1.006 Ergebnisse für klima

HHLA AG Hauptversammlung 2026 Governance

„Die Stadt Hamburg und MSC wollen die HHLA künftig im Geheimen kontrollieren“: Rede von Markus Dufner

Letzte Hauptversammlung der HHLA AG vor dem Squeeze-out: Markus Dufner präsentiert in seiner Rede einen KI-generierten Cartoon, in dem der MSC-Raubfisch das HHLA-Fischchen verschlingt.

Rede auf der Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am 11.06.2026

Sehr geehrter Herr Eijsink, sehr geehrter Herr Vitt, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Mein Name ist Markus Dufner. Ich spreche heute zu Ihnen als Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Gemeinsam mit unseren 29 Mitgliedsorganisationen sowie unseren Kooperationspartnern aus den Bereichen Umwelt und Menschenrechte vertreten wir einen Teil der organisierten Zivilgesellschaft. Als Mitglied der Klimaallianz Deutschland stehen wir zudem hinter einem breiten Bündnis von 155 Organisationen, die eine klare Botschaft eint: Wirtschaftlicher Erfolg darf niemals zulasten von ökologischer Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Teilhabe gehen. Weiterlesen

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Renk AG Hauptversammlung 2026

„Wer Technologieführer sein will, sollte auch bei Transparenz und Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

RENK präsentiert sich als Unternehmen, das Verantwortung übernimmt – für Menschenrechte, Umweltstandards und eine nachhaltige Unternehmensführung.

Der Geschäftsbericht verweist auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation, die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen sowie den UN Global Compact. Darüber hinaus bekennt sich RENK zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens und zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad.

Diese Grundsätze und Zielsetzungen sind natürlich ausdrücklich zu begrüßen.

Doch entscheidend ist nicht, welche Standards und Ambitionen formuliert werden, sondern wie deren Umsetzung nachgewiesen wird. Weiterlesen

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HHLA AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2026 Governance

HHLA AG: Nach Squeeze-out Machtverschiebung zugunsten von MSC

Pressemitteilung des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung 2026 der HHLA AG am 11.06.2026

Erschrockene Hamburger Bürger*innen beobachten, wie der MSC-Raubfisch das HHLA-Fischchen verschlingt. (KI-generiertes Bild des Dachverbands)

Köln/Hamburg, den 10. Juni 2026 – Auf der morgigen Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) erhebt der Dachverband der Kritischen Aktionäre schwere Vorwürfe gegen die Konzernführung. Im Fokus der Kritik stehen der Ausschluss der Minderheitsaktionäre durch einen Squeeze-out, die umstrittene Neubesetzung der Aufsichtsratsspitze und die Sorge um einen lascheren Umgang mit Klimaschutz und den Interessen der Beschäftigten durch den Einstieg der Mediterranean Shipping Company (MSC).

Das Ende der „Bürger-HHLA“ durch Squeeze-out
Mit dem geplanten Squeeze-out der verbliebenen der Minderheitsaktionäre geht die Ära der „Bürger“-HHLA zu Ende. Weiterlesen

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Puma SE Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2026

„Den „Reset“ für mehr Nachhaltigkeit und Menschenrechte nutzen!“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. PUMA befindet sich nach eigener Aussage in einem „Reset“. Der Umsatz ging 2025 währungsbereinigt um 8,1 % zurück, das operative Ergebnis lag bei minus 357 Mio. Euro und die Aktie verlor im vergangenen Jahr fast die Hälfte ihres Wertes. Gleichzeitig wurden weltweit rund 1.400 Stellen abgebaut.

Der Vorstand beschreibt selbst eine „zu kommerziell gewordene Marke“, mangelnde Begehrlichkeit und strukturelle Probleme im Vertrieb. Das zeigt: Auch PUMA steht unter erheblichem Druck, sein Geschäftsmodell neu auszurichten.

