1.006 Ergebnisse für klima

RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2026

Risiken der fossilen Geschäfte: Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2, Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband lehnt die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 ab.

Begründung:

Aufgrund der Risiken, die von der fossilen Geschäftstätigkeit von RWE ausgeht, müssen die Rücklagen für Entschädigungen und Maßnahmen zur Behebung und Abwendung von Schäden erheblich erhöht werden.

Daher lehnen wir die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2025 und die Ausschüttung einer Dividende von 856.277.653,20 Euro (1,20 Euro pro Stückaktie) an die Aktionärinnen und Aktionäre ab.

Wir beantragen, dass die RWE AG ihre Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden, zu deren Verursachung das Unternehmen beigetragen hat und noch immer beiträgt, deutlich erhöht. Weiterlesen

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Lieferkettengesetz Menschenrechte Hauptversammlung 2026

Eine Stimme für Konzerngeschädigte

Protest von Landarbeiterinnen in Südafrika gegen den Einsatz des Pestizids Dormex anlässlich der Hauptversammlung 2025 des Produzenten Alzchem

Gewinne vieler Aktiengesellschaften entstehen entlang globaler Lieferketten. Dort arbeiten Menschen oft unter unsicheren Bedingungen, sind gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und erhalten Löhne unter dem Existenzminimum. Während Vorstände weit entfernt entscheiden, tragen die Menschen vor Ort die Folgen. Die Hauptversammlung ist der Moment der Rechenschaft – nicht nur bei Bilanzfragen. Das Beispiel Alzchem zeigt, wie wir gemeinsam die Belange der Betroffenen auf die Tagesordnung setzen können.

Auf Hauptversammlungen haben Aktionärinnen das Recht, Fragen zu stellen und Missstände anzusprechen. Wir nutzen dieses Recht und zwingen die Vorstände zu einer Reaktion, indem wir sie mit konkreten Fällen von Menschenrechtsverletzungen und Umweltproblemen in der Lieferkette konfrontieren. Weiterlesen

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Mercedes-Benz Group AG Klimaschutz Hauptversammlung 2026

Mercedes-Benz: Falsche Prioritäten in stürmischen Zeiten

Rede von Markus Dufner auf der Hauptversammlung am 16. April 2026

Vorstandsvorsitzender Ola Källenius sagte auf der Hauptversammlung am 16. April wieder einmal: „Mercedes-Benz will die begehrenswertesten Fahrzeuge der Welt bauen.“


Sehr geehrter Herr Källenius, sehr geehrter Herr Brudermüller,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,
sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

Herr Källenius, Sie verwiesen in Ihrer Rede stolz auf die Historie von Mercedes-Benz: Vor 140 Jahren meldete Carl Benz das Patent für das erste Automobil an. Da möchte ich auch mal kurz einen Blick auf die Historie des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre werfen.

In diesem Jahr feiert unser Verband mit 29 Mitgliedsorganisationen sein 40-jähriges Bestehen. Weiterlesen

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BASF SE Hauptversammlung 2026

Dividendenvorschlag geht an die Substanz – finanziell, sozial und ethisch: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Die vorgeschlagene Dividende ist zu hoch und ist weder wirtschaftlich noch sozial zu rechtfertigen. Die BASF muss deutlich mehr in die eigenen Standorte investieren, um Zukunftsperspektiven – insbesondere am Standort Ludwigshafen, aber auch in Berlin und entlang der Lieferketten – zu schaffen, um sich konsequent von der eigenen Abhängigkeit von immer teurer werdenden fossilen Energien zu lösen und die eigenen Klimaziele erreichen zu können.

Statt der vorgeschlagenen Ausschüttung einer Dividendensumme von fast 2 Milliarden Euro sollte ein deutlich geringerer Teil ausgeschüttet und der verbleibende Betrag zur Stärkung der finanziellen Basis sowie für Zukunftsinvestitionen verwendet werden. Weiterlesen

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Mercedes-Benz Group AG Hauptversammlung 2026

Mehr Investitionen nötig und Verletzung gewerkschaftlicher Rechte in den USA: Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Der Dividendenvorschlag ist angesichts der aktuellen Geschäftsentwicklung und des bestehenden Investitionsbedarfs bei Mercedes-Benz unangemessen hoch.

