Gemeinden
  • Wer? Delegation der Plattform „La Guajira le habla al mundo“
    • Carolina Matiz (Menschenrechtsorganisation Centro de Investigación y Educación Popular, CINEP
    • Greylis Pinto (afrokolumbianische Aktivistin aus La Guajira, Co-Autorin des Buches „Negras Hoscas“)
    • Tatiana Cuenca (Koordinatorin des Programmbereichs Wasser und Bergbau-Konflikte bei der Umweltschutzorganisation Censat Agua Viva, dem kolumbianischen Zweig von Friends of the Earth)

Wir bitten um eine kurze Anmeldung via E-Mail an freebrunoofficial[at]gmail.com Weiterlesen

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Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten Lieferkettengesetz Veranstaltung

10 Jahre „Dirty Profits“: Eine Retrospektive

Ausstellungseröffnung und Diskussionsveranstaltung in Berlin am 15.11.2023


Um Anmeldung wird gebeten!

Der Blick durch das Objektiv einer Kamera auf die Folgen von menschenrechtsverletzenden und umweltschädigenden Unternehmen, die von Banken und Investoren finanziert werden, eröffnet neue Perspektiven auf existierendes Unrecht. Anlässlich der Jubiläumsausgabe der Publikationsreihe „Dirty Profits“ möchten Facing Finance, Brot für die Welt, Misereor und die Friedrich-Ebert-Stiftung Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung und Diskussionsveranstaltung „10 Jahre Dirty Profits: Eine Retrospektive“ einladen.

Der Blick durch das Objektiv einer Kamera auf die Folgen von menschenrechtsverletzenden und umweltschädigenden Unternehmen, die von Banken und Investoren finanziert werden, eröffnet neue Perspektiven auf existierendes Unrecht. Anlässlich der Jubiläumsausgabe unserer Publikationsreihe „Dirty Profits“ möchten Facing Finance, Brot für die Welt, Misereor und die Friedrich-Ebert-Stiftung Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung und Diskussionsveranstaltung „10 Jahre Dirty Profits: Eine Retrospektive“ einladen. Weiterlesen

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Veranstaltung

Städte ohne Staat – und ohne Demokratie

Speakerstour zu den weltweit ersten Privatstädten in Honduras
Deutschlandtour München, Leipzig, Döbeln, Berlin, Köln

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Honduras ist der erste Staat weltweit, der von Unternehmer:innen geführte Privatstädte als Enklaven auf dem eigenen Staatsgebiet zuließ. Um die gesetzlichen Grundlagen für dieses „libertär“-kapitalistische Projekt zu schaffen, wurde 2013 sogar die Verfassung geändert. Richter:innen des Verfassungsgerichts, die das stoppen wollten, wurden auf illegale Weise einfach ausgetauscht. Seither sind auf der Karibikinsel Roatán, in der Nähe der Industriemetropole San Pedro Sula und im Süden von Honduras drei so genannte „Sonderzonen für Beschäftigung und Entwicklung“ (ZEDEs) in privater Regie entstanden: Próspera, Morazán City und Orquídea.

Mitbestimmung ist an Besitz geknüpft

Vorreiterin war 2019 ZEDE Próspera mit eigener Gesetzgebung, eigenen Gerichten, eigenem Sicherheitsdienst und eigener „citizenship“, die in Estland verwaltet wird. Weiterlesen

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Aurubis AG Pressemitteilung Lieferkettengesetz

Forderung an Hamburger Kupferkonzern Aurubis zur Offenlegung seiner Lieferanten

NGOs starten „Call-To-Action“ an Geldgeber und Investoren von Aurubis

Pressemitteilung – Berlin, 26.09.2023

Kürzlich hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) das deutsche Lieferkettengesetz massiv geschwächt, indem es den Finanzsektor faktisch ausgenommen hat. Zugleich steht das europäische Lieferkettengesetz massiv unter Beschuss durch Lobbyisten der Großkonzerne und Finanzinstitute, die mit dem Argument überbordender Bürokratie Stimmung machen gegen ein Gesetz, das sie in die Verantwortung nehmen würde. Dabei bestand das Problem lähmender Bürokratie schon vorher und wird nicht durch das Lieferkettengesetz verursacht.

