Bürgerinitiative gegen Konzernmacht

  • „Alle Dörfer bleiben“ und Fridays for Future auf Jahrestagung der Kritischen Aktionäre
  • Forderung: Erhalt aller vom Braunkohlebergbau bedrohten Dörfer und Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels

Köln/Erkelenz. Auf der Jahrestagung am 21. September in Köln berichten Aktivist*innen von „Alle Dörfer bleiben Rheinland“ und Fridays for Future von ihrem Widerstand gegen Konzernmacht. Zusammen mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre setzen sie sich weiter für Klimaschutz, einen schnellen Kohleausstieg und die Erhaltung der Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier ein.

David Dresen von „Alle Dörfer bleiben Rheinland“: „Wir lassen uns nicht spalten! Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung können sowohl die bedrohen Dörfer als auch der Hambacher Wald bleiben. Weiterlesen

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Keine Waffen aus Deutschland für den Krieg im Jemen!

  • Offener Brief von 56 deutsche und internationale Organisationen an den Bundessicherheitsrat
  • Rüstungsexportmoratorium muss ausgeweitet werden
  • 24 Millionen Zivilisten leiden seit fünf Jahren

Nach jüngsten Meldungen, dass das Rüstungsexportmoratorium gegenüber Saudi-Arabien um weitere sechs Monate verlängert werden soll, fordert ein breites Bündnis von 56 zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, noch einen Schritt weiterzugehen:

Es braucht ein umfassendes und zeitlich nicht befristetes Rüstungsexportverbot für alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, solange diese am bewaffneten Konflikt beteiligt sind oder die Gefahr besteht, dass auch deutsche Rüstungsgüter zu Menschen- und Völkerrechtsverletzungen im Jemen beitragen. Die jüngsten Eskalationen am Golf machen deutlich, dass die Region nicht mehr, sondern weniger Rüstung braucht. Weiterlesen

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Klimastreik nur in der Freizeit

  • Unternehmensumfrage des Dachverbands zum Klimaschutz
  • Große Unterschiede bei Klimaneutralität

Am Klimastreik am 20. September dürfen Beschäftigte nicht in ihrer Arbeitszeit teilnehmen. Für manche Konzerne ist es noch ein weiter Weg zur Klimaneutralität.

Auch wenn einige Konzerne Sympathien für die Bewegung Fridays for Future und den Klimastreik erkennen lassen, dürfen ihre Beschäftigen nicht in ihrer Arbeitszeit daran teilnehmen. Sie könnten aber im Rahmen von Urlaub, flexiblen Arbeitszeiten oder anderen Absprachen an Demonstrationen teilnehmen. Oder wie es Uniper ausdrückt: „Aus reiner Unternehmenssicht ist das Niederlegen der Arbeit […] nicht Teil unseres Instrumentariums.“

Von den 45 Unternehmen, die der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre anschrieb, haben 26 eine Rückmeldung gegeben. Weiterlesen

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Für die Stärke des Rechts, nicht das Recht des stärkeren Konzerns

Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach – das ist unsere leidige Erfahrung nach jahrelangen Debatten auf Hauptversammlungen. Wir als Dachverband unterstützen die Intiative Lieferkettengesetz und fordern gemeinsam mit 60 weiteren Organisationen: Endlich klare Regeln für wirksamen Umweltschutz und Achtung der Menschenrechte für deutsche Unternehmen im Ausland!

Warum nur ein Lieferkettengesetz liefert:

Wer Schäden anrichtet, muss Verantwortung übernehmen!

Deutsche Unternehmen profitieren von den wirtschaftlichen Vorteilen eines globalen Marktes. Dabei lassen sie den Schutz von Mensch und Umwelt häufig außer Acht. Denn: Sie müssen keine Konsequenzen fürchten für Schäden, die in ihrem globalen Geschäft entstehen. Die Initiative Lieferkettengesetz will, dass Verstöße deutscher Unternehmen gegen Menschenrechte und Umweltstandards rechtliche Konsequenzen haben. Weiterlesen

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Ulf Georgiew erhält Henry Mathews Preis

„Gerechtigkeit – steh auf, Brumadinho“: Ulf Georgiew protestiert vor der diesjährigen Hauptversammlung der Aurubis AG in Hamburg.

Der Bulgarien-Experte, der den Kupfer-Konzern Aurubis beobachtet, bekommt den Preis auf der Jahrestagung des Dachverbands.

Ulf Georgiew arbeitet schon seit Jahren ehrenamtlich für die Kritischen Aktionäre und beschäftigt sich intensiv mit der Aurubis AG, Europas größtem Kupferproduzenten. Durch zahlreiche Aufenthalte in Bulgarien hat er einen besonderen Einblick in die Verhältnisse am Aurubis-Standort Pirdop. Auf den Hauptversammlungen der Aurubis AG berichtet er über gravierende Umweltschutzverletzungen. „Obwohl Bulgarien ein Mitgliedsland der Europäischen Union ist und sich zur Einhaltung der gleichen Umweltstandards wie die anderen Länder verpflichtete, gibt es am Werksstandort Pirdop immer wieder Vorgänge, die nicht den Umweltstandards der EU entsprechen“, kritisiert Georgiew. Weiterlesen

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Streik und Aktionswoche für das Klima

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Klimaschutz steht überall auf der Tagesordnung, aber reicht das? Die Staatengemeinschaft versucht, die Klimakrise in den Griff zu bekommen; damit Deutschland seine Klimaziele schafft, muss das Klimakabinett endlich in die Gänge kommen. Um den nötigen öffentlichen Druck zu steigern, ruft Fridays For Future zum Klimastreik am 20. September auf. Dazu befragen wir die Konzerne und reihen unsere Jahrestagung einen Tag später in die Aktionswoche ein, die den UN-Klimagipfel 2019 begleiten wird – und rufen natürlich dazu auf, am Klimastreik teilzunehmen.

Solidarische Grüße
Markus Dufner
Geschäftsführer

In diesem Newsletter:

  • Einladung zu unserer Jahrestagung
  • Klimastreik: Wie positionieren sich die Konzerne?
Weiterlesen

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