Kategorie: Hauptversammlung 2023

„Salzgitter muss bei Lieferanten sorgfältiger auf Umweltstandards und Menschenrechte achten“: Rede von Markus Dufner


Sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat der Salzgitter AG!
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Mein Name ist Markus Dufner, ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Wir vertreten die Stimmrechte von Kleinaktionärinnen und -aktionären.

Ich freue mich, dass die Salzgitter AG zum Format der Präsenz-Hauptversammlung zurückgekehrt ist. Ihnen ist es offenbar wichtig, mit uns Aktionärinnen und Aktionären in einen Dialog zu kommen. Bitte bleiben Sie auch in Zukunft dabei.

Sehr wichtig ist auch der Dialog mit der Zivilgesellschaft. So sprachen Sie, Herr Groebler, im Januar mit Christoph Bals, Geschäftsführer der Nichtregierungsorganisation Germanwatch. In Bezug zur Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft und klimaneutralen Produktion sagten Sie: „Ich bin froh und dankbar, dass wir das technische Konzept haben, dies hat uns in die Lage versetzt, Taktgeber und später Role Model der Transformation zu sein.“ Weiterlesen

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Kritik an Kooperation mit skandalgeplagtem Bergbaukonzern Rio Tinto

Salzgitter AG: Wie wird der Klimakiller in 10 Jahren klimaneutral?


Köln/Wolfsburg, 25.05.2023 – Die Salzgitter AG muss bei der Wahl ihrer Kooperationspartner und Lieferanten mehr auf die Einhaltung von Umweltstandards und menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten achten. Der Dachverband der Kritischen Aktionäre stellt auf der Hauptversammlung des zweitgrößten deutschen Stahlherstellers am 25. Mai Fragen zur Produktion von „grünem“ Stahl und zur geplanten Zusammenarbeit mit dem skandalgeplagten britisch-australischen Bergbaukonzern Rio Tinto.

„Als zweitgrößter Stahlhersteller in Deutschland und fünftgrößter Produzent in Europa gehört die Salzgitter AG zu den maßgeblichen Klimakillern: Das Unternehmen trägt zu einem Prozent des jährlichen CO2-Ausstoßes in Deutschland bei. Daher ist es unausweichlich, dass sich die Salzgitter AG transformiert“, fordert Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Weiterlesen

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„Die Bundesregierung muss Uniper zeitnah auf Klimakurs bringen“: Rede von Franziska Saalmann, Greenpeace

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Name ist Franziska Saalmann, ich bin Kampagnensprecherin und Meeresbiologin bei Greenpeace Deutschland und spreche hier heute als Aktionärsvertreterin des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Ich beziehe mich auf den TOP 2 „Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes“, auch in Bezug auf den vom Dachverband eingereichten Gegenantrag, der fordert, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten. Unsere Kritik trifft dabei auch auf die neuen Mitglieder des Gremiums zu.

Frau Dönges, Sie sagten in Ihrer Eingangsrede: „Schritt für Schritt wird Uniper zu einem nachhaltigeren, grünen Unternehmen werden.“ Von welchen winzigen oder sogar rückwärtsgehenden Schritten sprechen wir denn hier?! Weiterlesen

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„Ein von der Allgemeinheit geretteter Konzern muss auch der Allgemeinheit dienen“: Rede von Mara Kleine, Fridays for Future

Hallo,
Ich bin Mara Kleine. Ich bin Klimagerechtigkeitsaktivistin bei Fridays for Future und ich darf dank der Kritischen Aktionäre heute hier reden.

Ich habe Angst. Ich habe Angst, weil die Klimakrise längst da ist und Uniper sie noch weiter befeuert. Ich bin sauer. Ich bin sauer, weil die Klimakrise ungerecht ist und Uniper mit fossilen Projekten Menschenrechte gefährdet.

Ich habe Angst und Ich bin sauer. Ich bitte sie darum mir zuzuhören. Ich bitte sie darum meine Worte zu Herzen zu nehmen. Ich bitte sie darum ihr Handeln, als Unternehmen zu überdenken und zu verändern.

