868 Ergebnisse für Deutsche

Volkswagen AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2026

Vor VW-Hauptversammlung: Organisationen fordern Stopp von Kohlenstoffprojekt in Tansania

Volkswagens Klimastrategie gerät erneut in die Kritik: Anlässlich der Hauptversammlung der Volkswagen AG am 18. Juni 2026 erhöhen Menschenrechts- und Umweltorganisationen den Druck auf den Konzern: FIAN, Survival International, Misereor, GfbV sowie der Dachverband der Kritischen Aktionäre fordern Volkswagen auf, das von ihnen finanzierte Kohlenstoffprojekt „Longido and Monduli Rangelands Carbon Project“ in Tansania zu stoppen. Die Organisationen werfen Volkswagen vor, seine Klimabilanz auf Kosten der Rechte indigener Maasai-Gemeinden verbessern zu wollen.

Auf der Hauptversammlung werden Vertreter*innen der Organisationen gemeinsam mit einer Vertreterin der Maasai über die konkreten Auswirkungen des Projekts vor Ort berichten. Sie berichten über drohende Einschränkungen traditioneller Weidewirtschaft sowie über fehlende Berücksichtigung von Frauen und Jugendlichen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/volkswagen/vor-vw-hauptversammlung-organisationen-fordern-stopp-von-kohlenstoffprojekt-in-tansania/

Traton SE Hauptversammlung 2026

„Nutzen Sie die Vorwürfe rund um den Niobabbau in Brasilien, um die Wirksamkeit Ihrer Sorgfaltsprozesse kritisch zu überprüfen“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Der folgende Redebeitrag wurde uns von Italo Kant von der brasilianischen, pastoralen Landkommission CPT von Minas Gerais (CPT-MG) übermittelt. Ich werde ihn stellvertretend vortragen.

„Die brasilianische pastorale Landkommission CPT von Minas Gerais (CPT-MG) und die Franziskanische Aktion für Ökologie und Solidarität (AFES) begleiten seit Jahren die Beschwerden der Bewohnerinnen und Bewohner der Region von Araxá. Unsere Organisationen haben Dokumentationsprozesse, öffentliche Lobbyarbeit und die Verteidigung der Rechte betroffener Gemeinschaften unterstützt und so dazu beigetragen, die nationale und internationale Aufmerksamkeit für die angeprangerten Verstöße zu erhöhen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/traton/wirksamkeit-von-sorgfaltsprozessen-in-der-brasilianischen-niob-lieferkette-kritisch-hinterfragen-rede-von-matthias-bachmann/

Renk AG Hauptversammlung 2026

„Weiterhin Lieferbeziehungen in Kriegsregionen ohne klare Richtlinien“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Renk Transparenz, eine effektive Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten sowie nicht erst aus aktuellen Anlässen ein Ende von Rüstungsexporten an Staaten, die Menschenrechte verletzen oder in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen verstrickt sind.

Sie werden dazu Ihrer Verantwortung nach internationalen Menschenrechtsstandards aus unserer Sicht weiterhin nicht gerecht. Trotz dokumentierter Risiken im Zusammenhang mit dem Einsatz von Renk-Produkten in militärischen Konflikten bestehen weiterhin Lieferbeziehungen in kritische Konfliktregionen. Wir können daher auch dieses Jahr den Vorstand nicht entlasten und haben einen entsprechenden Gegenantrag eingereicht, den ich hiermit auch formal stelle. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/renk/weiterhin-lieferbeziehungen-in-kriegsregionen-ohne-klare-richtlinien-rede-von-tilman-massa/

Volkswagen AG Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2026

Keine Dividende, wenn Jobs abgebaut und Sorgfaltspflichten verletzt werden: Unsere Gegenanträge

Volkswagen in Tansania: Über 100 Beschwerden lokaler Gemeinden gegen Kohlenstoffprojekt (Titelfoto der Studie der Maasai International Solidarity Alliance, MISA)

Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung am 18. Juni 2026 / Zivile Zukunft am Standort Osnabrück statt Rüstungsproduktion / Strategisches Chaos bei der Antriebswende / Beschwerden lokaler Gemeinden gegen VW-Projekt in Tansania / Strafzahlung wegen sklavenarbeitsähnlicher Verhältnisse auf VW-Rinderfarm in Brasilien / Bezug von Konfliktrohstoffen aus dem Sudan / Keine Wiederwahl des Aufsichtsratsvorsitzenden Pötsch wegen mangelnder Aufklärung und Mitverantwortung im Dieselskandal

Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Gewinnverwendung der Volkswagen Aktiengesellschaft

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand über die Gewinnverwendung abzulehnen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/volkswagen/keine-dividende-wenn-jobs-abgebaut-und-sorgfaltspflichten-verletzt-werden-gegenantraege-zur-hauptversammlung-2026-der-volkswagen-ag/