Dass es stattdessen dringend einer Stärkung der Sorgfaltspflichten von Konzernen für ihre Lieferketten bräuchte, bestätigt der Hamburger Kupferkonzern Aurubis. Weiterlesen

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Henry Mathews Preis Lieferkettengesetz Virtuelle Hauptversammlungen Jahrestagung 2023

Beim Lieferkettengesetz kommt es auch auf eine engagierte Zivilgesellschaft an

Teilnehmende der Jahrestagung 2023 (alle Fotos: Herbert Sauerwein)
  • Dachverband ehrt die Initiative Lieferkettengesetz für Zusammenbringen zivilgesellschaftlicher Organisationen und Aktivierung ehrenamtlichen Engagements
  • Beispiel Volkswagen in China zeigt: Umsetzung des Lieferkettengesetzes stößt in autoritären Staaten auf grundlegende Probleme
  • Diskussionen zum kreativen Umgang mit virtuellen Hauptversammlungen

Nach einer Saison mit 34 virtuellen und 19 Präsenz-Hauptversammlungen hatte der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre am Samstag, den 16. September, zur Jahrestagung nach Köln eingeladen. In den vergangenen Monaten hatten wir zusammen mit ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen unser Mitglieds- und Partnerorganisationen auf den Aktionärsversammlungen genau nachgehakt, wie beispielsweise das Lieferkettengesetz konkret umgesetzt wird. Immer wieder wurde deutlich, dass die Konzerne menschenrechtliche Sorgfaltspflichten nicht ausreichend wahrnehmen und dass es Defizite im Bereich Umwelt- und Klimaschutz gibt. Weiterlesen

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Henry Mathews Preis Lieferkettengesetz Jahrestagung 2023

Laudatio auf die Initiative Lieferkettengesetz zur Verleihung des Henry Mathews Preises für Konzernkritik 2023

Protestaktion und Petitionsübergabe der Initiative Lieferkettengesetz vor dem Bundeskanzleramt am 09.09.2020. Foto: Sina Niemeyer/Greenpeace


Liebe Teilnehmende unserer Jahrestagung,

wie in den letzten Jahren auch wollen wir unsere Jahrestagung heute nutzen, um zivilgesellschaftliche Initiativen zu würdigen, die sich durch couragiertes Engagement und hartnäckige Konzernkritik um die Achtung von Menschenrechten und Umweltschutz verdient gemacht haben. Benannt nach unserem bereits 2006 verstorbenen Geschäftsführer und Vorstandsmitglied, haben wir dazu den Henry Mathews Preis ins Leben gerufen.

Üblicherweise ehren wir Graswurzel-Initiativen, die über Jahre hinweg auch auf Hauptversammlungen Konzernverantwortliche für unzureichende Klimaschutzmaßnahmen kritisieren, Greenwashing anprangern oder Verantwortung für und Konsequenzen aus konkreten Umweltverbrechen einfordern. Dass Konzerne in vielen Fällen fahrlässig ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Liefer- und Wertschöpfungsketten missachten oder unzureichend umsetzen, ist dabei auch immer wieder der Anlass, auf Hauptversammlungen Missstände in Lieferketten und die Verbindungen und Verantwortung zum Konzern darzustellen. Weiterlesen

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Pressemitteilung Henry Mathews Preis Lieferkettengesetz Jahrestagung 2023

Henry Mathews Preis für die Initiative Lieferkettengesetz

Werden deutsche Konzerne ihrer Verantwortung gerecht?
Jahrestagung am Samstag, 16. September, in Köln

  • Beschwerde wegen Zwangsarbeitsrisiken in der VW-Lieferkette
  • Gefährden virtuelle Hauptversammlungen die Konzernkritik?


Pressemitteilung vom 14.09.2023

Auf seiner Jahrestagung am Samstag in Köln verleiht der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre seinen konzernkritischen Henry Mathews Preis an die Initiative Lieferkettengesetz. Die jahrelange beharrliche Kampagnenarbeit der Initiative hat letztlich mit dazu geführt, dass der Deutsche Bundestag gegen starken Widerstand aus der Wirtschaft ein Lieferkettengesetz verabschiedet hat, das am 1. Januar in Kraft trat.

Armin Paasch, Experte für Verantwortliches Wirtschaften und Menschenrechte beim katholischen Hilfswerk Misereor, wird den Preis für die Initiative entgegennehmen. Weiterlesen

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Fresenius Medical Care Hauptversammlung 2023

„Stellenabbau und unklare Zukunftsperspektive in neuer Konzernstruktur“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,
sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Wir vertreten die Stimmrechte von Kleinaktionärinnen und -aktionären und vertreten auch Interessen der Zivilgesellschaft in Hauptversammlungen deutscher Aktiengesellschaften.

Zu Beginn gleich ein doppeltes Lob: Es ist richtig, dass Sie für diese außerordentliche Hauptversammlung das übliche Präsenz-Format gewählt haben – und nicht etwa wieder mit einer rein virtuellen Hauptversammlung ins Internet geflüchtet sind, mit all den damit verbundenen Nachteilen und Einschränkungen für einen echten Austausch und Transparenz.

Wir begrüßen es auch, dass Sie bei der Umwandlung der Konzernstruktur für Fresenius Medical Care die Form der Aktiengesellschaft gewählt haben. Weiterlesen

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