Ich habe Angst und ich bin sauer! Weiterlesen

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„Es fehlt eine konkrete Perspektive für Uniper“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Uniper deutlich effektivere Maßnahmen gegen die Klimakrise sowie für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir werden Vorstand und Aufsichtsrat nicht entlasten. Auch wenn sich unsere Nicht-Entlastung auf die bis vor kurzen noch in Verantwortung stehen Personen bezieht: Unsere Kritikpunkte treffen auch auf die neuen Mitglieder beider Gremien. Uns fehlt eine konkrete Perspektive für Uniper bei erneuerbaren Energien, eine radikale wie realistische Transformation entsprechend internationaler Klimaziele. Weiterlesen

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Nichtregierungsorganisationen fordern: BioNTech muss gerechten Zugang zu Impfstoffen gewährleisten

Gegenanträge auf BioNTech-Hauptversammlung kritisieren fehlenden Technologietransfer

Zur Hauptversammlung von BioNTech am 25. Mai haben Oxfam und Brot für die Welt gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Gegenanträge und Fragen für die Hauptversammlung eingereicht. Darin kritisieren sie, dass BioNTech trotz stabiler Umsätze und finanzieller Förderung durch die Bundesregierung in dreistelliger Millionenhöhe versäumt hat, sich für einen global gerechten Zugang zum Covid-19-Impfstoff einzusetzen. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern BioNTech auf, der globalen Verantwortung nachzukommen und Technologie und Know-How mit Herstellern im Globalen Süden und dem mRNA-Programm der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu teilen sowie das BioNTainer-Projekt transparenter zu gestalten.

Der Zugang zu Impfstoffen, Tests und Medikamenten weltweit im Bereich Covid-19 ist weiterhin extrem ungleich verteilt. Weiterlesen

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Was tun Sie für einen gerechteren Zugang zu Impfstoffen? Fragen an den BioNTech-Vorstand, mit Antworten

Fragen von Oxfam, Brot für die Welt und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre, samt vorab uns schriftlich übermittelten Antworten

  • 2022 betrug BioNTechs Umsatz 17,3 Mrd. Euro. Für 2023 rechnet BioNTech noch immer mit Einnahmen aus COVID-19-Impfstoffen von 5 Mrd. € [1] und geht davon aus, dass das Covid-19-Impfstoffportfolio ein langfristiges und nachhaltiges Geschäftsfeld bleiben wird.[2]
    • Welche Maßnahmen wird BioNTech ergreifen, um sicherzustellen, dass die extreme Ungleichheit bei der Versorgung mit Impfstoffen und der Mangel an nachhaltiger, unabhängiger Versorgung in Ländern mit niedrigem Einkommen nicht weiter besteht und sich bei der Einführung variantenangepasster Impfstoffe nicht wiederholt?
    • Inwiefern setzt sich BioNTech dafür ein, dass sich das gleiche Muster einer extrem ungerechten Verteilung von Impfstoffen bei einer zukünftigen Pandemie und bei Impfstoffen für Indikationen, die vornehmlich im Globalen Süden vorkommen, nicht wiederholt?
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Nach Staatsrettung von Uniper: Organisationen fordern klimagerechten Konzernumbau

  • Organisationen kritisieren fehlende strategische, klimabezogene Neuausrichtung
  • Bundesregierung in der Pflicht, die Firmenstrategie in Einklang mit Klimazielen zu bringen
  • Neues Strategiepapier zeigt Chancen und Risiken von drei möglichen Entwicklungspfaden

Berlin, 23.05.2023. Anlässlich der morgigen Hauptversammlung von Uniper fordern die Organisationen Greenpeace, urgewald, E3G, Beyond Fossil Fuels und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die Konzernverantwortlichen sowie die deutsche Bundesregierung auf, einen klaren Transformationsplan vorzulegen, der die Firmenstrategie in Einklang mit den deutschen, europäischen und Pariser Klimazielen bringt. 

Die Organisationen kritisieren, dass bisher weder vom neuen Uniper-Vorstand noch von der Bundesregierung eine transparente Debatte über die Ausrichtung des fossilen und mit Steuergeld geretteten Energiekonzerns angestoßen worden ist. Weiterlesen

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