Gegenantrag zu TOP 2,Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.
Begründung:
Die Dividende ist zu hoch. Eine deutliche Reduktion der Dividende ist angesichts des Investitionsbedarfs in Klima- und Umweltschutz sowie in nachhaltige Elektromobilität nötig.Daher fordert der Dachverband, dass statt der Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4,30 € je dividendenberechtigter Stückaktie nur eine Dividende von 0,20 € je Aktie ausgeschüttet wird.
Gegenantrag zu TOP 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung für das Geschäftsjahr 2024 zu verweigern. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 2, Verwendung des Bilanzgewinns
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre lehnt die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns ab.
Begründung:
Die DHL Deutsche Post AG muss ihre Rücklagen für Risiken, die sich aus der Klimakrise ergeben, erhöhen. Es müssen mehr Investitionen in den Klimaschutz fließen. Weitere Mittel sind für den Erhalt des Filialnetzes und die Anpassung der Löhne in den neuen Bundesländern an das Niveau in den alten Bundesländern bereitzustellen.
Deshalb plädiert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre dafür, dass nur die Hälfte der von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Dividende an die Aktionärinnen und Aktionäre ausgeschüttet wird: 1.065.837.028,48 Euro statt 2.131.674.056,95 Euro (0,925 Euro je Stückaktie statt 1,85 Euro). Weiterlesen
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Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2, Verwendung des Bilanzgewinns
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn der RWE Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 wie folgt zu verwenden:
Ausschüttung einer Dividende von EUR 1,10 je dividendenberechtigter Stückaktie = EUR 813.332.132,80 Gewinnvortrag = EUR 115.279.942,49 Bilanzgewinn = EUR 928.612.075,29
Der Dachverband lehnt die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 ab.
Begründung:
Aufgrund der Risiken, die von der fossilen Geschäftstätigkeit von RWE ausgeht, müssen die Rücklagen für Entschädigungen und Maßnahmen zur Abwendung von Schäden erheblich erhöht werden.
Inwieweit Betroffene der Klimakrise RWE zur Verantwortung ziehen können, ist u.a. vom Ausgang eines derzeit noch schwebenden Verfahrens am Oberlandesgericht Hamm (Klimaklage Saúl Luciano Lluiya gegen RWE) abhängig. Weiterlesen
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Sehr geehrter Vorstand, sehr geehrter Aufsichtsrat, sehr geehrtes Aktionariat,
wir befinden uns an einem gesellschaftlichen Wendepunkt – sowohl als Gesamtheit als auch im wirtschaftlichen Sektor. Mein heutiges Anliegen handelt um ein altbekanntes, jedoch nach jüngsten Ereignissen äußerst wichtiges Thema: es geht um Diversität, Gleichstellung und Inklusion. Dies sind die Werte, welche die Deutsche Telekom gerne nutzt, um ihr unternehmerisches Profil darzustellen. Dies sind Werte, welche nicht nur als leere Schlagworte auf ihren Webseiten stehen sollten, sondern das Fundament sind, auf denen sie ihre Unternehmenskultur aufgebaut haben. In Ihrem aktuellen Geschäftsbericht zeigen Sie stolz auf, dass der Anteil der Frauen bei den Beschäftigten im Top-Management bei 28 Prozent liegt, Tendenz steigend. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Lara Krahlisch und ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Ich stehe heute hier, um einen klaren und dringenden Appell an die Deutsche Telekom und insbesondere an den Vorstand zu richten.
Als Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre fordern wir, den Mitgliedern des Vorstands, speziell dem Vorstandsvorsitzenden Herr Höttges, die Entlastung zu verweigern. Unsere Begründung ist klar und unmissverständlich: Der Vorstand der Deutschen Telekom versagt in seiner Verantwortung und gefährdet das Ansehen des Unternehmens.
Ein besonders beunruhigendes Beispiel dafür lieferten Sie, Herr Höttges, auf der weltgrößten Mobilfunkmesse in Barcelona, als Sie am 3. Weiterlesen
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Rücksichtslose Rohstoffausbeutung schädigt Menschen in Lieferländern
Dividende auf 75 Cent je Aktie reduzieren
Kulturwandel und Transparenz bei Lieferbeziehungen benötigt
Zwei Beschwerden wegen möglicher Verletzung des Lieferkettengesetzes
Zur Hauptversammlung der Aurubis AG am heutigen Donnerstag fordern Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen von Europas größtem Kupferkonzern die Einhaltung des Lieferkettengesetzes.
Unter dem Motto „Metals for Progress“ stellt sich Aurubis als Unternehmen dar, das mit seinen Metallen zu einer modernen und grünen Wirtschaft beiträgt. Im vergangenen Jahr hat Aurubis sogar den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten. Die Romero Initiative (CIR), der Dachverband der Kritischen Aktionäre, Facing Finance, Goliathwatch und die Kampagne Bergbau Peru halten diese Preisvergabe für „Greenwashing“, denn die Kupferminen, von denen Aurubis das Erz bezieht, zeigen eine andere Realität. Weiterlesen
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Anlässlich der CSR-Preisverleihung der Bundesregierung am 3. April 2025 kritisieren zivilgesellschaftliche Organisationen die Nominierung des Energiekonzerns EnBW
Am 3. April vergibt die Bundesregierung ihren jährlichen „Corporate Social Responsibility“-Preis (CSR-Preis) – unter anderem für vorbildliche Geschäftspraktiken und den Schutz von Klima und Umwelt. In der Kategorie „konstruktive Stakeholder-Einbindung“ ist dafür auch EnBW nominiert. Das Energie-Unternehmen im Besitz von Land und Kommunen aus Baden-Württemberg verbrennt seit Jahren Steinkohle aus kolumbianischen Tagebauen. Deren Betreiber, die multinationalen Konzerne Glencore, Drummond und CNR, sind für eine Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung verantwortlich.
„Gemeinden in Kolumbien prangern seit Jahrzehnten an, dass Kritiker*innen des Steinkohle-Bergbaus immer wieder bedroht und angegriffen werden. Weiterlesen
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Zu den öffentlich gewordenen Vorschlägen der Union, das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz abzuschaffen und die im vergangenen Jahr verabschiedete EU-Lieferkettenrichtlinie zu verhindern, erklärt Heike Drillisch von der Initiative Lieferkettengesetz:
„Die Forderungen der Union aus den Koalitionsverhandlungen sind ein Frontalangriff auf sämtliche Menschenrechts- und Umweltstandards für Unternehmen. Globale Geschäfte dürfen kein rechtsfreier Raum sein.
Wir appellieren an die SPD, den Versuch der Union zu stoppen, zentrale Gesetze zum Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima in Deutschland und der EU zu schreddern. Die Union erinnern wir daran, dass sie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz 2021 selbst beschlossen hat, und fordern sie auf, weiterhin zu ihren Werten zu stehen.Weiterlesen
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