Pressemitteilung DWS Group Hauptversammlung 2026

DWS: Neue Recherchen belegen Investitionen in Kohlenstoffbomben

Die Klimaschutzorganisationen urgewald, Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Leave it in the Ground Initiative (LINGO) kritisieren den Vermögensverwalter DWS kurz vor dessen Hauptversammlung am Mittwoch wegen seiner Investitionen in extrem CO₂-intensive Unternehmen weltweit. Eine jüngste Recherche von urgewald zeigt: DWS investierte zum Stichtag 27.02.2026 insgesamt 9,1 Milliarden US-Dollar in acht Unternehmen, die nach Daten von LINGO an 57 fossilen Kohlenstoffbomben weltweit beteiligt sind. Davon entfielen 8,8 Milliarden auf Aktienbeteiligungen und 340 Millionen US-Dollar auf Anleihebestände. [1]

Konkret geht es um die Konzerne BP, Chevron, ConocoPhillips, Enbridge, Eni, Exxon Mobil, Shell und TotalEnergies. Die 57 Kohlenstoffbomben könnten über ihre gesamte Lebensdauer zusammen mehr als 220 Gigatonnen (220 Milliarden Tonnen) CO₂ erzeugen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/dws/dws-neue-recherchen-belegen-investitionen-in-kohlenstoffbomben/

Deutsche Bank AG Hauptversammlung 2026

„Weiterhin schwerwiegende Vorwürfe im Bereich Geldwäscheprävention und Compliance“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von der Deutschen Bank deutliche effektivere Maßnahmen für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.

Wir können weiterhin nicht erkennen, dass Sie wirksame Maßnahmen und nachvollziehbare Kriterien für nachhaltige Investitionen vorantreiben. Stattdessen machen Sie eine Rolle rückwärts und schwächen Ihre Richtlinien sogar noch ab. Wir können auch dieses Jahr den Vorstand daher nicht entlasten. Wir haben entsprechende Gegenanträge eingereicht, die ich hiermit auf formal stelle.

Abschwächung der Kohlerichtlinie
Besonders kritisch ist die jüngste Abschwächung der Kohlerichtlinie der Deutschen Bank. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/deutsche_bank/weiterhin-schwerwiegende-vorwuerfe-im-bereich-geldwaeschepraevention-und-compliance-rede-von-tilman-massa/

Renk AG Hauptversammlung 2026

Produktionsverlagerung ist der falsche Weg: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Vorstandsmitglieder

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand wird seiner Verantwortung nach internationalen Menschenrechtsstandards nicht ausreichend gerecht. Trotz dokumentierter Risiken im Zusammenhang mit dem Einsatz von Renk-Produkten in militärischen Konflikten bestehen weiterhin Lieferbeziehungen in kritische Konfliktregionen.

Die Renk AG stellt hochsensible Rüstungskomponenten her, deren Einsatz in bewaffneten Konflikten mit erheblichen Risiken für Zivilbevölkerungen verbunden sein kann. Damit trägt das Unternehmen eine besondere Verantwortung, durch wirksame Prüf- und Steuerungsmechanismen sicherzustellen, dass eigene Produkte nicht zu Menschenrechtsverletzungen oder Völkerrechtsverstößen beitragen. Diese Verantwortung wird derzeit nicht erkennbar konsequent, transparent und präventiv wahrgenommen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/renk/produktionsverlagerung-ist-der-falsche-weg-unser-gegenantrag/

Uniper SE Hauptversammlung 2026

„Wer die Energiewende gestalten will, muss auch Verantwortung für seine Lieferketten übernehmen und Alternativen zu neuen fossilen Abhängigkeiten stärker fördern“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Uniper hat sich nach der Krise der vergangenen Jahre wirtschaftlich stabilisiert und im Geschäftsjahr 2025 wieder positive Ergebnisse erzielt. Dazu gratulieren wir.

Gerade deshalb stellt sich jedoch die Frage, welche strategischen Konsequenzen Uniper aus der Krise tatsächlich gezogen hat.

Ich möchte zunächst auf Aspekte eingehen, die im Geschäftsbericht aus unserer Sicht nur unzureichend behandelt werden.

Fehlende Transparenz bei Lieferketten und Menschenrechten

Auffällig ist zunächst, dass die vorgelagerte Lieferkette im Geschäftsbericht weitgehend ausgeblendet wird. Zwar verweist Uniper auf die Mitarbeit in Multi-Stakeholder-Initiativen wie Bettercoal und deutet damit ein Bewusstsein für entsprechende Problematiken an, gleichzeitig finden sich jedoch kaum konkrete Informationen zu menschenrechtlichen und ökologischen Risiken entlang der Lieferketten von Kohle und Gas. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/uniper/wer-die-energiewende-gestalten-will-muss-auch-verantwortung-fuer-seine-lieferketten-uebernehmen-und-alternativen-zu-neuen-fossilen-abhaengigkeiten-staerker-foerdern-rede-von-matthias-bachmann/