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Mercedes-Benz Group AG Hauptversammlung 2021

Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation bei Daimler

Steckbrief des dib zur Daimler-Hauptversammlung 2021

Insgesamt beschäftigt Daimler 19% Frauen. Dies ist ein niedriger Anteil für einen DAX 30 Konzern, der für Arbeitnehmer*innen insgesamt ein stabiles, interessantes und sicheres Vertragsverhältnis bietet.

Auf die Frage des dib, wie der Ingenieurinnenanteil in den technischen Teams der Entwicklung und IT/ Digitalisierung aktuell aussieht, hat Daimler mit Zahlen des allgemeinen Frauenanteils geantwortet und nicht nach Qualifikation aufgeschlüsselt (die Antworten sind aus der unten beigefügten Tabelle ersichtlich: Technik 18% und IT/ Digitalisierung 26%).

In der Grafik oben, die eine Vergleichbarkeit mit anderen befragten Konzernen ermöglichen soll, sind die Zahlen daher nicht dargestellt.

Auf die Frage des dib e.V. Weiterlesen

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Konzerne für Klimaschutz und Menschenrechte?

Achtung von Lieferkettengesetz und Pariser Klimaschutzabkommen kritisch begleiten

Interessieren sich deutsche Konzerne, die auf schnelle Erträge ausgelegt sind, nicht für das Allgemeinwohl der Menschheit und die Zukunft des Planeten? Konzernvorstände würden da vehement widersprechen und auf ihre individuellen Bemühungen für den Klimaschutz verweisen – und auf die gesellschaftliche Erwartungshaltung, einen solchen Beitrag auch zu leisten. Denn ob UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs), Global Compact oder Pariser Klimaschutzabkommen: Überall wird Unternehmen eine entscheidende Rolle bei der Lösung der globalen Probleme zugeschrieben.

Doch alle Vereinbarungen setzen auf freiwilliges Engagement der Konzerne, es gibt keinen gesetzlichen Rahmen, geschweige denn einen Sanktionsmechanismus, um Unternehmen auf menschenrechtliche Sorgfalt oder Kompatibilität mit dem 1,5-Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung zu verpflichten. Weiterlesen

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Heckler & Koch AG Hauptversammlung 2021

Aushöhlung „Grüne-Länder-Strategie“, verlorene Gerichtsverfahren, Rüstungskonversion und Personalquerelen: Unsere Fragen an den Vorstand von Heckler & Koch

Kleinwaffenlieferungen und Lizenzvergaben

  • Welche Staaten der Europäischen Union erhielten nach Kenntnis der H&K-Führung im letzten Geschäftsjahr 2020 und bisher in 2021 welche Waffen oder deren Bestandteile in welcher Anzahl von Heckler & Koch: Einzelauflistung nach EU-Staat, Waffentyp- und Bestandteillieferung, Stückzahl und Jahr der Lieferung?
  • Welche Staaten der Europäischen Union erhielten im letzten Geschäftsjahr 2020 und bisher in 2021 welche Lizenzen zum Nachbau von Heckler & Koch-Waffen: Einzelauflistung nach EU-Staat, Lizenz für welchen Waffentyp und Jahr der Lizenzvergabe?
  • Welche Nato-Staaten erhielten im letzten Geschäftsjahr 2020 und bisher in 2021 welche Waffen oder deren Bestandteile in welcher Anzahl von Heckler & Koch: Einzelauflistung nach NATO-Staat, Waffentyp- und Bestandteillieferung, Stückzahl und Jahr der Lieferung?
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Heckler & Koch AG Hauptversammlung 2021

Fragwürdige Ausnahmen und intransparente Kriterien bei der „Grüne-Länder-Strategie“: Gegenanträge von Jürgen Grässlin

Zu TOP 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Die Mitglieder des Vorstands werden nicht entlastet.

Begründung:

Der Vorstand der Heckler & Koch AG wird dem eigenen Anspruch nicht gerecht, den Konzern zu einem „Vorreiter einer verantwortungsvollen Rüstungsexportstrategie“ werden zu lassen. Die sogenannte „Grüne-Länder-Strategie“ wird aktuell nicht der Verantwortung gerecht, wie sich aus dem todbringenden Produktportfolio ergibt. Verantwortung heißt für die Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch: Die Waffen von Heckler & Koch dürfen keinesfalls in Kriegen, bewaffneten Konflikten oder bei Menschenrechtsverletzungen zum Einsatz kommen.

