1.006 Ergebnisse für klima

Volkswagen AG Hauptversammlung 2025

Hohe Dividende trotz Krise ist eine Frechheit: Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Gewinnverwendung der Volkswagen Aktiengesellschaft

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand über die Gewinnverwendung abzulehnen.

Begründung:
Dieser Dividendenvorschlag ist eine Frechheit: er ist nicht nur sozial und ökologisch unverantwortlich, er untergräbt schlicht alle Bemühungen, Volkswagen aus der Krise zu führen. Dieser Dividendenvorschlag lässt eigentlich nur zwei Schlüsse zu: Entweder ist die Krise bei Volkswagen doch nicht so groß, wie vom Vorstand und Teile des Aufsichtsrats öffentlich kommuniziert, oder beide Gremien ziehen nicht die richtigen Schlüsse aus der eigenen Problemanalyse.

Wir müssen uns wirklich die Augen reiben: Während in der Berichterstattung die Wörter „Krise“ und „Volkswagen“ nicht mehr zu trennen sind, Gewinne einbrechen, die Beschäftigten auf Lohnerhöhungen verzichten und die Werke in Dresden und Osnabrück geschlossen werden sollen, halten es Vorstand und Aufsichtsrat für angemessen, über drei Milliarden Euro und damit fast den gesamten Bilanzgewinn als Dividende auszuschütten, anstatt diesen in Zukunftsperspektiven zu investieren. Weiterlesen

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Adidas AG Hauptversammlung 2025

Keine existenzsichernden Löhne in der Lieferkette: Unsere Gegenanträge

Zu TOP 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von der Verwaltung vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:
Die vorgeschlagene Dividende von 2,00 € je Aktie erscheint vor dem Hintergrund der massiven menschenrechtlichen und ökologischen Defizite in der Lieferkette der Adidas AG als unangemessen hoch. Der Konzerngewinn von immerhin 832 Mio. Euro in 2024 basieren nach wie vor auf strukturellen Problemen, insbesondere in Bezug auf Arbeitsrechte, Lohnstandards und Umweltverantwortung. Statt hohe Ausschüttungen vorzunehmen, sollte Adidas diese Mittel zur Umsetzung effektiver Sorgfaltsmaßnahmen und vor allem existenzsichernde Löhne entlang der Lieferkette nutzen.

Lohndiebstahl und Abfindungsverweigerung in der Lieferkette

In Myanmar zahlt einer der Adidas-Zulieferer, Pou Chen, Löhne, die unter 30 Prozent eines existenzsichernden Einkommens liegen. Weiterlesen

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Commerzbank AG Hauptversammlung 2025

Nachhaltigkeitsrichtlinien weiterhin mit vielen Lücken: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.

Begründung:

Der Vorstand der Commerzbank AG wird seiner Verantwortung zum Klima- und Umweltschutz nicht gerecht.

Öl- und Gasrichtlinien verschont Bestandskunden

Im September 2024 hat die Commerzbank federführend mit der Deutschen Bank eine Anleihe für BP Capital Markets emittiert[1]. BP gehört zu den ‚Oil Majors‘, den größten Ölkonzernen weltweit. Die Expansionspläne im Öl- und Gassektor verstoßen gegen das Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens, die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Sie überschreiten das Netto-Null-Szenario der IEA[2] um mehr als 70 Prozent[3]. Weiterlesen

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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Menschenrechte Hauptversammlung 2025

Nichtregierungsorganisationen konfrontieren RWE mit einer Vielfalt von Risiken

RWE-Hauptversammlung: Unsere Reden und unsere Protestkundgebung am 30. April 2025

Während der Vorstand und Aufsichtsrat in einem Studio sitzt, haben sich vor der Essener RWE-Konzernzentrale am RWE-Platz 30 Menschen eingefunden. Sie halten ein Banner hoch auf dem zu lesen ist: Von Peru bis zum Hambi: RWE zur Rechenschaft ziehen!“

