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Henry Mathews Preis Jahrestagung 2021

Gesetze zu Kohleausstieg und Lieferketten – und nun?

Zivilgesellschaftliche Impulse für effektiven Schutz von Klima und Menschenrechten: Unserere virtuelle Jahrestagung am Samstag, den 25.09.2021

Wir bitten um verbindliche Anmeldung per E-Mail bis 24. September 2021, sodass wir die Zugangsdaten mitteilen können.

Politik und Unternehmen brauchen starke Impulse der Zivilgesellschaft, wenn es um den wirksamen Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima geht. Zuletzt haben viele Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsstrategien überarbeitet und eigene Zielvorgaben bis zur Erreichung einer klimaneutralen Produktion gesetzt. Im Bereich der Kohleverstromung bildet das im Juli 2020 verabschiedete Kohleausstiegsgesetz den entscheidenden Referenzrahmen.

Für mehr menschenrechtliche Sorgfaltspflichten von Unternehmen macht die Initiative Lieferkettengesetz seit Jahren Druck. Lobbyisten der großen Wirtschaftsverbände versuchten bis zuletzt, das ohnehin nicht sehr strenge Gesetz weiter zu verwässern. Weiterlesen

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RWE AG Kohleausstieg

Alle Dörfer müssen bleiben

Will Deutschland dem 1,5-Grad-Ziel gerecht werden, darf RWE keine weiteren Dörfer im Rheinland zerstören

Lützerath vor dem Tagebau Garzweiler II (oben rechts) im August 2020. Mittlerweile sind die Bagger noch näher an das Dorf herangerückt.

Eckardt Heukamp gibt nicht auf. Der Landwirt aus Lützerath klagt gegen die Enteignung seines Hofes durch den Kohlekonzern RWE. Falls Heukamp den Rechtsstreit verliert, müsste er schon in den nächsten Monaten seinen Vierkanthof räumen. Trotz aller Werbesprüche einer „neuen RWE“ und den ersten Abschaltungen von Kraftwerksblöcken: Beim Tagebau Garzweiler II baggert RWE weiter wie bisher.

Eckhardt Heukamp

„Der RWE-Konzern versucht seit Jahren, mit allen Mitteln gegen mich vorzugehen.

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Volkswagen AG Hauptversammlung 2021

Dividende trotz Staatshilfen, Verbrenner-Ausstieg und Klimaziele: Unsere Fragen an den Vorstand von VW

Fragen zur Dividende und Verwendung des Bilanzgewinns

  • Wie stehen Sie, Herr Diess, dazu, dass ihre Dividendenpolitik in der gegenwärtigen Situation ein verheerendes Signal an die Gesellschaft sendet? Finden sie es statthaft, dass die Volkswagen AG Dividenden auszahlt und gleichzeitig steuerfinanzierte Staatshilfen für den Verkauf ihrer Autos bekommt?
  • Die Volkswagen AG zahlt Dividenden, obwohl im Geschäftsjahr 2020 Kurzarbeitergeld für große Teile der Belegschaft in Anspruch genommen wurden. Auch Managementfehler, wie nicht in ausreichend Zahl bestellte Mikrochips, wurden durch das staatliche und mittlerweile aus Steuergeld finanzierte Kurzarbeitergeld, kompensiert. Wie vermittelt der Vorstand seinen Beschäftigten und den Steuerzahler*innen diese Kompensation von Managementfehlern mit Steuergeld?
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BASF SE Deutsche Bank AG Pressemitteilung

Expansion um jeden Preis: Wintershall Dea plant Steigerung seiner Öl- und Gasproduktion um 30 Prozent

  • Wintershall Deas Börsengang auf unbestimmte Zeit verschoben
  • Deutsche Bank soll globale Koordination der IPO übernehmen
  • Wintershall in kontroverse fossile Geschäfte involviert

Wintershall Deas für den Herbst 2021 geplanter Börsengang in Frankfurt wurde aufgrund schlechter Marktprognosen für Öl und Gas erneut verschoben. [1] Das Unternehmen will damit neues Kapital für die Expansion seiner fossilen Geschäfte einnehmen. Für die Koordinierung des Börsendebuts sind die Deutsche Bank, Morgan Stanley und Goldman Sachs im Gespräch. [2] Eine heute von der Umweltschutzorganisation urgewald veröffentlichte Studie zeigt auf, welches hohe Risiko Wintershalls fossile Expansionspläne sowohl für das Klima als auch für potenzielle Aktionär*innen darstellen.