Gerade deshalb stellt sich uns die Frage, ob diese Transformation auch genutzt wird, um die bekannten strukturellen Probleme der Branche konsequent anzugehen – insbesondere in den Bereichen Klima, Ressourcenverbrauch sowie Menschen- und Arbeitsrechte in der Lieferkette. Weiterlesen

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Porsche AG Hauptversammlung 2026

Mehr Investitionen in sozial-ökologische Transformation statt Gewinnausschüttung: Unsere Gegenanträge

Zu TOP 2: Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Die Porsche AG steht vor erheblichen wirtschaftlichen und strategischen Herausforderungen. Das Geschäftsjahr 2025 war durch einen deutlichen Rückgang von Ergebnis und Profitabilität geprägt. Das operative Ergebnis sank von 5,6 Mrd. Euro auf 413 Mio. Euro, die operative Umsatzrendite von 14,1 auf 1,1 Prozent. Gleichzeitig erfordert die Transformation der Automobilindustrie hohe Investitionen in klimaverträgliche Technologien, die Dekarbonisierung von Produktion und Lieferketten.

Vor diesem Hintergrund halten wir die weitgehende Ausschüttung des Bilanzgewinns für nicht überzeugend. Aus unserer Sicht wäre es angemessener, die Investitionen zu erhöhen, um Arbeitsplätze zu sichern, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die sozial-ökologische Transformation wirksam umsetzen zu können. Weiterlesen

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Volkswagen AG Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2026

Keine Dividende, wenn Jobs abgebaut und Sorgfaltspflichten verletzt werden: Unsere Gegenanträge

Volkswagen in Tansania: Über 100 Beschwerden lokaler Gemeinden gegen Kohlenstoffprojekt (Titelfoto der Studie der Maasai International Solidarity Alliance, MISA)

Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung am 18. Juni 2026 / Zivile Zukunft am Standort Osnabrück statt Rüstungsproduktion / Strategisches Chaos bei der Antriebswende / Beschwerden lokaler Gemeinden gegen VW-Projekt in Tansania / Strafzahlung wegen sklavenarbeitsähnlicher Verhältnisse auf VW-Rinderfarm in Brasilien / Bezug von Konfliktrohstoffen aus dem Sudan / Keine Wiederwahl des Aufsichtsratsvorsitzenden Pötsch wegen mangelnder Aufklärung und Mitverantwortung im Dieselskandal

Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Gewinnverwendung der Volkswagen Aktiengesellschaft

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand über die Gewinnverwendung abzulehnen. Weiterlesen

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Evonik Industries AG Hauptversammlung 2026

„Konfliktrohstoffe, Cyanid und PFAS zeigen: Menschenrechte und Nachhaltigkeit müssen entlang der gesamten Wertschöpfungskette umgesetzt werden“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Evonik positioniert sich als Unternehmen, das Nachhaltigkeit als Bestandteil seiner Unternehmensstrategie versteht. Herr Kullmann hat heute erneut betont, dass Evonik von Innovationen, Ressourceneffizienz und nachhaltigen Zukunftslösungen getragen werden soll. Besonders hervorgehoben wurden die sogenannten „Next Generation Solutions“, die mittlerweile rund 48 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen und nach Aussage des Unternehmens einen überlegenen Nachhaltigkeitsnutzen bieten.

Zudem wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Prozesse, Analysen und Programme eingeführt, um Nachhaltigkeitsrisiken systematischer zu erfassen und zu steuern.

Diese Bemühungen erkennen wir ausdrücklich an. Weiterlesen

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DWS Group Hauptversammlung 2026

„Die DWS ist Teil des ESG-Backlashs und nicht sein ‚Opfer'“: Rede von urgewald

Sehr geehrter Vorstand, sehr geehrter Aufsichtsrat und sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

ich spreche für die Umwelt. Und Menschenrechtsorganisation urgewald.

Es gab mal eine Zeit, da galt innerhalb der DWS angeblich der Grundsatz „ESG ist ein fester Bestandteil unserer DNA“.

Doch was ist daraus geworden?

Unter anderem auf jeden Fall eine Bußgeldzahlung von 25 Millionen Euro, die 2025, dem Jahr, das wir hier entlasten sollen, von der Staatsanwaltschaft Frankfurt verhängt wurde. Die DWS hatte bei nachhaltigen Finanzprodukten eben leider „keine marktführende Position“, wie sie ihren Kund*innen und Aktionär*innen weiß machen wollte.

Dies klingt hämisch – aber im Grunde sind wir eher enttäuscht. Weiterlesen

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