1.004 Ergebnisse für klima

Mercedes-Benz Group AG Hauptversammlung 2021

55 Fragen zur Daimler-Hauptversammlung

Dividende in Corona-Zeiten, Klimaschutz und Elektromobilität, Verkehrswende, Nachhaltigkeit in der Lieferkette, Rüstungsproduktion und -exporte, Parteispenden und Lobbyismus, Neuwahl von Aufsichtsräten

1. Fragen zur Dividende und zur Verwendung des Bilanzgewinns (Dachverband)

1. Durch die Erhöhung der Dividende inmitten der Corona-Pandemie zeigt sich die Daimler AG ignorant für die gesamtgesellschaftliche Stimmung. Während der Konzern Kurzarbeitergeld für Teile seiner Belegschaft erhält, schüttet er statt 90 Cent pro Aktie im Vorjahr nun 1,35 € aus. Wie vermittelt der Daimler-Vorstand seinen Beschäftigten, denen durch den Sparplan von Ola Källenius die Löhne gekürzt wurden oder denen die Kündigung droht, dass die Aktionär*innen 1,4 Milliarden Euro erhalten sollen? Weiterlesen

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TUI AG Hauptversammlung 2021

Dachverband kritisiert Mallorca-Flüge der TUI

Konzern muss mehr Verantwortung für Klimaschutz übernehmen / 12 Fragen zur Hauptversammlung am 25. März 2021

An Bord der „Mein Schiff 1“: Bisher gab es bei TUI Cruises kaum Corona-Vorfälle (Foto: privat).

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre verurteilt die Mallorca-Sonderangebote von TUIfly, weil sie der Eindämmung des Covid-19-Infektionsgeschehens zuwiderlaufen. Zur morgigen Hauptversammlung der Muttergesellschaft TUI AG hat der Dachverband 12 Fragen eingereicht.

„TUI hat in der Corona-Krise Milliarden Steuergeld bekommen, nur um jetzt mit Billigangeboten Menschen mitten in der Pandemie nach Mallorca zu fliegen“, moniert Jens Hilgenberg, Vorstandsmitglied des Dachverbands und Verkehrsreferent des BUND. „Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler*innen, sondern zeigt, welche Blüten Staathilfen ohne Bedingungen tragen können.“

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Lieferkettengesetz

Viel Luft nach oben

Unsere Analyse des Gesetzentwurfs zeigt: Beim Lieferkettengesetz muss der Bundestag dringend nachbessern.

Nach der Einigung der beteiligen Bundesministerien und des geleakten Referent:innen-Entwurfs stellen sich nicht nur Medien, Verbände und NGOs die entscheidende Frage zum geplanten Lieferkettengesetz: Durchbruch oder fauler Kompromiss? Unsere Analyse zeigt: Es ist höchstens ein erstes Etappenziel – nicht mehr. Wirtschaftsinteressen haben sich an entscheidenden Stellen durchgesetzt, das zeigt nicht nur das Fehlen einer zivilrechtlichen Haftungsregelung. Wenn der Bundestag nicht nachschärft, droht das Gesetz sogar noch hinter UN-Standards zurückzufallen und damit wirkungslos zu bleiben.

Um es gleich klar zu sagen: Dass es überhaupt ein Gesetz geben wird, welches deutschen Unternehmen eine Analyse ihrer Menschenrechtsrisiken vorschreibt, ist ein Erfolg. Weiterlesen

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Aurubis AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Bündnis fordert von Aurubis mehr Transparenz in der Lieferkette

Keine Entlastung wegen Verletzung von Menschenrechten und Umweltstandards in Amerika, Afrika und Europa

Köln/Münster/Göttingen/Berlin – Ein zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die Aurubis AG auf, Transparenz sowie menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltsmaßnahmen in der Kupfer-Lieferkette zu gewährleisten. Außerdem soll der Konzern in diesem Jahr auf die Ausschüttung einer Dividende verzichten und die frei werdenden Mittel in Höhe von knapp 57 Millionen Euro für die Einrichtung eines Umweltfonds, eines Gesundheitsfonds und eines Sozialfonds verwenden.

Die Christliche Initiative Romero (CIR), die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die Kampagne Bergwerk Peru, Goliathwatch und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre werfen der Aurubis AG vor, keine ausreichenden Anstrengungen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards in den eigenen Lieferketten zu unternehmen. Weiterlesen

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Aurubis AG Hauptversammlung 2021

Kupfer-Lieferkette, Umweltschutz, Menschenrechte, Bilanzgewinn und Unternehmensgeschichte: Unsere Fragen an den Aurubis-Konzern

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die Christliche Initiative Romero (CIR), die Kampagne Bergwerk Peru, Goliathwatch und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre richten 38 Fragen an den Vorstand der Aurubis AG.

