„Unser Dienstleistungsangebot ermöglicht Bevölkerung der Westsahara Teilhabe an der Weltwirtschaft“

Service Point der DHL (Foto: Western Sahara Resource Watch)


Die Deutsche Post DHL Group ist davon überzeugt, dass sie mit ihrem „Dienstleistungsangebot über den lokalen Agenten“ der Bevölkerung der Westsahara die „Teilhabe an der Weltwirtschaft und am internationalen Austausch“ ermöglicht. Diese Antworten erhielten wir auf der Hauptversammlung am 27. August 2020 auf unsere Fragen zu Unternehmensverantwortung, menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten und Geschäftstätigkeit der Deutschen Post/DHL in der Westsahara.

  1. Mit wem ist DHL in Verhandlungen getreten und wer sind die Vertragspartner für die Errichtung der Niederlassung in El Aaiún?

Die Deutsche Post antwortete: „Unsere Dienstleistungen werden in El Aaiún durch einem lokalen Agenten erbracht.“  Weiterlesen

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„Grüne-Länder-Strategie“ verkommt zur hohlen Phrase

  • Kleinwaffenexporte nach Singapur, Südkorea und in die USA zeigen: Freiwillige Beschränkungen von Heckler & Koch bleiben lückenhaft
  • Personalkarussell, weder Opferfonds noch Rüstungskonversion: Gegenanträge fordern Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat der H&K AG
  • Kritische Aktionär*innen reichen 120 Fragen zur bedenklichen Konzernentwicklung auch unter Nicolas Walewski (CDE) ein

Anlässlich der übermorgen stattfindenden Hauptversammlung der Heckler & Koch AG (H&K) fordert das Bündnis der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch, dass der Kleinwaffenproduzent seine selbstgesetzte „Grüne-Länder-Strategie“ nicht weiter mit neuerlichen Ausnahmen unterwandert und die Wende in der Konzernentwicklung einleitet.

Ruth Rohde, Vorstandsmitglied beim RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.), kritisiert: „Bisher wird die ‚Grüne-Länder-Strategie‘ vor allem imageträchtig propagiert statt konsequent umgesetzt. Weiterlesen

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Waffenlieferungen, „Grüne-Länder-Strategie“, Opferfonds und Eigentümerstruktur: Fragen der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch

Kleinwaffenlieferungen und Lizenzvergaben

  • Welche Staaten der Europäischen Union erhielten nach Kenntnis der H&K-Führung (= immer als Vorstand und Aufsichtsrat definiert) in den Geschäftsjahren 2018, 2019 und 2020 welche Waffen oder deren Bestandteile in welcher Anzahl von Heckler & Koch: Einzelauflistung nach EU-Staat, Waffentyp- und Bestandteillieferung, Stückzahl und Jahr der Lieferung?
  • Welche Staaten der Europäischen Union erhielten in den Geschäftsjahren 2018, 2019 und 2020 welche Lizenzen zum Nachbau von Heckler & Koch-Waffen: Einzelauflistung nach EU-Staat, Lizenz für welchen Waffentyp und Jahr der Lizenzvergabe?
  • Welche Nato-Staaten erhielten in den Geschäftsjahren 2018, 2019 und 2020 welche Waffen oder deren Bestandteile in welcher Anzahl von Heckler & Koch: Einzelauflistung nach NATO-Staat, Waffentyp- und Bestandteillieferung, Stückzahl und Jahr der Lieferung?
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Fragen an Fresenius Medical Care

Hauptversammlung am 27.08.2020

  1. Neue wissenschaftliche Studien in den letzten Jahren belegen, dass eine größere Diversität in wichtigen Unternehmensgremien den Geschäftserfolg verbessert. Das schließt auch größere ethnische Diversität ein. Dies ist vor allem ein wichtiges Thema in den USA, einem großen Markt für Fresenius Medical Care, der für 80 Prozent des Betriebsergebnisses verantwortlich ist. Das Unternehmen versorgt dort eine sehr diverse Bevölkerung. US-amerikanische Appelle und lautstarke Proteste gegen systematischen Rassismus wenden sich auch gegen den ungleichen Zugang zur Gesundheitsbehandlung, der vor allem Bevölkerungsminderheiten benachteiligt. Im Aufsichtsrat (Board of Directors) des größten US-Konkurrenten von Fresenius Medical Care, DaVita, haben vier von neun Mitgliedern einen diversen Hintergrund.
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Fragen an die Deutsche Post

Hauptversammlung 2020 der Deutschen Post DHL: Aktionärinnen und Aktionäre können nur online teilnehmen.