Sonja Meister, Energie-Campaignerin bei urgewald, sagt:

„Wintershall Deas Versuch, durch einen Börsengang Kapital für seine Öl- und Gas-Expansion zu erhalten, scheitert erneut an schlechten Marktprognosen. Weiterlesen

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BASF SE Steckbrief Hauptversammlung 2021

BASF: Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation 2021

Insgesamt beschäftigt BASF 25% Frauen. Dies ist insgesamt ein niedriger Anteil für einen DAX 30 Konzern, der für Arbeitnehmer*innen insgesamt ein stabiles, interessantes und sicheres Vertragsverhältnis bietet.

Die Zahlen in der Grafik zeigen einen Abfall der Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation von der Arbeitsebene (16,1%) zur Führungsebene (13%). Bei BASF ist zu untersuchen, welche bewussten oder unbewussten Mechanismen dies bewirken. Die Begründung des BASF Vorstandes kann so interpretiert werden, dass BASF mit selbst gewählter Langsamkeit die Teilhabe von Frauen erhöht. Hohe Erwartungen sollen offensichtlich nicht geweckt werden.

Mit Blick auf die Daten in der beigefügten Tabelle ist die Entwicklung des Frauenanteils im Vorstand erfreulich, hier wurde mit der Ernennung von Dr. Weiterlesen

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RWE AG Kohleausstieg Veranstaltung

RWE auf der Aktionärsversammlung unter Druck setzen?!

Workshop: Zivilgesellschaftliche Forderungen und Fragen an den RWE-Vorstand richten

Foto: Klimacamp Köln

Dienstag, 13. Juli 2021, 16-17 Uhr
Klimacamp Köln, Zülpicher Str. 77, 50937 Köln

Trotz aller Werbesprüche einer „neuen RWE“ und den ersten Abschaltungen von Kraftwerksblöcken: Beim Tagebau Garzweiler II baggert RWE ungehindert weiter. Auch wenn selbst die Internationale Energieagentur nun einsieht, dass für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens die Kohleverstromung in Deutschland spätestens 2030 beendet sein sollte, darf RWE dort bis 2038 weiterbaggern. Dazu hat RWE zumindest noch politische Rückendeckung durch die Bundesregierung und Landesregierung NRW. Doch das gerade überarbeitete Klimaschutzgesetz der Bundesregierung könnte den bisherigen von RWE bevorzugten Kohleausstiegspfad erneut in Frage stellen. Weiterlesen

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E.ON SE Klima schützen – Kohle stoppen

RheinEnergie darf nicht Teil des E.ON- Konzerns werden

Rede von Markus Dufner auf der Kundgebung des Klimabündnisses Köln am 24. Juni 2021 auf dem Alter Markt in Köln anlässlich der Sitzung des Rats der Stadt Köln

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Mitglieder des Rats der Stadt Köln,

mein Name ist Markus Dufner. Ich arbeite für die Nichtregierungsorganisation Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Als Aktionärsvereinigung setzen wir uns jährlich bei mehr als 40 börsennotierten Unternehmen für Klimaschutz, Menschenrechte und gegen Rüstungsproduktion ein. So begleiten wir auch seit 20 Jahren den Energiekonzern E.ON kritisch und nehmen an den Aktionärsversammlungen des Unternehmens teil.

Ich freue mich, dass der Dachverband von der Initiative RheinEnergie in Bürgerhand eingeladen wurde, beim heutigen Protest auf dem Alter Markt mitzumachen. Weiterlesen

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Lieferkettengesetz

Bundestag beschließt Lieferkettengesetz: „Noch nicht am Ziel, aber endlich am Start“

Der Bundestag hat in seiner heutigen Sitzung das Lieferkettengesetz verabschiedet. Johanna Kusch, Koordinatorin des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Initiative Lieferkettengesetz“, kommentiert:

„Im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in den Lieferketten sind wir noch lange nicht am Ziel, aber seit heute endlich am Start: Erstmalig verpflichtet hierzulande ein Gesetz Unternehmen, Verantwortung für die Menschen in ihren Lieferketten zu übernehmen. Das ist ein Erfolg der Zivilgesellschaft und eine gute Nachricht für Alle, die unter ausbeuterischen Bedingungen in den Lieferketten deutscher Unternehmen arbeiten.

Der heutigen Abstimmung im Bundestag ist eine Lobbyschlacht vorausgegangen, die ihresgleichen sucht. Leider haben das Wirtschaftsministerium und viele Unions-Abgeordnete das Gesetz auf Druck der Wirtschaftslobbyisten an zahlreichen Stellen abgeschwächt. Weiterlesen

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