1.006 Ergebnisse für klima

Hannover Rück SE Hauptversammlung 2025

„Haben Sie Risiken nicht versichert, da Ihnen das menschenrechtliche Risiko zu hoch erschien?“ Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von der Hannover Rück deutliche effektivere Maßnahmen für den Schutz von Klima und Menschenrechten ein.

Daher können wie auch dieses Jahr Vorstand und Aufsichtsrat nicht entlasten. Wir haben entsprechende Gegenanträge eingereicht, die ich hiermit auf formal stelle. Auf unsere Kritikpunkte bei Ihren Maßnahmen zum Klimaschutz ist Frau Regine Richter bereits eingegangen. Ich möchte Ihnen zusätzlich einige Fragen zur Umsetzung Ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten und Ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung stellen:

Menschenrechte: Position zu Plänen der EU-Kommission

Wir haben das Lieferkettengesetz ja vor allem deshalb, weil deutsche Unternehmen daran gescheitert sind, freiwillig die Vorgaben der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGP) umzusetzen. Weiterlesen

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Mercedes-Benz Group AG Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2025

„Die Anti-E-Auto-Strategie von Mercedes“: Rede von Markus Dufner

Hauptversammlung der Mercedes-Benz AG am 7.5. 2025

Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands (links) warf Mercedes-Chef Ola Källenius vor, Verluste mit massivem Stellenabbau wettmachen zu wollen.

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Markus Dufner. Ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit unseren 30 Mitgliedsorganisationen sowie Kooperationspartnern aus den Bereichen Umwelt und Menschenrechte repräsentieren wir einen Teil der Zivilgesellschaft. Zudem ist der Dachverband Mitglied der Klimaallianz Deutschland mit 155 Mitgliedsorganisationen. Zur heutigen Hauptversammlung wurden uns die Stimmrechte für rund 20.000 Aktien übertragen. 

Herr Dr. Brudermüller, Sie leiten heute zum ersten Mal die Hauptversammlung der Mercedes-Benz Group AG. Weiterlesen

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Deutsche Bank AG Hauptversammlung 2025

Täglich 45 Millionen US-Dollar an die fossile Industrie: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Deutschen Bank AG wird seinem eigenen Bekenntnis zur Einhaltung internationaler Klimaziele und Sustainable Finance nicht gerecht. Die Deutsche Bank bleibt die Großbank in Deutschland, die am meisten in die Finanzierung fossiler Energien und waldzerstörender Geschäftsmodelle involviert ist.

Täglich 45 Millionen US-Dollar an die fossile Industrie

Seit dem Pariser Klimaabkommen bis Ende 2023 hat die Deutsche Bank 132,4 Mrd. US-Dollar über Kredite oder die Ausgabe von Aktien und Anleihen an die fossile Industrie vergeben[1]. Weiterlesen

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BMW AG Klimaschutz Hauptversammlung 2025

Dividende und Treibhausgas-Emissionen senken: Unsere Gegenanträge

Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
zur Hauptversammlung der BMW AG am 14. Mai 2025 in München


Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Die vorgeschlagene Dividende von 4,30 Euro ist zu hoch. Angesichts des Investitionsbedarfs in Klima- und Umweltschutz sowie in nachhaltige Elektromobilität fordert der Dachverband, die Ausschüttung der Dividende auf 10 Cent je Stückaktie und 12 Cent je Vorzugsaktie zu begrenzen.

Der verbleibende Betrag soll in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden.

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands für das Geschäftshahr 2024 nicht zu entlasten. Weiterlesen

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Deutsche Post AG/DHL Hauptversammlung 2025

„Handels- und Fischereiabkommen zwischen der EU und Marokko in Bezug auf die Westsahara sind rechtswidrig“: Rede von Lara Krahlisch

Sehr geehrter Vorstand, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Lara Krahlisch und ich spreche heute im Namen von zwei zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich jeweils für Menschenrechte und Gesundheit einsetzen: Western Sahara Resource Watch (WSRW) und ShareAction, vertreten durch das Long-Term Investors in People’s Health (LIPH) Program.