Fragen zu Unternehmensverantwortung, menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten und Geschäftstätigkeit der Deutschen Post/DHL in der Westsahara

Der zur Deutschen Post AG gehörige Paket- und Briefexpressdienst DHL betreibt seit 2016 eine Filiale in El Aaiún, der Hauptstadt der Westsahara. Die Westsahara ist Afrikas letzte Kolonie und wird von den UN seit 1963 als Hoheitsgebiet ohne Selbstregierung geführt. Seit dem Rückzug der Kolonialmacht Spanien 1975 stehen große Teile der Westsahara unter marokkanischer Besatzung. Die Annexion des Territoriums durch Marokko ist von keinem Staat der Welt anerkannt. Vielmehr ist Marokko als Besatzungsmacht in der Westsahara anzusehen; zu diesem Schluss kommt auch ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages von 2019 1. Weiterlesen

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Mein Name ist HHLA, ich weiß von nichts

Auf der virtuellen Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG gibt der Vorstand auf viele Fragen keine Antwort. So hat der Konzern keine Kenntnis darüber, ob sich in den Containern, die er umschlägt, Rüstungsgüter befinden.

Das Verschiffen von Rüstungsgütern ist ein heikles Thema für die HHLA. Schließlich will es sich das Management mit den Kunden nicht verderben. So gesehen will man es vielleicht gar nicht so genau wissen, was in den Containern drin steckt. Es genügt ja, dass es der Zoll weiß. Auf die Zollpapiere hat die HHLA natürlich keinen Zugriff.

Aber wenigstens weiß der Konzern, wenn sich in einem Container Gefahrstoffe befinden. Weiterlesen

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Shut Down die LEGebatterie!

Am 19. August hält die LEG Immobilien AG ihre verspätete Hauptversammlung ab, die diesmal nur „virtuell“ als Übertragung im Internet stattfindet. Mieterinteressen-Vertretungen und KonzernkritikerInnen veranstalten aus diesem Anlass am Vorabend, dem 18. August um 18 Uhr, eine kritische Online-Konferenz. Diese wird auch auf YouTube übertragen. Am 19. August soll es ab 13.30 Uhr eine Pressekonferenz mit betroffenen MieterInnen vor dem Landtag geben.

Am 18. August 2020, ab 18 Uhr (also dem Vorabend der Hauptversammlung) veranstaltet der DMB-NRW zusammen mit der Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen, den Mietervereinen Dortmund und Witten sowie weitere Gruppen im Internet eine kritische LEG-MieterInnen-Konferenz. Dabei sollen die vielen negativen Erfahrungen der LEG-MieterInnen im Mittelpunkt stehen. Weiterlesen

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Klimaschutz, Atom- und Rüstungstransporte, Vorstandsvergütung, Sicherheit und Hyperloop-Teststrecke: Unsere Fragen an den Vorstand der HHLA

Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am 20.08.2020

Klimaschutz und Kompensationsmaßnahmen
1. Die HHLA hat angekündigt, dass der gesamte Konzern einschließlich seiner Beteiligungen im Ausland 2040 klimaneutral sein wird. Beim Container-Terminal Altenwerder (Hamburg) ist Ihnen das laut Nachhaltigkeitsbericht 2019 schon gelungen (S. 27).
Wann wird die HHLA an ihren anderen Containerterminals Burchardkai (Hamburg), Tollerort (Hamburg), Odessa (Ukraine) und Tallinn (Estland) klimaneutral sein? Wann an Ihren Multipurpose und RoRo-Anlagen in Hamburg und Tallin, wann am Hansaport Hamburg?

2. Der TÜV Nord zertifiziert bei der HHLA den klimaneutralen Umschlag und Transport von Containern („HHLA Pure“). „Für dieses Produkt werden die durch Umschlag und Transport im HHLA-Netzwerk entstandenen CO2-Emissionen durch Kompensationsprojekte ausgeglichen.“

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