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HHLA AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2026 Governance

HHLA AG: Nach Squeeze-out Machtverschiebung zugunsten von MSC

Pressemitteilung des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung 2026 der HHLA AG am 11.06.2026

Erschrockene Hamburger Bürger*innen beobachten, wie der MSC-Raubfisch das HHLA-Fischchen verschlingt. (KI-generiertes Bild des Dachverbands)

Köln/Hamburg, den 10. Juni 2026 – Auf der morgigen Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) erhebt der Dachverband der Kritischen Aktionäre schwere Vorwürfe gegen die Konzernführung. Im Fokus der Kritik stehen der Ausschluss der Minderheitsaktionäre durch einen Squeeze-out, die umstrittene Neubesetzung der Aufsichtsratsspitze und die Sorge um einen lascheren Umgang mit Klimaschutz und den Interessen der Beschäftigten durch den Einstieg der Mediterranean Shipping Company (MSC).

Das Ende der „Bürger-HHLA“ durch Squeeze-out
Mit dem geplanten Squeeze-out der verbliebenen der Minderheitsaktionäre geht die Ära der „Bürger“-HHLA zu Ende. Weiterlesen

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Puma SE Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2026

„Den „Reset“ für mehr Nachhaltigkeit und Menschenrechte nutzen!“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. PUMA befindet sich nach eigener Aussage in einem „Reset“. Der Umsatz ging 2025 währungsbereinigt um 8,1 % zurück, das operative Ergebnis lag bei minus 357 Mio. Euro und die Aktie verlor im vergangenen Jahr fast die Hälfte ihres Wertes. Gleichzeitig wurden weltweit rund 1.400 Stellen abgebaut.

Der Vorstand beschreibt selbst eine „zu kommerziell gewordene Marke“, mangelnde Begehrlichkeit und strukturelle Probleme im Vertrieb. Das zeigt: Auch PUMA steht unter erheblichem Druck, sein Geschäftsmodell neu auszurichten.

Gerade deshalb stellt sich uns die Frage, ob diese Transformation auch genutzt wird, um die bekannten strukturellen Probleme der Branche konsequent anzugehen – insbesondere in den Bereichen Klima, Ressourcenverbrauch sowie Menschen- und Arbeitsrechte in der Lieferkette. Weiterlesen

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Porsche AG Hauptversammlung 2026

Mehr Investitionen in sozial-ökologische Transformation statt Gewinnausschüttung: Unsere Gegenanträge

Zu TOP 2: Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Die Porsche AG steht vor erheblichen wirtschaftlichen und strategischen Herausforderungen. Das Geschäftsjahr 2025 war durch einen deutlichen Rückgang von Ergebnis und Profitabilität geprägt. Das operative Ergebnis sank von 5,6 Mrd. Euro auf 413 Mio. Euro, die operative Umsatzrendite von 14,1 auf 1,1 Prozent. Gleichzeitig erfordert die Transformation der Automobilindustrie hohe Investitionen in klimaverträgliche Technologien, die Dekarbonisierung von Produktion und Lieferketten.

Vor diesem Hintergrund halten wir die weitgehende Ausschüttung des Bilanzgewinns für nicht überzeugend. Aus unserer Sicht wäre es angemessener, die Investitionen zu erhöhen, um Arbeitsplätze zu sichern, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die sozial-ökologische Transformation wirksam umsetzen zu können. Weiterlesen

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Volkswagen AG Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2026

Keine Dividende, wenn Jobs abgebaut und Sorgfaltspflichten verletzt werden: Unsere Gegenanträge

Volkswagen in Tansania: Über 100 Beschwerden lokaler Gemeinden gegen Kohlenstoffprojekt (Titelfoto der Studie der Maasai International Solidarity Alliance, MISA)

Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung am 18. Juni 2026 / Zivile Zukunft am Standort Osnabrück statt Rüstungsproduktion / Strategisches Chaos bei der Antriebswende / Beschwerden lokaler Gemeinden gegen VW-Projekt in Tansania / Strafzahlung wegen sklavenarbeitsähnlicher Verhältnisse auf VW-Rinderfarm in Brasilien / Bezug von Konfliktrohstoffen aus dem Sudan / Keine Wiederwahl des Aufsichtsratsvorsitzenden Pötsch wegen mangelnder Aufklärung und Mitverantwortung im Dieselskandal

Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Gewinnverwendung der Volkswagen Aktiengesellschaft

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand über die Gewinnverwendung abzulehnen. Weiterlesen

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Evonik Industries AG Hauptversammlung 2026

„Konfliktrohstoffe, Cyanid und PFAS zeigen: Menschenrechte und Nachhaltigkeit müssen entlang der gesamten Wertschöpfungskette umgesetzt werden“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Evonik positioniert sich als Unternehmen, das Nachhaltigkeit als Bestandteil seiner Unternehmensstrategie versteht. Herr Kullmann hat heute erneut betont, dass Evonik von Innovationen, Ressourceneffizienz und nachhaltigen Zukunftslösungen getragen werden soll. Besonders hervorgehoben wurden die sogenannten „Next Generation Solutions“, die mittlerweile rund 48 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen und nach Aussage des Unternehmens einen überlegenen Nachhaltigkeitsnutzen bieten.

Zudem wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Prozesse, Analysen und Programme eingeführt, um Nachhaltigkeitsrisiken systematischer zu erfassen und zu steuern.

Diese Bemühungen erkennen wir ausdrücklich an. Weiterlesen

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Pressemitteilung DWS Group Hauptversammlung 2026

DWS: Neue Recherchen belegen Investitionen in Kohlenstoffbomben

Die Klimaschutzorganisationen urgewald, Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Leave it in the Ground Initiative (LINGO) kritisieren den Vermögensverwalter DWS kurz vor dessen Hauptversammlung am Mittwoch wegen seiner Investitionen in extrem CO₂-intensive Unternehmen weltweit. Eine jüngste Recherche von urgewald zeigt: DWS investierte zum Stichtag 27.02.2026 insgesamt 9,1 Milliarden US-Dollar in acht Unternehmen, die nach Daten von LINGO an 57 fossilen Kohlenstoffbomben weltweit beteiligt sind. Davon entfielen 8,8 Milliarden auf Aktienbeteiligungen und 340 Millionen US-Dollar auf Anleihebestände. [1]

Konkret geht es um die Konzerne BP, Chevron, ConocoPhillips, Enbridge, Eni, Exxon Mobil, Shell und TotalEnergies. Die 57 Kohlenstoffbomben könnten über ihre gesamte Lebensdauer zusammen mehr als 220 Gigatonnen (220 Milliarden Tonnen) CO₂ erzeugen. Weiterlesen

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Deutsche Bank AG Hauptversammlung 2026

„Weiterhin schwerwiegende Vorwürfe im Bereich Geldwäscheprävention und Compliance“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von der Deutschen Bank deutliche effektivere Maßnahmen für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.

Wir können weiterhin nicht erkennen, dass Sie wirksame Maßnahmen und nachvollziehbare Kriterien für nachhaltige Investitionen vorantreiben. Stattdessen machen Sie eine Rolle rückwärts und schwächen Ihre Richtlinien sogar noch ab. Wir können auch dieses Jahr den Vorstand daher nicht entlasten. Wir haben entsprechende Gegenanträge eingereicht, die ich hiermit auf formal stelle.

Abschwächung der Kohlerichtlinie
Besonders kritisch ist die jüngste Abschwächung der Kohlerichtlinie der Deutschen Bank. Weiterlesen

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HHLA AG Klimaschutz Hauptversammlung 2026 Governance

Machtverschiebung zugunsten von MSC und neuer Aufsichtsratsvorsitzender ohne maritime Kompetenz: Gegenanträge zur Hauptversammlung der HHLA AG 2026

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025 nicht zu entlasten.

Begründung:
Die Hamburger Hafen und Logistik AG befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation. Automatisierung, Digitalisierung und der zunehmende Einfluss der Mediterranean Shipping Company(MSC) verändern die strategische Ausrichtung des Unternehmens grundlegend. Der Vorstand ist seiner besonderen Verantwortung gegenüber Beschäftigten, Klima- und Umweltschutz sowie einer transparenten und nachhaltigen Unternehmensführung aus unserer Sicht jedoch nicht ausreichend gerecht geworden.

Zunehmender Einfluss von MSC und angekündigter Squeeze-out
Im Januar 2026 wurde bekanntgegeben, dass die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE inzwischen mehr als 95 Prozent der Aktien der HHLA hält und einen Squeeze-out der verbleibenden Minderheitsaktionäre anstrebt. Weiterlesen

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