„Von Peru bis zum Hambi“: Hana Obser vom Dachverband protestierte vor der Konzernzentrale in Essen und verlangte, RWE zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Geschäftstätigkeit von RWE beinhaltet eine Vielfalt von Risiken. Damit konfrontiert wurden die Konzernverantwortlichen von unserem internationalen Bündnis von Nichtregierungsorganisationen:

  • die Nama Traditional Leaders Association aus Namibia
  • das European Center for Constitutional und Human Rights (ECCHR)
  • das Community Action Network aus Port Arthur im US-Bundesstaat Texas
  • das Wasserbündnis aus dem Rheinischen Revier
  • Biofuel Watch
  • die Menschenrechts- und Umweltorganisation urgewald
  • und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
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Hapag-Lloyd AG Hauptversammlung 2025

„34 Hinweise auf für das Lieferkettengesetz relevante Verstöße“: Rede von Lara Krahlisch

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Lara Krahlisch und ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und vertrete damit die uns übertragenen Stimm- und Fragerechte.

Wir setzen uns für eine sozial-ökologische Unternehmensführung ein und möchten daher einige Fragen zu Ihren menschenrechtlichen Sorgfalts- und Berichtspflichten und Ihren Klimazielen stellen.

1. Risikomanagement & Präventionsmaßnahmen
Meine erste Frage richtet sich an Ihr Risikomanagement und interne Präventionsmaßnahmen.
In Ihrer Grundsatzerklärung betonen Sie die Durchführung regelmäßiger Risikoanalysen bei unmittelbaren Lieferanten. Können Sie konkretisieren, wie viele solcher Analysen im Jahr 2025 durchgeführt wurden und welche präventiven Maßnahmen daraus resultierten? Weiterlesen

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Allianz SE Hauptversammlung 2025

Nachhaltigkeitsrichtlinien mit fatalen Lücken: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Allianz SE kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Schutz von Klima und Menschenrechten umzusetzen.

Richtlinien gelten weiterhin nicht für Pimco und Allianz Global Investors
Immer wieder macht die Allianz positive Schlagzeilen durch die Veröffentlichung neuer gut klingender Nachhaltigkeitsrichtlinien. Doch leider gelten diese Richtlinien häufig nur für die Allianz SE und nicht für den gesamten Allianz-Konzern. Die Richtlinien der Allianz SE sollten auf die Allianz-Töchter Pimco und Allianz Global Investors ausgeweitet werden, denn diese verwalten den Großteil des Vermögens. Weiterlesen

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Uniper SE Hauptversammlung 2025

Fossiler Lock-in statt Aufbruch in erneuerbare Energien: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands der Uniper SE für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.

Begründung:

Der Vorstand von Uniper kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Klimaziele sind bis 2030 unzureichend und Scope 1+2-Ziele wurden von 2035 auf 2040 vertagt

Unipers Ziel ist es, bis 2040 auf Konzernebene klimaneutral zu sein (Scope 1, 2 und 3). Doch bis 2030 fordern viele IPCC-Szenarien eine weitere Reduktion für Scope-1-, -2- und -3-Emissionen bis 2030, als von Uniper angestrebt. Daher berichtet Uniper keine Übereinstimmung der Ziele für 2030 mit den Anforderungen an eine Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 °C gemäß dem Pariser Abkommen. Weiterlesen

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Talanx AG Hauptversammlung 2025

Ausschlüsse fossiler Energien mit fatalen Lücken: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Talanx AG kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Versicherung von US-LNG Terminal Cameron LNG

Versicherungszertifikate belegen, dass Talanx über die Tochtergesellschaften HDI Global Specialty an der Versicherung des Terminals Cameron LNG in Louisiana beteiligt ist. Das Terminal soll erweitert werden.

Flüssiggas aus den USA ist quasi gleichbedeutend mit Fracking, was eine besonders umweltschädliche Fördermethode darstellt. Zudem befinden sich viele der in Betrieb befindlichen und geplanten Terminals wie auch das Cameron LNG-Terminal in Gemeinden, in denen Indigene, Schwarze oder People of Color leben, wodurch ein langjähriges Erbe des Umweltrassismus an der US-Golfküste fortgeschrieben wird. Weiterlesen

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