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HHLA AG Hauptversammlung 2021

Fragen an die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA)

Virtuelle Hauptversammlung am 10. Juni 2021 / Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath beantwortete viele Fragen zum Thema Rüstung nicht.

  1. Im Hafen von Triest hat die HHLA eine Mehrheitsbeteiligung von 50,01 % am Multifunktionsterminal Piattaforma Logistica Triest (PLT). AngelaTitzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA, sprach im September 2020 von der strategischen Bedeutung dieser Investition. Triest biete sich an als Tor nach Süd- und Osteuropa*. Der Vorstandsvorsitzende der PLT, Francesco Parisi, freut sich, nun die Bahntochter Metrans von Triest aus mitnutzen zu können**. Denkt er dabei an einen Anschluss an die Modalverkehre Richtung Russland und China, Stichwort: Seidengleise?
    Antwort: Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren italienischen Partnern und der motitivierten Belegschaft der HHLA PLT Italy zu einem bedeutenden südlichen Knotenpunkt innerhalb unseres Hafen-Intermodalnetzwerks auszubauen.
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Pressemitteilung DWS Group Hauptversammlung 2021

Kein Ausschluss von Ölfirmen in Klimafonds: DWS noch lange nicht nachhaltig

Anlässlich der am Mittwoch (9. Juni) stattfindenden Hauptversammlung von DWS fordert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald weitergehende Bemühungen vom deutschen Vermögensverwalter ein, für sämtliche seiner Produkte Umwelt- und Sozialstandards anzuwenden.

Katrin Ganswindt, Finanz-Campaignerin bei urgewald, kommentiert die Strategie der DWS:

„Wer Europas führender ESG-Vermögensverwalter werden will [1], muss konsequent Unternehmen aussortieren, die fundamentale Umwelt- und Menschenrechte verletzen. Dazu gehören z.B. Kohle-, Öl- und Gasfirmen sowie Rüstungsunternehmen, die Atomwaffen herstellen oder an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten liefern.“

Zwar baue die DWS ihr Angebot an ESG-klassifizierten Fonds weiter aus und dadurch werde weniger verwaltetes Geld unter anderem in Kohlefirmen und Atomwaffenhersteller investiert. Der Weg zu einem nachhaltigen Vermögensverwalter sei allerdings immer noch ein weiter, so Ganswindt. Weiterlesen

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Jenoptik AG Hauptversammlung 2021

Rüstungsexporte und Parteispenden: Unsere Fragen an den Vorstand von Jenoptik

Fragen zu Spenden und Sponsoring

  • Gab es Spenden der Jenoptik AG oder einer ihrer Tochtergesellschaften an politische Parteien in den Jahren 2018-2020? Wenn ja, schlüsseln Sie die Antworten bitte auf nach Betrag, empfangende Partei inkl. Verband und Datum der Spende.
  • Hat die Jenoptik AG in dem zuvor genannten Zeitraum sogenanntes Parteisponsoring vorgenommen? Wenn ja, schlüsseln Sie die Antworten bitte auf nach Betrag, Empfänger, Datum und Art des Sponsorings.
  • Welche Zahlungen hat die Jenoptik AG im Zeitraum 2018-2020 an sog. Interessensgruppen oder Lobbyvertreter getätigt. Welche Parteispenden wiederum haben diese, inkl. Metallverbänden, getätigt?
  • Welche Zahlungen oder Mitgliedsbeiträge an andere deutsche Thinktanks, Lobby- oder Interessensvertreter sowie Organisationen hat Jenoptik im Zeitraum 2018-2020 getätigt?
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Deutsche Bank AG Hauptversammlung 2021

„Gefahr der Klimakrise und das Pariser Klimaabkommen nicht verstanden“: Rede von Carla Reemtsma von Fridays for Future

Es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat, in bin Carla Reemtsma von Fridays for Future und spreche als Bevollmächtigte.

Die Deutsche Bank hat sich 2015 – wie viele andere Banken – auch zur Unterstützung des Pariser Klimaabkommen bekannt. Seitdem hat das Handeln der Deutschen Bank jedoch nicht diesem Bekenntnis entsprochen. So wird der Neubau von Kohlekraftwerken ausgeschlossen, aber nicht die Firmen, die neue Kohlekraftwerke bauen. Auch hat die Deutsche Bank zwischen 2018 und 2020 etwa 6,4 Milliarden Euro für die Finanzierung der globalen Kohleindustrie bereitgestellt. Insgesamt wurden in den Jahren 2016 bis 2020 Öl-, Gas-, und Kohlefirmen mit etwa 74,6 Milliarden US-Dollar finanziert. Weiterlesen

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Deutsche Bank AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Grüne Rhetorik als Feigenblatt für fossile Finanzen

