Kategorie: Hauptversammlung 2025

Hapag-Lloyd AG Hauptversammlung 2025

„34 Hinweise auf für das Lieferkettengesetz relevante Verstöße“: Rede von Lara Krahlisch

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Lara Krahlisch und ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und vertrete damit die uns übertragenen Stimm- und Fragerechte.

Wir setzen uns für eine sozial-ökologische Unternehmensführung ein und möchten daher einige Fragen zu Ihren menschenrechtlichen Sorgfalts- und Berichtspflichten und Ihren Klimazielen stellen.

1. Risikomanagement & Präventionsmaßnahmen
Meine erste Frage richtet sich an Ihr Risikomanagement und interne Präventionsmaßnahmen.
In Ihrer Grundsatzerklärung betonen Sie die Durchführung regelmäßiger Risikoanalysen bei unmittelbaren Lieferanten. Können Sie konkretisieren, wie viele solcher Analysen im Jahr 2025 durchgeführt wurden und welche präventiven Maßnahmen daraus resultierten? Weiterlesen

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Deutsche Börse AG Hauptversammlung 2025

Interessenskonflikte und mangelnde Transparenz bei Nachhaltigkeitsbewertungen von ISS: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand veranlasst weiterhin kaum wirksame Maßnahmen und nachvollziehbare Kriterien für nachhaltige Investitionen bei der Stimmrechtsberatung ISS.

Mangelnde Transparenz bei Nachhaltigkeitsbewertungen von ISS

Seit 2021 ist Institutional Shareholder Services (ISS) eine Tochterfirma der Deutschen Börse und umfasst Geschäftsfelder wie die Stimmrechtsberatung institutioneller Investoren und die Bereitstellung ESG-bezogener Informationen, beispielsweise ESG- und SDG-Scores.

Die Transparenz von ESG-Ratings hat sich in den letzten Jahren generell verbessert. Nichtsdestotrotz gibt es immer noch deutliche Missstände und Unklarheiten. ISS veröffentlicht auf der Website lediglich das zusammengesetzte ESG Corporate Rating. Weiterlesen

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RWE AG Pressemitteilung Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2025

Fossile Brennstoffe, Klimakolonialismus und Menschenrechtsverletzungen

Von Peru bis zum Hambi: RWE zur Rechenschaft ziehen!

Pressemitteilung vom 29.04.2025

Ein internationales Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordert die RWE AG auf ihrer Hauptversammlung am Mittwoch auf, schnell wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Menschenrechts- und Umweltverletzungen innerhalb der eigenen Geschäftstätigkeit zu beenden.

Im Geschäftsbericht verspricht RWE „Bessere Energie für eine bessere Zukunft“. Ein fragwürdiger Slogan. Tatsächlich setzt RWE auf eine Ausweitung fossiler Öl- und Gasförderung und torpediert damit die Pariser Klimaziele. Durch Verträge mit problematischen Geschäftspartnern, zum Teil in autokratischen Staaten, missachtet RWE seine menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten innerhalb seiner Lieferkette. Darüber hinaus unterstützt RWE „grüne“ Energieprojekte finanziell, die die Menschenrechte indigener Völker verletzen. Weiterlesen

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Rheinmetall AG Hauptversammlung 2025

Verantwortungslose Rüstungsexporte und Aufrüstung autoritärer Staaten: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Geschäfts- und Exportstrategie von Rheinmetall, für die der Vorstand maßgeblich verantwortlich ist, fehlen weiterhin demokratie- und menschenrechtsbezogene Kriterien. Rheinmetall beliefert Länder, in denen Menschenrechte missachtet werden und hilft Autokraten, eigene Rüstungsindustrien aufzubauen.

Verantwortungsloser Export von Rüstungsgütern
Rheinmetall präsentiert sich öffentlich gerne als Garant für Sicherheit, Freiheit und demokratische Werte. Tatsächlich zeigt die Realität ein anderes Bild: Laut der ExitArms-Datenbank hat Rheinmetall in den vergangenen Jahren immer wieder Waffen an autoritäre Regime und in Krisenregionen geliefert. Weiterlesen

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Allianz SE Hauptversammlung 2025

Nachhaltigkeitsrichtlinien mit fatalen Lücken: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Allianz SE kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Schutz von Klima und Menschenrechten umzusetzen.

Richtlinien gelten weiterhin nicht für Pimco und Allianz Global Investors
Immer wieder macht die Allianz positive Schlagzeilen durch die Veröffentlichung neuer gut klingender Nachhaltigkeitsrichtlinien. Doch leider gelten diese Richtlinien häufig nur für die Allianz SE und nicht für den gesamten Allianz-Konzern. Die Richtlinien der Allianz SE sollten auf die Allianz-Töchter Pimco und Allianz Global Investors ausgeweitet werden, denn diese verwalten den Großteil des Vermögens. Weiterlesen

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Uniper SE Hauptversammlung 2025

Fossiler Lock-in statt Aufbruch in erneuerbare Energien: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands der Uniper SE für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.

Begründung:

Der Vorstand von Uniper kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Klimaziele sind bis 2030 unzureichend und Scope 1+2-Ziele wurden von 2035 auf 2040 vertagt

Unipers Ziel ist es, bis 2040 auf Konzernebene klimaneutral zu sein (Scope 1, 2 und 3). Doch bis 2030 fordern viele IPCC-Szenarien eine weitere Reduktion für Scope-1-, -2- und -3-Emissionen bis 2030, als von Uniper angestrebt. Daher berichtet Uniper keine Übereinstimmung der Ziele für 2030 mit den Anforderungen an eine Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 °C gemäß dem Pariser Abkommen. Weiterlesen

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Alzchem Group AG Hauptversammlung 2025

Export und Vermarktung von gesundheitsschädlichen und in der EU verbotenen Pestiziden: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand kommt weiterhin nicht hinreichend seinen menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten nach.

Export und Vermarktung von gesundheitsschädlichen und in der EU verbotenen Pestiziden

Alzchem gehört zu jenen Unternehmen, die weiterhin Pestizide exportieren, die als krebserregend, erbgutschädigend oder fortpflanzungsgefährdend eingestuft werden und daher in der EU schon lange nicht mehr zugelassen wind. Laut Public Eye werden jährlich große Mengen dieser gefährlichen Stoffe in Länder des Globalen Südens verkauft – Regionen, in denen die gesundheitlichen und umweltbezogenen Schutzstandards oft niedriger sind und die betroffenen Arbeiter*innen oft wenig oder keinen Zugang zu Schutzausrüstung oder Gesundheitsversorgung haben. Weiterlesen

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Talanx AG Hauptversammlung 2025

Ausschlüsse fossiler Energien mit fatalen Lücken: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Talanx AG kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Versicherung von US-LNG Terminal Cameron LNG

Versicherungszertifikate belegen, dass Talanx über die Tochtergesellschaften HDI Global Specialty an der Versicherung des Terminals Cameron LNG in Louisiana beteiligt ist. Das Terminal soll erweitert werden.

Flüssiggas aus den USA ist quasi gleichbedeutend mit Fracking, was eine besonders umweltschädliche Fördermethode darstellt. Zudem befinden sich viele der in Betrieb befindlichen und geplanten Terminals wie auch das Cameron LNG-Terminal in Gemeinden, in denen Indigene, Schwarze oder People of Color leben, wodurch ein langjähriges Erbe des Umweltrassismus an der US-Golfküste fortgeschrieben wird. Weiterlesen

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