1. Fragen zur Verwendung des Bilanzgewinns
1.1. Die Kupferproduktion belastet die Umwelt und führt zu gesundheitlichen Schäden bei der Bevölkerung in den Bergbauregionen und an den Standorten der Kupferhütten. Trotzdem weist die Aurubis AG weder in ihrem Geschäftsbericht noch in ihrem nichtfinanziellen Bericht ihre Rückstellungen für Umwelt- und Gesundheitsschutz aus. Bitte nennen Sie uns detailliert die Höhe der Rückstellungen für:
– zu erwartende Belastungen für die Sanierung kontaminierter Standorte
– Maßnahmen zum Gewässerschutz
– zur Rekultivierung von Deponien
– zur Beseitigung von Umweltbeeinträchtigungen an bestehenden Produktions- oder Lagereinrichtungen
– die medizinische Behandlung ihrer Mitarbeiter*innen aufgrund berufsbedingter Erkrankungen
– die medizinische Behandlung von Anwohner*innen von Aurubis-Produktionsstandorten und von Aurubis-Lieferanten  

1.2. Weiterlesen

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Hauptversammlung 2021 Siemens Energy AG

Kohleausstieg, Stellenabbau, Menschenrechte: Unsere Fragen an den Vorstand von Siemens Energy

In unserem Gegenantrag kritisieren wir, dass der Vorstand der Siemens Energy AG nicht hinreichend seiner Verantwortung nachkommt, einen Beitrag zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens und der UN-Nachhaltigkeitsagenda zu leisten.

Fragen zum Klimaschutz allgemein:

Die vom Vorstand der Siemens Energy AG angekündigten Klimaschutzmaßnahmen werden dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht gerecht. Es braucht dringend einen konkreten Fahrplan zur Reduktion der eigenen Treibhausgasemissionen, die dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens entspricht. Entscheidend ist dafür eine zügige Minderung der CO2-Emissionen, die durch die Nutzung von Siemens-Energy-Produkten entstehen (Scope 3).

  • Während die Siemens AG Ihre aktuellen Scope-3-Emissionen transparent ausweist, werden diese im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Siemens Energy AG nicht erwähnt.
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Thyssenkrupp AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

NGOs fordern Ausstieg aus Rüstungs- und Kohlegeschäften

  • U-Boote für die Türkei trotz aggressiver Außenpolitik Erdogans
  • Konzern rüstet Kohlekraftwerke und -minen aus

Anlässlich der morgigen Hauptversammlung von Thyssenkrupp fordern die Menschenrechts- und Umweltorganisation urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen den Industriekonzern auf, die eigenen Nachhaltigkeitsversprechen ernst zu nehmen: Rüstungsgeschäfte mit kriegführenden und autokratisch regierten Staaten sowie Kohlegeschäfte müssen beendet werden.

Thyssenkrupp nimmt Destabilisierung des Mittelmeerraums billigend in Kauf

Die Menschenrechtslage in der Türkei und in Ägypten ist verheerend. Dennoch liefert Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS), die Marinesparte des Essener Konzerns, Kriegsschiffe und U-Boote an diese Länder aus, die zudem in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen im Jemen, in Libyen bzw. Syrien verstrickt sind. Weiterlesen

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Siemens AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

“Vollgas in die Krise“: NGOs fordern Kurswechsel statt Lippenbekenntnissen von Siemens

  • Festhalten am fossilen Geschäftsmodell nicht zukunftsfähig
  • Siemens‘ Gaskraftwerk in Israel gegen Regierungsbeschluss weiter geplant
  • Siemens finanziert Öl- und Gasfirmen mit Millionen

Man habe dazugelernt aus dem Adani-Desaster, versichern Siemens-Chef Joe Kaeser und dessen designierter Nachfolger Roland Busch im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens. Man muss aber nicht tief graben, um Zweifel an dieser Behauptung der Konzernlenker zu bekommen: Trotz Abspaltung der Kraftwerkssparte finanziert der Finanzarm von Siemens Unternehmen, die in riesige Gas- und Ölprojekte im östlichen Mittelmeerraum und in den USA involviert sind. Einen Tag vor der Hauptversammlung von Siemens fordern der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen und die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald den Konzern auf, endlich ehrlich und konsequent aus fossilen Energieträgern auszusteigen. Weiterlesen

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