  • Bank gehört zu größten Geldgeberinnen für Kohle-, Öl und Gasexpansion
  • Neueste ESG-Ankündigungen: Fehlende Schritte gegen fossile Geschäfte
  • Bank wird Börsengang der deutschen Öl- und Gasfirma Wintershall begleiten

Einen Tag vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank kritisiert urgewald gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionär*innen die anhaltenden Geschäfte von Deutschlands größter Privatbank mit der Kohle-, Öl- und Gasindustrie, mit denen sie auch ihre jüngsten Nachhaltigkeitsbekenntnisse ad absurdum führt.[1]

In ihrer überarbeiteten Richtlinie zum Ausschluss fossiler Geschäfte von Juli 2020 [2]  gab die Bank bekannt, sie werde ihr Portfolio bis Ende 2020 analysieren und CO2-Reduktionsziele festlegen. Nun hat die Bank in ihrem nichtfinanziellen Jahresgeschäftsbericht für 2020 [3] sowie im Rahmen eines „Sustainability Deep Dive“ [4] vergangenen Donnerstag mitgeteilt, sie wolle den CO2-Fußabdruck ihres Portfolios erst Ende nächsten Jahres bekanntgeben. Weiterlesen

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Deutsche Bank AG Pressemitteilung

„Nachhaltigkeitsdenken aus den 90ern“

Zu den heute von der Deutschen Bank verkündeten neuen Nachhaltigkeitszielen[1] sagt Regine Richter, Finanz-Campaignerin bei urgewald:

„Kraftstoffverbrauch der Dienstwagen reduzieren, Mitarbeiter*innen zu Nachhaltigkeit weiterbilden, schönklingenden Initiativen beitreten. Alles gut und richtig, aber auch peinlich, weil das Nachhaltigkeitsdenken aus den 90ern ist. Schritte verkünden, die leicht umsetzbar sind, aber niemandem wehtun und wenig bringen. Dass die Bank erkannt hat, wie stark sie von nachhaltigen Finanzgeschäften profitieren kann, ist nicht ambitioniert, sondern purer Opportunismus. Mit dieser Augenwischerei wird die Deutsche Bank der Klimakrise nicht gerecht. 

Gleichzeitig hält sie an fossilen Geschäften fest. Zum Beispiel wird sie den Börsengang von Wintershall DEA organisieren[2], der seine Öl- und Gasgeschäfte entgegen jeder Klimavernunft um 30 Prozent steigern will. Weiterlesen

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E.ON SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Wie viel RheinEnergie kann E.ON schlucken?

Pressemitteilung zur heutigen Hauptversammlung der E.ON SE / Fragen an den neuen Konzernchef Leonhard Birnbaum zum Atomgeschäft und zur Beteiligung an kommunalen Stadtwerken

Köln/Münster/Essen – Vor der heutigen Aktionärsversammlung der E.ON SE ist unklar, ob und wann der Essener Konzern seine Beteiligung am kommunalen Kölner Energieversorger RheinEnergie AG erhöhen kann. Dessen Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Petelkau sagte, derzeit stehe keine Entscheidung an, dass der E.ON-Konzern die 20-Prozent-Beteiligung über seine Tochtergesellschaft Westenergie GmbH aufstocke. Westenergie und RheinEnergie hatten im Dezember eine „strategische Partnerschaft“ geschlossen.

E.ON möchte über seine Tochtergesellschaft Westenergie die 20-Prozent-Beteiligung an der Kölner RheinEnergie aufstocken.

„Es ist nicht beabsichtigt, dass die Stadt Köln ihre Mehrheit an der RheinEnergie abgibt“, so Petelkau auf die gestrige Anfrage des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Weiterlesen

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Pressemitteilung Deutsche Börse AG Hauptversammlung 2021

„Grüner Anstrich reicht nicht“

Zur heutigen digitalen Hauptversammlung der Deutschen Börse kritisiert Barbara Happe, Finanz-Campaignerin bei urgewald und Vorständin des Dachverbands der Kritischen Aktionär*innen, die fehlenden Ambitionen des Konzerns, sich zum ethisch-nachhaltigen Handelsplatz zu entwickeln.

„Die Deutsche Börse präsentiert sich zur Hauptversammlung als Marktführerin für ESG-Produkte. Diesem hehren Anspruch folgen jedoch nicht die nötigen Taten. So hat die Deutsche Börse vergangenen Herbst bei der Überarbeitung des DAX-Regelwerkes eine Chance verpasst, die Dax-Familie endlich auf verbindliche Klima- und Menschenrechtsstandards festzulegen. Sie möchte offenbar noch immer nicht auf Geschäft mit Kunden aus fossilen Industrien oder mit Menschenrechtsproblemen in der Lieferkette verzichten. Das ESG-Segment sorgt lediglich für einen grünen Anstrich, während ansonsten business as usual betrieben wird. Weiterlesen

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