Western Sahara Resource Watch

Zunächst möchte ich im Namen von Western Sahara Resource Watch (WSRW) sprechen, einer Organisation, die sich für das Selbstbestimmungsrecht und den Schutz der natürlichen Ressourcen der Westsahara einsetzt.

Im Jahr 2025 jährt sich die Besatzung der Westsahara durch Marokko zum fünfzigsten Mal. In diesem Kontext hat der Europäische Gerichtshof im Oktober 2024 erneut mit großer Deutlichkeit bestätigt, dass Handels- und Fischereiabkommen zwischen der EU und Marokko in Bezug auf die Westsahara rechtswidrig sind. Weiterlesen

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BASF SE Hauptversammlung 2025

„Gravierende Mängel bei menschenrechtlicher Sorgfalt“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Tilman Massa, ich bin vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von der BASF deutlich mehr Engagement und Investitionen in den Klimaschutz und faire Lieferketten. Seit Jahren fordern wir effektive Maßnahmen bei der Umsetzung Ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten, nicht nur in Bezug auf Ihre Platin-Lieferkette aus Südafrika.

Erneut muss ich feststellen: Es gib weiterhin gravierende Mängel bei der Achtung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten selbst in Ihrem eigenen Geschäftsbereich. Daher können wie auch dieses Jahr Vorstand und Aufsichtsrat nicht entlasten. Wir haben entsprechende Gegenanträge eingereicht, die ich hiermit auf formal stelle. Weiterlesen

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BASF SE Hauptversammlung 2025

„Wer ernsthaft Netto-Null-Emissionen anstrebt, muss sich auch von fossilen Beteiligungen konsequent trennen“: Redebeitrag von Hana Obser

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Hana Obser; ich spreche hier heute im Namen des Dachverbands der Kritischen Aktionär*innen.

BASF gehört weiterhin zu den klimaschädlichsten Unternehmen in Deutschland. 17 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen allein aus Produktion und Energieeinkauf – das ist kein akzeptabler Status quo. Es ist alarmierend, dass 2024 keine Reduktion erzielt wurde. Das Geschäftsmodell, das auf Wachstum ohne echte Dekarbonisierung setzt, ist nicht zukunftsfähig. Auch das Ziel der Netto-Null-Emissionen bis 2050 wirkt vor diesem Hintergrund wie eine leere Versprechung.

Statt dringend notwendiger Investitionen in klimafreundliche Technologien und faire Transformation am Standort Ludwigshafen, setzt der Vorstand auf Dividenden in Höhe von über zwei Milliarden Euro – während gleichzeitig Sparprogramme angekündigt und Stellen abgebaut werden. Weiterlesen

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BASF SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2025

BASF wird Lieferkettenverantwortung nicht gerecht

  • Betroffene üben scharfe Kritik an Maßnahmen der BASF zur Umsetzung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten, vor allem in Südafrika
  • Festhalten an Harbour Energy impliziert Mitverantwortung für Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen in Argentinien
  • Virtuelles Format der Hauptversammlung und unverhältnismäßiger Dividendenvorschlag in der Kritik

Anlässlich der heutigen Hauptversammlung der BASF fordert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die Anteilseigner auf, zentralen Vorschlägen der Verwaltung die Zustimmung zu verweigern. In mehreren Gegenanträgen übt der Dachverband scharfe Kritik an einer wenig nachhaltigen Dividendenpolitik, unglaubwürdiger Klimastrategie und vor allem unzureichenden Reaktionen der BASF auf Menschenrechtsverletzungen. Deutlich wird die Kritik von Vertretern zweier Gemeinden, die unmittelbar unter den Folgen des Rohstoffhungers der BASF leiden. Weiterlesen

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