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Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten Veranstaltung

Gewalt gegen Indigene unter Bolsonaro

Zunehmende Angriffe auf traditionelle Territorien
Veranstaltung am Donnerstag 10.12.2020 um 19:30 Uhr

Seit dem Regierungsantritt von Jair Bolsonaro nimmt die Gewalt gegen Indigene und Quilombola (Nachkommen entflohener Sklav:innen) in Brasilien deutlich zu. Der Indigenenmissionsrat CIMI hat vor Kurzem den Jahresbericht 2019 zur Gewalt gegen indigene Völker in Brasilien veröffentlicht. Gleichzeitig erlässt die Bolsonaro-Regierung Dekrete, die die Rechte der indigenen Territorien beschneiden und deren Gebiete für wirtschaftliche Ausbeute wie Agroindustrie, Bergbau oder Stromerzeugung durch Wasserkraftwerke freigeben soll. Auch die Territorien der Quilombolas stehen im Visir der Bolsonaro-Regierung.

Auf der Online-Veranstaltung wird Roberto Liebgott vom Indigenenmissionsrat CIMI nacional die zentralen Erkenntnisse des Jahresberichts 2019 zur Gewalt gegen indigene Völker in Brasilien vorstellen. Weiterlesen

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DWS Group Hauptversammlung 2020

Investments in Kohle und Rüstung – Was heißt nachhaltige Geldanlage konkret? Unsere Fragen an die DWS

Sehr geehrter Herr Wöhrmann,

Sie betonen, Nachhaltigkeit zum Kern ihres Handelns machen zu wollen, da dies für Ihre Kunden ein beherrschendes Thema sei. Ein eigens dafür entwickeltes Nachhaltigkeitsprogramm helfe Ihnen, Portfoliorisiken zu identifizieren und sich bei entsprechend auffallenden Firmen für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen.

  1. Wie viel Prozent Ihres Anlagevermögens wird aktuell „nachhaltig“ gemanagt (Daten aus dem Nachhaltigkeitsbericht dürften inzwischen etwas „überholt“ sein)?
  2. Sie sagen, in diesem Jahr sei ein Drittel der Nettomittelzuflüsse in nachhaltige Fonds geflossen. Inwiefern handelt es sich dabei um eine Steigerung in welcher Höhe zu vorhergehenden Jahren?
  3. Sie sagen, dass Sie sich bei Unternehmensdialogen in erster Linie auf Unternehmen mit hohen Risiken aufgrund des Klimawandels und solchen, die gegen internationale Standards verstoßen, fokussieren.
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Über uns


Wir fordern von den Unternehmen mehr Umwelt- und Klimaschutz, die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten, mehr Transparenz, einen Stopp von Rüstungsexporten an autokratische Staaten und die Abkehr von Profitmaximierung zu Lasten Dritter – seit 1986.

Wir sind Aktionärsvereinigung und gemeinnützige Nichtregierungsorganisation zugleich:

Zusammen mit unseren 29 Mitgliedsorganisationen analysieren und kritisieren wir die Aktivitäten von Adidas, BASF, Bayer, Mercedes-Benz, Deutsche Bank, RWE, Siemens, Thyssenkrupp und anderen börsennotierten Konzernen.

Wir beteiligen uns aktiv an Hauptversammlungen und melden uns auch mit eigenen Kampagnen zu Wort, die wir mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begleiten.


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BMW AG Steckbrief Hauptversammlung 2020

BMW: Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation

Die Zahlen legen einen eklatanten Missstand bei der Laufbahnentwicklung in den Führungsetagen offen – und das besonders bei den technisch geprägten Abteilungen. Die Teilhabe von Frauen auf technischer Arbeitsebene liegt bei 15 Prozent, das liegt nur wenig unter dem Gesamt-Frauenanteil von 16,3 Prozent. Teilhabe in Führung aber liegt bei nur noch fünf bis sechs Prozent! BMW hat ein massives Problem mit einer hausgemachten gläsernen Decke – und hat gerade in den ingenieurwissenschaftlich geprägten Bereichen dringenden Reformbedarf, wenn es nicht mühsam gebundene weibliche Talente verlieren will.

