Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Tilman Massa, ich bin vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Wir haben einen Gegenantrag eingereicht, weil E.ON aus unserer Sicht nur unzureichend zum Erreichen der nationalen und internationalen Klimaschutzziele wie dem Pariser Klimaschutzabkommen und den UN-Nachhaltigkeitsziele 2030, den SGDs, beiträgt.
Ich möchte hier unseren Gegenantrag näher begründen und Fragen zum Deal mit RWE und zum Thema Nachhaltigkeit und Lieferkettenverantwortung stellen.
Deal mit RWE gefährdet Energiewende und das Klima
Der Vorstand riskiert mit dem Plan, das Geschäftsfeld der erneuerbaren Energien an RWE abzugeben, das Tempo der Energiewende zu verlangsamen. Weiterlesen
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Ich begrüße Sie, sehr geehrter Vorstand, sehr geehrter Aufsichtsrat und auch Sie, sehr geehrte Aktionär*innen von e on,
ich spreche heute hier in Namen des Dachverbands der Kritische Aktionärinnen und Aktionäre.,
Ich bin gekommen und Ihnen an alle die zu erinnern, die ihr Land, ihr Wasser, ihre Kinder, ihre Kultur und ihre Identität durch den Steinkohleabbau in Kolumbien verloren haben. Aber auch an alle,die ihr Leben auf dieser Erde verloren haben, um Ihren Energiehunger und Ihre Profitgier zu stillen!
Denn: Das Unternehmen El Cerrejon von BHP Billington, Anglo American und Glencore in der Region La Guajira, sowie Drummod und Prodeco in der Region Cesar zusammen mit dem kolumbianischen Staat, aber auch mit jedem, der Kohle aus diesen Gebieten bezogen hat, fördert nicht nur die Umweltzerstörung und den Klimawandel, sondern auch die Verletzung der Rechte zahlreicher Menschen. Weiterlesen
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Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre warnt vor der geplanten Neuaufteilung des Energiemarkts
Der geplante Deal zwischen E.on und RWE könnte die geplante Energiewende verlangsamen. Davor warnt der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre anlässlich der Hauptversammlung der E.on SE am Mittwoch in Essen und empfiehlt, den Vorstand des Unternehmens nicht zu entlasten.
„E.on wird sich auch weiterhin am klimaschädlichen Geschäft mit der Kohle beteiligen“, sagt Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands. „Mit dem geplanten Deal würde E.on über die Stadtwerke-Beteiligungen der RWE-Tochter Innogy mit mehr als elf Prozent auch beim Kohleverstromer Steag beteiligt sein.“
„RWE setzt weiterhin vor allem auf die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern wie Kohle, anstatt den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben“, so Dufner. Weiterlesen
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Sehr geehrter Herr Baumgartl, sehr geehrter Herr Haas,
Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstands und des Aufsichtsrats der Talanx AG,
Sehr geehrte Damen und Herren Aktionärinnen und Aktionäre,
mein Name ist Jan Chudzyński, ich arbeite bei der polnischen Stiftung “Development YES – Open-pit mines NO”. Ich bin hierher angereist, um Ihre Aufmerksamkeit auf die Versicherungs- und Rückversicherungspolitiken von Talanx-Tochterfirmen zu richten. Dabei geht es um die Hannover Rück und Talanx’ polnische Tochterfirma Warta. Beide Firmen leisten noch immer Versicherungs- und Rückversicherungsleistungen an polnische Kohlefirmen. Damit tragen sie dazu bei, den Status Quo dessen zu verfestigen, was wir als „die polnische Kohle-Suchtabhängigkeit“ umschreiben. Weiterlesen
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mein Name ist Thilo Papacek, ich arbeite bei der Initiative GegenStrömung, die sich für die Interessen von den Betroffenen von Staudammprojekten einsetzt.
Mir wurde das Stimm- und Rederecht vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre anvertraut, damit ich die Unternehmensführung anhalte und von ihr fordere, in ihrem Geschäftsgebaren die Menschenrechte und die Umwelt zu achten.
Nach unserem Dafürhalten bezieht sich die Verantwortung für Menschenrechte und Umwelt nicht nur auf den Geschäftsbetrieb ihres eigenen Unternehmens, sondern auch auf die von ihnen rückversicherten Projekte, worauf ja auch der Gegenantrag der Kritischen Aktionäre eingeht.
In diesem Gegenantrag wird vor allem die Rückversicherung von Kohlekraftwerken durch die Hannover Rück und damit ihre Verantwortung für das Weltklima thematisiert. Weiterlesen
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Kritische Aktionäre fordern Nachrüstung aller Volkswagen Autokonzern muss Dividende halbieren und Rückstellungen erhöhen
Wegen seiner Rolle im Abgasskandal, Kartellabsprachen und Kollaboration mit der brasilianischen Militärdiktatur verweigert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat der Volkwagen AG bei der Hauptversammlung am 3. Mai die Entlastung. Für anstehende Nachrüstungen von VW-Dieselfahrzeugen und Entschädigungen von Kundinnen und Kunden soll der Auto-Konzern die Dividende halbieren und die Rückstellungen um rund 1 Milliarde Euro erhöhen.
Dachverbands-Vorstandsmitglied Jens Hilgenberg verlangt von Volkswagen, dass alle Verfehlungen umgehend und vollumfänglich zugegeben werden, nur so könne verlorenes Vertrauen wieder zurückgewonnen werden. „Als ersten Schritt muss VW alle bereits verkauften Pkw so nachrüsten, dass alle Grenzwerte auch im Realbetrieb eingehalten werden, notfalls auch mit dem Einbau zusätzlicher Abgasminderungssysteme. Weiterlesen
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,
meine Damen und Herren,
mein Name ist Jens Hilgenberg und ich spreche hier und heute für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. und den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Wir beantragen heute sowohl dem Vorstand, als auch dem Aufsichtsrat der Volkswagen AG die Entlastung für das Geschäftsjahr 2017 zu verweigern. Der entsprechende Gegenantrag wurde fristgerecht eingereicht und auf der VW-Konzernwebsite veröffentlicht.
Seit nunmehr 2 ½ Jahren dringen immer neue Aspekte des Diesel-Abgasskandals in die Öffentlichkeit. Ich verzichte darauf, alle Rechtsverfahren, Durchsuchungen und Rückrufaktionen des letzten Jahres aufzuzählen, denn das würde wohl den Rahmen sprengen. Weiterlesen
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Kritische Aktionäre fordern Nachrüstung aller Volkswagen
Autokonzern muss Dividende halbieren und Rückstellungen erhöhen
Wegen seiner Rolle im Abgasskandal, Kartellabsprachen und Kollaboration mit der brasilianischen Militärdiktatur verweigert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat der Volkwagen AG bei der Hauptversammlung am 3. Mai die Entlastung. Für anstehende Nachrüstungen von VW-Dieselfahrzeugen und Entschädigungen von Kundinnen und Kunden soll der Auto-Konzern die Dividende halbieren und die Rückstellungen um rund 1 Milliarde Euro erhöhen.
„Wir nehmen die Taktik des Vorstands, nur Verfehlungen zuzugeben, die bereits gerichtsfest nachgewiesen wurden, nicht weiter hin“, kritisiert BUND-Verkehrsreferent Jens Hilgenberg den Vorstand der Volkswagen AG. Hilgenberg, Vorstandsmitglied des Dachverbands mahnt weiter: „Auch die Aktionärinnen und Aktionäre sollten ein Interesse daran haben, dass der ohnehin schon angeschlagene Ruf des Konzerns und der Marken nicht weiter geschädigt wird.“ Weiterlesen
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