„Grüne-Länder-Strategie“: Fragwürdige Ausnahmen und intransparente Kriterien

Im Konzernabschluss und Konzernlagebericht vom 31. Dezember 2016 verkündete Heckler & Koch auf Seite 15: „‘Grüne Länder‘ werden durch eine unternehmensinterne Klassifikation definiert, die auf drei öffentlich zugänglichen Kriterien basiert:

  • der Corruption Perception Index von Transparency International,
  • NATO-Mitglied oder NATO-gleichgestellter Staat (Australien, Japan, Neuseeland und die Schweiz),
  • sowie der Democracy Index von Economist Intelligence Unit.
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RWE AG Kohleausstieg Veranstaltung

RWE auf der Aktionärsversammlung unter Druck setzen?!

Workshop: Zivilgesellschaftliche Forderungen und Fragen an den RWE-Vorstand richten

Montag, 9. August 2021, 14.30-16.30 Uhr
im Open Space des Klimacamps im Rheinland, Lützerath

Trotz aller Werbesprüche einer „neuen RWE“ und den ersten Abschaltungen von Kraftwerksblöcken: Beim Tagebau Garzweiler II baggert RWE ungehindert weiter. Auch wenn selbst die Internationale Energieagentur nun einsieht, dass für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens die Kohleverstromung in Deutschland spätestens 2030 beendet sein sollte, darf RWE dort bis 2038 weiterbaggern. Dazu hat RWE zumindest noch politische Rückendeckung durch die Bundesregierung und Landesregierung NRW. Doch das gerade überarbeitete Klimaschutzgesetz der Bundesregierung könnte den bisherigen von RWE bevorzugten Kohleausstiegspfad erneut in Frage stellen. Weiterlesen

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35 Jahre Dachverband

Der Dachverband bündelt Konzernkritik / Stimme gegen rücksichtsloses Profitstreben

Seit 1986 setzt sich der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionär für Umweltschutz, Menschenrechte und gegen Rüstungsproduktion ein. In den vergangenen Jahren lagen die Schwerpunkte der Arbeit auf den UN-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs), dem Klimaschutz und menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten von Unternehmen.

Unsere Themen und Kampagnen

Ältere Kampagnen

  1. 2015: Meine Stimme für gerechte Löhne
  2. 2014: fairplay – Konzerne in der Verantwortung für Mensch und Umwelt
  3. 2013: Schlechte Noten für die Konzerne
  4. 2013: Kritisches Aktionärstum stärken
  5. 2012: Neue Energie für die Wende
  6. 2012: Andere Banken braucht das Land!
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Veranstaltung

Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge!

31.7. Demonstration gegen das geplante Flüssigerdgasterminal in Brunsbüttel

Die Wissenschaft ist eindeutig: Um die Klimakrise zu bekämpfen müssen alle fossilen Energieträger – Kohle, Gas und Öl – jetzt im Boden bleiben. Doch im Zuge des hart erkämpften Kohleausstiegs setzen Politik und Energiekonzerne auf den Ausbau der Erdgasnutzung. Zahlreiche Erdgaskraftwerke, Pipelines und Terminals für flüssiges Erdgas sollen neu gebaut werden. Aber nicht mit uns!

Das Aktionsbündnis Ende Gelände ist am Wochenende vom 29.07.-02.08. in Brünsbüttel gegen das geplante Flüssigerdgasterminal aktiv. Wir tragen unseren Protest mit einer bunten Demonstration auf die Straße. Als Klimagerechtigkeitsbewegung setzen wir uns für einen schnellen Erdgasausstieg und gegen den Ausbau fossiler Infrastruktur ein. Weiterlesen

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Heckler & Koch AG

Offener Brief an den Vorstand von Heckler & Koch

Der bekannteste deutsche Kleinwaffenhersteller „Heckler & Koch“ machte in der Vergangenheit häufig Schlagzeilen – etwa durch die illegalen Exporte von G 36-Sturmgewehren nach Mexiko. Mit einem Offenen Brief haben wir jetzt unsere Kritik und konkrete Forderungen an den Vorstand des Waffenherstellers gesendet.

Der Offene Brief bezieht sich unter anderem auf die sogenannte „Grüne-Länder-Strategie“. Demnach wollte das Unternehmen ab 2016 nur noch an demokratische und nicht-korrupte Staaten in EU und NATO bzw. gleichgestellte Staaten liefern. Doch der Kleinwaffenhersteller baute Hintertüren in die Beschränkung ein und weicht die ohnehin unzureichende Strategie auf.

Dazu heißt es im Offenen Brief an Dr. Jens Bodo Koch, den Vorstandsvorsitzenden der Heckler & Koch AG unter anderem:

Wenn die ‚Grüne-Länder-Strategie‘ langfristig mehr sein soll als Imagepflege, dürfen Sie diese nicht länger aufweichen. Weiterlesen

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