Bemerkenswert ist, dass auf Arbeitsebene ein großes, aber wohl auch ungeduldiges Reservoir von 5496 hochqualifizierten Ingenieurinnen vorhanden ist. Weiterlesen

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Volkswagen AG Steckbrief Hauptversammlung 2020

Volkswagen: Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation

Zahlen wurden vom Vorstand der VW auf Nachfrage des dib bereitgestellt.
Der deutsche ingenieurinnenbund (dib e.V.) befragt den Vorstand von VW nach Daten & Fakten zum generellen Frauenanteil und zum Anteil von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation mit Führungsverantwortung im Unternehmen. Die Aktion erfolgt im Rahmen des Projektes „Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung“.

Erfreulicherweise hat VW umfangreicher als in den letzten Jahren auf die detaillierten Fragen des dib geantwortet:
Bei dem Anteil von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation in der technischen Entwicklung ergibt sich die beachtliche Zahl von 488 Ingenieurinnen (~9%), die in diesem hoch innovativen, gestaltenden und anspruchsvollen Bereichen arbeiten.

Auf die weiterführende Frage des dib e.V. Weiterlesen

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RWE AG Deutsche Bank AG Veranstaltung

Weltspartag 2020: RWE den Geldhahn zudrehen

Deutsche Banken raus aus Kohle und Rüstung / Aktion im Rahmen der Kampagne „Banks against Future“

Von unserer Protestkundgebung in Köln am 30. Oktober 2020 vor der Filiale der Deutschen Bank (Hohenzollernring 14) und am Rudolfplatz gibt es die Audio-Video-Schau „Deutsche Bank: Raus aus Kohle und Rüstung“ von Herbert Sauerwein.

Unsere Kampagnen und Aktionen haben sich meist gegen die Konzerne gerichtet, die Kohlebergbau betreiben und Kohle verstromen: RWE und Uniper.

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Volkswagen AG Hauptversammlung 2020

Abgasskandal, Klimastrategie und China Cables: Unsere Fragen an Volkswagen

A. Verzicht auf Ausschüttung der Dividende und Bildung von Rückstellungen für Konversionsmaßnahmen

  • Die Volkswagen AG schlägt vor, eine Dividende von 4,80 Euro je Stammaktie und 4,86 je Vorzugsaktie auszuschütten. Wäre es nicht besser, wenn die Volkswagen AG Rückstellungen bilden würde für den Ausgleich der Folgen der Corona-Pandemie?
  • Wie hoch beziffern Sie die Kosten, die VW durch die Corona-Pandemie und die Folgen des Lockdowns entstanden sind? Was sind die drei Bereiche, in denen die höchsten Kosten entstanden?
  • Warum haben Sie sich angesichts der wirtschaftlichen Gesamtsituation nicht für einen Verzicht auf die Dividenden-Ausschüttung entschieden?
  • Wäre es nicht besser, wenn die Volkswagen AG Rückstellungen bilden würde, um so notwendige Konversionsmaßnahmen für einen verstärkten Umbau des Konzerns in Richtung Elektromobilität voranzutreiben?
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Volkswagen AG

Volkswagen do Brasil und die Militärdiktatur: Kritik trotz Entschädigungszahlungen

Einigung stellt einen ersten Schritt zur Übernahme historischer Verantwortung dar, doch Sprachregelung, Spendencharakter und Unvollständigkeit der Entschädigungen lassen Zweifel an echtem Schuldeingeständnis von Volkswagen.

Entschädigung kommt zu spät: Der frühere VW-Mitarbeiter Lúcio Bellentani (rechts) wurde über Monate schwer gefoltert und ist mittlerweile verstorben. Foto: Rosa Luxemburg Stiftung São Paulo

Volkswagen do Brasil hat sich im Rahmen der seit Ende 2017 in São Paulo stattfindenden außergerichtlichen Verhandlungen unter Vermittlung der brasilianischen Bundesstaatsanwaltschaft dazu bereit erklärt, Entschädigungszahlungen zu leisten. Damit stellt sich Volkswagen der historischen Verantwortung aufgrund der aktiven Beteiligung an politischer Verfolgung und Unterdrückung von Oppositionellen während der brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985).

Dabei geht es um eine Summe in Höhe von insgesamt 36 Millionen Reais (derzeit umgerechnet rund 5,6 Millionen Euro), die in Individual- und Kollektiventschädigungen gezahlt werden sollen. Weiterlesen

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