Mein Name ist Lisa Kadel, ich spreche für GegenStrömung. Zuerst einmal danke an den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, dass ich hier sprechen kann.
Wir beobachten die Entwicklungen rund um Wasserstoff bei E.ON mit großer Sorge. Daher haben wir bereits im Vorfeld einige Fragen zu diesem Geschäftsbereich gestellt. Das waren die Einreichungen 42-49. Ich möchte den Hintergrund dieser Fragen noch etwas erläutern und einige Nachfragen stellen.
Deutschland und Europa werden nicht in der Lage sein, den aktuell projizierten Bedarf an Wasserstoff selbst herzustellen. Umfangreiche Importe aus anderen Weltregionen werden von Industrie und Politik massiv vorangetrieben. Lokale Gemeinschaften an zahlreichen Orten weltweit bangen darum, dass neue Großprojekte ihnen die Lebensgrundlage nehmen. Weiterlesen
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mein Name ist Anna Lena Samborski und ich komme von der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald. Heute spreche ich für den Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Nach dem NGO-Bericht „Banking on Climate Chaos“ haben Sie Ihre Finanzierung für den Ausbau von Flüssiggasinfrastruktur im letzten Jahr verdreifacht und liegen damit global auf Platz 11 unter den LNG-Finanzierern. Unter anderem waren Sie laut dem Bericht an einem Kredit für das Unternehmen „Venture Global Plaquemines LNG“ beteiligt, dass das gleichnamige Flüssiggasterminal in dem US-Bundestaat Louisiana baut. An der gesamten US-Golfküste werden eine Vielzahl solcher neuen LNG-Terminals gebaut sowie weitere petrochemischen Anlagen. Das geförderte und verschiffte Gas ist nicht nur ein Klimakiller, sondern die Projekte haben auch einen erheblichen negativen Einfluss auf die lokale Bevölkerung und Umwelt. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.
Begründung:
Der Vorstand der Commerzbank AG wird seinem eigenen Bekenntnis zur Einhaltung der UN-Ziele zu Nachhaltiger Entwicklung und Sustainable Finance nicht gerecht. Er bleibt auch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, einen wirksamen Beitrag zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens und zu leisten.
Kohle-, Öl- und Gasrichtlinien verschonen Bestandskunden an vielen Stellen
Die Commerzbank hat ihre Kohlerichtlinie angepasst und gerade für Neukunden begrüßenswerte Ausschlusskriterien eingeführt. So sind Neukunden, die neue Projekte im Kohlebereich planen, und Neukunden mit einem Kohleanteil von über 20 Prozent Kohleanteil am Umsatz oder der Stromerzeugung seit Anfang 2022 von der Finanzierung ausgeschlossen. Weiterlesen
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Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Deutschen Bank warnen die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen vor der Beteiligung der Bank am Ausbau von Flüssiggasnutzung (LNG) weltweit.
Der neue, von urgewald mitherausgegebene Bericht „Banking on Climate Chaos“ zeigt, dass die Deutsche Bank zwischen 2021 und 2022 ihre Finanzierungen in diesem Bereich von 340 Millionen Dollar auf 907 Millionen Dollar gesteigert hat. Durch diese nahezu Verdreifachung des Finanzierungsvolumens (Konsortialkredite und Underwriting-Mandate) liegt sie in der LNG-Rangliste des Berichts global auf Platz 11 unter den betrachteten Banken.
Zu den Geschäften, die die Deutsche Bank 2022 in diesem Bereich getätigt hat, gehört ein Handelskredit für Flüssiggaslieferungen des Rohstoffhändlers Trafigura an das deutsche Unternehmen Sefe in Höhe von drei Milliarden Euro. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Hensoldt eine Abkehr von Rüstungsgeschäften mit Ländern, die Menschenrechte verletzen oder in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen verstrickt sind. Ich habe dazu einige Fragen an Sie:
Herr Müller, in einem Interview lobten Sie neulich Klimaaktivist:innen in Deutschland, da deren Aktionen zeigen würden, was an Freiheit und Protest in Deutschland möglich sei, im Gegensatz zu Ländern wie der Türkei. Wenn Sie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in der Türkei stark eingeschränkt sehen, wie rechtfertigen Sie dann Ihren Vertriebsstandort in der Türkei? Weiterlesen
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Proteste von Fridays for Future anlässlich der virtuellen Hauptversammlung der BMW AG am 11. Mai 2023
Pressemitteilung von Fridays for Future München vom 11.05.2023
Anlässlich der BMW-Hauptversammlung protestierten Klimaaktivist*innen am 11.05. mit einem 28 Meter großen Kreidebild im Olympiapark. Trotz Wind und Regen versammelten sich 30 Aktivist*innen am Nachmittag auf dem Coubertinplatz, unweit der BMW-Welt, wo Vorstand und Aufsichtsrat die Hauptversammlung abhielten.
Aktion, Alisa Odobasic, erklärt: „BMW hat Greenwashing perfektioniert! Offiziell bekennt sich das Unternehmen zum Pariser Klimaabkommen, praktisch lobbyieren sie gegen jede sinnvolle Klimaschutzmaßnahme, wie ein Bericht der InfluenceMap zeigt. Diese Heuchelei lassen wir nicht durchgehen.“
Auf der Hauptversammlung konfrontierten Romy Karolus und Ronja Hofmann von Fridays for Future München die Aktionär*innen mit den Vorwürfen. Weiterlesen
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Bisher völlig unzureichende Konsequenzen aus Zwangsarbeit in VW-Lieferketten
Protest vor und Interventionen auf der Volkswagen-Hauptversammlung
Dachverband protestiert mit Weltkongress der Uiguren und Gesellschaft für bedrohte Völker am City Cube in Berlin.
Anlässlich der morgigen Hauptversammlung von Volkswagen fordern der Weltkongress der Uiguren (WUC), die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionären sämtliche Verantwortliche des Volkswagen-Konzerns auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um Profite aus dem Völkermord der chinesischen Regierung an den Uigur*innen auszuschließen.
Volkswagen hält weiter an seinem umstrittenen Werk in der uigurischen Region in China fest. Die dortige, katastrophale Menschenrechtslage ist hinreichend dokumentiert. In Internierungslagern werden Millionen von Uigur*innen und Angehörigen anderer Turkvölker indoktriniert, gefoltert und vergewaltigt. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands der Uniper SE für das Geschäftsjahr 2022
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.
Begründung:
Der Vorstand der Uniper SE hat weiterhin keinen klaren Transformationsplan vorgelegt, der die Firmenstrategie in Einklang mit den deutschen, europäischen und Pariser Klimazielen bringt. Es gibt keine offene, ehrliche Aufarbeitung, wie es zur fatalen, einseitigen Abhängigkeit von russischem Gas kommen konnte. Stattdessen drohen alte Fehler beim Bau langfristiger LNG-Projekte mit entsprechender Infrastruktur wiederholt zu werden und die Abhängigkeit von fossilem Erdgas länger und teurer als nötig zu verlängern. Weiterlesen
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