Milliardenausschüttung trotz Krisen und Gewinneinbruch

Neben der geplanten Dividendenausschüttung in Höhe von 3,35 Milliarden Euro – der gesamte Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2025 – sind bereits Aktienrückkäufe im Umfang von 1,7 Milliarden Euro vorgesehen, sodass insgesamt eine sehr hohe Kapitalrückführung erfolgt. In den vergangenen vier Jahren hat das Unternehmen insgesamt 27,8 Milliarden Euro über Dividenden und Aktienrückkäufe ausgeschüttet – mehr als jeder andere deutsche Automobilhersteller – und damit über 81 Prozent des freien Cashflows des Industriegeschäfts verwendet. Weiterlesen

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Klima schützen – Kohle stoppen

Das Dorf an der Abbruchkante

Eine Reportage aus Pödelwitz von Vincent Kuhn

Kurz bevor man auf die Landstraße nach Pödelwitz einbiegt, öffnet sich auf beiden Seiten der Autobahn das gigantische Loch des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain. Zur Rechten, jenseits der Grube, erkennt man schon den charakteristischen Zwiebelturm der Pödelwitzer Dorfkirche.

Über das kurze Stück Landstraße und durch eine Obstbaumallee erreicht man direkt den Ortskern. Schon nach wenigen Schritten spürt man, dass dieser Ort besonders ist. Typische Einfamilienhäuser aus den 90er Jahren, aber auch ältere Höfe aus Holzfachwerk liegen verlassen da, verrottete Zäune markieren die Grenzen der verwaisten, von Brombeersträuchern überwucherten Grundstücke. An fast jeder Fassade warnt ein Schild:
„Privatgelände! Weiterlesen

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Deutsche Telekom AG Pressemitteilung Klimaschutz

Deutsche Telekom darf Netzneutralität nicht weiter verletzen

Pressemitteilung vom 31.03.2026

  • Epicenter.Works und Dachverband stellen Forderungen auf der Hauptversammlung am 1. April in Bonn
  • Extrem hoher Strombedarf von Rechenzentren nicht ausschließlich durch grüne Energiequellen gedeckt
  • T-Mobile US ist konzernweiten Standards zum Teil nicht unterworfen
  • Risikoreiche Kooperation mit Elon Musks Space-X

Wien/Köln – Die Deutsche Telekom verletzt durch ihre Praxis der „bezahlten Überholspur“ grundlegende Prinzipien der Netzneutralität, wie sie in der EU-Open Internet Verordnung verankert sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Nichtregierungsorganisation epicenter.works. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre kündigt an, den Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Telekom nicht zu entlasten.

Thomas Lohninger, Geschäftsfüher von epicenter.works, wirft der Deutschen Telekom vor, künstliche Engpässe an den Zugängen zu ihrem Netz zu schaffen. Weiterlesen

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Deutsche Telekom AG Hauptversammlung 2026

Deutsche Telekom: Gutes Netz nur für Großkunden & Doppelstandards im US-Geschäft – Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Verletzung der Netzneutralität

Die Deutsche Telekom verletzt durch ihre Praxis der „bezahlten Überholspur“ grundlegende Prinzipien der Netzneutralität, wie sie in der EU-Telekommunikationsrichtlinie verankert sind.

Die Deutsche Telekom muss in der Zusammenschaltung mit anderen Netzen beginnen, die Netzneutralität einzuhalten. Ihre derzeitige Vorgehensweise basiert auf künstlicher Verknappung des Eingangs in das Netz der Deutschen Telekom. Anders als alle anderen Internetanbieter funktionieren nur Verbindungen problemlos, für welche bezahlt wird. Dadurch wird die Wahlfreiheit von Telekom-Kunden eingeschränkt und auch die Angebotsfreiheit von deutschen Unternehmen wird verletzt, da diese teils enorme Preise an die Telekom zahlen müssen, um Telekom-Kunden ohne Probleme zu erreichen. Weiterlesen

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